Vorgänger-Admin haftbar machen für fehlende IT-Doku?

holliknolli
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Hallo,

bin umgezogen und habe daher meinen Job zu einer anderen Firma wechseln müssen. Die sind im Versicherungswesen tätig und brauchen natürlich eine zuverlässige IT. Problem: bis auf 3-Server-IPs und dem Domain-Admin-Passwort ist genau gar nichts dokumentiert. Weder ein Netzplan, keine Switches, keine Einstellungen vom WLAN, also wirklich gar nichts. Leider hat man mir das vorher auch nicht gesagt, sonst hätte ich den Job abgelehnt.

Frage: kann man iregendwie den letzten Admin belangen dafür, dass der keine Doku gepflegt hat? Habe ja immerhin auch meinen Job zu erledigen und nicht fehlende Versäumnisse des Vorgängers nachzuholen durch nachträgliche IT-Dokumentation.

LG,
H.K.

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Mitglied: jschneppe
jschneppe 13.04.2022 um 19:04:51 Uhr
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Hi,

also prinzipiell ist die Doku ja keine Pflicht (Ausnahmen ...) sondern eher eine Kür also wirst du da wohl wenig Glück haben. Auf der Anderen Seite, sei froh, dann gibts immer etwas zu tun auch wenn es lästig ist.

Greets
Mitglied: Visucius
Visucius 13.04.2022 aktualisiert um 19:07:15 Uhr
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Und die willst Du dann einklagen, bzw. Dein Arbeitgeber?! So nen Gerichtsverfahren dauert hierzulande Jahre ... Und bis dahin ...?!

Also keine Ahnung. Dieses Klagen ist ja so ein deutsches Thema. Ich würde mich mit dem wohl erstmal auf nen Bier treffen und den Statusquo abklären. Vielleicht gibts ja Gründe oder es gibt ne Doku, die hat nur jemand verschlampt. Kann mir kaum vorstellen, jemand hat das alles im Kopf.

Viele Grüße

PS: Und Du hast immer ne Prima ausrede, wenn was nicht "in Time" klappt ;-) face-wink
Mitglied: NixVerstehen
NixVerstehen 13.04.2022 um 19:09:50 Uhr
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Hallo H.K.,

hier kann und darf dir keiner einer Rechtsberatung geben. Meiner persönlichen Ansicht nach kommt das aber darauf an, was das Unternehmen mit deinem Vorgänger vereinbart hat. Es muss ja eine Stellenbeschreibung geben, in der zwischen den Parteien die grundlegenden Aufgaben definiert sind. Andernfalls sieht es vermutlich eher mau aus mit einer Haftung.

Ich persönlich würde das Beste daraus machen, den Ist-Zustand schriftlich festhalten und deinem Vorgesetzten gegen Empfangsbekenntnis vorlegen und mich dann an die Arbeit machen. Sieh es als Chance, dich als gute Wahl und besserer Admin als dein Vorgänger zu präsentieren.

Gruß NV
Mitglied: LeReseau
LeReseau 13.04.2022 um 19:13:15 Uhr
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Nutze deine Probezeit und kündige schnell. Wenn sowas bei einem Unternehmen nie gemacht wurde und auch Vorgesetzte sowas scheinbar nie eingefordert haben wartet da sicher nichts Gutes auf dich...
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 13.04.2022 um 19:45:56 Uhr
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Moin,

Wenn Du ein vertragliches Verhältnis mit dem Vorgänger hattest, dann vielleicht. Und Dein AG hätte eigentlich lang genug Zeit gehabt, das einzufordern. Solange Dein AG vertraglich Deinen Vorgänger dahingehend nicht verpflichtet hat, werden die das auch nicht einfordern können. Aber IANAL, daher frag einen Rechtsverderber Deines Vertrauens.

Aber das hat auch Vorteile für Dich: wenn was nicht geht ist halt Shania dein Vorgänger schuld.

lks
Mitglied: Mystery-at-min
Mystery-at-min 13.04.2022 um 20:11:50 Uhr
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Es ist doch nur noch zum lachen. Da wechselt man den Job, erkundigt sich nicht vorher und heult danach herum. Was machst du, wenn du ein Haus kaufst und dort sind keine Leitungen verzeichnet? Amoklaufen?

Wahnsinn, wenn du merkst, dass da was schief lief - und oder fehlt - (und nein, du hast da wohl keinen Anspruch - kein Anwaltsrat, aber generell, wieso überhaupt) korrigiere es und heul nicht herum.
Mitglied: WienersC
WienersC 13.04.2022 um 20:31:17 Uhr
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Da müsste geschätzt die Hälfte von IT-Jobwechslern Ihre Vorgänger verklagen. Was ein Unsinn. Nutze die Energie lieber, Dir eine eigene Doku aufzubauen, dann lernst Du auch das System kennen. Herrje.
Mitglied: holliknolli
holliknolli 13.04.2022 um 21:05:43 Uhr
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Zitat von @Mystery-at-min:

Es ist doch nur noch zum lachen. Da wechselt man den Job, erkundigt sich nicht vorher und heult danach herum. Was machst du, wenn du ein Haus kaufst und dort sind keine Leitungen verzeichnet? Amoklaufen?

Wahnsinn, wenn du merkst, dass da was schief lief - und oder fehlt - (und nein, du hast da wohl keinen Anspruch - kein Anwaltsrat, aber generell, wieso überhaupt) korrigiere es und heul nicht herum.

nun, erkundigt habe ich mich ja und die Doku ist ja da, nur eben dürftig bis gar nicht. Leider hat man mich keine Einsicht nehmen lassen, bevor ich angeheuert habe.
Mitglied: Mystery-at-min
Mystery-at-min 13.04.2022 um 21:08:00 Uhr
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Gut, dann hast du nicht gut genug gefragt. Ungeachtet dessen, du bist noch in der probezeit. Kündigung mit 14t frist.
Mitglied: Visucius
Visucius 13.04.2022 um 21:08:42 Uhr
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Leider hat man mich keine Einsicht nehmen lassen, bevor ich angeheuert habe.

Na, dann ist doch eher der AG schuld?!
Mitglied: DivideByZero
DivideByZero 13.04.2022 um 21:25:15 Uhr
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Guten Abend,

ehrlich gesagt, finde ich das Ansinnen erstaunlich. Wir jedenfalls als Dienstleister leben davon , dass etwas nicht reibungslos läuft/ dokumentiert ist/ falsch dokumentiert ist oder falsch konfiguriert wurde. Natürlich sind da auch Tätigkeiten dabei, die das Admin-Herz nicht gerade lachen lassen, aber das gehört ja nun einmal dazu.

