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03.02.2015, aktualisiert um 11:20:16 Uhr
Virtualisierte Server in einer Hyper-V-Umgebung günstig!!! sichern?
Hallo,
dass es etliche teure, kommerzielle Programme gibt, die komplette Hyper-V-Systeme sichern ist mir klar.
Frage: gibt es für einen Kleinstbetrieb (<10 Mann) eine günstige Möglichkeit, die beiden virtualisierten Spezialserver (nur 1 einziger physischer Server 2012R2 vorhanden mit Hyper-V-Rolle) zu sichern.
Wäre es mölgich, das mit Disk2VHD zu erledigen und damit im laufenden Betrieb die VHDX-Dateien wegzusichern, oder ist es erforderlch einen Shutdown der Hyper-V-Maschinen vorzunehmen und dann die VHDX-Dateien zu sichern?
Nach Möglichkeit ist keine Downtime gewünscht (ein Server steuert nämlich die elektronischen Türschlösser im Haus)
Oder reichen dafür die Bordmitteln von Windows, wie eben die Serversicherung?
LG,
CHRIGO
dass es etliche teure, kommerzielle Programme gibt, die komplette Hyper-V-Systeme sichern ist mir klar.
Frage: gibt es für einen Kleinstbetrieb (<10 Mann) eine günstige Möglichkeit, die beiden virtualisierten Spezialserver (nur 1 einziger physischer Server 2012R2 vorhanden mit Hyper-V-Rolle) zu sichern.
Wäre es mölgich, das mit Disk2VHD zu erledigen und damit im laufenden Betrieb die VHDX-Dateien wegzusichern, oder ist es erforderlch einen Shutdown der Hyper-V-Maschinen vorzunehmen und dann die VHDX-Dateien zu sichern?
Nach Möglichkeit ist keine Downtime gewünscht (ein Server steuert nämlich die elektronischen Türschlösser im Haus)
Oder reichen dafür die Bordmitteln von Windows, wie eben die Serversicherung?
LG,
CHRIGO
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9 Kommentare
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Hallo,
als erstet ist doch erstmal zu klären, wozu die Sicherung dienen soll, bzw. was gesichert werden soll.
Geht es nur um die Sicherung der Daten, reichen die Bordmittel von Windows sicher aus. Im Zweifel reicht schon eine Batch mit dem copy-Befehl.
Wenn auch das Betriebssystem incl. der installierten Anwendungen gesicher werden soll, wird es schon aufwendiger.
Und vollständige Sicherung mit Desaster-Recovery ist sicher nicht ohne entsprechende Software zu machen.
Jürgen
PS Die Arbeitszeit des Admins kostet auch Geld!
als erstet ist doch erstmal zu klären, wozu die Sicherung dienen soll, bzw. was gesichert werden soll.
Geht es nur um die Sicherung der Daten, reichen die Bordmittel von Windows sicher aus. Im Zweifel reicht schon eine Batch mit dem copy-Befehl.
Wenn auch das Betriebssystem incl. der installierten Anwendungen gesicher werden soll, wird es schon aufwendiger.
Und vollständige Sicherung mit Desaster-Recovery ist sicher nicht ohne entsprechende Software zu machen.
Jürgen
PS Die Arbeitszeit des Admins kostet auch Geld!
Hallo,
der MS-SQL-Server bringt seine eigene DB-Sicherung mit. Die würde ich bei einer DB immer bevorzugen gegenüber einer Sicherung über ein "Festplatten-Image".
Aber das eine schließt ja das andere nicht aus.
Sicherungsprogramme greifen bei Windows in der Regel auf die Schattencopy-Funktion zurück Dh, es wird ein "Snapshot" vom Datenträger erstellt, der dann gesichert wird. Damit umgeht man das Problem mit den "geöffneten Dateien".
Jürgen
der MS-SQL-Server bringt seine eigene DB-Sicherung mit. Die würde ich bei einer DB immer bevorzugen gegenüber einer Sicherung über ein "Festplatten-Image".
