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Sectorsueffler
Hallo zusammen,

meine Frau möchte eine Augen-Arztpraxis (Einzelpraxis mit ca. 4 Mitarbeiterinnen) gründen.

Start ist Mitte 2022.

Ich möchte die IT-Struktur der Praxis planen und mich in dieses Thema einarbeiten.

Von außen in die Praxis soll ein 100MBit/s VDSL-Anschluss kommen.
Dann eine Fritzbox, dahinter plane ich eine Hardware-Firewall (evtl. opnSense/pfSense oder Sophos XGS87/107) und dann ein Switch.

Die Praxissoftware benötigt eine MS SQL Datenbank, welche auf einem separaten Server laufen soll.
Hier plane ich einen abschließbaren Schrank in welchem ein Tower-PC [Dell PowerEdge T40 oä, vielleicht reicht auch ein i5/i7(?) mit Win 10/11 pro] als Server laufen soll zusammen mit der Firewall, dem Switch und einem NAS.

Auf dem Server möchte ich eine virtuelle Maschine betreiben auf welcher die SQL Datenbank läuft, um unabhängiger von der darunter liegenden Hardware zu werden. Ich stelle mir einfachere Backups und einfacheres Wiederherstellen damit vor.

Dann sind ca. 4 Arbeitsplatz-PCs geplant plus zwei weitere Untersuchungsgeräte-PCs, 2 Drucker/Scanner, ein Kartenterminal (TI) und ein EC-Terminal.

Backups sollen auf die NAS laufen und evtl. auf eine externe Cloud oder zunächst auf mehrere externe USB-Festplatten, welche mit nach Hause genommen werden.

Die 2-3 Telefone sollen direkt über die Fritzbox laufen ohne Anbindung zur irgendeiner Software.
Vielleicht auch ein Gast-WLAN von der Fritzbox fürs Wartezimmer(?).

Wäre diese Aufteilung so praktikabel?

Sollte auf jedem Arbeitsplatz-PC neben Defender eine zusätzliche Antiviren-Software laufen?
Für E-Mails möchte ich Thunderbird verwenden

Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar,
Sector

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Ausgedruckt am: 28.01.2022 um 17:01 Uhr

Mitglied: Vision2015
Vision2015 02.01.2022 um 20:24:51 Uhr
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moin...
Zitat von @Sectorsueffler:

Hallo zusammen,

meine Frau möchte eine Augen-Arztpraxis (Einzelpraxis mit ca. 4 Mitarbeiterinnen) gründen.
fein :-) face-smile

Start ist Mitte 2022.

Ich möchte die IT-Struktur der Praxis planen und mich in dieses Thema einarbeiten.
wiso du, wenn du dich dort erst einarbeiten musst, schaue lieber dem Dienstleister über die schulter, der die Praxis Software einrichtet!

Von außen in die Praxis soll ein 100MBit/s VDSL-Anschluss kommen.
Dann eine Fritzbox, dahinter plane ich eine Hardware-Firewall (evtl. opnSense/pfSense oder Sophos XGS87/107) und dann ein Switch.
nun, die Fritte kannst sein lassen, oder besser nur als Modem nutzen!
den Konnektor wirst du eh nicht selber einrichten dürfen, und der sollte auch eingeschlossen werden!
und dann kommt noch KIM.. etc..

Die Praxissoftware benötigt eine MS SQL Datenbank, welche auf einem separaten Server laufen soll.
ok..
Hier plane ich einen abschließbaren Schrank in welchem ein Tower-PC [Dell PowerEdge T40 oä, vielleicht reicht auch ein i5/i7(?) mit Win 10/11 pro] als Server laufen soll zusammen mit der Firewall, dem Switch und einem NAS.
das mit dem PC lass mal sein, und windows 10 auch- nutze lieber server 2019 /server 2022!
zu dem NAS als Datensicherung Prima, nutze aber dazu noch RDX als Offline Datensicherung!

Auf dem Server möchte ich eine virtuelle Maschine betreiben auf welcher die SQL Datenbank läuft, um unabhängiger von der darunter liegenden Hardware zu werden. Ich stelle mir einfachere Backups und einfacheres Wiederherstellen damit vor.
jo mit Acronis und co für VMs..

Dann sind ca. 4 Arbeitsplatz-PCs geplant plus zwei weitere Untersuchungsgeräte-PCs, 2 Drucker/Scanner, ein Kartenterminal (TI) und ein EC-Terminal.

Backups sollen auf die NAS laufen und evtl. auf eine externe Cloud oder zunächst auf mehrere externe USB-Festplatten, welche mit nach Hause genommen werden.
das mit der Cloud lass mal besser sein.. das sind Patienten Daten!

Die 2-3 Telefone sollen direkt über die Fritzbox laufen ohne Anbindung zur irgendeiner Software.
nutze lieber sowas wie 3CX etc.. die Fritte ist und sol nur ein Modem sein!
Vielleicht auch ein Gast-WLAN von der Fritzbox fürs Wartezimmer(?).
lass das besser sein!
du musst aufwand betreiben bis der arzt kommt- und spätestens wenn 6 Leute Online Streamen , Filme sehen etc, und das einlesen der Chipkarten 30-50 Sekunden dauert- ist das Gast Wlan sowiso aus :-) face-smile

Wäre diese Aufteilung so praktikabel?
nein!

Sollte auf jedem Arbeitsplatz-PC neben Defender eine zusätzliche Antiviren-Software laufen?
eine Ordentliche Buisness AV Lösunfg darf es schon sein, auch auf dem Server!
Für E-Mails möchte ich Thunderbird verwenden
was dir was Bringt? ahhh... nix. Filtere gleich eingehende Mails, und schmeiß alles raus was nach Macro und Office klingt!... also nur PDF!

Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar,
gerne...
du kommst nicht um einen Dienstleister rum... glaub mir! schaue dem doch beim einrichten zu, und lerne.
und ja... das ist alles Teuer!
Sector
Frank
Mitglied: Vision2015
Vision2015 02.01.2022 um 20:37:13 Uhr
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Moin..

Nachtrag:
wenn der Dienstleister eure Praxis einrichtet, wäre auch die Haftungsfrage geklärt- und ihr seit abgesichert, wenn etwas schief geht! (was mal schnell geht)

Frank
Mitglied: transocean
transocean 02.01.2022 um 20:38:01 Uhr
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Moin und ein gesundes neues Jahr.

Befrage Ihn mal zu der Thematik. Er kennt sich damit aus.

Gruß

Uwe
Mitglied: dkoerner
dkoerner 02.01.2022 um 20:48:21 Uhr
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Von außen in die Praxis soll ein 100MBit/s VDSL-Anschluss kommen.
Dann eine Fritzbox, dahinter plane ich eine Hardware-Firewall (evtl. opnSense/pfSense oder Sophos XGS87/107) und dann ein Switch.

Meiner Meinung nach sind Fritzboxen für ein geschäftliches Umfeld eher "Bastelei", weil es auch eigentlich ein Endkundenprodukt für Zuhause ist. Wenn ohnehin eine "richtige" Firewall aufgebaut werden soll, wäre bei Sophos z.B. ein DSL-Modul möglich(nicht in jeder Hardwarevariante verfügbar) - oder bei pfSense etc. ein Modem z.B. von Draytek (Beispiel: Draytek Modem -> pfSense -> Switch), das auch "nur" die Internetverbindung herstellt.

Alternativ: Lancomrouter - aber auch hier muss man sich schon mit der Thematik auskennen.


Die Praxissoftware benötigt eine MS SQL Datenbank, welche auf einem separaten Server laufen soll.

Lass mich kurz raten, in der Dokumentation der Praxissoftware nennt der Hersteller Anforderungen wie "Desktop PC mit Windows 10 als Server, weitere PC's mit Windows 10 als Client" - in meinen Augen um preislich Attraktiver für den Kunden zu sein. So war es damals meine ich bei FIDUS (Augenarztsoftware), und auch bei allen anderen Praxissoftwareanbietern.


Hier plane ich einen abschließbaren Schrank in welchem ein Tower-PC [Dell PowerEdge T40 oä, vielleicht reicht auch ein i5/i7(?) mit Win 10/11 pro] als Server laufen soll zusammen mit der Firewall, dem Switch und einem NAS.

Ich habe in meiner Systemhaus-Zeit so einige Arztpraxen als Kunden gehabt bzw. übernommen, wo ich die "Bastelei" des Vorgängers beseitigt habe. Dazu zählen auch Desktop-PC's als """Server""" inklusive dem Client-Betriebssystem Windows 10 und Discounter-Hardware...


Auf dem Server möchte ich eine virtuelle Maschine betreiben auf welcher die SQL Datenbank läuft, um unabhängiger von der darunter liegenden Hardware zu werden. Ich stelle mir einfachere Backups und einfacheres Wiederherstellen damit vor.

Virtualisierung ist nicht nur aus den genannten Gründen praktischer. Was soll dann als virtualisiertes Serverbetriebssystem verwendet werden? Auch ein Windows 10?

Backups- und Wiederherstellen beherrscht auch jedes Windows Server-Betriebssystem


Dann sind ca. 4 Arbeitsplatz-PCs geplant plus zwei weitere Untersuchungsgeräte-PCs, 2 Drucker/Scanner, ein Kartenterminal (TI) und ein EC-Terminal.

Ich würde vorschlagen zwischen Arbeitsplatz-PC und Untersuchungs-PC keinen Unterschied zu machen. Es sind damit 6 Arbeitsplätze die die gleichen Anforderungen haben. Auf den 4 Arbeitsplätzen ist vielleicht ein Office zusätlich drauf, auf den 2 anderen nicht - dennoch müssen sie die gleiche Software benutzen - oder sind die Anforderungen enorm unterschiedlich?

Backups sollen auf die NAS laufen und evtl. auf eine externe Cloud oder zunächst auf mehrere externe USB-Festplatten, welche mit nach Hause genommen werden.

Im täglichen oder wöchentlichen Wechsel wäre das zum Start mit USB-Festplatten am NAS sicher eine gute Strategie.
Meine Patientendaten hätte ich sehr ungerne in der Cloud.

