Wie VMs auf dem ESXi als Anwender nutzen?

Hallo Zusammen,

seit vielen Jahren arbeite ich als Einzelkämpfer mit VMWare Workstation Pro. Jetzt habe ich mir einen Server Gekauft und dazu VMWare ESXi und vSphere Esentials.
Die Installation ist durch, alle meine VMs wurde exportiert und in den ESXi importiert. Das Produktivsystem ist somit bereit.

Um mit den VMs zu arbeiten gibt es drei Varianten:
-den Windows Client VMRC (wird nicht mehr empfohlen)
-die HTML5 basierten Browser variante
-mit der Workstation Pro auf den Server verbinden.

Eigentlich wollte ich die Workstation Pro nicht mehr weiter lizenzieren. Erwartet hätte ich eigentlich einen kostenfreien ordentlichen Client mit dem ich die VMs nutzen kann. Die Web-Variante könnte eine Option sein. Allerdings habe ich keine Möglichkeit gesehen eine Verknüpfung auf dem Desktop zu erzeugen und die VM zu öffnen. Ich möchte nicht jedes mal den Server gehen zu müssen um die VM zu öffnen. Normale Anwender sollen ja auch nicht auf den Server direkt zugreifen können.

Habe ich etwas übersehen oder ist es wirklich so gedacht dass man über den Workstation Pro gehen soll. Kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Bei großen Firmen werden die wohl kaum mehrere hundert Workstation Pro lizenzieren um die VMs nutzen zu können. Jeden User auf auf den Server zu lassen um die VM zu starten wird sicherlich auch nicht der Plan sein. Was übersehe ich hier?

Gruß Kostas

Content-Key: 1473308052

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Ausgedruckt am: 05.12.2021 um 00:12 Uhr

Mitglied: lcer00
lcer00 05.11.2021 um 18:32:25 Uhr
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Hallo,

es kommt natürlich auf die Anwendung an, aber ich verbinde mich mit VMs nur äußerst selten über die Hypervisor-Oberfläche - nur in Äusserste seltenen Wartungssituationen. Meine VMs sind Server, die laufen halt und als Benutzer kann ich mit RDP oder ssh draufschlagend.

Grüße

lcer
Mitglied: Vision2015
Vision2015 05.11.2021 aktualisiert um 18:57:07 Uhr
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Moin...

was sind das für VMs?
bist du sicher, das du die sache mit dem ESXi Server verstanden hast?
normalerweise verbindet sich keiner mit dem Serverm sondern mit der VM Selber!


Frank
Mitglied: BirdyB
BirdyB 05.11.2021 um 18:49:38 Uhr
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Moin,
normalerweise verbindet man sich mit den VMs direkt, z.B. mit RDP, Citrix, VNC, SSH, etc.
Wenn du dazu einen Webclient brauchst, bietet sich Apache Guacamole an.

VG
Mitglied: Xerebus
Xerebus 05.11.2021 um 18:55:09 Uhr
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Linux clients und per rdp oder vnc auf die vms verbinden.
Mitglied: Kostas
Kostas 05.11.2021 um 20:10:24 Uhr
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Wow, mein posting noch warm und schon habe ich Antworten! :-) face-smile

Bezüglich der Frage, was sind das für VMs: Sorry hätte ich natürlich erwähnen müssen. Es sind windows10 Enterprice VMs. Auf den Systemen sind Web-Entwicklungswerkzeuge z.B. PHPStorm, jupyter, Visual Studio usw. Jede VM hat eine Set an Tools. Die Tools aktualisieren sich immer wieder und damit kommen neue Probleme. Deshalb werden neue Version immer auf eine neue VM installiert. Wenn sich dieses Setup durchsetzt wird die alte VM gelöscht. So habe ich mehrere VMs und die meisten sind allerdings ausgeschaltet. Um sie einzuschalten, klar über den ESXi die VM starten.

Für den normalen täglich produktiven Einsatz, starte ich VMWare Workstation Pro und starte die VMs die derzeit auf meinem lokalen Host-System sind. Mit der Workstation Pro kann ich auch auf dem ESXi gehen, die VM auswählen und starten. Von Zuhause aus starte ich eine IPSec VPN und kann ebenfalls per Workstation Pro mit den VMs arbeiten.

