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Meltdown und Spectre: Wir brauchen eine "Abwrackprämie", die die CPU-Hersteller bezahlen

Mitglied: Frank

Frank (Level 5) - Jetzt verbinden

18.01.2018, aktualisiert 18:03 Uhr, 1969 Aufrufe, 18 Kommentare, 7 Danke

Zum aktuellen Thema Meltdown und Spectre:

Ich wünsche mir von den CPU-Herstellern wie Intel, AMD oder ARM eine Art "Abwrackprämie".

Für die Systeme, die kein Update gegen Meltdown und Spectre mehr bekommen (wahrscheinlich 90% aller Systeme) brauchen wir neue Geräte.

Dabei wäre es nur fair, wenn die CPU-Hersteller das aktiv mit einer Abwrackprämie unterstützen. Warum soll ich als Kunde auf den Kosten für neue Systeme sitzen bleiben, wenn der Fehler doch in ihren CPUs liegt.

Bitte verteilen und weiterleiten!

Siehe dazu auch meine Beiträge:


Gruß
Frank
Mitglied: Pjordorf
18.01.2018 um 17:42 Uhr
Hallo,

Zitat von Frank:
Ich fordere von den CPU-Herstellern wie Intel, AMD oder ARM eine Art "Abwrackprämie".
Vor allem weil manche System erst 10 - 15 Jahre Laufzeit hinter sich haben

Gruß,
Peter
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Mitglied: brammer
18.01.2018, aktualisiert um 17:49 Uhr
Hallo,

@Frank,
Schade nur das die IT in den Köpfen der Politiker noch nicht den selben Stellenwert hat wie der Automobilbau.... da wird kaum politischer Druck aufgebaut.... oder hat sich schon irgendein Politiker zu diesem Thema geäußert?

Brammer
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Mitglied: Frank
18.01.2018, aktualisiert um 17:57 Uhr
Vor allem weil manche System erst 10 - 15 Jahre Laufzeit hinter sich haben

Naja, ich habe hier Systeme, die sind nur ein paar Jahre alt und bekommen trotzdem keinen Patch gegen Meltdown und Spectre mehr. Ich meinte das durchaus ernst. Nach allen Updates die noch kommen werden, sitzen wir bestimmt auf sehr vielen Altgeräten fest (ich tippe so auf 80% bis 90%). Diese Geräte sollten ersetzte werden, wenn wir die Systeme jemals wieder sicher haben wollen. Aber warum soll ich alleine dazu die Kosten tragen?

da wird kaum politischer Druck aufgebaut....

Vielleicht sollten wir das ändern.

Gruß
Frank
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Mitglied: kaiand1
18.01.2018, aktualisiert um 17:57 Uhr
Zitat von Frank:

Vor allem weil manche System erst 10 - 15 Jahre Laufzeit hinter sich haben

Naja, ich habe hier Systeme, die sind nur ein paar Jahre alt und bekommen trotzdem keinen Patch gegen Meltdown und Spectre mehr. Ich meinte das durchaus ernst. Nach allen Updates die noch kommen werden, sitzen wir bestimmt auf sehr vielen Altgeräten fest (ich tippe so auf 80% bis 90%). Diese Geräte sollten ersetzte werden, wenn wir die Systeme jemals wieder sicher haben wollen, aber warum soll ich alleine dazu die Kosten tragen?

da wird kaum politischer Druck aufgebaut....

Vielleicht sollten wir das ändern.

Gruß
Frank

Am Besten alle Betroffen Rechner/Server vom Netz nehmen und den Betrieb Stilllegen bis die Sicherheit wieder Gewährleistet ist und die Hersteller ein Update Hergestellt haben.
Um "Druck" Auszuüben ab Freitag Nachmittag in den Rechenzentren die Betroffen Server Abschalten damit übers Wochenende genug Leute Merken wer alles Betroffen ist...
xD

Aber da ja Jobs dran hängen muss ja alles Laufen egal wie und solange die Hersteller nicht wirklich Belangt werden wird sich da wohl auch nichts Ändern solange es keine Menschenleben kostet...
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Mitglied: Henere
18.01.2018 um 20:17 Uhr
Die Abwrackprämie wird eh wieder auf den Verkaufspreis draufgeschlagen. Du zahlst sie also selbst.
Hat keiner was davon.

Man sollte eher mal schauen, ob man die nicht verklagen kann in den USA.... dann könnte man reich werden und müsste sich auf seiner eigenen Südsee-Insel nie wieder mit Computern ärgern.
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Mitglied: Windows10Gegner
18.01.2018, aktualisiert um 22:20 Uhr
Ich glaube, es ist eine Strategie von Intel gerade alte Systeme ohne Garantie/Gewährleistung nicht zu patchen, weil dann neue Systeme gekauft werden (muessen).