Die 2-3 Telefone sollen direkt über die Fritzbox laufen ohne Anbindung zur irgendeiner Software.
Vielleicht auch ein Gast-WLAN von der Fritzbox fürs Wartezimmer(?).

Telefonie ist in der oben beschriebenen Lösung nicht mehr an den Router angeschlossen. Da die Zukunft ohnehin VoIP spricht, ist das auch nicht nötig. IP-Telefone brauchen lediglich einen Netzwerkzugang und Strom, der oft auch über den Switch gelieferet wird.


Sollte auf jedem Arbeitsplatz-PC neben Defender eine zusätzliche Antiviren-Software laufen?

Das Thema Sicherheit ist hier aber mit einer Antiviren-Software nicht vorbei - die bringt auch z.B. bei neuen Viren nicht viel, wenn Mitarbeiter per Email erhaltene .doc Dateien aus Interesse öffnen. Zur Frage: Da lässt sich drüber streiten :-) face-smile

Dinge wie Mailfilter, Portfilter, Netztrennung, USB-Ports ausschalten etc. gehören da mindestens auch dazu.



Mein Vorschlag wäre:
Serverschrank oder wenigstens abschließbarer Raum der mindestens belüftet wird, besser klimatisiert ist
Server-Hardware mit Server-Betriebssystem, Virtualisierungstechnologie z.B. direkt mit Hyper-V
Draytek-Modem + pfSense + Managebarer Switch (für die Trennung von Gast-WLAN)
Ubiquiti Access-Points inkl. Gast-WLAN


Für die Telefonie einen VoIP-Anschluss der mit VoIP-Geräten direkt funktioniert, das Thema Telefonie sprengt aber hier jeden Rahmen. Sicher wollt ihr irgendwann z.B. eine Warteschleife haben, was eine VoIP-Telefonanlage nötig macht. Hier würde ich zwar 3CX empfehlen, andere Anbieter werden da aber sicher die rudimentären Funktionen auch bieten können. Die Telekom bietet das zwar auch, nur zu recht hohen Preisen. Und bevor die Frage aufkommt: Bei einem 0815-Anschluss der Telekom geht sowas nicht. 3CX wäre z.B. mit easybell inkl. DSL-Anschluss möglich.


Auch wenn das Vorhaben für einen versierten sicher machbar ist, empfehle ich trotzdem sich ein Systemhaus an die Seite zu holen - denn im Supportfall/Notfall etc. stehst du alleine da, wenn gar nichts mehr läuft. Zudem kommt das Thema Sicherheit immer zu kurz, und ist gerade bei Patientendaten wichtiger denn je.

Vielleicht auch einmal den Steuerberater fragen, was davon absetzbar ist, und dann schauen ob der eigene Aufwand das alles Wert ist. :-) face-smile

Ich weiß, viele Systemhäuser wirken aus Sicht eines Kunden recht teuer. Das liegt aber unter anderem auch daran, dass die Hardware wie oben beschrieben angeboten wird - und zudem daran dass der Aufwand oft höher ist als man sich vorstellt.

Unterm Strich: Bitte kein Arbeitsplatz-Betriebssystem als Server missbrauchen, keine Privatkundenprodukte (Fritte) im geschäftlichen Umfeld, und bitte möglichst viel Herzblut in die Sicherheit legen.
Mitglied: Vision2015
Vision2015 02.01.2022 um 20:54:59 Uhr
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Moin..
Zitat von @dkoerner:


>Bei einem 0815-Anschluss der Telekom geht sowas nicht. 3CX wäre z.B. mit easybell inkl. DSL-Anschluss möglich.
Natürlich kann jeder 0815-Anschluss der Telekom genutzt werden...Hunderte Kunden könne dir das seit Jahren beweisen :-) face-smile

aber sonst stimme ich dir zu :-) face-smile
Frank
Mitglied: lcer00
lcer00 02.01.2022 um 21:20:56 Uhr
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Hallo,

Rede nochmal mit Deiner Frau, was die so machen will. Augenheilkunde ist recht Geräteintensiv, insbesondere wenn es dann auch um OCT-Daten geht. Da lohnt es oft, einen separaten Server für die Bildverarbeitung (z.B. Zeiss Forum) hinzustellen.

Mach Dir auch Gedanken zu Backup und Wiederherstellungszeiten. Augenärzte sind ohne Daten im Grunde nicht arbeitsfähig.

Grüße

lcer
Mitglied: Visucius
Visucius 02.01.2022 aktualisiert um 21:27:44 Uhr
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Mein Gott, Praxis mit Fritzbox (inkl. Wifi) und Cloud-Backup . Du bedienst ja wirklich jeden Trigger hier ;-) face-wink

Natürlich kann jeder 0815-Anschluss der Telekom genutzt werden...Hunderte Kunden könne dir das seit Jahren beweisen :-) face-smile face-smile

Da klinke ich mich mal ein und stimme @dkoerner zu:
Nimm gleich nen "richtigen" SIP-Anbieter a la easybell, sipgate, dus.net und wenns teuer sein soll z.B. placetel. Tausendmal flexibler bei preisen, Laufzeiten, Anschlussoptionen als die "klassischen" Carrier.

Telekom, Vodafone und Konsorten können Internet aber beim Telefon gängeln sie Dich dann (keine Parallel-Clients, nachteilige Preisgestaltung, teure Nummernblocks, Telefon-Anlagenfunktion nur extra-teuer, SIM-Einbindung). Die hängen irgendwie noch in ihrer ISDN-Denke fest obwohl sie doch mittlerweile eh nur mehr VOIP können.
Mitglied: Vision2015
Vision2015 02.01.2022 um 21:27:43 Uhr
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Moin...
Zitat von @Visucius:

Mein Gott. Praxis mit Fritzbox und cloud-Backup bedienst Du ja wirklich jeden Trigger hier ;-) face-wink

Natürlich kann jeder 0815-Anschluss der Telekom genutzt werden...Hunderte Kunden könne dir das seit Jahren beweisen :-) face-smile face-smile

Da klinke ich mich mal ein und stimme @dkoerner zu:
Nimm gleich nen "richtigen" SIP-Anbieter a la easybell, sipgate, dus.net und wenns teuer sein soll z.B. placetel. Tausendmal flexibler bei preisen, Laufzeiten, Anschlussoptionen.
er hat geschrieben, das Telekom nicht geht... gehen tut das... ob gut oder schlecht....

Telekom, Vodafone und Konsorten können Internet aber beim Telefon gängeln sie Dich dann (keine Parallel-Clients, nachteilige Preisgestaltung) und hängen irgendwie noch im ISDN-Marktumfeld fest obwohl sie eh nur VOIP verkaufen.
natürlich ist easybell da besser, aber wenn der anschluss schon besteht...

frank
Mitglied: Visucius
Visucius 02.01.2022 aktualisiert um 21:35:31 Uhr
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natürlich ist easybell da besser, aber wenn der anschluss schon besteht...

Dann holt er sich trotzdem für einmalig 16 EUR nen 10er-Block bei easybell und schließt da entweder seine 3cx an oder mietet ne Cloud-Telefonanlage für nen paar EUR im Monat. An die kann er die üblichen VOIP-Gigasets direkt dübeln. Und damit spart er sich das Gefrickel mit der Fritze und z.B. die Portfreigaben der 3cx, hat ne "App" um Festnetz-Telefonate am Smartphone führen zu können und neuerdings sogar die Möglichkeit der MS365-Einbindung (wobei sich das mMn. kaum rechnet) und MS365 im Praxisumfeld eh kritisch sein dürfte.
Mitglied: Vision2015
Vision2015 02.01.2022 um 21:36:00 Uhr
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moin...
Zitat von @Visucius:

natürlich ist easybell da besser, aber wenn der anschluss schon besteht...

Dann holt er sich trotzdem für einmalig 16 EUR nen 10er-Block bei easybell und schließt da entweder seine 3cx an oder mietet ne Cloud-Telefonanlage für nen paar EUR im Monat. An die kann er die üblichen VOIP-Gigasets direkt dübeln. Und damit spart er sich das Gefrickel mit der Fritze und z.B. die Portfreigaben der 3cx

nun, auf dei 3CX würde ich nicht verzichten wollen!
nun... da wäre noch der Geiz Factor, bei Ärzen besonders ausgeprägt :-) face-smile
wie noch einmal 10 euro im Monat :-) face-smile

Frank
Mitglied: Visucius
Visucius 02.01.2022 aktualisiert um 21:49:19 Uhr
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Ja, das kann durchaus sein. Ich werde die "cloud-Telefonanlage" mittelfristig auch gegen die (kostenlose) 3cx-Lösung tauschen. Schlicht weil wir die Optionen an den einzelnen Arbeitsplätzen nicht aktiv nutzen. Aber das kann jeder für sich entscheiden.

Ich plädiere aber auf jeden Fall dafür, ISP und SIP-Anbieter zu trennen. Gerade bei Neuanschlüssen, weil es da am problemlosesten klappt. Auch schon alleine wegen der Vertragslaufzeiten.

Hab z.B. aktuell nen Kunden, bei dem der Provider die Kündigungsfrist "vorgezogen" hat. Kurz, da ist die Leitung statt Februar 2022, schon seit Donnerstag weg. Internet ist kein Problem, dafür gibts schnelle Lösungen ... aber auf den Festnetz-Nummern sitzt der alte Provider und die Übertragung kann problemlos mal nen halben Monat dauern. Weiterleitung wird nicht gemacht, weil kein Vertrag, usw.

Gebe ja zu, das ist ein sehr "spezieller" Fall, da hat sowohl der Kunde, als auch dieser spezielle ISP ein besonderes Händchen für ... aber das wünsche ich niemandem!
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 02.01.2022 um 22:00:48 Uhr
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Moin,

Höre nicht auf Die. Das kannst du alles so umsetzen, wie du es geplant hast. :-) face-smile
Damit unterstützt du arme Anwälte und sorgst für die Umverteilung von Geldmitteln.

Gruß
C.C.

