m.marz
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Gibt es Unterschiede zwischen einem virtualisierten Linux auf einem Windows Client und einem auf physischer Hardware?

Hallo zusammen,

Gibt es Unterschiede zwischen einem virtualisierten Linux auf einem Windows Client und einem auf physischer Hardware?

Ich möchte nämlich das Ubuntu 16.04 LTS System für das Online Banking benutzen, da Linux zu Windows etwas sicherer ist.

Momentan habe ich das Ubuntu auf einem alten Laptop laufen den ich bei bedarf boote, allerdings würde ich es virtuell auf dem Windows 10 Client lieber haben wollen.

Ist es am ende egal worauf ich es benutze, weil das System am ende das selbe ist sowohl physisch als auf virtuell?

Danke

Lg

Content-ID: 315242

Url: https://administrator.de/forum/gibt-es-unterschiede-zwischen-einem-virtualisierten-linux-auf-einem-windows-client-und-einem-auf-physischer-315242.html

Ausgedruckt am: 03.04.2025 um 16:04 Uhr

Voiper
Voiper 14.09.2016 aktualisiert um 17:14:57 Uhr
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Wenn du auf Windows nen Trojaner mit Keylogger hast, sieht der auch, was du in der VM machst, sowohl, was du eingibst, als auch was auf deinem Bildschirm passiert.

Gruß, LB
Cornitus
Cornitus 14.09.2016 um 17:11:15 Uhr
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Hallo,

wenn du Virtuell und Physisch ein Ubuntu 16.04 LTS installierst dann hast du auf beiden Systemen am Ende das gleiche "System". Allerdings wird in der VM andere "Hardware" simuliert, das ist dann wohl auch der größte Unterschied.

Grüße
M.Marz
M.Marz 14.09.2016 um 17:34:02 Uhr
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Zitat von @Voiper:

Wenn du auf Windows nen Trojaner mit Keylogger hast, sieht der auch, was du in der VM machst, sowohl, was du eingibst, als auch was auf deinem Bildschirm passiert.

Gruß, LB

Also ist es nach der Aussage von Voiper risikohafter das Ubuntu als Vm laufen zu lassen?
runasservice
runasservice 14.09.2016 um 18:44:36 Uhr
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Hallo,

Ich möchte nämlich das Ubuntu 16.04 LTS System für das Online Banking benutzen, da Linux zu Windows etwas sicherer ist.

Ich nutze Online Banking auf jedem meiner Computer (Windows, Linux, iOS). Sicherheitsbdenken habe ich dabei keine. Ich benutze einfach einen Seal One für jede Tansaktion. Trojaner oder Keylogger sind dabei keine Bedrohung, denn es gibt nichts zum "Mitschneiden", vielleicht mein Saldo face-wink


MfG
Voiper
Voiper 14.09.2016 um 19:54:40 Uhr
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Ging ja auch nur um die Prinzipfrage ;) Und da ist ne Vm nicht sicherer.
Cornitus
Cornitus 14.09.2016 um 20:04:13 Uhr
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Zitat von @M.Marz:

Zitat von @Voiper:

Wenn du auf Windows nen Trojaner mit Keylogger hast, sieht der auch, was du in der VM machst, sowohl, was du eingibst, als auch was auf deinem Bildschirm passiert.

Gruß, LB

Also ist es nach der Aussage von Voiper risikohafter das Ubuntu als Vm laufen zu lassen?

Das kann man so sagen. Du hast in einer VM halt zwei System die befallen sein könnten. Auf deinem Laptop nur eines.

Grüße
IrunGoldstein
IrunGoldstein 14.09.2016 um 20:11:45 Uhr
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Hi,

ist zwar keine VM aber eine Möglichkeit ist noch ein Live Linux verschlüsselt auf einen USB Stick im Read/Write modus, mit deiner Banking Software den hast dann immer am Schlüsselbund hängen und erledigst deine Buchungen auf der Hardware deiner wahl.

Grüße

PS: Zur einrichtung solcher sticks gibts einige HowTos
runasservice
runasservice 15.09.2016 um 09:58:12 Uhr
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Ging ja auch nur um die Prinzipfrage ;)

Aus Prinzip hast Du recht….

wenn ich meinen installierten Windows Betriebssystem, kein Online-Banking anvertraue (weil ich es für unsicher halte), dann würde ich es aus Prinzip ablöschen und grundsätzlich eine Alternative, wie z.B. Linux benutzen.

Wenn ich zu den 2% der Bundesbürger zähle, die Online-Banking als unsicher einstufen, würde ich schon aus Prinzip kein Online-Banking nutzen!

Und für alle, die ihre Handy-App für sicher halten, weil Sie aus Prinzip Windows nicht vertrauen, folgendes Video der ARD zum letzten Smartphone TAN-Hack (Sparkasse) 03/2016:

http://www.ardmediathek.de/tv/Markt/Online-Banking-Betrug-mit-der-TAN/W ...
it-frosch
it-frosch 14.08.2017 um 14:45:39 Uhr
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Hallo M.Marz,

Ich möchte nämlich das Ubuntu 16.04 LTS System für das Online Banking benutzen, da Linux zu Windows etwas sicherer ist.
Wenn du Online Banking im Browser nutzt und du machst dir um die Sicherheit Gedanken,
schau dir mal Hibiscus/Jameica an.
Gibt es für Windows und Linux.

Ansonsten solltest du mit deiner Linux ist sicherer als Windows Denke sehr vorsichtig sein. face-wink
Das ist einfach mal falsch.
Richtig ist, dass es für Linux weniger Viren als für Windows gibt, da der Aufwand auf Grund der geringen Verbreitung und
der vielen verschiedenen Distris wesentlich höher ist als bei deinem sehr weit verbreiteten Windowssystem.

PS:
Ich arbeite seit 10 Jahren mit Linux auf dem Desktop, um hier irgendwelchen Spekulationen gleich aus dem Weg zu gehen. face-wink

grüße vom it-frosch