PC macht alle paar Sekunden einen Neustart

gerry56
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Nach dem Mainboardtausch gibt es folgenden unangenehmen Effekt.
Nach dem Start erscheint die Betriebssystemauswahl. Noch vor der Paßworteingabe des Benutzers kommt ein Neustart.

Die Hardwarekonfiguration.
Mainboard GIGABYTE GA-Z77-D3H. Revision 1.01
Netzteil THERMALTAKE Hamburg 530W Mod. TR2-530AH2NSW
Prozessor INTEL Core i5-3570K, Socket LGA1155,
Arbeitsspeicher (RAM) Kingston DDR3, 1600MHz, 8GB RAM 2 Stück

Welcher Teil könnte defekt sein?
Wo liegt das Problem?

Bitte um Hilfe
Gerry

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Ausgedruckt am: 01.07.2022 um 23:07 Uhr

Mitglied: lukas0209
lukas0209 15.05.2022 um 17:51:48 Uhr
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Hallo erstmal,

das kann gefühlt alles sein. Jetzt ist aber die Frage warum hast du das Mainbaord getauscht? War das gleiche Probleme mit dem alten Mainboard auch oder nicht? Wenn nicht dann hat möglicherweise dein neues Mainboard einen Fehler.

Es kann aber auch sein das bei dir irgendeine andere Komponente defekt ist oder nicht richtig verbaut. Was hattest du denn vorher für ein Mainboard eingebaut? Sind da vielleicht gravierende Unterschiede bei der Unterstützung?

Gruß
Lukas
Mitglied: kaiand1
kaiand1 15.05.2022 um 17:53:48 Uhr
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Hey
Vermutlich hast du vorher die Alten Treiber nicht Entfernt und die neuen Vorinstalliert so das die Alte Einstellung geladen wird was zu Fehler führt da die Angaben nicht mehr Stimmen.
Abgesicherter/Reparatur Modus ist da schon hilfreich je nach Betriebssystem.
Bedenke aber das gewisse Probleme auftreten können wenn zb TPM mit Hinterlegten Schlüssel verwendet wurde der nun nicht mehr vorhanden ist......
Mitglied: gerry56
gerry56 15.05.2022 um 18:11:50 Uhr
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Vorher war ein ASROCK Z77 Extreme4 eingebaut.
Das Mainboard wurde getauscht, da sich der PC plötzlich mitten im Betrieb ausgeschaltet hat.
Ein wieder einschalten war nicht mehr möglich.
Ein Netzteiltausch änderte nichts.
Das Abstecken von DVD-RW und den beiden Festplatten hat auch nichts genützt
Der PC konnte nicht mehr eingeschaltet werden.

Aus diesem Grund vermutete ich den Fehler beim Mainboard und habe dieses getauscht.
Gerry
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 15.05.2022 um 18:15:35 Uhr
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Und was passiert im abgesicherten Modus?

lks
Mitglied: niklasschaefer
niklasschaefer 15.05.2022 um 18:25:39 Uhr
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Moin, vielleicht CPU Kühler nicht richtig montiert/ WLP nicht erneuert und die Kuste geht deswegen dann recht schnell aus?

Welches BS war den da vorher drauf. Windows 10 ist da nach einem MB Tausch nicht so zickig. Ansonsten könnte das Board auch schlichtweg defekt sein.

Grüße
Niklas
Mitglied: gerry56
gerry56 15.05.2022 um 18:30:07 Uhr
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Der PC startet spätestens beim Anmeldebildschirm von Windows 7 neu. Manchmal schon früher.
Mitglied: Xerebus
Xerebus 15.05.2022 um 18:50:42 Uhr
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Windows 7. aha.
Wie wäre es mit was aktuellen das noch im support ist?
Dann kannste gleich mal neu installieren und schauen ob dann der fehler noch da ist.
Mitglied: lukas0209
lukas0209 15.05.2022 um 19:00:50 Uhr
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Nimm vielleicht mal eine Festplatte die nicht mehr gebraucht wird und installier auf diese mal Windows 10, nur zum Testen, dann richtest du den nur ganz grob ein und startest den Mal. Dann mal ein Belastungstest, etc.
Dann weißt du ob schonmal das Betriebssystem ausgeschlossen werden kann oder nicht!? Wenn der dann ausgeht ist dann die Hardware das Problem sonst die Software.

Gruß Lukas
Mitglied: niklasschaefer
niklasschaefer 15.05.2022 um 19:16:35 Uhr
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Zitat von @gerry56:

Der PC startet spätestens beim Anmeldebildschirm von Windows 7 neu. Manchmal schon früher.

Wenn die Kiste teilweise schon vorher ausgeht dann wird sie zu heiß und schaltet sich ab. Meinen Hinweis mit der Wärmeleitpaste und dem nicht korrekt montierten CPU Kühler hast du geprüft?

Im BIOS/ UEFi hast du dir mal die Temperaturen angeschaut?
Mitglied: altmetaller
altmetaller 15.05.2022 um 19:28:12 Uhr
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Hallo,

Zitat von @gerry56:

Welcher Teil könnte defekt sein?

Das Betriebssystem.

Unterstützt das neue Mainboard überhaupt diesen immerhin 13 Jahre alten Retro-Schrott (Stichwort: Chipsatztreiber...)?

Gruß,
Jörg
Mitglied: lukas0209
lukas0209 15.05.2022 um 19:42:42 Uhr
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Zitat von @altmetaller:

Hallo,

Zitat von @gerry56:

Welcher Teil könnte defekt sein?

Das Betriebssystem.

Unterstützt das neue Mainboard überhaupt diesen immerhin 13 Jahre alten Retro-Schrott (Stichwort: Chipsatztreiber...)?
Das könnte gar nicht Mals das Problem sein, denn Windows 7 passt zu dem "alten" Mainboard, nur wahrscheinlich haben sich die Treiber überlagert durch die verschiedenen Mainboards oder es liegt tatsächlich ein anderer Hardware defekt vor.