Aber das eine schließt ja das andere nicht aus.
Sicherungsprogramme greifen bei Windows in der Regel auf die Schattencopy-Funktion zurück Dh, es wird ein "Snapshot" vom Datenträger erstellt, der dann gesichert wird. Damit umgeht man das Problem mit den "geöffneten Dateien".
Jürgen
Hallo Chrigo,
ein Kleinstbetrieb ist eine 1 Mann Firma und selbst bei der kann es sein, dass schon so kritische (und teure!) Daten vorliegen, dass sich ein ordentliches Programm lohnt.
Bei einem Betrieb mit bis zu 10 Mann (wie viele Arbeiten an PCs, was für ein Gewerk) Sollte ein ordentliches Programm oder ein ordentliches Konzept+ Durchführung (und dafür benötigt es Know How) vorhanden sein.
Gut, Know How, sollte immer da sein, aber insbesondere dann, wenn man "sparen" will. Kann danach dann natürlich wieder teurer sein.
Also überlegt es euch nochmals.
Grüße,
Christian
certified IT
ein Kleinstbetrieb ist eine 1 Mann Firma und selbst bei der kann es sein, dass schon so kritische (und teure!) Daten vorliegen, dass sich ein ordentliches Programm lohnt.
Bei einem Betrieb mit bis zu 10 Mann (wie viele Arbeiten an PCs, was für ein Gewerk) Sollte ein ordentliches Programm oder ein ordentliches Konzept+ Durchführung (und dafür benötigt es Know How) vorhanden sein.
Gut, Know How, sollte immer da sein, aber insbesondere dann, wenn man "sparen" will. Kann danach dann natürlich wieder teurer sein.
Also überlegt es euch nochmals.
Grüße,
Christian
certified IT
Ein anderer Ansatz wäre die Powershell.
https://gallery.technet.microsoft.com/scriptcenter/Simple-Hyper-V-Backup ... (Backup)
Oder via PS die Maschine beenden und einen Export anstoßen.
Scripte verlangen halt noch mehr Kontrolle.
https://gallery.technet.microsoft.com/scriptcenter/Simple-Hyper-V-Backup ... (Backup)
Oder via PS die Maschine beenden und einen Export anstoßen.
Scripte verlangen halt noch mehr Kontrolle.
Wie schon einer der Vorposter geschrieben hat, ist ein Unternehmen auch mit unter 10 Angestellten immer mit einer ordentlichen Lösung gut beraten.
Ich arbeite bei einem IT-Dienstleister und wir müssen in regelmäßigen Abständen bei Neukunden "Feuerwehr spielen", weil der bisherige IT'ler der Meinung war, dass eine Bastellösung zur Datensicherung ausreichend wäre. Wir hatten auch schon den Fall, dass eine Wiederherstellung der Daten nicht möglich war und die Firma im Anschluss Insolvenz angemeldet hat, da die letzte funktionierende Datensicherung über 2 Jahre alt war und dementsprechend vollkommen unbrauchbar.
Ich möchte auch einmal drauf hinweisen, dass der Inhaber / Geschäftsführer schon aus rechtlichen Gründen dazu verpflichtet ist für eine ordentliche Datensicherung zu sorgen. Der Geschäftsführers einer Firma kann er im Falle eines Datenverlusts und anschließender Insolvenz, vom Inhaber der Firma dafür haftbar gemacht werden, da er u.U. grob fahrlässig gehandelt hat. Und im Falle von grober Fahrlässigkeit haftet auch keine Versicherung mehr.
Und zu Skript-basierten Lösungen sei zu sagen, dass diese sehr aufwendig sind, regelmäßige Wartung benötigen und eigentlich nach jeder Sicherung eine manuelle Prüfung nach sich ziehen. Ebenso ersetzt ein RAID in eurem Server keinerlei Datensicherung, da dies auch immer wieder angeführt wird Unternehmen. Wenn das RAID während eines Rebuilds weitere Festplatten verliert, dann ist das Thema auch durch. Professionelle Datenrettung von RAID-Verbünden kann Wochen dauern und mehrere 100.000€ kosten, abhängig von der Datenmenge.
