marabunta
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Terminalserver DFS Work Folders

Hallo,

folgendes Szenario:
Es sollen Benutzerprofile auf dem Server gespeichert werden und gleichzeitig sollen alle Benutzer arbeiten über Notebooks Remote auf dem Terminalserver/RDSH und werden auch entsprechend Platz brauchen.
Auf dem zur Verfügung stehenden FileServer gibt es nun nun viele Möglichkeiten die Datenablage für das Benutzerprofil zu realisieren.

Was eignet sich für Terminalserver?
Work Folders ist zwar modern, aber hält die Daten lokal vor und das ist beim Terminalserver ein Nachteil.
Einfache Folder Redirection?

Wie kann man das Effizient lösen?

Danke für alle Tipps.

Content-ID: 570706

Url: https://administrator.de/forum/terminalserver-dfs-work-folders-570706.html

Ausgedruckt am: 03.04.2025 um 01:04 Uhr

c0d3.r3d
Lösung c0d3.r3d 10.05.2020 um 00:56:22 Uhr
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Hi,


du musst uns dazu ein wenig mehr Infos geben. Wie viele Benutzer? Welche Serverhardware? Welches Server OS?

Grundsätzlich würde ich z.B. du Userprofile Disk ab Server 2012 nutzen, diese mountet eine virtuelle Festplatte für den User auf dem RDS, welche aber dauerhaft auf dem Fileserver liegt.

In Kombination mit Ordnerumleitung auf den Fileserver für die Ordner Dokumente, Desktop etc.

Was genau meinst du mit Workfolder? Einen Ordner für Gemeinsame Arbeiten? Dafür würde ich auch auf dem FS eine Ordnerfreigabe machen und dann mit Ordnerrechten arbeiten.
Marabunta
Marabunta 10.05.2020 um 01:19:40 Uhr
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Alles Windows Server 2019 Standard + W10 um zu verbinden
ca. 10-30 user
Das Work Folders Feature meine ich aka Arbeitsordner
docs.microsoft.com/de-de/windows-server/storage/work-folders/work-folders-overview

Serverhardware ist ein Hyper-V Host, darunter alles VMs, der Rest wird noch entschieden.
tech-flare
Lösung tech-flare 10.05.2020 um 11:43:52 Uhr
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Windows RDS Host 2012-2019 haben doch standardmäßig User Profile Disks, welche auf einem Fileserver liegen.

Dies würde ich auch so beibehalten.

Ich hab hier ein Cluster mit 200 User und fahre damit ganz gut.
Marabunta
Marabunta 10.05.2020 um 12:16:35 Uhr
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Brauche ich dann für den TS und den FS jeweils CALs?
tomolpi
Lösung tomolpi 10.05.2020 um 12:21:39 Uhr
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Zitat von @Marabunta:

Brauche ich dann für den TS und den FS jeweils CALs?
Für den TS die RDS CALs und für alle anderen Server normale CALs, du hast ja sicher noch DCs und so, die lizenziert werden wollen.
tech-flare
Lösung tech-flare 10.05.2020 um 12:47:59 Uhr
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Genau.

User / Device CAL für RDS - die müssen im Lizenzserver auch eingetragen werden

Und dann noch die „einfachen“ CALs welche im Schrank liegen... die brauchst du ja aber nur einmal
GrueneSosseMitSpeck
GrueneSosseMitSpeck 10.05.2020 um 18:29:53 Uhr
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wer die serverbasierten Profile nicht mag, kann die DFS folder redirection in Anspruch nehmen... die "einfachen" Cals für Fileshares, DNS clientzugriffe, WDS und was auch immer werden nirgendwo eingetragen, das ist seit Windows NT so nur daß daß noch die Maximalanzahl der User pro Share auf 10 als Standard hinterlegt war, neuere Windows-Server sind da "offen". Man braucht die CAL s nur um bei einem eventuellen Lizenzaudit keine Probleme zu haben, aber eherlich gesagt das ist mir in meiner ganzen Laufbahn (und das sind mehr als 30 Jahre) noch nicht einmal vorgekommen, daß man da die CALs für den Fileshare nachgezählt hätte. Nur einmal... fragten sie wo die SQL Server CALs sind. Antwort: Wir ham ne Processor license, gibt keine CALs.