Gruß,
Jörg

Mitglied: gerry56
gerry56 15.05.2022 um 20:28:16 Uhr
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Ich habe den Lüfter demontiert, Wärmeleitpaste vom Kühler und der CPU entfernt und eine neue Wärmeleitpaste auf die CPU gegeben.
Alle Anschlüsse demontiert und neu montiert.
Mitglied: altmetaller
altmetaller 15.05.2022 um 20:54:41 Uhr
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Hallo,

Zitat von @gerry56:

Ich habe den Lüfter demontiert, Wärmeleitpaste vom Kühler und der CPU entfernt und eine neue Wärmeleitpaste auf die CPU gegeben.
Alle Anschlüsse demontiert und neu montiert.

Aha.

Und jetzt beseitigst Du die Ursache für die Neustarts? face-smile

Gruß,
Jörg
Mitglied: lukas0209
lukas0209 15.05.2022 um 21:03:37 Uhr
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Zitat von @gerry56:

Ich habe den Lüfter demontiert, Wärmeleitpaste vom Kühler und der CPU entfernt und eine neue Wärmeleitpaste auf die CPU gegeben.
Alle Anschlüsse demontiert und neu montiert.

Das wird nicht der Fehler sein, denn dafür geht der PC zu schnell aus. Es spricht momentan alles für ein Treiberfehler, da diese vor dem Login geladen werden oder ein Hardware defekt.

Gruß Lukas
Mitglied: Drohnald
Drohnald 15.05.2022 um 21:08:04 Uhr
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Hi,

um das zu testen, kannst du dir einfach irgendeine Linux Live-CD/USB-Stick basteln und davon booten, Knoppix z.B.
Dann einfach etwas rumklicken und schauen, was passiert.
Läuft die Kiste nach 15min noch --> Es liegt an deiner Installation oder Platte.
Geht das Ding auch dort aus, ggf. sogar ähnlich schnell --> Eher ein Hardwareproblem.

Gruß
Drohnald
Mitglied: Stefan007
Stefan007 16.05.2022 um 06:49:53 Uhr
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Sind alle Mainboard Schrauben richtig fest und auch alle Abstandshalter richtig montiert?
Mitglied: JoeToe
JoeToe 16.05.2022 um 08:53:30 Uhr
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Moin.

Nach dem Start erscheint die Betriebssystemauswahl.

Welche Systeme sind installiert?

Gruß
JoeToe
Mitglied: gerry56
gerry56 17.05.2022 um 15:27:14 Uhr
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An Betriebssystemen sind Windows 7 und windows 8.1 installiert.

In der Zwischenzeit habe ich 2 Stück Gigabyte Z77 und 2 Stück Mainboard ASROCK Z77 Extreme 4 getestet.
In allen 4 Mainboards habe ich 2 verschiedene Netzteile und 2 verschiedene CPU installiert.

Beide Gigabyte Netzteile schalteten sich nach einigen Sekunden selbstständig ab und starteten einige Sekunden später selbstständig. Der Bildschirm blieb dunkel.
Diesen Effekt hatte ich auch bei einem der beiden ASUS Mainboards.
Es war egel, welche CPU und welches Netzteil und welchen Speicherbaustein in welches Mainboard einbaute. Auf allen 3 Mainboard war bei jeder Konfiguration der gleiche Effekt.

Nur ein Mainboard startete.
Nun kommt aber das nächste Mysterium.
Wird der Computer ohne Grafikkarte eingebaut, startet der PC und Windows kann ganz normal ausgeführt werden.
Wird die Grafikkarte "MSI GeForce GTX 1660 Ti Gaming X 6G" eingebaut, startet der PC, es gibt aber KEIN Bild.

Gerry
Mitglied: gerry56
gerry56 17.05.2022 um 15:35:25 Uhr
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Hallo Drohnald!

Der Fehler liegt sicherlich nicht an der Software, da die Kiste monatelang problemlos funktioniert hat.
Plötzlich machte der PC selbständig einen Neustart. Es gab keinen Kurzschluß.
Danach funktionierte der PC wieder.
Einige Stunden später kam die Bildschirmmeldung, daß der Bildschirm in den Standby-Modus wechselt, obwohl ich eine Exceltabelle editierte.
Danach konnte ich den PC nicht mehr starten.

Gerry
Mitglied: Drohnald
Drohnald 17.05.2022 um 16:29:05 Uhr
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Hi,
Der Fehler liegt sicherlich nicht an der Software, da die Kiste monatelang problemlos funktioniert hat.
"Vorher gings noch" ist die Definition von kaputt.

Wird der Computer ohne Grafikkarte eingebaut, startet der PC und Windows kann ganz normal ausgeführt werden.
Wird die Grafikkarte "MSI GeForce GTX 1660 Ti Gaming X 6G" eingebaut, startet der PC, es gibt aber KEIN Bild.
Funktioniert das auch mehrmals?

Wie schon von 2 Kollegen gefragt: Was passiert im abgesicherten Modus (dort werden standard-Treiber geladen)?

Mein heißester Tipp aktuell: Grafikkarten-Treiber oder die Graka selbst.
Daher nochmal: Teste eine Live-CD/USB; Bleibt der Fehler -> Hardware
Verschwindet der Fehler: Software hat damit zumindest zu tun.

Gruß
Drohnald
Mitglied: gerry56
gerry56 17.05.2022 aktualisiert um 17:30:33 Uhr
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Beim letzten Test, wo ich die 4 Mainboards mit verschiedenen Kombinationen mit 2 CPU's, 2 Netzteilen und 2 Speicherpaaren testete, kommt der selbständige Neustart vom PC schon nach einigen Sekunden, bevor noch ein Bild erscheint.

Zuerst sollte sich das BIOS melden.
Danach sollte die Betriebssystemauswahl kommen.
Erst danach sollte die Benutzeranmeldung kommen.

Es erscheint nicht einmal die BIOS Meldung.
Der PC schaltet sich nach einigen Sekunden selbständig ab und schaltet sich einige Sekunden später wieder (ohne Tastendruck) selbständig ein. Dann wieder aus usw.
Daher kann ich den PC gar nicht im abgesicherten Modus starten
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 17.05.2022 um 18:01:15 Uhr
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Mal den automatischen Neustart deaktiviert, damit man den Blue screen mit der Fehlermeldung anschauen kann?

lks
Mitglied: gerry56
gerry56 17.05.2022 aktualisiert um 18:21:29 Uhr
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Wie soll ich den Neustart deaktivieren?
Es gibt keinen Blue Screen, da Windows gar nicht gestartet werden kann.
Das Aus- und Einschalten kommt schon einige Sekunden nach dem Einschalten vom PC.
Es gibt Keine Bios.-Anzeige, es gibt keine Monitoranzeige und es gibt auch keine Betriebssystemauswahl.