Ich sehe es wie der überwiegende Teil hier: nutze die Chance, so in Ruhe alles kennenzulernen, zudem in dem Wissen, dass Dir niemand einen Vorwurf machen kann, wenn Du mangels Dokumentation testen und probieren musst.

Und inhaltlich: selbstverständlich ist da gar nichts klagbar. Wie sollte das auch gehen? Der alte Admin würde verurteilt, so lange im Kittchen zu sitzen, bis er die Doku (am besten aus dem Kopf) abliefert? Shit happens. Und aus der Praxis: eine Dokumentation ist sinnvoll und erleichtert das Leben, aber sie ist nicht vorgeschrieben, oft nicht vorhanden, und jeder hat andere Vorstellungen, wie sie aufgebaut und wie tiefgehend sie sein sollte.

Problematisch für Dich wird es ja allenfalls, wenn Du Arbeiten mit sauberer Dokumentation gewohnt bist, diese jetzt implementieren willst, und Dein Boss es Dir untersagt, weil er das Geld = Deine Arbeitskraft dafür nicht ausgeben will. Dann wäre es der falsche Job. Wenn es Dir gestattet wird, die fehlende Dokumentation nachzuholen - wobei Du erklären solltest, warum so etwas sinnvoll und wichtig ist -, dann ist es ja auch Chance, direkt zu beweisen, dass es richtig war, Dich einzustellen.

Langer Rede kurzer Sinn: Doku erstellen, fertig.

Gruß

DivideByZero
Mitglied: DTCTVE
DTCTVE 13.04.2022 um 21:35:37 Uhr
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bin umgezogen und habe daher meinen Job zu einer anderen Firma wechseln müssen. Die sind im Versicherungswesen tätig und brauchen natürlich eine zuverlässige IT. Problem: bis auf 3-Server-IPs und dem Domain-Admin-Passwort ist genau gar nichts dokumentiert. Weder ein Netzplan, keine Switches, keine Einstellungen vom WLAN, also wirklich gar nichts. Leider hat man mir das vorher auch nicht gesagt, sonst hätte ich den Job abgelehnt.

Von welcher Größenordnung reden wir hier? Du bist der einzige Admin? Gab es eine Übergabe in Form von Überschneidung der Kündigungsfristen?

Das Netzwerk hat man doch bei solch kleinen Firmen innerhalb eines Arbeitstages wegdokumentiert... Das WLAN-Passwort lässt sich sicher in der Firewall/im Router nachlesen. Ein Netzplan wirst du auch in "etwas" größeren Umgebungen selten finden. Ich durfte schon mehrere Mittelständische Unternehmen nachdokumentieren, da war auch wenig bis gar nichts vorhanden. Man muss sich da eben einmal durcharbeiten.


Frage: kann man iregendwie den letzten Admin belangen dafür, dass der keine Doku gepflegt hat? Habe ja immerhin auch meinen Job zu erledigen und nicht fehlende Versäumnisse des Vorgängers nachzuholen durch nachträgliche IT-Dokumentation.

Nö, eine Doku ist ja keine Pflicht, sofern sie nicht im AV festgehalten ist... Was in deinen Augen eine vollständige Doku ist, ist in anderen Augen vielleicht zu viel des guten.

Was wären denn deine Aufgaben außer dem nachholen der Dokumentation?
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 13.04.2022 um 22:39:35 Uhr
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Der Arbeitnehmer schuldet dem Arbeitgeber rein seine Arbeitszeit.
Der alte Admin kann schlicht sagen ich hatte da keine Zeit für und ich brauchte die nicht. So What...

Also Zähne zusammenbeisen, Doku machen und dabei vermutlich die halbe IT neu gestalten.
Kannst ja vieleicht einen Bonus raushandeln weil das in der normalen Arbeitszeit nicht zu schaffen ist.

Stefan
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 13.04.2022 um 23:26:40 Uhr
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Zitat von @StefanKittel:

Der Arbeitnehmer schuldet dem Arbeitgeber rein seine Arbeitszeit.

Nicht nur. Er schuldet dem Arbeitgeber i.d.R. auch das Ergebnis seiner Tätigkeit, so wie es im Arbeitsvertrag vereinbart ist. Nur wird das in den meisten Arbeitsverträgen unterlassen, das genauer zu regeln.

lks
Mitglied: Dobby
Dobby 13.04.2022 um 23:28:26 Uhr
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Hallo zusammen,

mach doch einfach Deine jetzige Situation zu und dem Versäumnis Deines Vorgängers zu Deinem Vorteil!
Warum nicht, wenn Du dem Boss das so erklärst, dass er ja auch einmal im Jahr eine Inventur machen muss
oder gerne wüsste wer wie viel verdient und das er damit auch einmal schnell auf die "Schnauze" fallen kann
sollte das doch gut möglich sein, oder? Wie groß ist denn die Firma? Wie viele Mitarbeiter und Geräte nebst
Switchen und Routern sind denn überhaupt vorhanden? Wie viele Admins seit Ihr dort denn zusammen?

Und wenn Du das gesamte Netzwerk neu aufbaust, anlegst oder planst und dann alles Stück für Stück
dokumentierst, was ist dann? Ordentliche Doku, Inventarisierung, eventuell Zeit für einen PRTG Server
und/oder eine Netzwerkverwaltungssoftware wie Netgear NMS300, WLAN Controller und/oder
Management, Radius Server, Captive Portal, halt irgend etwas was noch nicht vor Ort ist, Sinn
macht und eine ordentliche Netzwerkstruktur unterstützt und/oder ergänzt.

Deine Chance nutze Sie doch einfach!