Ohne Workstation Pro geht es von Zuhause aus über Microsoft RDP auch. Genau so ein RDP Client hätte ich von VMWare erwartet da VMWare mit der Virtualisierung viel früher dran war wie Microsoft.

Der Web-Basierte Client von VMWare wäre eine Variante. Doch wie kann ich mich damit direkt auf eine VM mit Windows 10 Enterprice verbinden ohne über den Server gehen zu müssen? Das wäre zumindest eine Alternative.

Aus euren Antwort höre ich heraus dass es eben keinen Client gibt so wie ich vermutet habe. RDP von Microsoft sollte man ohne VPN eh nicht nutzen. Citrix wird drei Nummer zu groß sein. VNC, TeamViewer und Co. sind für den produktiven Einsatz vermutlich weniger geeignet.

Gruß Kostas
Mitglied: lcer00
lcer00 05.11.2021 um 21:10:54 Uhr
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Hallo
Zitat von @Kostas:
RDP von Microsoft sollte man ohne VPN eh nicht nutzen.

Wenn es sich vermeiden lässt, würde ich mich nie ohne VPN verbinden.

Grüße

lcer
Mitglied: ukulele-7
ukulele-7 05.11.2021 um 22:00:53 Uhr
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Auf einem Server laufen Dienste die im Netz bereit gestellt werden. Dabei handelt es sich i.d.R. NICHT um einen Desktop auf den sich der User aufschaltet sondern Webserver oder was auch immer. In den Fällen wo ein Desktop bereit gestellt wird nimmst du VDI oder RDP.

Zur Administration nimmt man RDP oder wie ich eben den Webclient. Hat den Vorteil das es sich wie der lokale Desktop verhält. Ich kann da jetzt auch keinen Nachteil sehen weil man erst auf die VM klicken und die Console starten muss. Man schreibt ja damit keine Briefe auf dem Server sondern macht Einstellungen etc.

Der Webclient ist unter der freien ESXi Lizenz ein bischen abgespeckt, das macht man natürlich besser mit vCenter. Aber auch da nimmt man halt die Console zur Hand, timed auch nicht aus.
Mitglied: Th0mKa
Th0mKa 05.11.2021 um 22:11:48 Uhr
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Zitat von @Kostas:
RDP von Microsoft sollte man ohne VPN eh nicht nutzen.

Willst du damit implizit sagen das der Server direkt über das Internet erreichbar ist?

/Thomas
Mitglied: Kostas
Kostas 06.11.2021 um 00:27:51 Uhr
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Zitat von @Th0mKa:

Zitat von @Kostas:
RDP von Microsoft sollte man ohne VPN eh nicht nutzen.

Willst du damit implizit sagen das der Server direkt über das Internet erreichbar ist?

/Thomas

Hallo Thomas,

wenn ich Remote arbeiten möchte z.B. von Zuhause aus, dann verbinde ich mich über eine IPSec VPN mit dem Server und arbeite auf den VMs. Ich selbst habe auch kein Problem über den vSphere Client die VM in den VMWare WebBrowser zu öffnen.

Ich habe übrigens vSphere 7 Esentials eingekauft.
Auf dem ESXi laufen ein paar Server und einige Windows 10 Enterprice. Das sind Desktop Guest Betriebssysteme. Auf diesen sind Programmierwerkzeuge wie PHPStorm, Notepad++ usw. Ich habe also nicht nur Server die irgend welche Dienste die im Hintergrund laufen sondern Client Betriebssysteme auf denen ich arbeiten möchte. Ich bin noch im Aufbau mit den ganzen Zeig.

Ich möchte es mal anders formulieren: Meine Büro Dame Maria soll im Home Office mit unserem ERP System, Word, Excel, Outlook usw. arbeiten können.
Ohne VMWare würde ich im Büro einen Microsoft TerminalServer aufsetzen, auf diesem alle Programm die die Maria benötigt installieren. Am Marias PC Zuhause würde ich einen VPN Client installieren und über Microsoft RDP auf dem TerminalServer zugreifen lassen. Schon kann Sie vom HomeOffice Arbeiten als ob Sie im Büro wäre.

Mit VMWare wollte ich mir den TerminalServer sparen. Auch möchte ich nicht den RDP Client von Microsoft verwenden. Ich möchte nicht dass die Maria auf dem vSphere Client oder über den ESXi Web-Portal sich anmelden muss um dann Ihre VM in den WebBrowser zu öffnen.

