Appell der TK-Unternehmen

joetoe
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Moin.

Vier gewinnt? Telefónica, Deutsche Telekom, Vodafone und Orange reden "einigen wenigen Plattformen für digitale Inhalte" ins Gewissen. Die Telekommunikationsunternehmen appellieren an die großen Plattformen für digitale Inhalte, sich an den Netzkosten zu beteiligen.

Gemeinsamer Appell der vier großen Europäischen Telekommunikationsunternehmen

Gruß
JoeToe

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Ausgedruckt am: 25.05.2022 um 05:05 Uhr

Mitglied: Visucius
Visucius 15.02.2022 aktualisiert um 10:26:38 Uhr
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Was soll man sagen? Säue und Trog ;-) face-wink

Ausgerechnet die Telekom ...
Mitglied: Njord90
Njord90 15.02.2022 um 10:54:14 Uhr
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So ganz verstehen tu ich das nicht.

Wieso sollte z.b. Netflix sich am Breitbandausbau in DE beteiligen? Ist ja nicht so dass es nen Zwang von Seiten Netflix aus existieren würde dass jeder ihrer Kunden nach Möglichkeit UHD über die Glasfaserleitung schaut.

Und dass gerade die Telekom sich darüber auslässt ist sowie so nen Witz.

Nach Übernahme des Telekommunikationsnetzes von der Deutschen Post hat sich der pinke Riese erstmal jahrelang auf der bestehenden Infrastruktur ausgeruht und jetzt wo Sie merken dass die Jahre des Schlafens sie teuer zu stehen kommen sollen alle anderen sich an den Kosten beteiligen?

Irgendwie fehlt dem ganzen nach meinem Dafürhalten die Sinnhaftigkeit
Mitglied: Visucius
Visucius 15.02.2022 um 11:09:51 Uhr
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Wieso sollte z.b. Netflix sich am Breitbandausbau in DE beteiligen?
Staatsdenken halt. Ist das selbe, als wenn die Bayern ne Autbahngebühr auf Ösi-Autofahrer erheben um die eigenen Straßen damit zu refinanzieren. In beiden Fällen gibts NATÜRLICH keine Zweckgebundenheit der Einnahmen ... wäre ja noch schöner ;-) face-wink
Mitglied: JoeToe
JoeToe 15.02.2022 um 15:22:04 Uhr
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Mit dem 70 %-en Trafficanteil sind Videostreaming, Spiele und (a)soziale Medien einerseits die Rüstungstreiber der TK.

Andererseits wäre das Internet ohne Schmuddelseiten, ohne Selbstbeweihräucherung und ohne Katzenbilder schon ein besserer Ort.

Gruß
JoeToe
Mitglied: Ex0r2k16
Ex0r2k16 16.02.2022 um 11:20:06 Uhr
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Nach der Logik müsssten ja unterversorgte Gebiete Schmerzensgeld von der Telekom erhalten.
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 17.02.2022 um 08:14:36 Uhr
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Die Anbieter können ja jederzeit die Anschlüsse teurer machen. So what?
Zwingt die ja keiner 100MBit für 30 und 1000MBit für 60 Euro als Flatrate zu verticken...
Mitglied: Ex0r2k16
Ex0r2k16 17.02.2022 um 10:28:30 Uhr
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dann müssten das aber alle zeitgleich machen und das ruft die Kartellbehörde auf den Plan.
Mitglied: Visucius
Visucius 17.02.2022 aktualisiert um 10:32:48 Uhr
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dann müssten das aber alle zeitgleich machen und das ruft die Kartellbehörde auf den Plan.

Nicht wirklich. Das gabs ja schon vor ein paar Jahren. Du findest z.b. seit einigen Jahren keine(?) Tarife mehr für dauerhaft 20 EUR. Am Ende landest Du immer bei mind. 25 aber normalerweise knapp 30 EUR/brutto im Monat. Und die Preise - und ebenso die Leistungspakete - sind derzeit so wenig heterogen ... da hätte die Kartell-Behörde schon längst was sagen können/müssen/sollen.

Viele Grüße

PS: Aber das mit dem Schmerzensgeld finde ich ne gute Idee ;-) face-wink