P.S.
Kannst du die Adresse der Praxis noch bekanntgeben? Meine Augen müssten Untersucht werden, bevor ich, dank deiner Arbeit, nach Bora Bora fliege. :-D face-big-smile
Mitglied: Visucius
Visucius 02.01.2022 um 22:14:26 Uhr
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@C.Caveman

Sei nicht so … sei anders 😂
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 02.01.2022 um 22:23:19 Uhr
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@Visucius
Wenn es klappt, bin ich mindestens 6 Monate Offline ;-) face-wink

Und du kannst den TO fragen, ob ein Systemhaus mit Erfahrung, im Nachhinein, nicht günstiger gewesen wäre.
Mitglied: Visucius
Visucius 02.01.2022 aktualisiert um 23:26:20 Uhr
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Wenn es klappt, bin ich mindestens 6 Monate Offline ;-) face-wink face-wink

Ich sehe sowas ja immer nicht. Ja, die DSGV gilt für alle und ja, klinische Daten sind besonders sensibel. Und ja, ich würde die Cloud meiden. Aber ob ein Cloud-Backup im Inland juristisch angreifbar ist? Keine Ahnung?! Das ist erstmal DSGVO-konform gestaltbar, auch wenn Techniker da schmunzeln mögen.

Ich kenne auch DLs im Bankensektor, die komplett auf ms365 cloud service arbeiten. Und die betreue nicht ich sondern „ausgewiesene Spezialisten“ für den anspruchsvollen Mittelstand. 😉

Persönlich empfinde ich ne Fritze-FW in 90% der Fälle deutlich unfallfreier als so nen „selbstgefrickeltes …sense-Produkt. Unbestritten dessen, dass das viel leistungsfähiger ist … wenn fehlerfrei konfiguriert. Mal von den immer wieder auftretenden „zero-days“ dieser „Profi-FWs“ abgesehen! Da denke ich immer: Der Dreck hat doch nur eine Aufgabe … (und dafür soll ich auch noch jährlich Subscription zahlen?)
Mitglied: dkoerner
dkoerner 03.01.2022 um 03:53:11 Uhr
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Zitat von @Vision2015:
Natürlich kann jeder 0815-Anschluss der Telekom genutzt werden...Hunderte Kunden könne dir das seit Jahren beweisen :-) face-smile

Ich hätte mich da wahrscheinlich besser ausdrücken sollen. Die 3CX ist mit einem normalen VDSL-Anschluss bei z.B. der Telekom nicht nutzbar :-) face-smile
Mitglied: Vision2015
Vision2015 03.01.2022 um 06:29:06 Uhr
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Moin...
Zitat von @dkoerner:

Zitat von @Vision2015:
Natürlich kann jeder 0815-Anschluss der Telekom genutzt werden...Hunderte Kunden könne dir das seit Jahren beweisen :-) face-smile

Ich hätte mich da wahrscheinlich besser ausdrücken sollen. Die 3CX ist mit einem normalen VDSL-Anschluss bei z.B. der Telekom nicht nutzbar :-) face-smile
die Aussage ist schlicht falsch, richtig wäre, das mit einem TCom-Anschluss nicht die Kostenlose 3CX Cloud version genutzt werden kann, allerdings kannst du die 3cx auf einen Raspi, Mini PC, VM.. etc laufen lassen vor ort laufen lassen... ohne Probleme!

Frank
Mitglied: Xaero1982
Xaero1982 03.01.2022 um 08:29:16 Uhr
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Kurze Anmerkung zur Flexibilität von Tarifen.

Die Telekom bietet da mMn immernoch die fairsten Konditionen.
~17€ für eine Europaflat zzgl. 18 weiterer Länder
Zahlung pro Kanal.

Bei Placetel zb. gibt es sowas gar nicht. Die haben nur nationale Flats für 10€ pro Rufnummer und nicht pro Kanal. Kanäle in der Form gibt es bei Placetel nicht (mehr). Ab einer gewissen Zahl lohnt sich das einfach nicht mehr.

Ansonsten hab ich schon ein wenig das Gefühl, dass hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird.
Mitglied: Visucius
Visucius 03.01.2022 um 08:45:57 Uhr
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~17€ für eine Europaflat zzgl. 18 weiterer Länder
Firmenkunde oder Privatkunde?

Easybell arbeitet da mit 5 EUR fairflates … aber ganz ehrlich ist das wichtig für ne Augenarztpraxis?
Mitglied: Xaero1982
Xaero1982 03.01.2022 um 09:02:09 Uhr
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Firmenkunde natürlich.
Es ging um die Tarife bei den Anbietern.

Für eine Arztpraxis sicher irrelevant.
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 03.01.2022 um 09:03:53 Uhr
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Die DSGVO hat 99 Artikel unterteilt in 11 Kapitel. Der Typ, der die Infrastruktur plant und aufbaut muss sie alle berücksichtigen. Der Kläger benötigt aber nur eine Unvorsichtigkeit um seine Ansprüche geltend zu machen.
Wenn das Geld bereits so Knapp sitzt, dass der liebe Ehemann mit erweiterten Enduserkenntnissenen sich dem Thema annimmt, ist es schwieriger einem Kind den Lolli zu klauen, als hier einen Verstoß nachzuweisen.


Du solltest im Übrigen davon ausgehen das eine Subscription der Garant dafür ist, das eine Software gepflegt und weiter entwickelt wird. Nicht jeder Programmierer Arbeit für Lau und fährt Pizza aus, damit er den Lebensunterhalt stemmen kann.
Mitglied: Xaero1982
Xaero1982 03.01.2022 um 09:16:23 Uhr
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Das ist eher Aufgabe des Datenschutzbeauftragten. Beide Parts darfst du eh nicht erfüllen. Ein Systemadministrator ist ein Systemadministrator und ein Datenschutzbeauftragter ist ein Datenschutzbeauftragter.
Berücksichtigen sicher, aber das Ok sollte ein externer Datenschutzbeauftragter erteilen.
Mitglied: Visucius
Visucius 03.01.2022 aktualisiert um 09:57:29 Uhr
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Der Kläger benötigt aber nur eine Unvorsichtigkeit um seine Ansprüche geltend zu machen.
Der Kläger muss vor allem wissen wo er denn überhaupt ansetzt. Aber lassen wir das. Am Ende muss man die erfolgreichen, angeblich existenzbedrohlichen Klagen mit der Lupe suchen.

Du solltest im Übrigen davon ausgehen das eine Subscription der Garant dafür ist, das eine Software gepflegt und weiter entwickelt wird
Ja klar. Nur bin ich mit 50 nicht mehr naiv genug, so nen Quatsch zu unterstellen ;-) face-wink

Ich frage mich ja z.B. was MS jetzt an seine Kunden zahlt, weil die Exchange-Server ausgefallen sind oder ob sie - als Verursacher(!) - wenigstens die Kosten für den IT-Support in den Kundenunternehmen übernehmen ... oder wieviel die Telekom den Geschädigten ausschüttete, weil sie mit einem Update die Firewall ihrer - dem Business-Kunden extra - zur Verfügung gestellten Router deaktivierte! Also den Kunden, die sich vom IT-Berater haben erklären lassen, dass AVM "Heimgefrickel" sei und sie da was professionelleres aus der "Business-Branch" benötigen

... und solche Fälle könnte ich hier endlos fortführen. Und da habe ich mit den "Security-Pakten" von Norton und Konsorten noch gar nicht angefangen 😂

PS: Ich will gar nicht wissen, wie viele Server hier in D als Wartungszugang ne TeamViewer-Instanz laufen haben ... dabei ist die Teamviewer GmbH seit Jahren in amerikanischem Besitz und da greift der Cloud-Act genauso gut/schlecht wie bei MS365 oder nem Google-Mailkonto.
Mitglied: lcer00
lcer00 03.01.2022 um 10:12:58 Uhr
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Hallo Leute,

ich glaube, Ihr schafft es wieder mal, einen motivierten IT-affinen Menschen zu frustrieren.

Außerdem würde ich mal behaupten, dass die meisten hier keine wirkliche Ahnung von den Abläufen und Zwängen einer Kassenarztpraxis haben. Die DSGVO ist dabei nur eine gesetzliche Regelung von vielen. Und bitte glaubt mir, weder die wichtigste, noch die gefählichste.

Also bitte - kehrt zum eigentlichen Thema zurück.

Grüße

lcer
Mitglied: Visucius
Visucius 03.01.2022 aktualisiert um 11:15:14 Uhr
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ich glaube, Ihr schafft es wieder mal, einen motivierten IT-affinen Menschen zu frustrieren.

Ganz sicher datt. Nur die Bedenkenträger werden Dir erklären, dass Patientendaten dafür nicht das richtige "Versuchsfeld" sind. Am Ende muss das jeder für sich entscheiden.

Zudem wird die Abrechnungssoftware sowieso besondere Vorgaben haben. Wir hatten das Thema hier schon häufiger und in einem Fall hab ich einfach die Firewall an einen der "schwindsüchtigen" GmbH-Dienstleister ausgelagert, die vom Abrechnungssoftware-Hersteller empfohlen wurden.

Die machen das - angeblich - für ein paar EUR im Monat "sicher" und wenn nicht, dann habe ich - und tausende andere Kunden - wenigstens jemanden, auf den wir mit dem Finger zeigen können ;-) face-wink
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 03.01.2022 um 11:31:01 Uhr
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Zitat von @lcer00:

Hallo Leute,

ich glaube, Ihr schafft es wieder mal, einen motivierten IT-affinen Menschen zu frustrieren.

Außerdem würde ich mal behaupten, dass die meisten hier keine wirkliche Ahnung von den Abläufen und Zwängen einer Kassenarztpraxis haben. Die DSGVO ist dabei nur eine gesetzliche Regelung von vielen. Und bitte glaubt mir, weder die wichtigste, noch die gefählichste.

Also bitte - kehrt zum eigentlichen Thema zurück.

Grüße

lcer

Die DSGVO ist keine Regelung sondern eine Verordnung. Du solltest dich mit den Begrifflichkeiten und den daraus folgenden Auflagen auseinandersetzten.