Wenn die Maria auf Ihrem Desktop eine Verknüpfung haben könnten mit dieser durch einen einfachen Klick sich der VMWare WebClient öffnen würde und dabei sie Ihren Desktop sehen würde, dann wäre das für die Maria völlig ausreichend. Sie soll nicht über vSphere Client gehen müssen. Das ist mein Ziel. Gibt es dafür eine Möglichkeit?

Gruß Kostas
Mitglied: BirdyB
BirdyB 06.11.2021 um 02:10:09 Uhr
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Zitat von @Kostas:
Mit VMWare wollte ich mir den TerminalServer sparen. Auch möchte ich nicht den RDP Client von Microsoft verwenden. Ich möchte nicht dass die Maria auf dem vSphere Client oder über den ESXi Web-Portal sich anmelden muss um dann Ihre VM in den WebBrowser zu öffnen.
Das ist aber nicht die Aufgabe und der Einsatzzweck für den ESX. Am Ende ist es egal, welches OS du dort virtualisierst, aber für den produktiven Zugriff zum tatsächlichen Arbeiten würde man eben RDP (oder eines der anderen entsprechenden Protokolle) verwenden. Was spricht gegen den RDP-Client?

Ich möchte es mal anders formulieren: Meine Büro Dame Maria soll im Home Office mit unserem ERP System, Word, Excel, Outlook usw. arbeiten können.
Ohne VMWare würde ich im Büro einen Microsoft TerminalServer aufsetzen, auf diesem alle Programm die die Maria benötigt installieren.
Das wäre der richtige Lösungsansatz, wobei du für einen Nutzer jetzt auch nicht unbedingt den Terminalserver brauchst, da man ja auch wunderbar per RDP auf die virtuelle Windows 10 Enterprise Version zugreifen kann.
Am Marias PC Zuhause würde ich einen VPN Client installieren und über Microsoft RDP auf dem TerminalServer zugreifen lassen. Schon kann Sie vom HomeOffice Arbeiten als ob Sie im Büro wäre.
Und warum tust du das nicht? Wie schon erwähnt: Maria kann wunderbar genauso auf eine virtualisierte Win10-Maschine zugreifen. Da braucht es keinen Terminalserver für.

Wenn die Maria auf Ihrem Desktop eine Verknüpfung haben könnten mit dieser durch einen einfachen Klick sich der VMWare WebClient öffnen würde und dabei sie Ihren Desktop sehen würde, dann wäre das für die Maria völlig ausreichend. Sie soll nicht über vSphere Client gehen müssen. Das ist mein Ziel. Gibt es dafür eine Möglichkeit?
RDP-Zugriff einrichten, die entsprechende RDS-Datei auf dem Desktop ablegen und fertig.
Wenn es denn unbedingt ein Webclient sein soll: Apache Guacamole einrichten und einen entsprechenden Link auf den Desktop legen.
Mitglied: Vision2015
Lösung Vision2015 06.11.2021 um 07:43:10 Uhr
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moin...
Zitat von @Kostas:

Zitat von @Th0mKa:

Zitat von @Kostas:
RDP von Microsoft sollte man ohne VPN eh nicht nutzen.
richtig...

Willst du damit implizit sagen das der Server direkt über das Internet erreichbar ist?
ich hoffe nicht!

/Thomas

Hallo Thomas,

wenn ich Remote arbeiten möchte z.B. von Zuhause aus, dann verbinde ich mich über eine IPSec VPN mit dem Server und arbeite auf den VMs. Ich selbst habe auch kein Problem über den vSphere Client die VM in den VMWare WebBrowser zu öffnen.
warum so umständlich? verbinde dich mit RDP!

Ich habe übrigens vSphere 7 Esentials eingekauft.
und keine ahnung was du da wirklich gekauft hast!
ich hätte dir jetzt zu Hyper-V geraten...

Auf dem ESXi laufen ein paar Server und einige Windows 10 Enterprice. Das sind Desktop Guest Betriebssysteme. Auf diesen sind Programmierwerkzeuge wie PHPStorm, Notepad++ usw. Ich habe also nicht nur Server die irgend welche Dienste die im Hintergrund laufen sondern Client Betriebssysteme auf denen ich arbeiten möchte. Ich bin noch im Aufbau mit den ganzen Zeig.
ok...

