WLAN Probleme Fritzbox 7490 + repeater

bensoka
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Huhu,

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen!

In unserem Büro haben wir folgendes Setup.
Fritzbox 7490 + FirtzRepeater 300p
Wpa2
SSID 5gh und 2.4ghz gleich
Repeater I'm Mesh. Messung mit Fritz App optimal.

Wir haben ständig Netzwerktrennungen.
Ich habe die Kanalwahl von automatisch auf manuell gesetzt.
Da wir oft Kanalwechsel hatten.
Aber leider haben wir trotzdem oft Trennungen.

Meine Lösungen waren jetzt Fritzbox 7590 Ax zu holen und evt. Fritz.Repeater 6000.

Was könnt ihr mir empfehlen?

Liebe Grüße
Ben

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Ausgedruckt am: 16.05.2022 um 15:05 Uhr

Mitglied: cykes
cykes 14.05.2022 um 07:34:06 Uhr
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Moin,

ohne die Gebäude- sowie die Netzwerkstruktur zu kennen, kann man Dir nur schwerlich helfen. Algemein hat Consumer-Hardware (FritzBox usw.) eigentlich nichts in einer Firmenumgebung zu suchen.
Es bringt auch m.E. nichts, jetzt neuere Hardware aus der gleichen Ecke zu kaufen, ohne die genaue Ursache für die aktuellen Probleme zu kennen.
Repeater sind eigentlich immer die schlechteste Wahl, ist denn keine Verkabelung möglich bzw. vorhanden, so dass man ordentliche Accesspoints einsetzen kann?

Was genau bedeutet "Netzwerktrennungen" - wurde die Internetverbindung getrennt oder haben die Clients die WLAN-Verbindung verloren.
Die Kanalwechsel deuten darauf hin, dass benachbarte WLANs (oder anderer Funk) einstreut.

Vielleicht sollte sich das aber auch besser mal ein Profi anschauen.

Gruß

cykes
Mitglied: Dobby
Dobby 14.05.2022 um 07:41:42 Uhr
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Hallo zusammen,

Wir haben ständig Netzwerktrennungen.
Ich würde erst einmal herausfinden wo die denn her kommen, sonst ist das mit der neuen Hardware
auch so und es ändert sich nichts.

Ich habe die Kanalwahl von automatisch auf manuell gesetzt.
Und wenn das wer anderes nun auch macht und Ihr habt immer den gleichen Kanal und es
überlagern sich die ganzen Kanäle.

Da wir oft Kanalwechsel hatten.
Aber leider haben wir trotzdem oft Trennungen.
Und wo kommt die her!?

Meine Lösungen waren jetzt Fritzbox 7590 Ax zu holen und evt. Fritz.Repeater 6000.
Aber nur wenn Ihr die WLAN Repeater mittels Lankabel anschließt und im AP Modus verwendet!!!!!
Ansonsten ist das auch wieder so eine Sache, und der Kanalwechsel ist dann auch immer noch vorhanden.

Dobby
Mitglied: LeReseau
LeReseau 14.05.2022 aktualisiert um 09:50:07 Uhr
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Kanalwahl einmal mit einem WLAN Scanner auf den richtigen 4 oder 5 kanaligen Abstand zu Nachbarnetzen geprüft?
Alle ToDos zur richtigen Einrichtung eines WLAN Netzes beachtet und umgesetzt?
Generell sind Repeater immer die denkbar allerschlechteste Lösung für ein strukturiertes WLAN Netzwerk und ganz besonders ein Firmennetz.
Um das richtig zu lösen um störungsfrei arbeiten zu können wirst du um eine Kabel basierte Lösung mit einerm Accesspoint, zur Not mit Power LAN, nicht drumrumkommen.
Denk darüber nach bevor du sinnbefreit überflüssige, teurere Hardware kaufst die dein Problem nicht lösen wird.
Mitglied: Crusher79
Crusher79 14.05.2022 aktualisiert um 10:21:53 Uhr
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Guten Morgen,

ja ohne Glaskugel ist es schwer....