Was du Frustrierend nennst, kann du auch als kostenlose Sensibilisierung von Users ansehen.
Zum Beispiel
Artikel 32 1 c besagt.
- die Fähigkeit, die Verfügbarkeit der personenbezogenen Daten und den Zugang zu ihnen bei einem physischen oder technischen Zwischenfall rasch wiederherzustellen;

Zitat von @Sectorsueffler:
...
Auf dem Server möchte ich eine virtuelle Maschine betreiben auf welcher die SQL Datenbank läuft, um unabhängiger von der darunter liegenden Hardware zu werden. Ich stelle mir einfachere Backups und einfacheres Wiederherstellen damit vor.

Und siehe da.... schon hat man eine Schwachstelle und ich mein Flugticket. Denn was er sich so Vorstellt ist das eine. Er MUSS es im schlaf können.
Mitglied: lcer00
lcer00 03.01.2022 um 13:40:54 Uhr
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Zitat von @C.Caveman:
Die DSGVO ist keine Regelung sondern eine Verordnung. Du solltest dich mit den Begrifflichkeiten und den daraus folgenden Auflagen auseinandersetzten.

Ich habe - bewusst und mit voller Absicht - geschrieben: „gesetzliche Regelung“. Bleib lieber mit Deinen Spitzfindigkeiten im IT-Bereich.


Grüße

lcer
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 03.01.2022 um 13:54:37 Uhr
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Du bist ein Spaßvogel. Die DSGVO gehört zum IT-Bereich.
Mitglied: lcer00
lcer00 03.01.2022 um 14:15:39 Uhr
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Zitat von @C.Caveman:

Du bist ein Spaßvogel. Die DSGVO gehört zum IT-Bereich.

Aber ohne Juristen bist Du da als ITler auch verloren.

Grüße

lcer
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 03.01.2022 um 14:33:02 Uhr
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Zitat von @lcer00:

Zitat von @C.Caveman:

Du bist ein Spaßvogel. Die DSGVO gehört zum IT-Bereich.

Aber ohne Juristen bist Du da als ITler auch verloren.

Grüße

lcer

:-D face-big-smile mach mal deine Aussage etwas präziser.
Juristen sind "nur" Rechtsgelehrte.
Ein Notar gehört zu den Juristen. Aber wie könnte der dem Admin helfen?
Ein Richter ist ebenfalls Jurist. Aber der erscheint reaktiv auf der Bildfläche.
Der Staatsanwalt, der den Admin anklagt ist auch keine wirklich Hilfe. Aber er ist Jurist.
Mitglied: Visucius
Visucius 03.01.2022 um 14:55:28 Uhr
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Gott Leute, habt Ihr sonst keine Probleme?!
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 03.01.2022 um 15:09:07 Uhr
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Zitat von @Visucius:

Gott Leute, habt Ihr sonst keine Probleme?!

Öhm, Nööö
Monitoring ist Grün
Inbox leer
Alle Tickets innerhalb der SLA

:-D face-big-smile
Mitglied: commodity
commodity 04.01.2022 aktualisiert um 00:46:30 Uhr
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Zitat von @lcer00:
ich glaube, Ihr schafft es wieder mal, einen motivierten IT-affinen Menschen zu frustrieren.
Ja, das ist mit Sicherheit gelungen. Danke, dass wenigstens Du (und Kollege @xaero) diesem Thread mit menschlichem wie fachlichen Verständnis begegnen. Einen neuen Kollegen, wenn auch nur nebenamtlich und quereingestiegen mit solchem Gelaber vor den Kopf zu stoßen ist mal wieder unter aller Kanone.
... schaue lieber dem Dienstleister über die schulter, der die Praxis Software einrichtet!
Frank, Du sagst hier oft gute Dinge und ich mag und schätze Dein großes Herz sehr. Aber Du lebst offenbar in einer anderen Ärztewelt. Das Thema PVS-Dienstleister habe ich fast täglich auf dem Tisch und es kommt auch hier öfter und nie so, dass man Lust bekäme, diesen über die Schulter zu gucken (Forumsmitglieder ausgenommen ;-) face-wink ) oder gar seine IT zu überlassen. Außer als Exempel dafür, wie man es nicht macht. Nein, der TO soll nicht alle Dateirechte auf "jeder" setzen, als Zugangspasswörter "praxis" und "admin" nehmen und unkontrolliert in den Gerätefirewalls rumspielen, bis nichts mehr geht. Er soll auch nicht "nicht-dokumentieren" und nicht "nicht erreichbar sein". Er soll seiner Frau auch keine lahme alte Hardware für viel Geld anbieten, vielleicht noch im Leasing, mit Gewährleistung kürzer als die Leasingzeit, so dass dann bei Ausfall auch ohne PC die Raten weiter laufen. Er soll auch nicht zum "Schutz des Netzwerks" für alle neuen Geräte die "Kindersicherung" der Fritzbox aktivieren. Oh je, ich höre schon auf. Dabei bin ich noch gar nicht warm. Alles Beispiele aus dem Kapitel "über die Schulter".

Ja, der Idealfall wäre ein guter PVS-Dienstleister. Und ich würde mich sehr freuen, wenn diese anders arbeiten würden. Dann müsste man den Supportfall nicht fürchten und auch nicht immer hinterher wischen. Und das geht nicht gegen die Kollegen, die sich dort oft bemühen, aber mit institutioneller Fehlorganisation und hausgemachten Problemen sowie 1st Level-Billigpersonal ebenso zu kämpfen haben, wie mit desinteressierten, nicht selten ungehobelten Ärzten oder deren Personal.

Der TO hat freundlich und gut durchdacht sein Projekt vorgestellt. Wer ihm nicht helfen will, lasse es doch einfach. Sein Projekt unter dem Deckmäntelchen seiner vermeintlichen Inkompetenz oder gar (klingt für mich bigott) dem Schutz der Patienten, der Ärztin, der DSGVO oder gar der Rechtsordnung herunter zu putzen, passt ebenso wenig zur Realität in der Branche wie die hier gar nicht erfragte Debatte von Nichtjuristen über vermeintliche juristische Definitionen und juristisch-administrative Aspekte den TO irgendwie weiter bringt.

Viele Grüße, commodity
Mitglied: Vision2015
Vision2015 04.01.2022 um 07:00:20 Uhr
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moin...
Zitat von @commodity:

Frank, Du sagst hier oft gute Dinge und ich mag und schätze Dein großes Herz sehr.
Danke Sehr :-) face-smile
Aber Du lebst offenbar in einer anderen Ärztewelt.
nein, nicht wirklich.
Das Thema PVS-Dienstleister habe ich fast täglich auf dem Tisch und es kommt auch hier öfter und nie so, dass man Lust bekäme, diesen über die Schulter zu gucken (Forumsmitglieder ausgenommen ;-) face-wink face-wink ) oder gar seine IT zu überlassen.
also einige Kollegen von mir sehen das so wie ich, wir arbeiten auch gerne mit Externen Dienstleistern zusammen, bzw. mit dem Arzt etc. vor Ort.

Außer als Exempel dafür, wie man es nicht macht.
und genau das ist doch der punkt, sehr oft, wird man gerufen: "es geht nix mehr" weil der Sohn, Mann, Kistenschieber von der Straßenecke am WE oder zwischen den Tagen bzw. Ferien das Netzwerk "Modernisiert" hat... und da sind die dateirechte auf "jeder" noch das kleinste übel...
du ahnst nicht, was ich gestern habe alles sehen dürfen....
dazu kommt noch das CGM Fax vom 31.12... Alter Verwalter, wie kann man nur sowas machen!
da wurden in einigen Praxen in Panik alle Passwörter geändert, und nix ging mehr... warum wohl nicht :-) face-smile

... schaue lieber dem Dienstleister über die schulter, der die Praxis Software einrichtet!
ist für uns ein effektives mittel zum zweck, der kunde macht (fast) kein unsinn, und mann redet miteinander, bevor etwas passiert! das ist effektiver!

Frank
Mitglied: lcer00
lcer00 04.01.2022 um 09:27:34 Uhr
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Hallo,

zum Thema PVS-Dienstleister (geschätzte Forummitglieder ausgenommen):
Ich fürchte, es ist wirklich oft so schlimm, wie beschrieben. Warum? Da kommen viele Gründe zusammen. Ein Punkt wäre z.B. dass die Praxen doch recht klein sind. 4 Arbeitsplätze? Wie kann man damit als Dienstleister Geld verdienen? Das geht oft nur über die Kundenzahl und Standartisierung. Also - Firma X ist einziger Partner von PVS Y in der Region und macht seine Standart-Rollouts. Leider ist der Standart mächtig weit unten, da die lieben Ärzte bei IT bekanntermaßen knausrig reagieren - schließlich besteht der Sinn des Arztes in der Patientenbetreuung und nicht im finanzieren von IT Schnickschnack. Also keine Serverhardware, kein Active Directory, keine ordentliche Firewall, Office-RDS-Lizenzverstöße …, und eben Standartpasswörter und Standartaccounts. Welche Wahl haben die Praxen? Die sind sowohl an Servicepartner und PVS-Hersteller gebunden (ein PVS-Wechsel macht definitiv keinen Spaß).

Ich kann da nur empfehlen, dem PVS-Partner nicht auch noch die übrige Soft- und Hardware zu überlassen (Ausnahmen siehe oben). Wir haben zum einen unseren PVS-Servicepartner, den ich noch nie gesehen habe, der uns aber immer Rechnungen schreibt. Dann haben wir ein kleines Systemhaus an der
Hand, über das die übrigen Lizenzen und die Hardware beschafft werden. Die kenne ich tatsächlich auch persönlich. Das geht natürlich nur, wenn man als Praxis ein Mindestmaß an IT-Wissen/Erfahrung mitbringt. Darum geht es dem TO doch. Viel Erfolg.

Kleiner Tip am Rande für den TO. Wenn man sich hier im Forum zu schnell als fachfremd outet, passiert immer so etwas wie mit dem Telefon.