Dobby
Mitglied: Mystery-at-min
Mystery-at-min 13.04.2022 um 23:30:31 Uhr
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ne, ein Arbeitsvertrag ist ein reiner Dienstvertrag. Solang der Arbeitgeber nicht zur Erfüllung der Pflichten an bzw abmahnt hat er quasi keine Handhabe dies später einzufordern..aber auch hier, nicht das Business des holli. Klingt aber auch so, als wäre der Umzug nicht von Ihm initiert worden und das "Vorgängerproblem" ist ein phantomschmerz für den Umzug.
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 13.04.2022 aktualisiert um 23:42:27 Uhr
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Zitat von @Lochkartenstanzer:
Der Arbeitnehmer schuldet dem Arbeitgeber rein seine Arbeitszeit.
Nicht nur. Er schuldet dem Arbeitgeber i.d.R. auch das Ergebnis seiner Tätigkeit, so wie es im Arbeitsvertrag vereinbart ist. Nur wird das in den meisten Arbeitsverträgen unterlassen, das genauer zu regeln.
Das geht jetzt vom Thema ein bisschen weit weg und ich bin kein RA.
Ich glaube Du liegst falsch. Du darfst im Arbeitsvertrag die Zeiten und die Tätigkeiten regeln.
Aber eine Geschwindigkeit darfst Du nicht regeln. Solange er/sie/es sich bemüht musst Du als AG damit leben.

Und vor Gericht ziehst Du als AG zu 95% eh den Kürzeren.
-> Normale Kündigung
-> Gutes Arbeitszeugnis (was schlicht gelogen ist)
-> Hilfe beim Start ins neue Arbeitsleben

Selbst nach fiesen Verfehlungen und wenn derjenige Dich beklaut und belogen hat.
Mitglied: Milord
Milord 13.04.2022 um 23:44:33 Uhr
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Hatte ich auch. Teilweise habe ich heute auch nichts nachdokumentiert, weil unnötig.
Es sind zwei Switch im netzwerkschrank und ohne vlan.
Dafür brauche ich auch keine Doku.
Mitglied: altmetaller
altmetaller 14.04.2022 um 00:12:36 Uhr
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Hallo,

na - dann weißt Du ja, was Du zu tun hast.

Ich empfinde so etwas als ausgesprochen komfortabel. Wenn man das sauber kommuniziert, bekommt man ausreichend Zeit zum Reinfuchsen und auch mal 'n Schnitzer verziehen.

Ansonsten müsstet Ihr halt beziffern, wie hoch der Schaden ist und ob das Erstellen der Dokumentation überhaupt zur Aufgabe gehörte.

Gruß,
Jörg
Mitglied: kreuzberger
kreuzberger 14.04.2022 um 00:37:17 Uhr
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Hi holliknolli,

grundsätzlich ist das nicht dein Problem, auch wenn’s dir für die neue Arbeit, zu der ich dir gratuliere, Probleme bereiten wird.

Es ist sachlich, juristisch ein Problem deiner Geschäftsleitung, die das lösen muss. Du solltest aber deiner Geschäftsleitung schriftlich für die Personalakte das Problem genau schildern und dich so selbst entlasten. Denn so kannst du ja nicht wirklich arbeiten.

kreuzberger
Mitglied: JoeToe
JoeToe 14.04.2022 um 01:24:40 Uhr
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Moin.

@holliknolli, der Ex-Admin schuldet dir persönlich keine Doku. Mach das Beste aus der Situation.
Schließlich bist ab jetzt du der Experte: https://youtu.be/ZAwYM8I-ljc

Gruß
JoeToe
Mitglied: LeReseau
LeReseau 14.04.2022 um 08:26:21 Uhr
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Es sind zwei Switch im netzwerkschrank und ohne vlan. Dafür brauche ich auch keine Doku.
...und ganz sicher auch keinen Netzwerk Admin. Onkel Tamme's Würstchenbude.... :-D face-big-smile
Mitglied: ichi1232
ichi1232 14.04.2022 um 08:54:12 Uhr
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'Also neeeee.... Den Raum 468964 reinige ich nicht! Den hat meine Vorgängerin / mein Vorgänger auch nie gereinigt'.

Wtf? Was ist das für 'ne Einstellung?
Bist du als Firmenanwalt oder als Admin eingestellt worden?

Such dir die kritischen Elemente im Netz, die so richtig wehtun und dokumentierte sie um im Fehlerfall gerüstet zu sein. Die Perepherie dann nach und nach.

Sehe das auch eher als Win-Win.

Du kannst zeigen wie viel besser du es kannst.

Dein Chef(in) sieht dass was passiert und wird deine Arbeit bestimmt zu schätzen wissen.

Für solch positive Veränderungen werden neue Leute doch eingestellt?!
Mitglied: altmetaller
altmetaller 14.04.2022 um 09:16:45 Uhr
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Hallo,

Zitat von @LeReseau:

Onkel Tamme's Würstchenbude

Dass es dann immer irgendwann so entsetzlich grundlos persönlich werden muss… :-( face-sad

Gruß,
Jörg
Mitglied: clSchak
clSchak 14.04.2022 um 09:34:52 Uhr
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Hi

ich sehe es wie die meisten: durch das nachträgliche Dokumentieren lernst das System auch besser kennen. Das ganze ist eh ein 2-Schneidiges Schwert: was wäre denn, wenn die Doku "vollständig" aber mehrere Jahre alt oder gar falsch ist?

Meine persönliche Meinung: lieber keine Doku wie eine falsche oder alte Doku, ich würde mir passende Tools besorgen die am Anfang das meiste Erfassen und dann aussortieren und mit eigenen Infos anreichern. Mit der Forensuche hier, findest einige Diskussionen und Ergebnisse rund um das Thema IT Dokumentation.

Just my 2 Cent
@clSchak
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 14.04.2022 um 09:35:40 Uhr
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Zitat von @altmetaller:

Hallo,

Zitat von @LeReseau:

Onkel Tamme's Würstchenbude

Dass es dann immer irgendwann so entsetzlich grundlos persönlich werden muss… :-( face-sad

Was ist daran persönlich, von der Anzahl und Art der Switches auf die Größe des Unternehmens zu schließen. Leider hat der Zeitgeist heutzutage alle so auf "Opfer und beleidgt sein" getrimmt, daß die Leute Satire nicht mehr verstehen. D wird jedes Wort doppeldeutig aufgefaßt und (fast ) immer als persönliche Beleidigung empfunden.

Sei mal ein bischen "relaxed".

lks
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 14.04.2022 um 09:41:05 Uhr
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Moin,

eine eigene Doku erstellen solte eigentlich recht einfach gehen.

  • Mit einem Netzwerkscsanner mal schauen, welche Kisten dranhängen und diese dann (notfalls in excell) tabellarisch aufführen und dann mit den üblichen Tools Hard- und Software inventarisieren.