Ich möchte es mal anders formulieren: Meine Büro Dame Maria soll im Home Office mit unserem ERP System, Word, Excel, Outlook usw. arbeiten können.
ok.. das ist ja nix dolles...
Ohne VMWare würde ich im Büro einen Microsoft TerminalServer aufsetzen, auf diesem alle Programm die die Maria benötigt installieren. Am Marias PC Zuhause würde ich einen VPN Client installieren und über Microsoft RDP auf dem TerminalServer zugreifen lassen. Schon kann Sie vom HomeOffice Arbeiten als ob Sie im Büro wäre.
genau so, und nicht anders...

Mit VMWare wollte ich mir den TerminalServer sparen.
du vergleichst leider Äpfel mit Birnen...
VMWare ESXI ist ein Hypervisor, und nix mit Terminal Server etc.. zu schaffen... darauf kannst du VMs laufen lassen.. egal welche!
Auch möchte ich nicht den RDP Client von Microsoft verwenden.
warum nicht, das wäre aber das richtige!
Ich möchte nicht dass die Maria auf dem vSphere Client oder über den ESXi Web-Portal sich anmelden muss um dann Ihre VM in den WebBrowser zu öffnen.
Wenn die Maria auf Ihrem Desktop eine Verknüpfung haben könnten mit dieser durch einen einfachen Klick sich der VMWare WebClient öffnen würde und dabei sie Ihren Desktop sehen würde, dann wäre das für die Maria völlig ausreichend. Sie soll nicht über vSphere Client gehen müssen. Das ist mein Ziel. Gibt es dafür eine Möglichkeit?
so oder so, mit oder ohne verknüpfung würde Maria über den vSphere Client gehen...
am besten, und der richtige weg wäre über RDP zu gehen- natürlich mit VPN!

wiso hast du dich nicht vorher informiert, oder dein vorhaben getestet? ein vergleich der VMWare Workstation Pro und dem ESXI ist so kaum möglich! das sind unterschiedliche Produkte zum ausführen von VMs!
auch hätte ich in deinem fall den Hyper-v genommen...

Gruß Kostas

Frank
Mitglied: Kostas
Kostas 06.11.2021 aktualisiert um 08:54:05 Uhr
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Hallo Zusammen,

vielen lieben Dank für die Antworten.

Ich habe beruflich auch mit mittelständischen und großen Unternehmen zu tun. Die meisten verwenden VMWare für die Virtualisierung. Es ist mir schon klar dass VMWare nichts mit TerminalServer zu tun hat. Ich habe mich immer gefragt, warum arbeiten die alle mit VMWare und nicht mir HyperV. Selbst wenn ich die Admins der Firmen gefragt habe, konnte mir bis jetzt nicht ein einziger die Frage beantworten. Also muss ich es selbst herausfinden. Deshalb der Einkauf. :-) face-smile Nur wenn man sich mit einer Technologie selbst intensiv beschäftigt, und ich bin noch nicht fertig! kommt man dahinter was Sache ist.

Warum ich TerminalServer und oder auch RDP nicht verwenden möchte, beruht darauf, herauszufinden wie VMWare Tickt. VMWare war deutlich vor Microsoft mit der Virtualisierung am Markt. Deshalb hätte ich erwartet dass die bessere Lösungen haben wie Microsoft. Ist stelle fest, dem ist absolut nicht so. VMWare hat den Markt absolut verschlafen. Microsoft hat VMWare längst überholt. HyperV funktioniert, failover cluster funktioniert, TerminalServer funktioniert, Exchange funktioniert usw. und das alles für kleine und auch für große Installationen.