Kleiner Tip am Rande für die Profis: Die Untersuchungsgeräte in einer Augenarztpraxis kosten 10-80tausend Euro pro Gerät. und Augenheilkunde ist recht Gerätelastig. Da kann man ruhig solide IT Technik und Dienstleistungen anbieten, zumindest wenn man das ordentlich begründen kann.

Grüße

lcer
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 04.01.2022 um 10:24:56 Uhr
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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung stellt auf ihrer Webseite eine Liste mit zertifizierten IT-Dienstleistern zur Verfügung, an die man sich wenden kann. Dazu findet man eine Vielzahl Informationen über die anzuwendende IT-Sicherheitsrichtlinien, welche erfüllt werden müssen.


Ignorantia legis non excusat
Mitglied: lcer00
lcer00 04.01.2022 um 11:32:02 Uhr
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Hallo,
Zitat von @C.Caveman:

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung stellt auf ihrer Webseite eine Liste mit zertifizierten IT-Dienstleistern zur Verfügung, an die man sich wenden kann. Dazu findet man eine Vielzahl Informationen über die anzuwendende IT-Sicherheitsrichtlinien, welche erfüllt werden müssen.
Das: https://www.kbv.de/media/sp/RiLi___75b_Abs._5_SGB_V_Zertifizierung.pdf hast Du aber auch gelesen. Die Zertifizierung sollte nicht so schwer sein.

An der Liste sieht man übrigens schön, wie Theorie und Praxis auseinander gehen. Glaubst Du, die paar genannten Menschen können die bestehenden 70000 (siebzigtausend!) Arztpraxen betreuen? Im übrigen ergibt sich (derzeit) nirgendwo eine Pflicht zum Beschäftigen eines zertifizierten IT-Dienstleisters.

Ignorantia legis non excusat
(entweder fehlt ein Punkt oder man muss das erste Wort kleinschreiben - aber schon gut, Latein wirkt immer so intelligent) Nun, da hast Du Recht, aber du vergisst - es geht dabei weniger um das starre Hängen an Paragrafen und deren wörtliches Umsetzen. Vielmehr um die teleologische Auslegung des zugrundeliegenden Ziels der Regelung (darfst Du gerne googeln). Übersetzt auf das Problem heißt das: Der Praxisinhaber ist nicht aus der Haftung raus, wenn sein wie auch immer Zertifizierter Dienstleister vor seinen Augen so richtig Unfug dienstleistet. Andersherum, wenn der Praxisinhaber darlegen kann, dass er sich auch ohne zertifizierten Dienstleister regelkonform (hier: EU-Rechtsakte, Bundes- und Landesgesetze und darunter gültige Rechtsnormen) verhält, ist das nicht zu beanstanden.

Grüße

lcer
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 04.01.2022 um 11:51:34 Uhr
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Wo steht in meinem Kommentar die Aussage, dass man einen zertifizierten Dienstleister nehmen muss?
Mitglied: commodity
commodity 04.01.2022 um 12:35:29 Uhr
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Nochmals:
Ich kann gar nicht erinnern, dass der TO nach Dienstleistern oder gesetzlichen Regeln gefragt hätte.
Thema verfehlt, passiert.

Servicepost: Es geht um
die IT-Struktur der Praxis
und die Kernfrage lautete:
Wäre diese Aufteilung so praktikabel?
Viele Grüße, commodity
Mitglied: lcer00
lcer00 04.01.2022 um 14:19:12 Uhr
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Hallo,

bezüglich des Routers - ich würde hier auf eine sichere VPN-Möglichkeit Wert legen. Man will ja auch mal nach Hause, oder von zu Hause aus arbeiten. Das solle auch mit dem Praxissoftwareanbieter besprochen werden,

Grüße

lcer
Mitglied: commodity
commodity 04.01.2022 um 15:54:09 Uhr
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Korrekt. Das kann dann auf der (geplanten) Firewall terminiert werden. Ganz gleich, wie das Setup davor aussieht.

Viele Grüße, commodity
Mitglied: DivideByZero
DivideByZero 04.01.2022 um 16:45:44 Uhr
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Hallo sectorsueffler,

versuchen wir mal, Dir auch noch ein paar praxisgerechte Tipps zu geben:

Wie schon weiter oben geschrieben, rede mit Deiner Frau, welche Funktionalität, die man mit IT und Telefonie verbindet, sie haben möchte. Also kein Fachchinesisch, sondern so etwas wie:

  • Wo soll das Praxistelefon klingeln? Nur lokal? Häufig auch mobil? Zuhause, falls Homeoffice oder Patientenbetreuung, während man selbst krank ist?
  • Soll von zu Hause aus gearbeitet werden können (falls ja, voller Zugriff auf die Praxis-Software?)?
  • Soll/muss es für Patienten als Service ein WLAN geben?
  • Wer macht das Backup? Externes Backup (mitnehmen) ist wichtig, wer soll das als Person machen?
  • Praxissoftware: hat die ein E-Mail-Modul, das man nehmen muss, weil nur so ein vernünftiger Work-flow möglich ist? Falls nein und externe Mailprogramme möglich sind: wird zentrale Kontaktverwaltung (einheitlich für alle Arbeitsplätze) benötigt?
  • Welche medizintechnischen Geräte werden heute (und ggf. erst nach erfolgreichem Start in den nächsten 1, 2 Jahren) angeschafft? Werden da Internetzugänge benötigt? Wie ist die Anbindung an die Praxissoftware?
  • Werden Akten und"Bürovorgänge" komplett digital geführt, oder teil-analog?
  • Wie lange darf ein PC ausfallen, bis er repariert ist?

Daraus resultieren dann weitere Anforderungen.
Beispiel:
  • Das Praxistelefon soll auch im Homeoffice klingeln: dann macht ggf. eine kleine Cloud-TK-Anlage Sinn. Für kleines Geld bei easybell (rd. 15 € monatlich für 10 Geräte 10 Nebenstellen 10 parallele Gespräche). Nachteil: keine Mobilfunkflat buchbar. Gibt aber natürlich auch andere Anbieter und Lösungen, die Cloud-TK-Anlage sollte aber auch für Nicht-Fachleute ganz gut zu konfigurieren sein. Wenn es ein reines VOIP-Produkt ist: Verkabelungsmöglichkeiten beachten, wenn VOIP-Telefone eingesetzt werden, sollte der Switch PoE können (spart 1 Kabel).
  • Arbeiten von zu Hause: Router muss VPN-Einwahl ermöglichen. Außerdem, bei vollem Zugriff auf die Praxis-Software, muss bspw. der Ärztinnen-PC durchlaufen und wird über RDP von zu Hause aus bedient.
  • Verkabelung der Praxis: nicht nur heutigen Bedarf bedenken, auch Erweiterungen oder praxisinterne "Umzüge" (dann fehlt plötzlich eine Dose an der großen Wand etc.).
  • Backup: wenn der Wechsel der Backupmedien durch Praxishelfer erfolgt, ist eine robuste Lösung vorzuziehen. RDX, wie von Frank empfohlen, ist so etwas.
  • WLAN: wenn es ein kostenfreies Patienten-WLAN gibt, erwarten Patienten dann auch, dass es gut funktioniert. Das wird dann mit einer Fritz!Box eher dünn (je nachdem, wie viele Patienten gleichzeitig erwartet werden). Fraglich auch, ob eine Fritz!Box alleine das baulich abdeckt oder blinde Flecken entstehen. Empfehlenswert wäre daher in diesem Fall (wie oben schon dargelegt), spezialisierte Hardware für ein WLAN zu nehmen. Alterantiv dann besser erst gar nicht anbieten.
  • komplett digitale Aktenführung, möglichst Verzicht auf Papier: Papiermenge abschätzen, wenn das mehr ist, macht ein scanne an einem Multifunktionsgerät keinen Spaß. Dann lieber kleinen Einzugscanner kaufen (z.B. Fujitsu ScanSnap-Serie).
  • Hardwareschäden an den PCs: wenn Deine Frau einen Ausfall für 1, 2 Tage überbrücken kann, dann kaufe bspw. Dell Optiplex-PCs mit Dell Pro Support (mit Reaktionszeit Next Business Day). Leistungsfähige Hardware, die auch 24h durchlaufen kann, guter Herstellersupport, wo der Hersteller Dir ggf. einen Techniker in die Praxis schickt, der die defekten Teile austauscht. Zwar keine Betriebssystemanpassungen oder Neuinstallationen, so dass immer noch jemand dazu muss, wenn es die SSD erwischt, aber wenn bspw. das Netzteil oder RAM oder CPU getauscht werden müssen, reicht ein Telefonanruf. Der Aufpreis für Dell Pro Support ist bei Absicherung über mehrere Jahre im Vergleich zu dem, was Deine Frau sonst nach Stunden zahlen müsste, quasi vernachlässigbar.
  • Aus denselben Gründen ist richtige Serverhardware (wie von Dir ja schon ins Auge gefasst) sinnvoll. Du kannst dann davon ausgehen, dass das gute Stück auch beanstandungsfrei lange Zeit durchläuft, oder, wenn nicht, schnell jemand kommt (beim Dell Server kostet der Pro Support natürlich mehr, aber auch das relativiert/rechnet sich, wenn während der Laufzeit auch nur 1x ein ernsthaftes Problem auftritt).

Virtuelle Maschine in Kleinpraxis: da darf dann aber niemand auf die Idee kommen, mal "täglich" den Server aus- und einzuschalten, denn wenn es da hängt, gibt es vermutlich niemanden, der sich in der HyperV-Verwaltung auskennt. Sonst wäre das ein Punkt, den Deine Frau lernen sollte. Ansonsten hat Virtualisierung die bekannten Vorteile, insbesondere, wenn "alles" crasht (z.B. Wasserschaden oder Ransomware) und Du auf irgendeinem halbwegs leistungsfähigen PC eine Interimslösung zum Laufen bringen willst. Es macht übrigens Sinn, wenigstens eine Arbeitsstation komplett zu sichern, so dass die Kombination von 1 Server und 1 Client unproblematisch (möglichst ohne Dienstleister) wiederherstellbar ist.