Und eine einmalige Sicherung pro Woche am Freitag kann auch nur ein Scherz sein oder? Wenn dir am Freitagmittag der Hyper-V Server verreckt, dann fehlen dir 5 Werktage bzw. 7 volle Tage an Daten. Das kann niemand für angemessen halten in Zeiten, wo entsprechende Programme für 1000€ Datensicherungen mit 15minuten Takt vollautomatisch durchführen können und noch dazu vollautomatisch die Integrität der Daten überprüfen und den Administrator bei Fehlern während der Sicherung sofort informieren.
Wenn du noch ein paar mehr Daten zu deinem System angibst, dann kann man sich auch mal über ein entsprechendes Programm unterhalten.
Interessant wären z.B. noch:
Wohin willst du eigentlich sichern? Externe Festplatten? Bandlaufwerk? NAS-Device ala QNAP, Synology etc.?
Wie viele CPU-Sockel hat dein Hyper-V Server?
Gruß Christian
CTO @ www.mgn-computing.de
Ich arbeite bei einem IT-Dienstleister und wir müssen in regelmäßigen Abständen bei Neukunden "Feuerwehr spielen", weil der bisherige IT'ler der Meinung war, dass eine Bastellösung zur Datensicherung ausreichend wäre. Wir hatten auch schon den Fall, dass eine Wiederherstellung der Daten nicht möglich war und die Firma im Anschluss Insolvenz angemeldet hat, da die letzte funktionierende Datensicherung über 2 Jahre alt war und dementsprechend vollkommen unbrauchbar.
Ich möchte auch einmal drauf hinweisen, dass der Inhaber / Geschäftsführer schon aus rechtlichen Gründen dazu verpflichtet ist für eine ordentliche Datensicherung zu sorgen. Der Geschäftsführers einer Firma kann er im Falle eines Datenverlusts und anschließender Insolvenz, vom Inhaber der Firma dafür haftbar gemacht werden, da er u.U. grob fahrlässig gehandelt hat. Und im Falle von grober Fahrlässigkeit haftet auch keine Versicherung mehr.
Und zu Skript-basierten Lösungen sei zu sagen, dass diese sehr aufwendig sind, regelmäßige Wartung benötigen und eigentlich nach jeder Sicherung eine manuelle Prüfung nach sich ziehen. Ebenso ersetzt ein RAID in eurem Server keinerlei Datensicherung, da dies auch immer wieder angeführt wird Unternehmen. Wenn das RAID während eines Rebuilds weitere Festplatten verliert, dann ist das Thema auch durch. Professionelle Datenrettung von RAID-Verbünden kann Wochen dauern und mehrere 100.000€ kosten, abhängig von der Datenmenge.
Und eine einmalige Sicherung pro Woche am Freitag kann auch nur ein Scherz sein oder? Wenn dir am Freitagmittag der Hyper-V Server verreckt, dann fehlen dir 5 Werktage bzw. 7 volle Tage an Daten. Das kann niemand für angemessen halten in Zeiten, wo entsprechende Programme für 1000€ Datensicherungen mit 15minuten Takt vollautomatisch durchführen können und noch dazu vollautomatisch die Integrität der Daten überprüfen und den Administrator bei Fehlern während der Sicherung sofort informieren.
Wenn du noch ein paar mehr Daten zu deinem System angibst, dann kann man sich auch mal über ein entsprechendes Programm unterhalten.
Interessant wären z.B. noch:
Wohin willst du eigentlich sichern? Externe Festplatten? Bandlaufwerk? NAS-Device ala QNAP, Synology etc.?
Wie viele CPU-Sockel hat dein Hyper-V Server?
Gruß Christian
CTO @ www.mgn-computing.de