Gerry
Mitglied: Stefan007
Stefan007 17.05.2022 um 18:55:17 Uhr
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Ich wiederhole: Sitzen die Schrauben und Abstandshalter wirklich richtig? Dieses Verhalten hatte ich bei einem Kunden und da lag es an einer einzigen Schraube.
Mitglied: gerry56
gerry56 17.05.2022 um 20:14:59 Uhr
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An den Schrauben von den Abstandhaltern kann es nicht liegen.
Da ich 4 verschiedene Mainboards mit je 8 Varianten (Netzteil, CPU, Speicher) getestet habe, war mir der Einbau und Ausbau pro Test zu viel.
Daher habe ich die Schaumstoffunterlage einer Mainboardverpackung als Unterlage für das jeweils zu testende Mainboard verwendet.
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 17.05.2022 aktualisiert um 20:32:44 Uhr
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Zitat von @gerry56:

Daher habe ich die Schaumstoffunterlage einer Mainboardverpackung als Unterlage für das jeweils zu testende Mainboard verwendet.

Leitendes Material (Antistatik ist leitend!) als Unterlage? Da kannst Du das Zeug genauso gut auf eine Metallplatte ohne Abstandshalter schrauben. Du solltest Mal Dir die elektrischen und elektronischen Grundlagen erst reinziehen, bevor Du "Computer selber baust".

lks
Mitglied: Stefan007
Stefan007 18.05.2022 um 07:25:23 Uhr
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:D ich bin dann ab hier raus....
Mitglied: gerry56
gerry56 18.05.2022 um 13:36:15 Uhr
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Die Vorgangsweise, Mainboards vor dem Einbau bestückt zu testen und dazu auf eine Unterlage zu legen, wende ich schon seit Jahren an.
Ich habe dabei KEIN EINZIGES Board zerschossen.
Auf Grund der Meldung von Lochkartenstanzer habe ich meine Unterlagen genommen und mit einem Ohmmeter gemessen.
NATÜRLICH sind die durchsichtigen Luftpolsterverpackungen ...
die schwarzen Kunststoffeinlagen und auch wie weißen Kunststoffeinlagen NICHT LEITEND.

Es ist doch logisch, daß diese Schutzeinlagen / Schutzunterlagen und Verpackungen NICHT LEITEND sein dürfen, da diese als Verpackungsschutz und Trennschutz aus den Originalverpackungen von diversen Mainboards und Computersteckkarten stammen.
Mitglied: Drohnald
Drohnald 18.05.2022 um 13:51:57 Uhr
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Sorry aber ich hab' den Faden verloren.
Gefühlt ist inzwischen alles 3x getauscht worden, plötzlich taucht eine Grafikkarte auf, zwischendrin wandert der Fehler vom Anmeldebildschirm nach "wenige Sekunden nach dem Start"...

Das Aus- und Einschalten kommt schon einige Sekunden nach dem Einschalten vom PC.
Es gibt Keine Bios.-Anzeige, es gibt keine Monitoranzeige und es gibt auch keine Betriebssystemauswahl.
Woher weißt du dann, dass der Computer neu startet und nicht einfach weiterläuft?

Es wäre schön, wenn du die Vorschläge hier einfach mal machst und das Ergebnis mitteilst, anstatt vieles zu ignorieren manches mit "Daran kann es nicht liegen" in den Wind schlägst.
Bei solchen Fehlern kann man nur systematisch prüfen. Möglichst viele Variablen aus der Gleichung nehmen, immer nur eine Sache gleichzeitig ändern und genau aufschreiben, wie das Verhalten war.

Viel Erfolg.
Mitglied: kaiand1
kaiand1 18.05.2022 um 13:54:36 Uhr
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Da eh soviel gemacht wurde und durcheinander nun ist..
Installiere das System einfach Clean neu dann sollte es gehen....
Mitglied: gerry56
gerry56 18.05.2022 um 14:18:33 Uhr
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Woher weißt du dann, dass der Computer neu startet und nicht einfach weiterläuft?

Wenn das Mainboard vor mir liegt, der Bildschirm dunkel bleibt und einige Sekunden nach dem einschalten der CPU-Lüfter sich nicht mehr dreht, und die Power-On LED ausgeht, dann ist für mich der PC ausgeschaltet.

Nochmal kurz der Ablauf.
Es begann damit, daß ein lange Zeit fehlerfrei funktionierender PC während der Dateneingabe in eine Exceltabelle den Bildschirm auf schwarz schaltete und die Meldung anzeigte, daß der Bildschirm in den Standby Modus umschaltet.

Daher war meine erste Reaktion, den PC aus- und wieder einzuschalten.
Da nichts mehr funktionierte, baute ich die Grafikkarte aus.
Leider nützte auch der Ausbau der Grafikkarte nichts. Ohne Seitenabdeckung ist der Lüfter CPU-Lüfter sichtbar. Wenn nach dem Einschalten alles leise bleibt und sich kein Lüfter bewegt, und auch keine LED leuchtet, ist für mich der PC NICHT im Betrieb.
Ich gestehe, dann bekam ich Panik und habe planlos alles getauscht.
Einmal startete der PC ohne Grafikkarte und kam bis zur Biosanzeige, dann wieder blieb das Bild bis zur Betriebssystemauswahl.
Da nichts funktionierte, habe ich die Arbeit beendet
Am nächsten Tag testete ich nach Plan mit 4 Mainboards, 2 CPU's, 2 Netzteilen und 2 RAM-Bausteinpaaren.
Bei 3 Boards das gleiche Ergebnis. Nach dem einschalten dreht sich der CPU-Lüfter. Noch bevor die BIOS-Anzeige auf dem Bildschirm erscheint, hört der Lüfter auf, sich zu drehen und die Power-LED schaltet sich aus.
Nach einigen Sekunden schaltet sich der PC von selbst wieder ein und einige Sekunden später wieder aus usw.