Hoffen wir mal, dass Dich die abgeschweifte Diskussion nicht ganz abgeschreckt hat, wir haben von Dir ja nichts mehr gelesen.

Gutes Gelingen!

DivideByZero
Mitglied: Sectorsueffler
Sectorsueffler 04.01.2022 um 17:17:21 Uhr
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Hallo liebe Netzgemeinde,

wie ich ursprünglich schrieb plane ich die IT-Struktur der zukünftigen Praxis meiner Frau.

Zunächst einmal möchte ich mich dafür bei allen Beteiligten bedanken, welche hier Kritik und Anregungen geäußert haben.

Mir ist klar, dass ich mich noch tiefer mit dem Thema beschäftigen muss.

Ich habe hier aber nicht nur Kritik geerntet - ich habe nette Leute kennen gelernt!

Meine Frau und ich kennen einige Ärzte und Kleinunternehmer, welche die "Betreuung" durch Systemhäuser als sehr ernüchtert empfunden haben, um es mild auszudrücken. Und ja, drunter auch zertifizierte IT-Dienstleister der kassenärztlichen Bundesvereinigung. Die ließen sich nicht über die Schulter schauen.
Ein gutes Systemhaus muss man erst einmal finden!

Ich möchte mich soweit wie möglich in das Thema einarbeiten und dann kann ich entscheiden, ob ich es selbst mache oder einen Dienstleister beauftrage. Dann kann ich dem Dienstleister aber besser verstehen und mitreden.

Als Praxissoftware tendieren wir zu Fidus oder IFA.

Zu eurer Beruhigung (und zu unserer ;-) face-wink:
Wir werden einen Datenschutz-Beauftragten in die Praxisplanung mit einbeziehen.
Der kann uns auch sagen, was gegen ein verschlüsseltes Backup in eine Cloud spricht.

Die Telefonie ist für mich momentan nicht vordergründig.
Alle befreundeten Augenarzt-Praxsen haben keine Warteschleife...

Außerdem haben wir nicht vor (was uns hier unterstellt wird) leichtfertig mit Patitendaten umzugehen.

Die konkreten Tipps werde ich mir ansehen und zusätzliche konkrete Tipps sind weiterin willkommen.

Danke, Sector
Mitglied: Sectorsueffler
Sectorsueffler 04.01.2022 um 17:28:42 Uhr
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Hallo DivideByZero,
du schriebst:
versuchen wir mal, Dir auch noch ein paar praxisgerechte Tipps zu geben:
Vielen Dank für die konkreten Tipps!
Einiges davon hatten wir zuhause so bereits geklärt - andere nicht.
Hoffen wir mal, dass Dich die abgeschweifte Diskussion nicht ganz abgeschreckt hat, wir haben von Dir ja nichts mehr gelesen.
Ich musste erstmal alles verdauen :-) face-smile.
Gutes Gelingen!
Vielen Dank!

DivideByZero
Sector
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 04.01.2022 um 19:43:39 Uhr
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Keine hat dir einen vorsätzlichen Verstoß gegen die DSGVO unterstellt. Unachtsamkeit ist häufigste Ursache.

Ein Großteil der Mobilfunktarife haben eine Flatrate inkludiert. Telefoniere die Liste der Dienstleister ab und mach dir ein eigenes Bild der Unternehmen. Vereinbare Beratungsgespräche und stelle deine Fragen.
Achte darauf das es keine Einzelkämpfer sind und sich das Unternehmen an ITIL orientiert. Spätestens bei der Change-Planung muss der Kunde ins Boot geholt werden. In einem sauberen Change-Prozess werden anstehende Tätigkeiten mit dem Kunden besprochen. Denn dieser gibt die Tätigkeiten frei.
-> Change Advisory Board (CAB)

Ja, es kostet ein paar Cent mehr. Aber es sichert beide Seiten ab.
Mitglied: Xaero1982
Xaero1982 05.01.2022 um 10:33:19 Uhr
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Zitat von @C.Caveman:

Achte darauf das es keine Einzelkämpfer sind

Ein Schlag ins Gesicht für die, die versuchen sich etwas aufzubauen :) face-smile
Mitglied: commodity
commodity 05.01.2022 um 10:40:47 Uhr
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Zitat von @DivideByZero:
Virtuelle Maschine in Kleinpraxis: da darf dann aber niemand auf die Idee kommen, mal "täglich" den Server aus- und einzuschalten, denn wenn es da hängt, gibt es vermutlich niemanden, der sich in der HyperV-Verwaltung auskennt.

Interessefrage: Ist das eine Erfahrung, die auch andere teilen? GGf.: Ist das Hyper-V- oder Windows-spezifisch?

Hintergrund: Mit Hyper-V habe ich keine praktischen Erfahrungen. Ich virtualisiere seit etlichen Jahren unter KVM und fahre - auch in den Artzpraxen - die (kleinen) Server immer herunter. Dort wird ja nachts nicht gearbeitet. Noch nie ist irgendwas morgens nicht neu gestartet. Auch auf sich selbst virtualisierte Clients laufen so ohne Probleme.
Von Virtualbox unter Windows kenne ich das hingegen schon, dass mal am Morgen eine Maschine vergessen wird. Ist aber auch kein Problem (wäre mir aber für Produktivbetrieb eines Servers nichts).

Viele Grüße, commodity
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 05.01.2022 um 10:46:01 Uhr
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Zitat von @Xaero1982:

Zitat von @C.Caveman:

Achte darauf das es keine Einzelkämpfer sind

Ein Schlag ins Gesicht für die, die versuchen sich etwas aufzubauen :) face-smile

Das kannst du sehen wie du lustig bist.
Was bringt einem Kunden so eine One-Man-Show?
An wieviel Orten kann dieser zur selben Zeit sein?
Wann hat er Zeit, sein Wissen zu erweitern bzw. aktuell zu halten?
Man liest es hier im Forum immer wieder.
"Ich habe einen Kunden etwas zugesagt und null Plan oder keine Zeit mich damit zu beschäftigen."
Und so weiter…
Mitglied: commodity
commodity 05.01.2022 aktualisiert um 10:48:26 Uhr
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Zitat von @Xaero1982:
Zitat von @C.Caveman:
Achte darauf das es keine Einzelkämpfer sind
Ein Schlag ins Gesicht für die, die versuchen sich etwas aufzubauen :) face-smile
Und völlig praxisfern.
Ein Kollege schrieb vor einigen Wochen, die nützlichen Beiträge ließen sich an einer Hand abzählen. Seitdem sind es, wie es aussieht, leider nicht mehr geworden. Aber wer kann schon aus seiner Haut.

Viele Grüße, commodity
Mitglied: Xaero1982
Xaero1982 05.01.2022 um 11:34:23 Uhr
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Zitat von @C.Caveman:

Zitat von @Xaero1982:

Zitat von @C.Caveman:

Achte darauf das es keine Einzelkämpfer sind

Ein Schlag ins Gesicht für die, die versuchen sich etwas aufzubauen :) face-smile

Das kannst du sehen wie du lustig bist.
Was bringt einem Kunden so eine One-Man-Show?
An wieviel Orten kann dieser zur selben Zeit sein?
Wann hat er Zeit, sein Wissen zu erweitern bzw. aktuell zu halten?
Man liest es hier im Forum immer wieder.
"Ich habe einen Kunden etwas zugesagt und null Plan oder keine Zeit mich damit zu beschäftigen."
Und so weiter…

Das ist deine Meinung. Ich mache das seit 13 Jahren als One Man Show und bisher hatte noch kein Kunde damit ein Problem. Ich finde so eine Aussage ganz schön anmaßend und unverschämt.

Des Weiteren so eine 4 Mann-Bude issn Witz. Ich betreue ein Vielfaches davon alleine.
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 05.01.2022 um 11:45:45 Uhr
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Der Witz ist hier.
witzig
Mitglied: Xaero1982
Xaero1982 05.01.2022 um 13:08:59 Uhr
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Mal abgesehen davon, dass du langsam nervst und deine Beiträge nichts mit dem Beitrag zu tun haben, hoffe ich, dass du dir die 1700 Ergebnisse durchgeschaut hast und weißt um was es in jedem geht? :) face-smile

Des Weiteren: Wir freuen uns sicher alle, dass du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast und ALLES, aber auch wirklich ALLES weißt. Welch Ehre wir doch haben Mr. Allwissend hier unter uns zu haben.

@Frank: Wie wäre es mit einer Ignofunktion?
Mitglied: DivideByZero
DivideByZero 05.01.2022 um 13:43:08 Uhr
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Zitat von @commodity:

Zitat von @DivideByZero:
Virtuelle Maschine in Kleinpraxis: da darf dann aber niemand auf die Idee kommen, mal "täglich" den Server aus- und einzuschalten, denn wenn es da hängt, gibt es vermutlich niemanden, der sich in der HyperV-Verwaltung auskennt.

Interessefrage: Ist das eine Erfahrung, die auch andere teilen? GGf.: Ist das Hyper-V- oder Windows-spezifisch?

Hintergrund: Mit Hyper-V habe ich keine praktischen Erfahrungen. Ich virtualisiere seit etlichen Jahren unter KVM und fahre - auch in den Artzpraxen - die (kleinen) Server immer herunter. Dort wird ja nachts nicht gearbeitet. Noch nie ist irgendwas morgens nicht neu gestartet. Auch auf sich selbst virtualisierte Clients laufen so ohne Probleme.
Von Virtualbox unter Windows kenne ich das hingegen schon, dass mal am Morgen eine Maschine vergessen wird. Ist aber auch kein Problem (wäre mir aber für Produktivbetrieb eines Servers nichts).

Das ist kein Hyper-V Problem. Selbstverständlich startet Hyper-V, wie andere vernünftige Virtualisierungsplattformen, auch nach einem Neustart des Hypervisors die VMs durch. Ich meinte auch nicht ein ordentliches Herunterfahren, sondern - und das ist ein Erfahrungswert - ein "Einfach-Aus-Drücken-Bis-Aus", das v.a. in kleinen Betrieben ohne eigene ITler immer wieder vorkommt, insbesondere, wenn der Server exponiert, also einfach zugänglich ist. Denn dann gibt es immer wieder Personal (oder Inhaber), die gehört oder gelesen haben, dass das hilft (aus genau diesem Grund ist meiner Erfahrung nach auch die Wahl "Server"= Arbeitsplatz-PC, am besten der meistgenutzte an der Anmeldung, keine gute Idee).