  • Dann mal das AD oder LDAP unters Mikroskop nehmen und schauen, ob die Konten auf aktuellem Stand sind.

  • Dann noch ein bischen "Malen", damit man die Infrastruktur sieht.

Und schon ist die (vorläufige) Dokumentation fertig.

Wenn man soweit ist, kann man sich dann an das Eingemachte machen:

Anwendungen mit den Anwendungsbezogenen Accounts, Pfaden, Berechtigungen, Backup- und recovery-Prozesse, etc.

Es kostet zwar zeit, aber die muß man sich nehmen. Man erwartet von einem neuen Mitarbeiter sowieso, daß er in den ersten Wochen sich erst einmal einarbeiten muß.

lks

lks
Mitglied: yoppi1
yoppi1 14.04.2022 um 09:46:15 Uhr
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Ich unterstütze die Meinung von DivideByZero weiter oben voll.

Als Dienstleister bedeutet eine schlechte Doku von Vorgängern meist mehr Stunden, die man abrechnen kann ;-) face-wink
Außerdem kann man noch mehr Stunden abrechnen, wenn man die Doku nacherstellt. Doppel- :-) face-smile

Als abhängig Beschäftigter (A.K.A. "Angesteller") muss man das eventuell auch mehrschichtig sehen. Fehlende Doku erschwert natürlich die Arbeit. Kann aber hilfreich sein, wenn man seine eigenen Fehler etwas kaschieren möchte ("der Vorgänger war Schuld!").
Wenn man den Job gerade angetreten hat, ist das eigentlich super. Überlege mal, wie es wäre, wenn alles super-duper dokumentiert wäre und Du trotzdem Probleme hättest, Deine Arbeit zu erledigen.

Einklagen kann man aus meiner Sicht gar nix. Allenfalls ein Auftraggeber dann, wenn der Auftragnehmer Bockmist gebaut hat, dem man aufgrund von Verträgen beikommen kann. Also bei Dienstleistern (und auch da gelten erst einmal die Verträge).
Bei abhängig Beschäftigten haben die Sklav...ähh...Mitarbeiter ein sogenanntes Haftungsprivileg, d.h. sie verrichten ihre Dinge im Auftrag des Arbeitgebers. Bis auf "böse Absicht" (also Vorsatz) und Superdummheit (also grobe Fahrlässigkeit) dürfen Mitarbeiter Fehler machen oder keine Dokumentationen pflegen. Ein Admin hätte dann nur arbeitsrechtliche Konsequenzen zu tragen, d.h. Abmahnung und Kündigung. Einklagen kann man aus meiner Sicht und Erfahrung nichts (außer bei vorgenannten Ausnahmen bzw. Straftaten). Wobei dann alles durch den Arbeitgeber nachgewiesen werden muss. Fehlende Doku resultiert meist aus echtem Zeitmangel oder aus einer falschen Firmenphilosophie heraus ("wir dokumentieren später und nur, wenn wir müssen"). Ansatzpunkt ist aus meiner Erfahrung heraus eher die Unternehmensführung. Als Frischling würde ich mich da jetzt aber nicht in den ersten Tagen unbeliebt machen (außer, man ist als Sicherheitsbeauftragter, QS-Mensch oder Datenschutzbeauftragter dafür eingestellt worden ;-) face-wink)
Mitglied: Visucius
Visucius 14.04.2022 aktualisiert um 09:55:03 Uhr
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Wenn man(n)s richtig haben will, muss man(n)s eh selber machen!

Mach nen – nee, mach DEIN Projekt draus!
https://youtu.be/AKdc6xdNu_0

😂
Mitglied: Mystery-at-min
Mystery-at-min 14.04.2022 um 10:00:37 Uhr
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Es ist sachlich, juristisch ein Problem deiner Geschäftsleitung, die das lösen muss. Du solltest aber deiner Geschäftsleitung schriftlich für die Personalakte das Problem genau schildern und dich so selbst entlasten. Denn so kannst du ja nicht wirklich arbeiten.

Das halte ich für ein Märchen von schlecht ausgebildeten. Natürlich ist eine Doku besser als keine Doku, aber keine Doku ist besser als eine schlechte. Die Zugangsdaten scheinen vor zu liegen, also (er)arbeiten, tut uns Leid, dass die Arbeit auch wirkliche Arbeit erfordert.
Mitglied: dertowa
dertowa 14.04.2022 aktualisiert um 10:04:28 Uhr
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Zitat von @LeReseau:

Nutze deine Probezeit und kündige schnell. Wenn sowas bei einem Unternehmen nie gemacht wurde und auch Vorgesetzte sowas scheinbar nie eingefordert haben wartet da sicher nichts Gutes auf dich...

So bescheiden wie das ist, so chancenreich kann es sein.
Als ich vor einigen Jahren die Firma wechselte war vom bisherigen Dienstleister auch genau 0,0 zu bekommen.
Es gab eine Doku welche vollkommen veraltet war und lediglich auflistete "Server A = IP mit Rolle Domaincontroller".
Da es 2 Server und 4 VMs gab war das auf einer halben Seite abgehandelt.

Die Rückfrage an den Dienstleister verlief ergebnislos, denn Zitat:
Die Systeme wurden irgendwann mal migriert und virtualisiert, die Programme haben immer die Softwarehersteller eingerichtet, da haben wir nur den Zugang ermöglicht.

Also war es genauso, es gab nichts.
Den Dienstleister konnte ich also nicht brauchen und da selbst das "Kennenlerngespräch" zeitlich abgerechnet wurde, war zu prüfen, dass die Systeme zugänglich sind mit Passwörtern und dann war der Dienstleister weg.

Die Brennpunkte waren schnell ausgemacht und mit etwas Erfahrung lässt sich ein grundsätzlicher stabiler Betrieb herstellen, je nach Ausmaß der Katastrophe dauert das einige Zeit bis man einen Überblick hat und einen Plan macht.
Bis dahin ist man die Feuerwehr, die akute Brände löscht und Hellseher, der wichtige Optimierungen realisiert.
Das große Ziel ist der grundlegende Überblick und dafür macht man dann die vollständige Bestandsaufnahme oder aber alles neu. :-D face-big-smile
Mitglied: altmetaller
altmetaller 14.04.2022 um 10:36:58 Uhr
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Hallo,

Zitat von @Lochkartenstanzer:

Dann noch ein bischen "Malen", damit man die Infrastruktur sieht.