Nur bei einem Mainboard startet der PC komplett.
Bei diesem Mainboard habe ich dann zusätzlich wieder die Grafikkarte eingebaut.
Mit Grafikkarte gibt es bei diesem Mainboard kein Bild, ohne Grafikkarte funktioniert das Board.

Hoffe, daß diese Kurzversion verständlich ist
Gerry
Mitglied: altmetaller
altmetaller 19.05.2022 um 07:28:38 Uhr
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Hallo,

naja - wenn man sicher ist, dass die Teile in Ordnung sind, dann sucht man halt den Fehler.

Passt das Mainboard zur CPU und zum Speicher, passt die Grafikkarte. Wie hoch ist die Gesamtstromaufnahme…

Was erwartest Du denn hier? Es gibt Millionen möglicher Ursachen. Sollen wir alle aufzählen?

Und - warum geht der PC im Zweifelsfall nicht nicht in die Werkstatt wenn Du den Fehler nicht findest? Das ist 1000 Mal billiger als blind irgendwelchen Krempel zu kaufen.

Gruß,
Jörg
Mitglied: gerry56
gerry56 20.05.2022 um 15:48:47 Uhr
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Hallo Altmetaller!

Ob bewußt oder unbewußt hast du einen richtigen und wichtigen Hinweis gegeben.

Es gibt zwar nicht Millionen aber doch viele mögliche Ursachen.
Blind irgend einen Ersatzteil zu kaufen, ist teuer und Blödsinn.

Durch den Wechsel diverser Teile habe ich etliche mögliche Fehlerursachen ausgeschlossen.
Ich habe vor der Zusammenstellung der Einzelteile in der Kompatibilitätsliste vom Mainboard kompatible Speicherbausteine und CPU gesucht.
Als zweiten Hinweis, daß die Bausteine zusammenpassen sollten, nehme ich die Tatsache, daß der PC Monatelang problemlos funktionierte.

Nun der letzte Punkt.
Was erwarte ich hier?
Ganz einfach.
Ich setze einmal voraus, daß sich in diesem Forum einige Spezialisten befinden, die viel Erfahrung haben, und ihr Wissen teilen.

Daher wäre es möglich, daß hier jemand das Problem und die Problemlösung kennt.
Es ist ja doch sehr komisch, daß 3 von 4 Boards den gleichen Fehler haben.
Falls es für die Problembekämpfung wichtig ist, die verwendete Hardware.
2 Mainboard ASROCK Z77 Extreme 4
2 Mainboard Gigabyte GA-Z77-D3H
2 Prozessor Intel Core i5 3570K, 4x3,40GHz, Socket LGA1155
2 Paare mit je 2 Arbeitsspeicher Kingston DDR3, 1600MHz, 8GB, CL11 KVR16N11K2-16,
2 Netzteil THERMALTAKE Hamburg 530W Mod. TR2-530AH2NSW

Die Grafikkarte ist eine MSI GeForce GTX 1660 Ti Gaming X 6G
Diese Grafikkarte habe ich beim testen mit 8 Varianten pro Mainboard nicht eingebaut.
Aktuell gibt es beim Einbau dieser Grafikkarte kein Bild, obwohl diese Karte bis zum Beginn der Probleme funktionierte.
Weil das zusätzliche Ein- Ausschaltproblem gleichzeitig bei 3 Boards besteht, vermute ich, daß der Fehler nicht bei der Grafikkarte zu suchen ist.
Das aktuell funktionierende Mainboard ist ein ASROCK, wobei dieses Mainboard bei allen 8 Kombinationen funktioniert.

Gerry
Mitglied: altmetaller
altmetaller 21.05.2022 um 01:04:36 Uhr
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Hallo,

ja, hier gibt es Spezialisten. Und Teilnehmer, die Fragen stellen und alles besser wissen.

Zum Beispiel deine „Erkenntnisse“ mit der Folie und dem Ohmmeter und den daraus resultierenden Rückschlüssen. Das ist so extrem weitab der Realität und Einsicht, dass eine Kommunikation zwischen uns nahezu ausgeschlossen ist.

Unabhängig davon ist das Problem absolut trivial. Auf dem Level beschäftigt sich kaum ein Administrator(!) mit IT. Was nicht anspringt, kommt in die Tonne.

Tut mir leid.

Gruß,
Jörg
Mitglied: Stefan007
Stefan007 22.05.2022 um 13:19:11 Uhr
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Ich hoffe wir werden die Lösung eines Tages auch mitgeteilt bekommen.
Mitglied: altmetaller
altmetaller 22.05.2022 um 15:51:04 Uhr
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Hallo,

Zitat von @Stefan007:

Ich hoffe wir werden die Lösung eines Tages auch mitgeteilt bekommen.

Nur, wenn sie geeignet ist aufzuzeigen, wie unfähig wir alle sind dass wir den Fehler nicht in 2 Sekunden entdeckt haben, den "der alte MS-DOS-Hase" in 2 Wochen wirren Ausprobierens gefunden hat face-smile

Gruß,
Jörg
Mitglied: gerry56
gerry56 23.05.2022 um 13:31:05 Uhr
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Auf Kommentare wie "Schmeiß den alten Krempel weg" und "Was erwartest du" kann JEDER verzichten.
Beleidigende Meldungen wie "Erkenntnisse mit dem Ohmmeter" oder "2 Wochen wirres ausprobieren" zeigen nur die Überheblichkeit des Beitragerstellers.

Wozu gibt es diese Foren?
Richtig!
Damit Personen, die ein Problem haben, von Personen, die sich auskennen, einen Lösungsvorschlag erhalten.

Mein angebliches wirres herumprobieren war nicht wild und auch nicht wirr.
Dieses strukturiert geplante tauschen von Teilen war ein Versuch, die Fehlerquelle zu finden.
Aber so etwas ist anscheinend bei einigen Beitragschreibern unerwünscht - die schmeißen lieber gleich alles weg.
Wenn alles weggeworfen wird, ist zwar das Problem weg, und der neu angeschaffte Teil funktioniert vielleicht.
Nur, wo der Fehler war, wird auf solch eine Art und Weise nie herausgefunden.
Bei solch einer Vorgangsweise wird man finanziell nur ärmer, vergeudet Rohstoffe und lernt nichts dazu.