Was bricht ab? Haben die Clients eingebaute Karten? Wie viele? Wo stehen die? ....

Pauschal: Würde sehen, ob es nicht doch mit Kabeln geht. Es gibt auch flache Netzwerkkabel die unter Läufern etc. verscwhwinden ohne das du mit BG Ärger wegen Stolperfallen bekommst. Antennen strahlen meist rund. Je nachdem wo der Flaschenhals sitzt kann man auch auf Flatpanel Antenne gehen.

Kleiner Ausflug: WAN war bei den Schwiegereltern DG. Im 1. OG hatte ich Router zum AP herabgestuft und dann mit Flatpanel Anteene nach oben "gezielt." Deutlich besserer Empfang allein durch Bündelung

Sowas geht aber nur, wenn man eine Strecke hat. Und die Dinger sind auch nicht gerade "attraktiv".

Was bricht ab? Hat es überhaupt damit zu tun? Z.B. Ping auf was bricht ein? Wo sind die hohen Latenzen?

WLAN = Internet? Oder WLAN = Fileserver etc.? Wie sieht man die Abbrüche?

Was man pauschal immer machen kann:
- WLAN ausleuchten. Router testweise versetzen und schauen wie der Empfang ist
-- durch festverbaute Antennen lässt sich das Ding meist nur versetzen
-- Test Programme gibt es auch für Antroid
- Schauen was unter "WLAN" läuft!
--Internet? Verbindung zum Filesever? Drucker?
- Medienwechel - auf Kabel gehen:
-- Flatkabel einsetzen, wo Stolpergefahr droht oder man es schlecht verbergen kann
-- Cat. Kupplungen um ggf. versch. Bauarten zu verbiinden/ verlängern


Bei kleinen Büros musst du nicht mit 2.000 Euro teuren Fluke Messgerät beigehen und Dosen etc. messen. Es reicht - wenn auch fachlich nicht ganz korrekt - mit vorkonfektionieren Kabeln Verbindung zum Switch/ Router herzustellen

Gedanken zum WLAN:
- Fimendaten?
- Gast-WLAN für Kunden?
- Netze trennen? VLAN? (erfordert mehr Know-How)

mfg Crusher

PS: 2.4 GHz läuft über längere Strecken/ Wände! Ggf. - nicht überall! - auf bestimmten Abschnitten das verwenden. Mit festen Kanal un 2 APs.

Du kannst auch 2.4 GHz und 5.0 GHz kombinieren! AP die das können, oder 3. AP über Kabel mit den 2.4 GHz verbinden und damit die Endgeräte mitttels 5 GHz anbinden.... Es kann ja sein, dass nicht überall im Gebäude das 2.4 GHz voll ist....

Bei Flatpanel Antennen würde das aufgespannte 2.4 GHz Netz nur einen bestimmten Bereich abdecken. 2.4 GHz und 5 GHz lassen sich auch in Kombinationen einseten.
Mitglied: commodity
commodity 14.05.2022 um 14:37:30 Uhr
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Was könnt ihr mir empfehlen?
- Keinen Fritz!Repeater verwenden, sondern verkabelte Access-Points, wie u.a. Kollege LeResau schon angemerkt hat.
- Die Rahmenbedingungen untersuchen, wie u.a. Kollege Crusher79 zutreffend angemerkt hat.

Viele Grüße, commodity
Mitglied: BensoKa
BensoKa 14.05.2022 um 22:04:48 Uhr
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Huhu,

vielen Dank für Eure zahlreichen qualitativen Antworten.