Und die Passwörter von Routern, Switchen, Backups usw. schicken die kleinen grünen Männchen per Post?

Das, was Du als Beispiel anführst, ist jederzeit ablesbar. Ich schreibe so etwas auch nicht auf.

Gruß,
Jörg
Mitglied: Mystery-at-min
Mystery-at-min 14.04.2022 um 10:41:44 Uhr
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Problem: bis auf 3-Server-IPs und dem Domain-Admin-Passwort ist genau gar nichts dokumentiert.

Die Frage ist, woran war der alles gekoppelt. Darüber kann man philosophieren.
Mitglied: kreuzberger
kreuzberger 14.04.2022 um 10:42:52 Uhr
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Zitat von @Mystery-at-min:

Es ist sachlich, juristisch ein Problem deiner Geschäftsleitung, die das lösen muss. Du solltest aber deiner Geschäftsleitung schriftlich für die Personalakte das Problem genau schildern und dich so selbst entlasten. Denn so kannst du ja nicht wirklich arbeiten.

Das halte ich für ein Märchen von schlecht ausgebildeten. Natürlich ist eine Doku besser als keine Doku, aber keine Doku ist besser als eine schlechte. Die Zugangsdaten scheinen vor zu liegen, also (er)arbeiten, tut uns Leid, dass die Arbeit auch wirkliche Arbeit erfordert.

eben doch.
Mitglied: Mystery-at-min
Mystery-at-min 14.04.2022 um 10:43:54 Uhr
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what you mean?
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 14.04.2022 um 10:55:46 Uhr
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Zitat von @altmetaller:

Hallo,

Zitat von @Lochkartenstanzer:

Dann noch ein bischen "Malen", damit man die Infrastruktur sieht.

Und die Passwörter von Routern, Switchen, Backups usw. schicken die kleinen grünen Männchen per Post?

Das kommt ja im letzten Schritt - Bei den Andwendungs- und Backup- und Recovery-Prozessen. Das ist da wo die echte Arbeit beginnt. :-) face-smile

lks
Mitglied: holliknolli
holliknolli 14.04.2022 um 11:26:14 Uhr
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Zitat von @koernerd:

Von welcher Größenordnung reden wir hier? Du bist der einzige Admin? Gab es eine Übergabe in Form von Überschneidung der Kündigungsfristen?

leider nein. Der "Alte" war schon ne 1/2 Woche weg, wie ich kam. Ist doch ein größeres Gebäude einer Zweigstelle einer Versicherung mit 3 Stockwerken und ~120 Mitarbeitern da drin.

Das Netzwerk hat man doch bei solch kleinen Firmen innerhalb eines Arbeitstages wegdokumentiert... Das WLAN-Passwort lässt sich sicher in der Firewall/im Router nachlesen. Ein Netzplan wirst du auch in "etwas" größeren Umgebungen selten finden. Ich durfte schon mehrere Mittelständische Unternehmen nachdokumentieren, da war auch wenig bis gar nichts vorhanden. Man muss sich da eben einmal durcharbeiten.

nun, die Sache ist doch etwas komplizierter. Kann ja nicht in jedem Stockwerk per Leiter zu den Verteiler-Switches raufklettern und da Kabel für Kabel nachprüfen, wo es hin verlegt wurde. Beschriftungen an den Dosen sind schon lange abgegangen.

Nö, eine Doku ist ja keine Pflicht, sofern sie nicht im AV festgehalten ist... Was in deinen Augen eine vollständige Doku ist, ist in anderen Augen vielleicht zu viel des guten.

Dachte, dass es Mindeststandards gibt. Immerhin fehlt ja auch die Anzahl der Clients und damit verbundene Übersicht über Lizenzierungen.

LG,
H.K.


Was wären denn deine Aufgaben außer dem nachholen der Dokumentation?

Mitglied: dertowa
dertowa 14.04.2022 um 11:42:24 Uhr
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Zitat von @holliknolli:
Dachte, dass es Mindeststandards gibt. Immerhin fehlt ja auch die Anzahl der Clients und damit verbundene Übersicht über Lizenzierungen.

Wie immer, wo kein Kläger da kein Richter.
Natürlich sollte es eine IT-Doku geben, diese liegt aber in der Verantwortung des Unternehmens.
Der Weg zum Chef ist der deine. :-) face-smile
Mitglied: kreuzberger
kreuzberger 14.04.2022 um 11:46:40 Uhr
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aaaaaalso,

es gibt wenn das nicht im Arbeitsvertrag des vorherigen Admins vereinbart ist oder es eine entsprechende Arbeitsanweisung (schriftlich) gibt keine Pflicht zur Dokumentation eines Netzwerkes.
Wohl aber kann der Arbeitgeber von seinem Ex-Arbeitnehmer (Admin) die herausgäbe ALLER Passwörter verlangen. Hierzu gibt es div. Rechtsprechung. (Das kann er auch gegenüber den aktuellen Admin!)

Beispiel:
https://www.ra-himburg-berlin.de/internetrecht/urteile-internetrecht/453 ...
(Man findet da sicher noch mehr im Netz)

Als neuer Admin (Arbeitnehmer) hat man mit dem Juristischen in dem Fall nix zu tun, das ist Sache der Geschäftsführung. Der neue Admin hat ja schliesslich nie einen Vertrag mit dem ex-Admin abgeschlossen, sondern der Arbeitgeber.
Um aber sich als neuer Arbeitnehmer selbst zu schützen sollte man dieses Problem dem Arbeitgeber / Vorgesetzten ausführlichst und genau schildern, damit man selbst nicht in die Situation kommt, der neue, aber unfähige Admin zu sein.
Eigentlich eine kuhle Situation, da man so jeden Mist auf den Ex-Admin schieben kann.
kreuzberger
Mitglied: RAMeater
RAMeater 14.04.2022 um 12:59:05 Uhr
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@holliknolli
Du bist jetzt in der lage der alte Armin wird wahrscheinlich eh nichts haben etc.