Betreffend Ohmmetermessung habe ich gar nicht gewußt, daß ein unendlicher Widerstand gleich einem leitenden Material ist.
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 23.05.2022 um 14:06:47 Uhr
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MOin,

Zum Ohmmeter & messen:

Die Antistatikmaterielien sind hochohmig, aber leitend. Wen man mit dem Ohmmeter oder Durchgangsprüfer schaut, sehen sie nichtleitend aus, wenn man nicht den richtigen Meßbereich nimmt. Der Sinn ist statische Ladungen langsam abzuführen, so daß keine hohen Ströme fließen können, daher also hochohmig. Aber nichtsdestotrotz leiten diese und bringen natürlich die Motherboards "durcheinander", wenn diese mit den Kontakten da drauf liegen. Und es kann sogar sein, daß die Boards manchmal funktionieren und manchmal nicht. Deswegen darf man die Dinger nicht auf Antistatikmaterial betreiben.

lks
Mitglied: sklchris
sklchris 23.05.2022 um 14:16:41 Uhr
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Du hast schon richtig gute Tipps hier bekommen. Ich hatte solche Fehler auch schon, und der kann Dich auf die Palme treiben. Mal war es die Hardware, mal war es das Betriebssystem.
Ich denke Du solltest wenn irgendwie möglich, erst mal eines von beiden eingrenzen. Also bei mir war es in einem Fall zb. ein Wackelkontakt an den Speicherriegeln, da mal im Betrieb zb. dran wackeln, hatte ich öfters.
Oder mal die Platte mit dem Betriebssystem wenn möglich in einem anderen PC anstecken, und schauen ob das BS und die Platte ok sind, wiel sonst suchst Du Dir einen Wolf.
Oder hat die Kiste, wie zb. bei Dell einen Hardware Test, um die Hardware alleine zu testen usw.
Mitglied: sklchris
sklchris 23.05.2022 um 14:26:01 Uhr
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@altmetaller - Toll, dann bist Du sicher der ganze Stolz Deiner Firma, oder?
Wegwerfen kann jeder - und manchmal gehts noch nicht mal darum, ob man bei der Fehlersuche Geld verdient oder nicht, manchmal will und muss man den Fehler einfach für sich selbst finden - dazu hat man den Job eigentlich mal gelernt.
Nur bei ITlern sehe ich auch oft, dass sie entweder eine Hardwareschwäche haben, oder eine Softwareschwäche. Aber wegwerfen geht auf jeden Fall immer face-smile

Ich hab mal 5 Tage lang, fast nonstop an einem Serverfehler gesucht - also bis auf 3 Stunden Schlaf pro Nacht - ich habe da fast 3 Schachteln Zigaretten pro Tag verbraucht und nach 5 Tagen kaum noch Luft bekommen, aber ich hab den Fehler gefunden. Also nochmal wegwerfen kann jeder.
Mitglied: sklchris
sklchris 23.05.2022 um 14:31:41 Uhr
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@Lochkartenstanzer, das ist Quatsch. Das mit dem Hochohmig stimmt und mit dem richtigen Messbereich kannst Du es auch messen, aber diese Widerstände sind so hochohmig, dass die ein Mainboard nicht jucken.
Also da hast Du 3,3 und 5 Volt usw. also dafür sind die ESD Matten viel zu hochohmig, als dass da was stören könnte.
Im Gegenteil, ich habe früher CAD Anlagen von IBM usw, repariert, und da hat man die Platine auf ESD Matten gelegt, um Messungen machen zu können. Wenn Du das nicht gemacht hast, also mit Armband und ESD Matten, dann hattest Du eher gute Chancen das Ding kaputt zu machen, bevor Du auch richtig in die Nähe davon gekommen bist.
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 23.05.2022 um 14:40:30 Uhr
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Zitat von @sklchris:

Also da hast Du 3,3 und 5 Volt usw. also dafür sind die ESD Matten viel zu hochohmig, als dass da was stören könnte.

Ich meine nicht die ESD-Matten, sondern das Verpackungsmaterial das mit dem Zeug mitgeliefert wird. Die sind zwar hochohmig, aber nicht immer hochohmig genug, daß man darauf arbeiten kann.

lks
Mitglied: sklchris
sklchris 23.05.2022 um 14:45:28 Uhr
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@gerry56, Du hast 4 Mainboards, 2 Netzteile, 2 Ram Bausteingruppen, und Du bekommst das Ding nicht zum Laufen???
Sei mir nicht böse, aber dann hast Du irgendwo ein groben Denkfehler drin, oder machst was falsch. Und wildes Teiletauschen, hat noch nie zu was geführt, außer zu weiteren Fehlern.

Hast Du es mal mit einer POST Karte versucht, oder wirklich alles abgesteckt, also auch Tastatur und Maus - weil überleg mal wieso sollte sonst keines der Mainboards laufen, wenn Du so wild Teile getauscht hast.

Und schau mal ob Dein Netzkabel also das Kaltgeräte Kabel das Problem ist, da leiert oder der Schutzkontakt aus, und das kann zu den "nettesten" Fehlern führen.
Ich verstehe aber auch andere, wo sagen wirf es weg - ich bin nicht der Typ dafür, aber Du hast irgendwo einen massiven Denkfehler drin.
Mitglied: kaiand1
kaiand1 23.05.2022 um 15:30:42 Uhr
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Zitat von @sklchris:

@altmetaller - Toll, dann bist Du sicher der ganze Stolz Deiner Firma, oder?
Wegwerfen kann jeder - und manchmal gehts noch nicht mal darum, ob man bei der Fehlersuche Geld verdient oder nicht, manchmal will und muss man den Fehler einfach für sich selbst finden - dazu hat man den Job eigentlich mal gelernt.
Nur bei ITlern sehe ich auch oft, dass sie entweder eine Hardwareschwäche haben, oder eine Softwareschwäche. Aber wegwerfen geht auf jeden Fall immer face-smile

Ich hab mal 5 Tage lang, fast nonstop an einem Serverfehler gesucht - also bis auf 3 Stunden Schlaf pro Nacht - ich habe da fast 3 Schachteln Zigaretten pro Tag verbraucht und nach 5 Tagen kaum noch Luft bekommen, aber ich hab den Fehler gefunden. Also nochmal wegwerfen kann jeder.