Deswegen macht es m.E. Sinn, dies vorab anzusprechend und ggf. (wenigstens) den Inhaber - hier das Ehepaar - zu sensibilisieren und zu schulen, wie man mit der Virtualisierungsumgebung umgeht, um leichtere Fehler, die nach "ungeplanten" Neustarts = Hard Reset auftreten, selbst beheben zu können. Sonst sorgt 1x Knopf drücken am nächsten Tag dafür, dass die Bude still steht.

In einem 19"-Schrank tritt das Problem meiner Erfahrung nach übrigens weniger auf, da schrecken wahrscheinlich die vielen Geräte und vielen Knöpfe ab :-) face-smile

Viele Grüße

DivideByZero
Mitglied: DivideByZero
DivideByZero 05.01.2022 um 13:49:29 Uhr
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Zitat von @Sectorsueffler:
Backups sollen auf die NAS laufen und evtl. auf eine externe Cloud oder zunächst auf mehrere externe USB-Festplatten, welche mit nach Hause genommen werden.

Dazu übrigens noch ein Denkanstoss: aus guten Gründen sollte bei derart betriebskritischen Daten ein Backup außerhalb der Praxisräume existieren. Die Cloud ist da ja auch nur ein "externer Ort". Alternativ könntest Du einen VPN-Tunnel zu Euch nach Hause aufbauen (wenn die Fritz!Box nur als Quasi-Modem und TK-Anlage läuft, am besten von der dahinter liegenden Firewall aus = deutlich höhere Performance) und dort eine weitere NAS hinstellen, die als Backupziel für NAS -> NAS dient.

Meine Empfehlung in dem Bereich: Synology. Läuft stabil und gut, Software wird über lange Jahre supportet.
Damit sind dann auch versionierte Backups möglich (Hyperbackup). Wenn das Backup von NAS 2 = zu Hause aus aufgebaut wird (ggf. von dort aus auch der VPN-Tunnel, der dann ggf. sogar nur zeitgesteuert) und umgekehrt (von NAS 1 aus) keinerlei Zugriffsmöglichkeiten eingerichtet werden, ist das auch eine gute Vorsorge gegen Ransomware.

Viele Grüße

DivideByZero
Mitglied: commodity
commodity 05.01.2022 um 13:54:40 Uhr
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@Frank: Wie wäre es mit einer Ignofunktion?
+1
Mitglied: Vision2015
Vision2015 05.01.2022 um 14:13:28 Uhr
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Moin...
Zitat von @Xaero1982:

Zitat von @C.Caveman:

Zitat von @Xaero1982:

Zitat von @C.Caveman:

Achte darauf das es keine Einzelkämpfer sind

Ein Schlag ins Gesicht für die, die versuchen sich etwas aufzubauen :) face-smile
nein... die Wahrheit! du magst gut in deinem Job sein- und kleine Buden Supporten können, aber auch du hast grenzen! wenn du das nicht einehen möchtest, neigst du zur Selbstüberschätzung!
es gibt genug 4 Mann Buden, die du nicht mal ansatzweise alleine bedienen könntest!
und es gibt immer mehr Kunden, die sicher sein wollen, das im vereinbarten Rahmen jemand da ist!

Das kannst du sehen wie du lustig bist.
:-) face-smile
Was bringt einem Kunden so eine One-Man-Show?
An wieviel Orten kann dieser zur selben Zeit sein?
Wann hat er Zeit, sein Wissen zu erweitern bzw. aktuell zu halten?
Man liest es hier im Forum immer wieder.
"Ich habe einen Kunden etwas zugesagt und null Plan oder keine Zeit mich damit zu beschäftigen."
ja.. da hat er recht!
Und so weiter…

Das ist deine Meinung. Ich mache das seit 13 Jahren als One Man Show und bisher hatte noch kein Kunde damit ein Problem. Ich finde so eine Aussage ganz schön anmaßend und unverschämt.
es gibt Kunden, die wollen ein Backup Admin haben... du bist ja mal im Urlaub,Krank... was auch immer!
was dann?

Des Weiteren so eine 4 Mann-Bude issn Witz. Ich betreue ein Vielfaches davon alleine.
das mag ja sein... wenn der kunde mit den bedingungen einverstanden ist!

Zitat von @commodity:

@Frank: Wie wäre es mit einer Ignofunktion?
+1

braucht ihr für sowas eine Funtion?!?!

Frank
Mitglied: Visucius
Visucius 05.01.2022 um 14:17:44 Uhr
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Zitat von @commodity:

@Frank: Wie wäre es mit einer Ignofunktion?
+1

Ach, der Wunsch ist ja nicht so neu. Hatte sich nicht schon mal ein ganz besonders zertifizierter so einen "Wunsch" erarbeitet?! ;-) face-wink
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 05.01.2022 um 14:26:58 Uhr
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@lcer00

können die bestehenden 70000 (siebzigtausend!) Arztpraxen betreuen

Wo hast Du denn die Zahl her? Aktuell haben wir etwas mehr als 100.000 Arztpraxen + ca. 50.000 Zahnarztpraxen in Deutschland.

@Sectorsueffler

Als Praxissoftware tendieren wir zu Fidus oder IFA

Die geben sicher Systemvoraussetzungen vor, an die man sich möglichst akribisch halten sollte ...

Ich möchte mich soweit wie möglich in das Thema einarbeiten und dann kann ich entscheiden, ob ich es selbst mache oder einen Dienstleister beauftrage

Das ist sicher ok, ich empfehle Dir aber, das setup nicht alleine aufzusetzen, es sei denn, Du hast da wirklich fundierte Kenntnisse.
Macht Euch ein Pflichtenheft, was alles gehen soll. Ich empfehle Euch zumindest eine gute Telefonanlage mit einer automatischen Zentrale - das spart enorm Arbeitszeit der MFA. Zusätzlich Homepage mit Formularen für Terminanfragen etc. pp., auch das spart erhebliche Zeit. Und der teuerste Durchlaufposten in einer Praxis sind die Personalkosten. So man überhaupt qualifiziertes Personal findet ... zeitigst möglich anfangen, danach zu suchen!
Wenn die Datenbank in einem SQL läuft, brauchst Du ein Spielzeug, welches die DB separat sichert. U.U. sind das auch mehrere DB - meine PVS belegt mittlerweile sechs von der Sorte. Auch hier musst Du Dich beim Hersteller kundig machen - nicht unwichtig für die Lizensierung.
Die Geräteanbindung der Medizintechnik muss man kennen und verstehen. TIS & Co. sind nicht trivial in der Einrichtung.
Datensicherung in's Wölkchen sind IMHO ein no go - entweder sichert man (auch) via VPN nach dohoam oder auf mobile HDD, wobei RDX hier immer noch mein bester Freund ist.
Die Antimalwarelösung sollte m.E. zentral administrierbar sein und eine Verhaltensüberwachung bieten.
Wenn Ihr Scanner nutzen wollt, informiert Euch, wohin gescannt werden kann - direkt in die PVS oder in ein separates DMS, welches an die PVS angebunden wird.
Serverseitig rate ich Dir zu einem "Markenprodukt" der grossen Player mit kontinuierlicher maintenance, welches man eher grosszügig dimensionieren sollte. Der Dell PowerEdge T40 ist eher etwas für's Kinderzimmer - ich kenne einige PVS, die heute bereits SAS-Platten voraussetzen ... für die Dimensionierung musst du auch die Wünsche der Datenbankserver der anzubindenden Medizintechnik einbeziehen.
And so on, and so on. IMHO ist heutzutage so etwas kein Laienspiel mehr ... in einem gebe ich Dir aber Recht - auf dem Markt der Systemhäuser treibt sich mehr Pfui als Hui herum.

Na ja - viel Glück bei der Unternehmung.

LG, Thomas
Mitglied: commodity
commodity 05.01.2022 aktualisiert um 15:36:04 Uhr
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Zitat von @Vision2015
nein... die Wahrheit! du magst gut in deinem Job sein- und kleine Buden Supporten können, aber auch du hast grenzen!
Aussage inhaltlich korrekt, verfehlt aber das Thema (wieder). Denn nochmals: Was ist das Thema des TO?

Zitat von @keine-ahnung:
Langsam finden sich die Praktiker ein ;-) face-wink Prima!
eine gute Telefonanlage mit einer automatischen Zentrale
da bin ich voll bei Dir. Aber wo spart das der MfA Arbeit? Rezepte-AB? Was noch?
Die Warteschleife spart ja erstmal nicht wirklich was. Sie befreit einige Patienten nur vom Einwahl-Lotto.

Viele Grüße, commodity
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 05.01.2022 um 15:36:34 Uhr
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Zitat von @Xaero1982:

Mal abgesehen davon, dass du langsam nervst und deine Beiträge nichts mit dem Beitrag zu tun haben, hoffe ich, dass du dir die 1700 Ergebnisse durchgeschaut hast und weißt um was es in jedem geht? :) face-smile
Ja, um überforderte Administratoren die nicht einmal diese Anweisung lesen und befolgen können. Aber ihren Kunden eine Rechnung stellen, obwohl nicht sie das "Problem" gelöst haben, sondern helfende Elfen aus dem Forum. Kostenfrei.
Sowas möchte ich dem TO gern ersparen.

Des Weiteren: Wir freuen uns sicher alle, dass du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast und ALLES, aber auch wirklich ALLES weißt. Welch Ehre wir doch haben Mr. Allwissend hier unter uns zu haben.
Danke, danke, aber das ist Zuviel der Ehre. Es gibt auch Bereiche in denen ich erstmal dicke Backen mache. Aber dann schnappen ich mir die Unterlagen um die Wissenslücke zu schließen.
Im schlimmsten Fall habe ich mein gesamtes Troubleshooting sauber dokumentiert und kann zusammen mit der Infrastrukturdokumentation auf den Herstellersupport zugehen.
Und so eine firmeninterne CMDB ist auch sehr Praktisch.