Somit ergibt sich für mich: Es macht überhaupt keinen Sinn auf VMWare zu setzen. Wenn ich MS Datacenter eh einkaufen muss wenn es mehrere VM Server werden sollen, dann haben ich alles und muss nicht nochmals das gleiche oder gar mehr draufpacken um VMWare zu nutzen. Und dann habe ich NUR eine andere Virtualisierung. Das andere Zeug fehlt komplett. Wenn Unternehmen vorher schon mit VMWare virtualisiert haben, dann ist es ok diesen Pfad weiter zu folgen bis eine Restrukturierung ansteht. Dann sollte man VMWare entsorgen es kostet nur eine Menge Geld. Mit Microsoft Bordmitteln kann man das gleiche erreichen. Mag sein dass die eine oder andere Funktionalität besser gelöst ist in VMWare aber im Vergleich zum Komplettpaket von Microsoft ist das nichts. Es gibt wohl auch kein K.O. Kriterium das VMWare Virtualisierung gegenüber HyperV bevorzugen lässt. Es geht vermutlich nur darum womit sich die IT Abteilung am besten auskennt, wird eingesetzt.


Gruß Kostas
Mitglied: Th0mKa
Th0mKa 06.11.2021 um 09:06:17 Uhr
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Zitat von @Kostas:

Also muss ich es selbst herausfinden. Deshalb der Einkauf. :-) face-smile Nur wenn man sich mit einer Technologie selbst intensiv beschäftigt, und ich bin noch nicht fertig! kommt man dahinter was Sache ist.
Mit deiner Essentials Edition hast du aber nichts von dem gekauft was VMware ausmacht. Und nur zum testen hätte auch die 60 Tage Trial gereicht.

Warum ich TerminalServer und oder auch RDP nicht verwenden möchte, beruht darauf, herauszufinden wie VMWare Tickt.
Das hat aber absolut nichts mit VMware zu tun.

VMWare war deutlich vor Microsoft mit der Virtualisierung am Markt. Deshalb hätte ich erwartet dass die bessere Lösungen haben wie Microsoft. Ist stelle fest, dem ist absolut nicht so.
Wie hast du das denn festgestellt?

VMWare hat den Markt absolut verschlafen. Microsoft hat VMWare längst überholt. HyperV funktioniert, failover cluster funktioniert, TerminalServer funktioniert, Exchange funktioniert usw. und das alles für kleine und auch für große Installationen.
Wie kommst du in diesem Zusammenhang auf Exchange?

Somit ergibt sich für mich: Es macht überhaupt keinen Sinn auf VMWare zu setzen.
Natürlich ergibt das Sinn, du hast nur nicht verstanden wann und warum das so sein kann.

/Thomas
Mitglied: jsysde
jsysde 06.11.2021 aktualisiert um 09:13:47 Uhr
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Moin.

Du schmeißt wild Dinge durcheinander und verwechselst so einiges: Weder hat VMWare etwas verschlafen, noch hat Microsoft VMWare in irgendeiner Art überholt. RDP/Terminalserver hat NULL mit Virtualisierung zu tun - einem Terminalserver den Terminal-/RDS-Diensten isses völlig boogie, ob sie auf physikalischer Hardware, VMWare, HyperV, Proxmox, whatever laufen: Man verbindet sich per RDP auf die Maschine und gut isses.

Deine Schlussfolgerungen sind entsprechend "krumm" - sowohl mit VMWare als auch mit HyperV kann man prima Cluster aufbauen, automatisches Failover klappt in beiden Welten tadellos usw. Letztlich ist es eine Frage des "Geschmacks", welche Virtualisierungsplattform man einsetzt.

Was die Tools, die "ab Werk" mitkommen, angeht: Hier ist die von VMWare gelieferte und im vSphere verfügbare Web-Konsole imho ein deutlicher Gewinn gegenüber der in HyperV integrierten Konsole (die ja auf RDP basiert). Ist aber nur "Beiwerk", denn wie schon mehrfach erwähnt, nutzt man zur Verwaltung/Administration seiner (Windows)VMs eigentlich direkt RDP.

*Just my 5 Cent*

Cheers,
jsysde
Mitglied: Kaffeepause07
Kaffeepause07 06.11.2021 um 09:43:21 Uhr
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Ich denke Mal du meinst einen Client um sich auf eine VM zu verbinden im Benutzer Kontext und nicht als "Admin". Gibt es im Bezug auf Desktop Virtualisierung.

"VMware Horizon View is a VDI solution that combines the advantages of virtual desktop infrastructure with those of the VMware vSphere virtualization platform. ... With modern remote desktop protocols, users get a better experience and can connect to their desktops from anywhere."