Nun Wegwerfen ist manchmal leider Finanziell die Günstigere Variante mit Neukauf....
Bei deinen Beispiel 5 Tage Arbeit bei 10 Stunden und 80€ Stundenlohn sind das schon 4000€ für die Fehlersuche + noch die Zeit anderer die nicht Arbeiten können....
Kla nicht immer ist der Fehler eindeutig zu erkennen was es ist aber oft halt ersichtlich das es Bauteil x ist.
Wenn genug Zeit ist kann man eine Gründlichere Fehlersuche machen als wenn da Teile vom Betrieb stehen.
Und im Betrieb muss es halt Laufen und Zuverlässig sein.
Mitglied: Drohnald
Drohnald 23.05.2022 um 15:41:42 Uhr
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Bei solchen Fehler gibt es nur eins:
Systematisch die Teile prüfen. Vll. ist nicht einfach eins kaputt, sondern eine bestimmte Kombination?

Mein angebliches wirres herumprobieren war nicht wild und auch nicht wirr.
Doch war es, schreibst du doch sogar selbst:
Ich gestehe, dann bekam ich Panik und habe planlos alles getauscht.

Dieses strukturiert geplante tauschen von Teilen war ein Versuch, die Fehlerquelle zu finden.
Aha, und was genau kam dabei heraus? Wo ist deine Tabelle mit Beschreibung was in welcher Kombination funktionierte bzw. welcher Fehler dabei rauskam?

Ich setze einmal voraus, daß sich in diesem Forum einige Spezialisten befinden, die viel Erfahrung haben, und ihr Wissen teilen.
Dein Problem ist aber so speziell und hängt so massiv von den Kombinationen der Gerätschaften ab, dass dir hier niemand sagen kann, was das Problem ist. Deshalb sagt ja jeder: Könnte alles sein, prüfe mal XY.
Es gibt nur eine Möglichkeit: Immer einen Teil austauschen und akribisch mitschreiben, was in welcher Kombination funktioniert. Dann kann man vll. den Fehler finden. Dazu gehört aber auch noch das Gehäuse, die Lüfter usw.

Bei solch einer Vorgangsweise wird man finanziell nur ärmer, vergeudet Rohstoffe und lernt nichts dazu.
Richtig. Dann teste systematisch alles und du wirst zumindest grob die Ursache finden können. Dazu gehört übrigens auch Gehäuse, Lüfter usw.
So würde es jeder Profi hier im Forum auch machen.

Nachdem du aber manches einfach mit "daran kann es nicht liegen" abtust oder auch schlicht ignorierst (Booten von Live-CD, Abstandshalter prüfen, abgesicherter Modus prüfen) hab ich keine Lust mehr, dir Hinweise zu geben denn offenbar hast du daran ja kein Interesse.

Viel Glück.
Mitglied: sklchris
sklchris 23.05.2022 um 17:22:28 Uhr
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Ok, dann hab ich Dich falsch verstanden. Weil die ESD Verpackungen haben meines Wissens außen eine sogar sehr niederohmige Beschichtung, um statische Aufladungen schnell abbauen zu können (die könnte sogar im Ohm Bereich sein) und nur innen eine hochohmige Beschichtung gegen statische Aufladung, und eben zum Schutz von zb. Mainboardbatterieen.
Also auf so einer Tüte würde ich auch kein Mainboard einschalten wollen - ich bin von ESD Matten ausgegangen, wie man sie auf zb. Werkbänken für Elektroniker hat.
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 23.05.2022 aktualisiert um 17:27:07 Uhr
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Zitat von @sklchris:

Also auf so einer Tüte würde ich auch kein Mainboard einschalten wollen - ich bin von ESD Matten ausgegangen, wie man sie auf zb. Werkbänken für Elektroniker hat.

Der TO hatte ja geschrieben, daß er die Verpackung der Mainboards benutzt hat:

Zitat von @gerry56:

Daher habe ich die Schaumstoffunterlage einer Mainboardverpackung als Unterlage für das jeweils zu testende Mainboard verwendet.

lks
Mitglied: sklchris
sklchris 23.05.2022 um 17:28:25 Uhr
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10 Stunden?? Ich würde eher sagen 20 bis 21 Stunden pro Tag, also ich war da bis auf 3 Stunden Schlaf und einen kurzen Kaffee zum Frühstück nonstop dran, und es war ein eiliger Fall (also Essen war da nicht in der Zeit) also mind. waren es 18 Stunden, rein nur vor dieser Kiste - ich weiß gar nicht mehr den Grund, aber ich weiß dass so ab dem 2. Tag der Fehler einfach zwischen mir und dem Server "persönlich" wurde - wo ich mir sagte, jetzt erst recht nicht face-smile
Mitglied: sklchris
sklchris 23.05.2022 um 17:32:32 Uhr
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Ich kann mich nicht mehr so genau an den Fall erinnern, aber was ich noch grob weiß, ging es um die Daten - und dass ich da bei der Übernahme des Falles festgestellt habe, dass der Kunde über Jahre zwar ein "fachgerecht" eingerichtetes Backup Programm hatte, das aber so bescheuert eingestellt war, dass es nur die geänderten Daten gesichert hatte, und das auch nur begrenzt, also das Backup war quasi nutzlos.
Sonst wäre ich da sicher auch nicht so heftig dran geblieben, es ging einfach darum, dass der Kunde keine Daten verliert.
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 23.05.2022 um 17:35:44 Uhr
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Zitat von @sklchris:

10 Stunden?? Ich würde eher sagen 20 bis 21 Stunden pro Tag, also ich war da bis auf 3 Stunden Schlaf und einen kurzen Kaffee zum Frühstück nonstop dran, und es war ein eiliger Fall (also Essen war da nicht in der Zeit) also mind. waren es 18 Stunden, rein nur vor dieser Kiste - ich weiß gar nicht mehr den Grund, aber ich weiß dass so ab dem 2. Tag der Fehler einfach zwischen mir und dem Server "persönlich" wurde - wo ich mir sagte, jetzt erst recht nicht face-smile

Moin,

20/proTag x 5Tage würde bei mir den Kunden schnell mal einen 5-stelligen Betrag kosten. Da muß man Manns genug sein und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung dem Kunden vorlegen. Beim Chefs die Mitarbeiter nach dem ehdo-Prinzip behandeln ist das natürlich was anders. Da kostet die Arbeitszeit "nichts" und der Cheffe erwartet die Lösung des Problems, "koste es was es wolle". face-smile

Auch ich verbeiße mich manchmal in Probleme, die rein von Zeitaufwand sich nicht rechnen, weil ich diese dem Kunden nicht (voll) berechnen kann, aber der Erkenntnisgewinn wiegt das oft auf, um bei zukünftigen Problem schneller zur Lösung zu kommen.

lks
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 23.05.2022 um 17:36:49 Uhr
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Zitat von @sklchris:

Sonst wäre ich da sicher auch nicht so heftig dran geblieben, es ging einfach darum, dass der Kunde keine Daten verliert.

