Token Zertifikat Diebstahl Möglich ?
Diebstahl von Zertifikaten auf Tokens möglich ?
Hi administrator.de User,
ich habe heute bisschen über die Sicherheit von Token nachgedacht da bin ich auf folgenden gedanken gekommen sofern ich richtig liege.
Ich habe ein Token darauf ist ein Zertifikat gespeichert zur anmeldung.
Ist es möglich oder ist es schon passiert das Leute von Solchen Token die Zertifikate geschafft haben zu exportieren.
Falls dieses Möglich ist können die Leute dann das Zertifikat wieder draufspielen auf den Stick und so oft per Bruteforce angreifen bis sie von den Token die PIN haben.
Mir geht es hauptsächlich daraum zu erfahren ob sowas möglich ist bzw wenn es jemand geschafft hat ob es eine Doku gibt das man sich das Thema genauer anschauen kann.
Vielen Dank im Vorraus
Hi administrator.de User,
ich habe heute bisschen über die Sicherheit von Token nachgedacht da bin ich auf folgenden gedanken gekommen sofern ich richtig liege.
Ich habe ein Token darauf ist ein Zertifikat gespeichert zur anmeldung.
Ist es möglich oder ist es schon passiert das Leute von Solchen Token die Zertifikate geschafft haben zu exportieren.
Falls dieses Möglich ist können die Leute dann das Zertifikat wieder draufspielen auf den Stick und so oft per Bruteforce angreifen bis sie von den Token die PIN haben.
Mir geht es hauptsächlich daraum zu erfahren ob sowas möglich ist bzw wenn es jemand geschafft hat ob es eine Doku gibt das man sich das Thema genauer anschauen kann.
Vielen Dank im Vorraus
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Ausgedruckt am: 13.04.2025 um 12:04 Uhr
4 Kommentare
Neuester Kommentar
Also ist wohl ein "echter" Kryptochip drauf, allerdings muss er wohl nicht immer verwendet werden. Was das bedeutet ist folgendes:
- Üblicherweise verlässt der private Schlüssel *niemals* den Kryptochip. Es wird von der Software dazugehörigen Software lediglich die Datenaufbereitung übernommen und eine Anfrage zur Signatur der Daten an das Kryptodevice gestellt und mit der PIN bestätigt. Das zum private key gehörige Zertifikat ist "öffentlich" und es ist kein Problem wenn es den Token verlässt.
- Da dieses Verfahren langsam und im verwendbaren Speicher begrenzt ist bieten manche noch eine Verfahren an bei dem der private Schlüssel aus dem Device angefordert wird und im der Clientsoftware verarbeitet wird.
- Das angesprochene Token bietet einen "Administrator" Zugang, der wohl auch in der Lage ist den Key zu laden.
Was zu prüfen wäre und aus der Beschreibung nicht hervorgeht ist wie gut die Verbindung zwischen Clientsoftware und Device gesichert ist und ob ein direkter Zugriff auf die Hardware zumindest erschwert ist.
Um also auf deine Frage zurück zu kommen: Nein es ist nicht ohne weiteres möglich auf den Key zu zugreifen solange der Hersteller seine Hausaufgaben gemacht hat und sich nicht wie RSA beklauen lässt.
Gruß
Andi
- Üblicherweise verlässt der private Schlüssel *niemals* den Kryptochip. Es wird von der Software dazugehörigen Software lediglich die Datenaufbereitung übernommen und eine Anfrage zur Signatur der Daten an das Kryptodevice gestellt und mit der PIN bestätigt. Das zum private key gehörige Zertifikat ist "öffentlich" und es ist kein Problem wenn es den Token verlässt.
- Da dieses Verfahren langsam und im verwendbaren Speicher begrenzt ist bieten manche noch eine Verfahren an bei dem der private Schlüssel aus dem Device angefordert wird und im der Clientsoftware verarbeitet wird.
- Das angesprochene Token bietet einen "Administrator" Zugang, der wohl auch in der Lage ist den Key zu laden.
Was zu prüfen wäre und aus der Beschreibung nicht hervorgeht ist wie gut die Verbindung zwischen Clientsoftware und Device gesichert ist und ob ein direkter Zugriff auf die Hardware zumindest erschwert ist.
Um also auf deine Frage zurück zu kommen: Nein es ist nicht ohne weiteres möglich auf den Key zu zugreifen solange der Hersteller seine Hausaufgaben gemacht hat und sich nicht wie RSA beklauen lässt.
Gruß
Andi