Nochmal eine nähere Beschreibung:
  • 180m2 Büro ebenerdig. Router steht in einer Ecke der Fläche in einem kleinem Raum. Repeater diagonal entgegengesetzt.
  • Fritz Repeater per WLAN
  • Per Lan: Drucker
  • Per Lan: NAS
  • 8 Macbooks per WLAN (nicht gewünscht per LAN)
  • 2-3 Ipads per WLAN
  • 8 Handys per WLAN
  • 2 TVs per WLAN (als Mirror genutzt)
  • bis zu 8 parallele Videokonferenzen mit bis zu insgesamt 50 Teilnehmenden (nicht 400)
  • Es gibt Bodentanks (teilweise ungünstig verlegt), die ich verkabeln könnte.

Zitat von @cykes:
Was genau bedeutet "Netzwerktrennungen" - wurde die Internetverbindung getrennt oder haben die Clients die WLAN-Verbindung verloren.
Die Clients verlieren die WLAN-Verbindung.

Folgendes würde ich jetzt mal vornehmen:
Zitat von @Dobby:
Aber nur wenn Ihr die WLAN Repeater mittels Lankabel anschließt und im AP Modus verwendet!!!!!
Fritz Repeater als Access Point per LAN-Brücke an Router anschließen und günstigen Ort finden. Unsere Bodentanks sind leider schlecht plaziert in dem Bereich.

@LeReseau: Vielen Dank. Habe ich beachtet.
@Crusher79: Vielen Dank auch dir.
@commodity: Vielen Dank auch für deinen Input.

Ich probiere das mit der Lan-Brücke und binde den Repeater als Access Point ein und bin wieder auf Autokanal. Das müsste augenscheinlich bei dem derzeitigen Setup die Lösung sein.


Falls die Clientverbindungen stabil bleiben - zu welchem Router würdet ihr mir raten, wenn wir im nächsten Monat die 250er DSL bekommen?
Das kann die Box anscheinend garnicht.

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen.

Viele Grüße
Ben
Mitglied: Dobby
Dobby 15.05.2022 um 00:34:45 Uhr
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Falls die Clientverbindungen stabil bleiben - zu welchem Router würdet ihr mir raten, wenn wir im nächsten
Monat die 250er DSL bekommen?
Das kann die Box anscheinend gar nicht.
Die AVM FB 7590 ax ist laut AVM am;

DSL Anschluss:
Für jeden DSL-Anschluss bis 300 MBit/s
Link

WAN Anschluss:
.....durch die sich die maximal mögliche Übertragungsrate am "WAN"-Anschluss erwartungsgemäß auf ca. 900 Mbit/s bis 940 Mbit/s reduziert.
Link

Mit dem neuen Anschluss sollte das schon passen, man sollte eben nur zusehen dass man die Version 2 (2v)
mit mehr Lüftungsschlitzen und ISDN bekommt wenn man es denn braucht, es gibt auch eine Version ohne
ISDN Port, nur dumm wenn man den benötigt und eine andere Version gekauft hat.

Nochmal eine nähere Beschreibung:
180m2 Büro ebenerdig. Router steht in einer Ecke der Fläche in einem kleinem Raum. Repeater diagonal
entgegengesetzt.
Der Repeater halbiert jedes mal den Durchsatz und das teilen sich dann alle WLAN Klienten!!!
Also ich denke dort wird der Fehler zu finden sein.

Fritz Repeater per WLAN
Eventuell 3 UBNT WLAN APs a/b/g/n/ac/ax

Per Lan: Drucker
Per Lan: NAS
An einem Switch eventuell?

8 Macbooks per WLAN (nicht gewünscht per LAN)
2-3 Ipads per WLAN
8 Handys per WLAN
VLANs eventuell?

2 TVs per WLAN (als Mirror genutzt)
Per Kabel eventuell?

bis zu 8 parallele Videokonferenzen mit bis zu insgesamt 50 Teilnehmenden (nicht 400)
Es gibt Bodentanks (teilweise ungünstig verlegt), die ich verkabeln könnte.
Also wenn es ermöglichen lässt einen kleinen Layer3 Switch und WLAN APs, muss nichts großes sein
aber dafür kann man dann alle Klienten bedienen und die Abbrüche gehören der Vergangenheit an.