Vohrgehen bau eine Excel/Wiki oder Netzwerk Dokumentation Software.
Kauf ein Kabeltester:
https://www.conrad.de/de/p/kabeltester-basetech-bt-100-geeignet-fuer-rj- ...
, ein Rasberry Pi 4 2 gb reichen dafür und eine 10000mah Powerbank .
Raspberry eine IP-Adresse geben Mac rausschreiben.
Vorgehen Rasbi anstecken wen Netzwerk Anschluss leuchtet muss der Port gepachts sein auf den Switchen in der MAC Adresse Tabelle nachschauen und schauen, wo switch Port zu Patschfeld geht.
Dosen beschriften (Serverraum_Patchfeld_Dose)(idee) und so hast dies in 1-2 Wochen abgehandelt.
Du wirst nicht alles finden aber zumindesens das meiste hast du. Und ja ich hab das jetzt knapp 2 Jahre in den Betrieb hier gemacht und es fehlen immer noch Standorte. Ist aber auch um einiges Größer.
Mitglied: Vision2015
Vision2015 14.04.2022 um 14:03:33 Uhr
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Moin...
Zitat von @holliknolli:

Hallo,

bin umgezogen und habe daher meinen Job zu einer anderen Firma wechseln müssen. Die sind im Versicherungswesen tätig und brauchen natürlich eine zuverlässige IT. Problem: bis auf 3-Server-IPs und dem Domain-Admin-Passwort ist genau gar nichts dokumentiert. Weder ein Netzplan, keine Switches, keine Einstellungen vom WLAN, also wirklich gar nichts. Leider hat man mir das vorher auch nicht gesagt, sonst hätte ich den Job abgelehnt.

Frage: kann man iregendwie den letzten Admin belangen dafür, dass der keine Doku gepflegt hat? Habe ja immerhin auch meinen Job zu erledigen und nicht fehlende Versäumnisse des Vorgängers nachzuholen durch nachträgliche IT-Dokumentation.
Nein... es sei den, der Dienstleister hat es angeboten, odere es wurde von deinem AG angefragt, und- jetzt ganz wichtig- der Dinstleister hat das auch zugesagt..... also nur wenn es vertraglich geregelt wurde...
und selbst dann... wird es schwer

LG,
H.K.
Frank
Mitglied: holliknolli
holliknolli 14.04.2022 um 14:18:49 Uhr
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Zitat von @NixVerstehen:

Ich persönlich würde das Beste daraus machen, den Ist-Zustand schriftlich festhalten und deinem Vorgesetzten gegen Empfangsbekenntnis vorlegen und mich dann an die Arbeit machen. Sieh es als Chance, dich als gute Wahl und besserer Admin als dein Vorgänger zu präsentieren.

Danke für den Tipp, hab ich gemacht. Den Schreibtischbürokraten dort die vorhandene "Doku" vorgelegt, zusammen mit dem Vermerk, was alles fehlt und unter Hinweis, dass es jederzeit krachen kann.

Überraschendes Ergebnis: "Das wissen wir schon lange, aber es ist ja noch nie etwas passiert. Und wenn, liegen ja alle Backups in der Zentrale."

Ich denke, da kann man wohl nur staunen und nichts mehr dazu sagen,.

LG,
H.K.
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 14.04.2022 um 14:20:36 Uhr
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Zitat von @holliknolli:

Zitat von @NixVerstehen:

Ich persönlich würde das Beste daraus machen, den Ist-Zustand schriftlich festhalten und deinem Vorgesetzten gegen Empfangsbekenntnis vorlegen und mich dann an die Arbeit machen. Sieh es als Chance, dich als gute Wahl und besserer Admin als dein Vorgänger zu präsentieren.

Danke für den Tipp, hab ich gemacht. Den Schreibtischbürokraten dort die vorhandene "Doku" vorgelegt, zusammen mit dem Vermerk, was alles fehlt und unter Hinweis, dass es jederzeit krachen kann.

Überraschendes Ergebnis: "Das wissen wir schon lange, aber es ist ja noch nie etwas passiert. Und wenn, liegen ja alle Backups in der Zentrale."

Ich denke, da kann man wohl nur staunen und nichts mehr dazu sagen,.


Doch. Du kannst Dich über einen "Freifahtschein" freuen. :-) face-smile

lks
Mitglied: clSchak
clSchak 14.04.2022 um 14:54:51 Uhr
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Und warum kommen keine weiteren Vorgaben aus der Zentrale? Bzw. was sagt denn der Bereichsverantortliche der IT vom gesamten Konzern zu dem Thema?

Bei uns dürfen die Niederlassungen gar nicht über solche Dinge selbst entscheiden, das wird vorgegeben was, wie und wo dokumentiert werden soll - sofern die "groß" genug für eigenes Fachpersonal sind.
Mitglied: RAMeater
RAMeater 14.04.2022 um 15:12:37 Uhr
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Zitat von @clSchak:

Und warum kommen keine weiteren Vorgaben aus der Zentrale? Bzw. was sagt denn der Bereichsverantortliche der IT vom gesamten Konzern zu dem Thema?

Erstes des muss doch was vorgegeben sein.

Aber es muss ein heutzutage fast schon ein Notfallplan etc geben bzw Netzwerkplan. Du kannst auch mit sowas kommen das dies nicht verantwortbar ist bzw du es nicht einsiehst wen später mal ein Notfall kommt bei den gegebenheiten mal länger zu bleiben etc da dies mehr zeit frist als wen es jetzt sauber gemacht wird.
Mitglied: altmetaller
altmetaller 14.04.2022 um 15:16:46 Uhr
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Hallo,

Zitat von @RAMeater:

Vorgehen Rasbi anstecken wen Netzwerk Anschluss leuchtet muss der Port gepachts sein auf den Switchen in der MAC Adresse Tabelle nachschauen und schauen, wo switch Port zu Patschfeld geht.

Einfacher wäre, die MAC-Adressen von den Rechnern auszulesen und auf dem Switch zu gucken, wo die aufschlagen.

Wobei ich mich immer noch frage, wofür derartige Erkenntnisse gut sein sollen. "Das Kabel ist die Dokumentation" und im Zweifelsfall wird der Elektriker angerufen - dafür ist er da. Und dem Kabel hinterherkrabbeln muss er eh'.

Gruß,
Jörg
Mitglied: altmetaller
altmetaller 14.04.2022 um 15:18:20 Uhr
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Hallo,

Zitat von @RAMeater:

Notfallplan

Was soll denn da "Notfallen"? Das ist eine Versicherung, kein Atomkraftwerk.