In wie weit das extra lizenziert wird weiß ich in deinem Fall nicht. Evtl. kann man den Client so nutzen.
Mitglied: Kaffeepause07
Kaffeepause07 06.11.2021 um 10:31:45 Uhr
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Ich denke Mal du meinst einen Client um sich auf eine VM zu verbinden im Benutzer Kontext und nicht als "Admin". Gibt es im Bezug auf Desktop Virtualisierung.

"VMware Horizon View is a VDI solution that combines the advantages of virtual desktop infrastructure with those of the VMware vSphere virtualization platform. ... With modern remote desktop protocols, users get a better experience and can connect to their desktops from anywhere."

In wie weit das extra lizenziert wird weiß ich in deinem Fall nicht. Evtl. kann man den Client so nutzen.
Mitglied: Vision2015
Vision2015 06.11.2021 um 10:37:26 Uhr
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Moin...
Zitat von @Kostas:

Hallo Zusammen,

vielen lieben Dank für die Antworten.

Ich habe beruflich auch mit mittelständischen und großen Unternehmen zu tun. Die meisten verwenden VMWare für die Virtualisierung. Es ist mir schon klar dass VMWare nichts mit TerminalServer zu tun hat. Ich habe mich immer gefragt, warum arbeiten die alle mit VMWare und nicht mir HyperV. Selbst wenn ich die Admins der Firmen gefragt habe, konnte mir bis jetzt nicht ein einziger die Frage beantworten. Also muss ich es selbst herausfinden. Deshalb der Einkauf. :-) face-smile Nur wenn man sich mit einer Technologie selbst intensiv beschäftigt, und ich bin noch nicht fertig! kommt man dahinter was Sache ist.
ESXI läuft meiner meinung sicherer und stabiler als Hyper-V... allerdings ist das auch ansichtssache!
i

Warum ich TerminalServer und oder auch RDP nicht verwenden möchte, beruht darauf, herauszufinden wie VMWare Tickt. VMWare war deutlich vor Microsoft mit der Virtualisierung am Markt. Deshalb hätte ich erwartet dass die bessere Lösungen haben wie Microsoft. Ist stelle fest, dem ist absolut nicht so. VMWare hat den Markt absolut verschlafen. Microsoft hat VMWare längst überholt. HyperV funktioniert, failover cluster funktioniert, TerminalServer funktioniert, Exchange funktioniert usw. und das alles für kleine und auch für große Installationen.
nee nee, der VMWare ESXI Server ist doch für einen anderen zweck entwickelt worden als VMWare Workstation!
selbst mit Proxmox usw... XEN wirst du Virtualisieren können...
die WEB GUI vom ESXI ist für die Verwaltung gedacht, und nicht um mit den VMs zu arbeiten als User!
was du gesucht hast, wäre eher VMware Horizon! allerdings bei deinem kleinem Netzwerk viel zu teuer.. usw...

Somit ergibt sich für mich: Es macht überhaupt keinen Sinn auf VMWare zu setzen.
du hast es erfast!
Wenn ich MS Datacenter eh einkaufen muss wenn es mehrere VM Server werden sollen, dann haben ich alles und muss nicht nochmals das gleiche oder gar mehr draufpacken um VMWare zu nutzen. Und dann habe ich NUR eine andere Virtualisierung. Das andere Zeug fehlt komplett. Wenn Unternehmen vorher schon mit VMWare virtualisiert haben, dann ist es ok diesen Pfad weiter zu folgen bis eine Restrukturierung ansteht. Dann sollte man VMWare entsorgen es kostet nur eine Menge Geld.
geld kostet MS auch... wie gesagt, du hast den sinn vom esxi server nicht verstanden, und es kommt ja auch auf den einsatzzweck an!
Mit Microsoft Bordmitteln kann man das gleiche erreichen. Mag sein dass die eine oder andere Funktionalität besser gelöst ist in VMWare aber im Vergleich zum Komplettpaket von Microsoft ist das nichts. Es gibt wohl auch kein K.O. Kriterium das VMWare Virtualisierung gegenüber HyperV bevorzugen lässt. Es geht vermutlich nur darum womit sich die IT Abteilung am besten auskennt, wird eingesetzt.
nein... es liegt am einsatzzweck!
Bei dir, wäre der Hyper-V die richtige wahl gewesen, allerdings egal wie deine virtualisierungstechnologie aussehen mag, die User verbinden sich mit RDP!