Dobby
Mitglied: LeReseau
LeReseau 15.05.2022 aktualisiert um 00:35:48 Uhr
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zu welchem Router würdet ihr mir raten
Wenn es ein Firmennetzwerk ist: Cisco 1100, Lancom, Bintec. Die üblichen Verdächtigen. Auf alle Fälle KEINE billigen Consumer Plasterouter ala FritzBox und Speedport.
WLAN NICHT auf dem Router realisieren sondern immer mit dedizierten Accesspoints. Ruckus R320 usw. oder refurbished Cisco wenn es am Geld scheitert. Keine billigen Consumer APs.
Wenn dann solltest du es gleich richtig machen und nicht wieder eine laienhafte Bastellösung mit billigen Consumersystemen wie du sie derzeit betreibst und mit der du wieder scheitern wirst und die in Firmennetzen nichts zu suchen haben.
Mitglied: Crusher79
Crusher79 15.05.2022 um 09:21:56 Uhr
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Nochmal eine nähere Beschreibung:
  • 180m2 Büro ebenerdig. Router steht in einer Ecke der Fläche in einem kleinem Raum. Repeater diagonal entgegengesetzt.

Schon das größte Problem. 2x Rundstrahl in Ecken. Um aus den Raum auszubrechen wäre das richtige Band 2.4 GHz.

Wenn es sonst keine Wände gibt, wäre wohl vlt. schon die Lösung einen Access Point via Bodentank mit dem Router im Nebenraum zu verbinden. WLAN auf der Fritte kann dann auch aus.

Bodentank wählen der den ersten Bereich gut abdeckt. Augemaß oder auf dem Lageplan kurz mit dem Zirkel beigehen..... Ein AP verkabelt kann da schon reichen. Besser wäre, auch wegen Datendurchsatz etc., wenn ein 2. ebenfalls via LAN und Switch angebunden wird.

Anm.: Privat aufm Dorf mit damals 1.500 und DSL bei Schwiegereltern im DG - waren im 1. OG - hat ich einfach eine Flatpanel Antenne genommen, über tragende Wände und Treppenhaus hinweg zu kommen. Der Gewinn hat gereicht, war stabil. ;-) face-wink

Sowas will man aber im Geschäft etc. nicht haben. Statt Materialschlacht würde ich sehen an die zentralen Punkte LAN hinzu bekommen. Auch wenn die Tanks nicht ganz günstig liegen, reicht ja ggf. schon einer oder max. zwei Stück aus. Außerdem bekommt man an die FB keine externen Antennen angeschraubt. Liefe wieder auf einen AP aus, der das kann.

Du solltest einfach versuchen via LAN aus dem Kabuff raus zu kommen. Das wäre wohl schon die halbe Miete.

Router kann man tauschen, oder man nimmt die FB für WAN und setzt als exposed host einen 2. Router, der die Arbeit dann macht. Entweder kann man teils FB als Modem nutzen oder via exposed host Routekaskade aufbauen. Gibt auch hier Tutorials - 2x NAT Router hintereinander etc. In deinen Fall wäre der Zweck aber lediglich WAN Zugang.

Bei Wänden etc. ist 2.4 Ghz das Mittel der Wahl. Nur da haben wir dann ggf. Probleme mit benachbarten Netzen. Bei APs die direkt über LAN laufen, oder wo sich Repeater und AP "gut" sehen kannst du das volle 5 GHz Potential ausschöpfen.

Du hast aber nur die 2 WLAN Geräte? Nicht das jemand von zu Hause Repeater mitgebracht hat um zu helfen ;-) face-wink Gibt so kleine Taschendinger. Da ist dann dass Problem das die einen eingebauten DHCP Server haben.

Weiss ja nciht wer alles WLAN Zugangsdaten hat. Hatte sowas auch schon mal erlebt. Sah man anhand der IP. Gute, große WLAN Controller schieben den einen Riegel vor. Mitunter entwickeln Menschen ja eine gewisse Eigeniniative.