Solange der Kunde weiß, was es ihn kostet, ist sowas ja in Ordnung.

lks
Mitglied: sklchris
sklchris 23.05.2022 um 17:36:54 Uhr
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Hab ich wie gesagt nicht mitbekommen. Aber die "reine Schaumstoffunterlage" einer ESD Verpackung ist wiederum hochohmig, also die darf kein Problem sein. Nur die Außenhülle der "silver Packs" also die ist sehr niederohmig.
Aber eine Schaumstoffunterlage - also die rosaroten oder auch als Pink Pack bekannten Unterlagen, das darf ein Mainboard nicht jucken, da die eben nur gegen Reibungsaufladung sind, also extrem hochohmig.
Ich hatte da mal eine Schulung / Einführung von 3M, was die antistatischen Verpackungen angeht, oder ESD generell bei 3M.
Mitglied: altmetaller
altmetaller 23.05.2022 aktualisiert um 20:58:57 Uhr
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Hallo,

Zitat von @gerry56:
Beleidigende Meldungen wie "Erkenntnisse mit dem Ohmmeter" oder "2 Wochen wirres ausprobieren"

Das war keine Beleidigung, sondern eine schlichte Erwähnung von Tatsachen bzw. eine Zusammenfassung deiner Beiträge. Im Gegenteil - Du wirst beleidigend, indem Du mir einen persönlichen "Angriff" unterstellst.

Dieses strukturiert geplante tauschen von Teilen war ein Versuch, die Fehlerquelle zu finden.

O.K., und was ist die Erkenntnis, die Du aus deiner Struktur ableitest? Alle Mainboards, Netzteile, Prozessoren, RAM-Bausteine usw. sind kaputt?

Falls abweichende Erkenntnisse vorhanden - bitte konkret schildern.

und lernt nichts dazu.

Und - was hast Du bis jetzt an diesem Projekt "dazugelernt"?

Ich bleibe dabei - deine Beiträge legen die Vermutung nahe, dass Du diverse Komponenten "geschrottet" hast. Wie auch immer (kein Antistatikarmband angelegt?).

Um die kaputten Sachen zu identifizieren, bräuchtest Du jetzt im Grunde genommen weitere Rechner, in denen Du alle Mainboards, Prozessoren, RAM-Bausteine, Grafikkarten usw. testest. Allerdings solltest Du dir vorher sicher sein, an welcher Stelle Du Mist baust - ansonsten sind die Dinger nämlich auch gleich Schrott.

Gruß,
Jörg
Mitglied: gerry56
gerry56 24.05.2022 um 18:39:18 Uhr
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Daß ich bei diesen 4 Teilen das Ding nicht zum laufen bringe, stimmt nicht ganz.
Wie ich schon oben erwähnt habe, funktioniert eines der 4 Mainboards.
Mit diesem einen Mainboard funktionieren beide Speicherriegelgruppen, beide Netzteile und beide CPU's.

Jedoch funktioniert keine der beiden Garfikkarten mit diesem Mainboard.
Mich stört dabei, daß eine der beiden Grafikkarten nur sehr wenig in einem anderen PC in Betrieb war, und die zweite Grafikkarte monatelang problemlos funktionierte.

Das zweite, das mich verzweifeln läßt, ist die Tatsache, daß 3 Mainboards von 4 nicht funktionieren, und alle den gleichen Fehler haben.

Bei der Messung mit dem Ohmmeter habe ich natürlich einen hohen Meßbereich gewählt.
Selbst wenn das Mainboard im eingeschaltenen Betrieb auf einer leitenden Unterlage liegen würde, sollte theoretisch auch dann kein Kurzschluß entstehen, da jedes Mainboard mit einem nichtleitenden Klarlack lackiert sein sollte.

Trotzdem liegen die Mainboards bei mir auf einem Schreibtisch mit den schwarzen und roten Transportmatten als Unterlage.

Vor dem Komponententausch schalte ich das Netzgerät immer aus und danach wird das Stromkabel aus dem Netzgerät entfernt.

Da ich die Teile in verschiedenen Kombinationen zusammengebaut habe, ist ein schlechter Einbau mit Wackelkontakt auszuschließen.

Gerry
Mitglied: altmetaller
altmetaller 24.05.2022 um 19:57:26 Uhr
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Hallo,

Zitat von @gerry56:

Das zweite, das mich verzweifeln läßt, ist die Tatsache, daß 3 Mainboards von 4 nicht funktionieren, und alle den gleichen Fehler haben.

O.K. - dann ist etwas kaputt, die Komponenten passen elektrisch nicht zusammen oder Du steckst sie falsch zusammen face-smile

Hast Du mal in Betracht gezogen, jemanden vor Ort zu Rate zu ziehen, der dich bei der Montage unterstützt und Dir eventuell erklärt, was Du falsch gemacht hast?

Gruß,
Jörg
Mitglied: gerry56
gerry56 26.05.2022 um 19:48:35 Uhr
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Wenn die Komponenten bei 1 Mainboard funktionieren (ausgenommen Grafikkarte), dann habe ich auch bei den anderen Mainboards alles richtig zusammengebaut.

Da die beiden Grafikkarten vorher monatelang funktioniert haben, passen die Teile zusammen.
Oder gibt es nun eine neue Zeitrechnung, in der monatelang funktionierende Teile trotzdem NICHT zusammenpassen und in der ein unendlich gemessener Widerstand - im höchsten Meßbereich - trotzdem leitend ist.

Was soll man bei einem PC falsch zusammenbauen?
Die Kabel, Stecker, Slots, Steckkarten sind so gebaut, daß sie NUR RICHTIG zusammengebaut werden können.