Gruß Kostas
Frank
Mitglied: Kostas
Kostas 06.11.2021 um 10:43:00 Uhr
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Hallo Zusammen,

Horizon soweit ich herausgefunden habe, ist nur als Mietversion erhältlich und sehr teuer.
Wenn ich HyperV aufsetzen würde und darin die Server VMs und die Windows 10 Enterprice VMs und mich über RDP mit den einzelnen VMs verbinde dann habe zu 100% alles erreicht. OnTop VMWare Lizenzen für die Virtualisierung sind nicht notwendig, zumindest habe ich noch nicht den Mehrwert herausgefunden. Ich höre mit der Suche damit noch nicht auf, ich werde weiter suchen.

Gruß Kostas
Mitglied: Vision2015
Vision2015 06.11.2021 aktualisiert um 10:55:31 Uhr
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Zitat von @Kostas:

Hallo Zusammen,

Horizon soweit ich herausgefunden habe, ist nur als Mietversion erhältlich und sehr teuer.
hab ich ja gesagt!
Wenn ich HyperV aufsetzen würde und darin die Server VMs und die Windows 10 Enterprice VMs und mich über RDP mit den einzelnen VMs verbinde dann habe zu 100% alles erreicht.
genau das versuchen wir dir ja die ganze zeit zur vermitteln!
OnTop VMWare Lizenzen für die Virtualisierung sind nicht notwendig, zumindest habe ich noch nicht den Mehrwert herausgefunden.
in deinem fall wird es auch keinen mehrwert geben!
Ich höre mit der Suche damit noch nicht auf, ich werde weiter suchen.
ok... aber was suchst du eigentlich genau? etwas einfacheres als RDP wird kaum möglich sein.... oder deine clients nutzen Linux, dann wäre ssh die richtige wahl!

Gruß Kostas

Frank
Mitglied: Th0mKa
Th0mKa 06.11.2021 um 11:10:11 Uhr
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Zitat von @Kostas:
Horizon soweit ich herausgefunden habe, ist nur als Mietversion erhältlich und sehr teuer.
Wenn ich HyperV aufsetzen würde und darin die Server VMs und die Windows 10 Enterprice VMs und mich über RDP mit den einzelnen VMs verbinde dann habe zu 100% alles erreicht.
Richtig, das wird dir hier ja die ganze Zeit gesagt.

OnTop VMWare Lizenzen für die Virtualisierung sind nicht notwendig, zumindest habe ich noch nicht den Mehrwert herausgefunden. Ich höre mit der Suche damit noch nicht auf, ich werde weiter suchen.
Du kannst aufhören zu suchen und was schönes machen, für deinen Anwendungsfall wirst du keinen Mehrwert finden.

/Thomas
Mitglied: ukulele-7
ukulele-7 06.11.2021 um 14:32:50 Uhr
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Ich habe auch ein Essentials Paket das ich nicht missen möchte, obwohl ich auch Windows Datacenter virtualisiere, also genau in der Zielgruppe kleine Umgebung und sowieso Microsoft bin. Zugegen, Hyper-V gabs damals erst etwas später und das scheint mittlerweile auch nicht schlecht aber ich sehe hier ebenfalls VMware noch etwas vorne. Mein Hauptargument: Ich möchte kein Microsoft OS als Hypervisor. Der Hypervisor hat nichts mit seinem Guest OS zu tun und sollte so unabhängig wie möglich sein. Ich update den auch nicht jeden Mittwoch, das soll einfach stabil laufen und kleine Bloatware sein.
Mitglied: Th0mKa
Th0mKa 06.11.2021 um 20:06:35 Uhr
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Zitat von @ukulele-7:
Mein Hauptargument: Ich möchte kein Microsoft OS als Hypervisor. Der Hypervisor hat nichts mit seinem Guest OS zu tun und sollte so unabhängig wie möglich sein. Ich update den auch nicht jeden Mittwoch, das soll einfach stabil laufen und kleine Bloatware sein.

Auch bei Hyper-V hat der Hypervisor nichts mit den Guests zu tun, jeden Mittwoch Updates gibts da auch nicht. Ein Vorteil von Hyper-V ist das man idR weiß wann Updates kommen, bei vSphere ist das eher Glückssache wann Patches veröffentlicht werden.

/Thomas
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