BTW: Wir sehen uns dann aufm Elektroschrottplatz. Dann kann der P3 durch einen i7 2. Gen ersetzt werden.
Ich werde meine Rechner garantiert NICHT entsorgen, egal wie alt die sind.

Der Internet-PC im Cafe muss auch nicht zwingend ersetzt werden. Kritischer sind Server mit mehreren Usern bzw. VMs.

Ein Update für den Microcode wäre für Intel wesentlich billiger, als Rabatt für die CPUs zu geben.
Sie werden daher keines von beiden umsetzen.
Eine änhliche Aktion hatte man mit dem i915 Chipsatztreiber und Vista bzw. Aero Glass. Auch da hat sich Intel quergestellt, um den Verkauf anzukurbeln.

EDIT: Was ist eigentlich mit GPUs?
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Mitglied: Frank
18.01.2018, aktualisiert 19.01.2018
Ich werde meine Rechner garantiert NICHT entsorgen, egal wie alt die sind.

Dann lass es und lebe mit einem unsicheren System. Kann jeder halten wie er will.

Der Internet-PC im Cafe muss auch nicht zwingend ersetzt werden.

Gerade der PC im Café ist doch super interessant, so viele unterschiedliche Logins und persönliche Daten, bekommt man sonst nicht so einfach.

Was ist eigentlich mit GPUs?

Ist keine dumme Frage. Es wird dann interessant, wenn die GPU Teile, die sonst in der CPU berechnet werden, übernimmt. Mit heutigen Schnittstellen sicher möglich. Wie gut die ihre Speicherbereiche abgesichert haben, werden Sicherheitsforscher bestimmt auch bald untersuchen. Schauen wir mal.

Gruß
Frank
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Mitglied: Windows10Gegner
19.01.2018 um 08:07 Uhr
Im pcghx-Forum heisst, es es wären auch GraKas anfällig für Spectre. Da GPUs heute mit Dingen wie CUDA und OpenGL auch rechnen, müsste es auch für diese Updates geben.
http://extreme.pcgameshardware.de/user-news/498650-nvidia-grafikkarten- ...
Ersetzt du nun auch alle GPUs?
Wenn ja, wird das sicherlich teuer.
Ist den eine Ati Rage 128 betroffen?
Dann kann ich den P6-Server entsorgen.
Sollten neue Rechner gekauft werden, keine CPU von Intel mehr. CPUs von 2012 werden schon nicht mehr mit dem Patch versorgt.
Das ist unmöglich. Ich werde daher Intel nur noch vom Schrottplatz nehmen.
Bei AMD sieht es zwar nicht besser aus, jedoch haben die mich noch nicht so extrem enttäuscht (offener Multi usw. ist da vorhanden).
Werdet ihr CPUs von Intel oder AMD kaufen?
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Mitglied: AnkhMorpork
19.01.2018 um 08:31 Uhr
Zitat von brammer:

Schade nur das die IT in den Köpfen der Politiker noch nicht den selben Stellenwert hat wie der Automobilbau.... da wird kaum politischer Druck aufgebaut.... oder hat sich schon irgendein Politiker zu diesem Thema geäußert?

Und aus diesem Grund wird von Franks frommen Wunsch nichts weiter bleiben, als ein belächelter Zwergenaufstand ... schade sagt die Made.

Ankh
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Mitglied: muftypeter
19.01.2018, aktualisiert um 08:46 Uhr
Hallo,
bei NVidea ist schon was an neuen Treibern wegen dem Problem zu sehen
http://nvidia.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/4611

Grüße Peter
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Mitglied: Penny.Cilin
19.01.2018, aktualisiert um 10:35 Uhr
Moin,

ein Gespräch heute morgen zwischen einem Entscheidungsträger und der IT:
Originalzitat eines Entscheidungsträgers:
Die IT muss funktionieren, sonst nichts. Außerdem ist das alles überteuert.

Gegenfrage der IT:
Wie lange kann das Unternehmen überleben, wenn die IT stillsteht?
NENNEN Sie GENAUE Zahlen!!!

Antwort des Entscheidungsträgers:
Das ist irrelevant, sehen Sie zu daß alles läuft.