Gerry
Mitglied: altmetaller
altmetaller 26.05.2022 um 20:03:40 Uhr
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Hallo,

wie soll es jetzt weitergehen? Du bist der Einzige, der vor den Komponenten sitzt und den Fehler suchen kann.

Wir können lediglich konkrete(!) Fragen beantworten.

Gruß,
Jörg
Mitglied: Stefan007
Stefan007 27.05.2022 um 05:50:10 Uhr
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Zitat von @gerry56:

Wenn die Komponenten bei 1 Mainboard funktionieren (ausgenommen Grafikkarte), dann habe ich auch bei den anderen Mainboards alles richtig zusammengebaut.

Da die beiden Grafikkarten vorher monatelang funktioniert haben, passen die Teile zusammen.
Oder gibt es nun eine neue Zeitrechnung, in der monatelang funktionierende Teile trotzdem NICHT zusammenpassen und in der ein unendlich gemessener Widerstand - im höchsten Meßbereich - trotzdem leitend ist.

Was soll man bei einem PC falsch zusammenbauen?
Die Kabel, Stecker, Slots, Steckkarten sind so gebaut, daß sie NUR RICHTIG zusammengebaut werden können.

Gerry


Bitte poste Bilder von dem, von dir korrekt zusammengebauten System.
Mitglied: gerry56
gerry56 27.05.2022 um 14:07:10 Uhr
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Das ganze ist mir inzwischen zu blöd geworden.

Da kommen immer wieder die gleichen Antworten, daß die Teile angeblich nicht zusammenpassen.
Dabei wird die mehrfach erwähnte Tatsache ignoriert, daß die Teile vorher monatelang tadellos funktionierten.

Dann kommt noch die Meldung, daß die Teile falsch zusammengebaut wurden.
Auch hier wird die Tatsache ignoriert, daß heutzutage die Slots und Stecker so gebaut werden, daß nur mehr das richtige Teil eingesteckt werden kann.

Zuletzt die Meldung, daß ich das Teil geschrottet haben soll, da ich das Board auf eine Transportschutzmatte gelegt habe.
Da werden die Tatsachen ignoriert, daß ich mit dem Ohmmeter im höchsten Bereich den Widerstand gemessen habe. Auch die Tatsache, daß Printplatten mit einem isolierenden Klarschutzlack überzogen sind, und es daher keinen Kurzschluß geben kann, wird ignoriert.

Daß ein oder mehrere Teile defekt werden können, ist mir klar.
Aber auch hier wird die Tatsache ignoriert, daß 3 von 4 Mainboards die gleiche Fehlfunktion haben.

Ich habe um Lösungsmöglichkeiten und Tips gebeten.
Ich wollte mir das mehrfache umbauen von diversen PC-Teilen ersparen - leider vergeblich.
Sinnvoll wäre gewesen.
Kann ich eine Grafikkarte testen, ohne diese in einen PC einbauen zu müssen? Wenn ja, wie.
Kann ich ein Computernetzteil testen, ohne dieses in einen PC einbauen zu müssen? Wenn ja, wie.
Was kann die Ursache sein, wenn sich nach dem Einschalten der CPU-Lüfter und der Netzteillüfter nur einige Sekunden bewegen, und nach einigen Sekunden Stillstand wieder zu laufen beginnen.

Ich steige aus.

Gerry
Mitglied: altmetaller
altmetaller 27.05.2022 aktualisiert um 14:39:32 Uhr
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Hallo,

Zitat von @gerry56:

Da kommen immer wieder die gleichen Antworten, daß die Teile angeblich nicht zusammenpassen.

Ja, was sollen wir denn antworten wenn Du jegliche Information verweigerst, die irgendwelche Hinweise auf die Fehlerursache beinhalten könnten.

Ich habe um Lösungsmöglichkeiten und Tips gebeten.

Die haben wir Dir auch gegeben.

Das "einzige" Problem ist, dass Du alles(!), was wir als mögliche Ursache genannt haben, sofort persönlich genommen und dagegen diskutiert hast. Und das alles nur, weil Du schlichtweg zu faul bist, deine Basteleien so zu beschreiben, dass wir sie nachvollziehen können. Oft genug gebeten wurdest Du ja...

Kann ich eine Grafikkarte testen, ohne diese in einen PC einbauen zu müssen?

Nein, natürlich nicht. Wie denn ohne Strom? Mit dem Ohmmeter am HDMI- und am PCI-Stecker? - Das dürfte ähnliche Ergebnisse liefern wie deine Folienmessungen... face-smile

Kann ich ein Computernetzteil testen, ohne dieses in einen PC einbauen zu müssen?

Ja. Wenn Du bei "Google" den Begriff "PC Netzteil testen" eingibst findest Du Hinweise, wie Du das Teil überbrücken musst und welche Spannungen wo zu messen sind.

Unter Last kann sich das natürlich noch anders verhalten; ebenso möglich sind Temperaturfehler. Allerdings bist Du da in einem Bereich, in dem Dir hier sicher niemand weiterhelfen wird.

Ich persönlich habe kaputte Netzteile früher immer zu einem Radio- und Fernsehtechniker gebracht.

Was kann die Ursache sein, wenn sich nach dem Einschalten der CPU-Lüfter und der Netzteillüfter nur einige Sekunden bewegen, und nach einigen Sekunden Stillstand wieder zu laufen beginnen.

- Irgendeine deiner Komponenten (Mainboard, Speicher, Grafikkarte, Netzteil...) ist defekt
- Irgend etwas ist falsch angeschlossen
- Die Komponenten passen nicht zusammen

Die Liste ist vollständig. Es gibt keine weiteren (möglichen) Fehlerursachen.

Ich steige aus.

Ja, wir denken, das ist auch besser so.

Gruß,
Jörg
Mitglied: Stefan007
Stefan007 27.05.2022 um 19:04:11 Uhr
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unfassbar was du hier von dir gibst. Was ist so unfassbar schwer daran, mal ein detailliertes Foto deiner Konfiguration zu machen?

Für Netzteile gibt es erschwingliche Tester auf Amazon.

Aber danke auch, dass du hier die Zeit von so vielen Menschen verschwendest, die dir helfen möchten.