Gruß,
Jörg
Mitglied: holliknolli
holliknolli 14.04.2022 um 15:39:59 Uhr
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Zitat von @RAMeater:

Zitat von @clSchak:

Und warum kommen keine weiteren Vorgaben aus der Zentrale? Bzw. was sagt denn der Bereichsverantortliche der IT vom gesamten Konzern zu dem Thema?

Erstes des muss doch was vorgegeben sein.

Aber es muss ein heutzutage fast schon ein Notfallplan etc geben bzw Netzwerkplan. Du kannst auch mit sowas kommen das dies nicht verantwortbar ist bzw du es nicht einsiehst wen später mal ein Notfall kommt bei den gegebenheiten mal länger zu bleiben etc da dies mehr zeit frist als wen es jetzt sauber gemacht wird.

also von den 3 Servern hab ich schon mal rausgefunden ist einer der DC, der mit dem von besagter Zentrale das AD synct, 1 der Fileserver und 1 der Datenbankserver, der mit der Zentrale repliziert. Von Notfallplänen o.Ä. steht da nirgendwo was.
Mitglied: Mystery-at-min
Mystery-at-min 14.04.2022 um 16:22:27 Uhr
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Kommt doch auch von der Zentrale. Also, alles gut. Kündigst du jetzt (so vollmundig, wie du es angeführt hast - wenn gewusst, hätte ich nie angenommen... du weisst jetzt, es kommt von der Führung, eigentlich müsstest du nun den Titel auch anpassen...)
Mitglied: Vision2015
Vision2015 14.04.2022 aktualisiert um 20:27:39 Uhr
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Moin....
Zitat von @holliknolli:

Zitat von @RAMeater:

Zitat von @clSchak:

Und warum kommen keine weiteren Vorgaben aus der Zentrale? Bzw. was sagt denn der Bereichsverantortliche der IT vom gesamten Konzern zu dem Thema?

Erstes des muss doch was vorgegeben sein.

Aber es muss ein heutzutage fast schon ein Notfallplan etc geben bzw Netzwerkplan. Du kannst auch mit sowas kommen das dies nicht verantwortbar ist bzw du es nicht einsiehst wen später mal ein Notfall kommt bei den gegebenheiten mal länger zu bleiben etc da dies mehr zeit frist als wen es jetzt sauber gemacht wird.

also von den 3 Servern hab ich schon mal rausgefunden ist einer der DC, der mit dem von besagter Zentrale das AD synct, 1 der Fileserver und 1 der Datenbankserver, der mit der Zentrale repliziert. Von Notfallplänen o.Ä. steht da nirgendwo was.
muss ja auch nicht... bei 3 Servern braucht es kein genius und notfallplan... Restore und gut ist!

Leider nein. Der "Alte" war schon ne 1/2 Woche weg, wie ich kam. Ist doch ein größeres Gebäude einer Zweigstelle einer Versicherung mit 3 Stockwerken und ~120 Mitarbeitern da drin.

ok...da hast du Montag und Dinstag vormittag etwas zu tun, was machst du den rest der woche?
Versicherungen Verkaufen... oder sortieren?
Frank
Mitglied: Daemmerung
Daemmerung 14.04.2022 um 19:11:09 Uhr
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Du hast gerade angefangen, stellst fest es ist nichts dokumentiert und möchtest deinen Vorgänger direkt verklagen? Du wärst tatsächlich erstmal der Erste, den ich direkt wieder kündigen würde.
Du sollst nicht darüber nachdenken, wen du verklagen könntest, sondern du sollst arbeiten. Vielleicht wurde dein Vorgänger genau deshalb gekündigt oder er hat gekündigt? ### drauf. Entweder du machst dein Job oder du kündigst und gehst irgendwohin, wo es besser dokumentiert ist.

Man könnte auch sagen: Wein leise, es ändert sich sowieso nichts daran. Die Dokus sind auch nach der Klage nicht da. Was hast du also von einer Klage? Genugtuhung? Herzlichen Glückwunsch.
Mitglied: Visucius
Visucius 14.04.2022 um 23:03:13 Uhr
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Ein leises Mimimi 😁
Mitglied: Milord
Milord 15.04.2022 um 15:01:35 Uhr
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Also mit den zusätzlichen Infos ist das ja alles kein Thema.
Drei Server, hast du in 10 Sätzen und 2-3 Stunden dokumentiert.
120 Arbeitsplätze/ Dosen musst du neu beschriften, dauert 1-2 Tage.
Wenn du Hilfe hast, dann geht es noch schneller.
Dann hast du innerhalb von 2-3 Tagen deine Doku.

Verstehe jetzt die Aufregung nicht.
Das einzig nervige, sind die unbeschrifteten Netzwerkdosen. Mehr braucht man im Netzwerk ja nicht dokumentieren.
Mitglied: Vision2015
Vision2015 15.04.2022 um 15:28:06 Uhr
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moin...
Zitat von @Milord:

Also mit den zusätzlichen Infos ist das ja alles kein Thema.
Drei Server, hast du in 10 Sätzen und 2-3 Stunden dokumentiert.
sach ich doch.. :-) face-smile
120 Arbeitsplätze/ Dosen musst du neu beschriften, dauert 1-2 Tage.
ebend...
Wenn du Hilfe hast, dann geht es noch schneller.
jo... der Büro Azubi kann mal ebend laufen!
Dann hast du innerhalb von 2-3 Tagen deine Doku.
genau...
deswegen die frage, was macht er den rest der Woche...

Verstehe jetzt die Aufregung nicht.
ich auch nicht!
Das einzig nervige, sind die unbeschrifteten Netzwerkdosen. Mehr braucht man im Netzwerk ja nicht dokumentieren.
nun, mit der Zeit ist das auch erledigt...

Frank
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 15.04.2022 um 16:13:27 Uhr
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Zitat von @Vision2015:

Zitat von @Milord:
Dann hast du innerhalb von 2-3 Tagen deine Doku.
genau...
deswegen die frage, was macht er den rest der Woche...

Hier im Forum rumhängen?

lks
Mitglied: Vision2015
Vision2015 15.04.2022 um 16:30:04 Uhr
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Moin...
Zitat von @Lochkartenstanzer:

Zitat von @Vision2015:

Zitat von @Milord:
Dann hast du innerhalb von 2-3 Tagen deine Doku.
genau...
deswegen die frage, was macht er den rest der Woche...