Antwort der IT:
Da sieht man, daß Sie als Entscheidungsträger
a) nicht in der Lage sind Fragen konstruktiv zu beantworten
b) als Entscheidungsträger keine Ahnung von der mterie haben
Bei einem Stillstand der IT ist das Unternehmen, für welches Sie tätig sind in 3 Tagen PLEITE.
Nur zur Information, wir haben einen jetzt gleich Gesprächstermin mit der Geschäftsleitung, weil diese von uns genau DIESE Fragen beantwortet haben möchte. Denn SIE haben diese Fragen der Geschäftsleitung NICHT beantwortet, bzw. beantworten können / wollen.

Gruss Penny
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Mitglied: Windows10Gegner
19.01.2018 um 11:50 Uhr
@Penny
Das ist wie in der Politik: Leute entscheiden über Themen, von denen sie keine Ahnung haben.
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Mitglied: vanTast
22.01.2018 um 10:00 Uhr
Zitat von brammer:

Schade nur das die IT in den Köpfen der Politiker noch nicht den selben Stellenwert hat wie der Automobilbau.... da wird kaum politischer Druck aufgebaut.... oder hat sich schon irgendein Politiker zu diesem Thema geäußert?


Naja, der Automobilbau sitzt in Deutschland und die nun betroffenen Hersteller sitzen in den USA, die ja nicht gerade daran interessiert sind die IT im Ausland sicherer zu machen.

Gruss vanTast
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Mitglied: maretz
23.01.2018 um 00:11 Uhr
Moin,

ganz ehrlich - meine Sorge gilt eher den neuen Bereichen wie IoT usw. Klar ist es nicht schön wenn jemand mein Passwort hat - blöd gelaufen. Nur was ist wenn jemand z.B. eine Signatur ausliest und dann in interessante Steuerungsanlage eine falsche Firmware einschleust? "Oh, sorry, der Autopilot hatte wohl ne falsche Firmware, die hat oben/unten wohl verwechselt...". Und ganz ehrlich: Das sind oft Systeme die allein vom Alter her kaum noch jemand machen kann - die man aber eben auch nicht einfach mal eben ersetzt bekommt. Beim Bankautomat wäre es eben auch nur solange lustig wie der fröhlich munter Geld rauswirft. Wenn aber die falsche Firmware einfach mal alle Kartendaten kopiert und nach $schurkenstaat schickt ist das auch nich sooo cool... spätestens bei der nächsten Einreise dann in div. Länder weil man dann als "Geldgeber für Terroristen" schon mal direkt in den Knast wandert bis man die Unschuld beweisen kann...
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Mitglied: vanTast
25.01.2018 um 12:16 Uhr
Zitat von maretz:

ganz ehrlich - meine Sorge gilt eher den neuen Bereichen wie IoT usw. Klar ist es nicht schön wenn jemand mein Passwort hat - blöd gelaufen. Nur > was ist wenn jemand z.B. eine Signatur ausliest und dann in interessante Steuerungsanlage eine falsche Firmware einschleust?

Das Problem ist dass durch diese ganze Komplexität und Vernetzung noch Szenarien auftauchen werden an die wir heute nicht einmal im Ansatz denken, die jedoch durchaus denkbar sind. Manche bezeichnen solche Denkmodelle als unbegründete Hysterie. Die Realität holt uns da aber ganz schnell wieder ein. Und letztlich kann ich hier nur Peter Ustinov zitieren:
"Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: Das ist technisch unmöglich."

Wer hätte mit so etwas wie Meltdown und Spectre gerechnet? Und ich befürchte eben, das wird bei Weitem noch nicht das Ende sein.
Jeden Tag gibt es neue Software, Updates und Hardware deren Wechselwirkung einfach aufgrund der Masse nicht mehr vorhersehbar, geschweige denn kalkulierbar sein wird. Das ist im Fall von Meltdown und Spectre ja schon so. Manche Rechner (gleicher Prozessor) ticken nach dem Update total aus, andere funktionieren weiter.
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Mitglied: brammer
25.01.2018 um 13:41 Uhr
Hallo,

die Stimme eines Experten sein, der sagt: Das ist technisch unmöglich."

was ein Experte nie sagen wird.

brammer
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Mitglied: maretz
25.01.2018 um 20:06 Uhr
Zitat von brammer:

Hallo,

die Stimme eines Experten sein, der sagt: Das ist technisch unmöglich."

was ein Experte nie sagen wird.

brammer
Das ist technisch unmöglich das ein Experte das sag..... *bumm*
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Mitglied: brammer
25.01.2018 um 20:30 Uhr
Hallo,

*bumm*

Dann ist er kein Experte mehr.... war es aber vorher auch nicht...

Brammer
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