@Frank: Wie wäre es mit einer Ignofunktion?
Ist es wirklich so schwer, den Kommentar eines Users zu überlesen? Bzw Gedanklich auszublenden?

Achja… dir ist schon bewusst, dass man über dein Profil sehr leicht auf deine Beiträge zurückgreifen kann? Willst du deine Aussage, dass du deine Kunden allein Supportes, nicht lieber korrigieren?
Mitglied: commodity
commodity 05.01.2022 um 15:40:23 Uhr
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geht's noch etwas widerlicher?
Mitglied: Visucius
Visucius 05.01.2022 um 15:50:36 Uhr
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Was nen Kindergarten 😳

Habt Ihr Untercorona?! Oder seid Ihr nach den Feiertagen unterzuckert?!

@admin:
Vielleicht kann man die "themenfremden Beiträge" etwas löschen. Ist ja bei anderen Themen auch möglich ;-) face-wink
Mitglied: keine-ahnung
keine-ahnung 05.01.2022 um 15:51:15 Uhr
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@commodity

Die Warteschleife spart ja erstmal nicht wirklich was. Sie befreit einige Patienten nur vom Einwahl-Lotto.

Ich habe da für alle möglichen Anliegen separate Voicemail-Boxen angelegt, für Wiederholungsrezepte, Terminanfragen ... die fallen in öffentliche Ordner und können dann bearbeitet werden, wenn Zeit dafür da ist. Wenn die MFA Patienten am Tresen haben, müssten die sonst das KB des Patienten schliessen, das des Anrufers während des Telefonats aufmachen, sich den Schwatz anhören, dokumentieren, Krankenblatt wieder schliessen, das des Patienten am Tresen wieder öffnen ...
So kann man das an jedem Arbeitsplatz erledigen, wenn man nicht mit anderen Patienten interagiert, es wird strukturierter und auch sicherer gearbeitet. Dito mit Formularen auf der website --> fallen auch in ÖO, die Dringlichkeit kann dann anhand des Absendernamens der Homepageanfrage oder des Namens vder VMB erkannt werden.
Mitglied: Xaero1982
Xaero1982 05.01.2022 um 16:03:02 Uhr
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Zitat von @Vision2015:

Moin...
Zitat von @Xaero1982:

Zitat von @C.Caveman:

Zitat von @Xaero1982:

Zitat von @C.Caveman:

Achte darauf das es keine Einzelkämpfer sind

Ein Schlag ins Gesicht für die, die versuchen sich etwas aufzubauen :) face-smile
nein... die Wahrheit! du magst gut in deinem Job sein- und kleine Buden Supporten können, aber auch du hast grenzen! wenn du das nicht einehen möchtest, neigst du zur Selbstüberschätzung!
es gibt genug 4 Mann Buden, die du nicht mal ansatzweise alleine bedienen könntest!
und es gibt immer mehr Kunden, die sicher sein wollen, das im vereinbarten Rahmen jemand da ist!

Wenn ich Grenzen habe versuche ich diese auszumerzen und zu überschreiten. Der Kunde bekommt, was der Kunde sich wünscht.
Ich betreue Buden zwischen 5 und 150 mit Clients zwischen 5 und 250 Stück + Server. Dazu brauchte ich bisher noch keine Unterstützung vor Ort.

Das kannst du sehen wie du lustig bist.
:-) face-smile
Was bringt einem Kunden so eine One-Man-Show?
An wieviel Orten kann dieser zur selben Zeit sein?
Wann hat er Zeit, sein Wissen zu erweitern bzw. aktuell zu halten?
Man liest es hier im Forum immer wieder.
"Ich habe einen Kunden etwas zugesagt und null Plan oder keine Zeit mich damit zu beschäftigen."
ja.. da hat er recht!
Und so weiter…

Das ist deine Meinung. Ich mache das seit 13 Jahren als One Man Show und bisher hatte noch kein Kunde damit ein Problem. Ich finde so eine Aussage ganz schön anmaßend und unverschämt.
es gibt Kunden, die wollen ein Backup Admin haben... du bist ja mal im Urlaub,Krank... was auch immer!
was dann?
Dann bekommen sie einen - habe ich bisher nicht benötigt, weil Urlaub immer abgesprochen war und ich dennoch erreichbar bin. Krank bin ich eher selten bis nie gewesen in meinem Leben.

Des Weiteren so eine 4 Mann-Bude issn Witz. Ich betreue ein Vielfaches davon alleine.
das mag ja sein... wenn der kunde mit den bedingungen einverstanden ist!

Zitat von @commodity:

@Frank: Wie wäre es mit einer Ignofunktion?
+1

braucht ihr für sowas eine Funtion?!?!

Um permanente Stresser aus dem Sichtfeld zu verbannen sehr nützlich.



Zitat von @C.Caveman:

Zitat von @Xaero1982:

Mal abgesehen davon, dass du langsam nervst und deine Beiträge nichts mit dem Beitrag zu tun haben, hoffe ich, dass du dir die 1700 Ergebnisse durchgeschaut hast und weißt um was es in jedem geht? :) face-smile
Ja, um überforderte Administratoren die nicht einmal diese Anweisung lesen und befolgen können. Aber ihren Kunden eine Rechnung stellen, obwohl nicht sie das "Problem" gelöst haben, sondern helfende Elfen aus dem Forum. Kostenfrei.

Dann sollte man das Forum abschalten, wenn es dich so stört, dass es Menschen gibt, die hier sowohl Fragen stellen, als auch andere unterstützen bei Problemen. Dich zwingt ja niemand hier Mitglied zu sein, wenn es dich so stört.
Du meinst also weil man ein paar Tipps bekommt löst sich das Problem dann von Wunderhand alleine? Verstehe.

Sowas möchte ich dem TO gern ersparen.

Des Weiteren: Wir freuen uns sicher alle, dass du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast und ALLES, aber auch wirklich ALLES weißt. Welch Ehre wir doch haben Mr. Allwissend hier unter uns zu haben.
Danke, danke, aber das ist Zuviel der Ehre. Es gibt auch Bereiche in denen ich erstmal dicke Backen mache. Aber dann schnappen ich mir die Unterlagen um die Wissenslücke zu schließen.
Im schlimmsten Fall habe ich mein gesamtes Troubleshooting sauber dokumentiert und kann zusammen mit der Infrastrukturdokumentation auf den Herstellersupport zugehen.
Und so eine firmeninterne CMDB ist auch sehr Praktisch.

Nochmal die Frage: Was willst du hier eigentlich in dem Forum, wenn es dich so stört, wenn andere sich mit Fragen ans Forum wenden. Dafür sind Foren übrigens mal geschaffen worden, aber jemand der hier seit einem halben Jahr angemeldet ist muss das natürlich wissen.

@Frank: Wie wäre es mit einer Ignofunktion?
Ist es wirklich so schwer, den Kommentar eines Users zu überlesen? Bzw Gedanklich auszublenden?

Achja… dir ist schon bewusst, dass man über dein Profil sehr leicht auf deine Beiträge zurückgreifen kann? Willst du deine Aussage, dass du deine Kunden allein Supportes, nicht lieber korrigieren?

Und? Ich supporte meine Kunden alleine oder war schon mal jemand hier bei einem meiner Kunden oder hat eine Fernwartung durchgeführt? Nein, davon wüsste ich.
Nochmal: Das Forum ist da um sich auch mal mit Fragen oder Problemen an die breite Masse zu wenden. Wenn du ein Problem damit hast: Du weißt wie du dein Profil löschen kannst. Wenn du Hilfesuchenden nicht helfen willst, lass es. Wenn du Geld dafür haben willst, wie eine gewisse Person das hier immer wieder Kund getan hat, dann stell es klar und verkaufe deine Leistung.

Aber es gibt noch Menschen wie Vision2015, Commodity, keine-ahnung, aqui, Uwe usw usw. die anderen helfen, weil sie es wollen und weil sie Spaß dran haben und die wollen in der Regel nur eins: ein Danke.

Werd erwachsen oder bleib da wo du vor einem halben Jahr noch gewesen bist.
Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 05.01.2022 um 20:08:29 Uhr
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Zitat von @Xaero1982:
...
Werd erwachsen oder bleib da wo du vor einem halben Jahr noch gewesen bist.

Öhm, nee.
Solang ich noch Jung bin, bereise ich jedes Urlaubsland nur 1 mal.
Und Neuer sitzt dort gerade in Quarantäne. Will mich ja nicht Anstecken :-D face-big-smile
Mitglied: Vision2015
Vision2015 05.01.2022 um 20:10:16 Uhr
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Moin...
Zitat von @C.Caveman:

Zitat von @Xaero1982:
...
Werd erwachsen oder bleib da wo du vor einem halben Jahr noch gewesen bist.

Öhm, nee.
Solang ich noch Jung bin, bereise ich jedes Urlaubsland nur 1 mal.
Und Neuer sitzt dort gerade in Quarantäne. Will mich ja nicht Anstecken :-D face-big-smile

wer ist Neuer?

Frank
Mitglied: Visucius
Visucius 05.01.2022 aktualisiert um 20:47:44 Uhr
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Zitat von @C.Caveman:

Zitat von @Xaero1982:
...
Werd erwachsen oder bleib da wo du vor einem halben Jahr noch gewesen bist.

Öhm, nee.
Solang ich noch Jung bin, bereise ich jedes Urlaubsland nur 1 mal.
Und Neuer sitzt dort gerade in Quarantäne. Will mich ja nicht Anstecken :-D face-big-smile

Schade, wenn man im Urlaub den ganzen Abend nix anderes zu tun hat als in nem Internetforum "rumzuqueeren"! Quatsch wenigstens die "kühle Blonde" neben Dir an der Hotelbar an. Oder geh schlafen – is schon nach Mitternacht und junge Leute brauchen bekanntlich ihren Schlaf! ;-) face-wink
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