Hier im Forum rumhängen?
hm.. ich werde langsam neidisch auf den Job... :-) face-smile

lks

Frank
Mitglied: holliknolli
holliknolli 15.04.2022 um 22:15:54 Uhr
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Zitat von @Milord:

Also mit den zusätzlichen Infos ist das ja alles kein Thema.
Drei Server, hast du in 10 Sätzen und 2-3 Stunden dokumentiert.
120 Arbeitsplätze/ Dosen musst du neu beschriften, dauert 1-2 Tage.
Wenn du Hilfe hast, dann geht es noch schneller.
Dann hast du innerhalb von 2-3 Tagen deine Doku.

Verstehe jetzt die Aufregung nicht.
Das einzig nervige, sind die unbeschrifteten Netzwerkdosen. Mehr braucht man im Netzwerk ja nicht dokumentieren.

Schon etwas von MAC-Adressen und Wake on LAN, automatischem Shutdown zu Feierabend, GPOs, Patchleveln, Treiberversionen, Drucker-Adressbüchern, Shares und Dateipermissions wer was warum hat, individueller Spezial-Software auf einzelnen Clients, Lizenzmeldungen und -nachweise, etc... gehört?
Mitglied: Visucius
Visucius 15.04.2022 um 22:26:44 Uhr
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Bestimmt, nur beweist dass doch nur die Unmöglichkeit Deiner Erwartungshaltung?!

Jeder machts anders und vom Einklagen kommts auch nicht her.

Bei mir gabs in so einer Situation immer den selben Spruch: „Change it or leave it“
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 15.04.2022 um 22:28:56 Uhr
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Zitat von @Visucius:

Bei mir gabs in so einer Situation immer den selben Spruch: „Change it or leave it“

Take it, change it or leave it.

lks
Mitglied: Milord
Milord 16.04.2022 um 00:29:19 Uhr
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Zitat von @holliknolli:

Zitat von @Milord:

Also mit den zusätzlichen Infos ist das ja alles kein Thema.
Drei Server, hast du in 10 Sätzen und 2-3 Stunden dokumentiert.
120 Arbeitsplätze/ Dosen musst du neu beschriften, dauert 1-2 Tage.
Wenn du Hilfe hast, dann geht es noch schneller.
Dann hast du innerhalb von 2-3 Tagen deine Doku.

Verstehe jetzt die Aufregung nicht.
Das einzig nervige, sind die unbeschrifteten Netzwerkdosen. Mehr braucht man im Netzwerk ja nicht dokumentieren.

Schon etwas von MAC-Adressen und Wake on LAN, automatischem Shutdown zu Feierabend, GPOs, Patchleveln, Treiberversionen, Drucker-Adressbüchern, Shares und Dateipermissions wer was warum hat, individueller Spezial-Software auf einzelnen Clients, Lizenzmeldungen und -nachweise, etc... gehört?

Von Mac Adressen habe ich gehört. Bisher aber nicht dokumentiert, wozu auch?
Von Wake on LAN und Shutdown zum Feierabend hast du oben nichts erwähnt.
Was willst du denn aufwecken und herunterfahren? Die Clients? Das machen die Mitarbeiter bei uns selbst.
Die anderen Dinge musst du wohl nach und nach dokumentieren, wenn dir das wichtig ist. Das mache ich ebenfalls nicht alles.
Lizenzmeldungen und lizenzverwaltung sollte doch sicherlich eure Zentrale im Griff haben, ebenso die Nachweise.

Ich sehe darin jetzt nicht so ein Riesen Problem. Bist du alleine in der Abteilung/Niederlassung?
Mitglied: Vision2015
Vision2015 16.04.2022 um 08:37:32 Uhr
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Moin...
Zitat von @holliknolli:

Zitat von @Milord:

Also mit den zusätzlichen Infos ist das ja alles kein Thema.
Drei Server, hast du in 10 Sätzen und 2-3 Stunden dokumentiert.
120 Arbeitsplätze/ Dosen musst du neu beschriften, dauert 1-2 Tage.
Wenn du Hilfe hast, dann geht es noch schneller.
Dann hast du innerhalb von 2-3 Tagen deine Doku.

Verstehe jetzt die Aufregung nicht.
Das einzig nervige, sind die unbeschrifteten Netzwerkdosen. Mehr braucht man im Netzwerk ja nicht dokumentieren.

Schon etwas von MAC-Adressen und Wake on LAN, automatischem Shutdown zu Feierabend, GPOs,
du änderst täglich deine GPOs? wozu?
Patchleveln, Treiberversionen, Drucker-Adressbüchern, Shares und Dateipermissions wer was warum hat,
das machst du sicherlich auch nicht wöchentlich, oder?
individueller Spezial-Software auf einzelnen Clients, Lizenzmeldungen und -nachweise, etc... gehört?
also wenn ihr täglich mit sowas Probleme habt, macht ihr etwas falsch!

Frank
Mitglied: jsysde
jsysde 16.04.2022 um 09:14:03 Uhr
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Moin.

Ey Mann, ich höre bzw. lese nur "Mimimimi"... diese Ausgangssituation ist doch für einen echten Admin ein gefundenes Fressen! Was kann denn schöner sein, als aufgrund des Nichtvorhandenseins einer Doku der Geschäftsführung die Kohle für echte Männerhard- und Software aus dem Kreuz zu leiern und mit den guten Tools spielen zu dürfen?

Man(n) wächst mit seinen Aufgaben. Und in einer solchen Situation lernt man auch sehr viel - macht sich u.a. gut im Lebenslauf, wenn man mit "wir hatten doch nüscht!" seinen Job trotzdem gut erledigt bekommt. Betrachte es als Chance, an der du vor allem selbst wachsen kannst.

Cheers,
jsysde
Mitglied: altmetaller
altmetaller 16.04.2022 um 09:40:54 Uhr
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Hallo,

wie gesagt - das sind die „Fachkräfte" von heute.

Früher musste man schon „etwas plietsch sein", wie Oma immer gesagt hat.

Heute kaspert man millimetergenau das nach, was man vorgekaspert bekommen hat. Und wenn das nicht klappt, fährt man die Opfertour und blockiert alles mit ergebnislosem Geweine.

Ich möchte heutzutage kein Arbeitgeber sein. Wirklich nicht.

Gruß,
Jörg
Mitglied: WienersC
WienersC 16.04.2022 aktualisiert um 10:47:10 Uhr
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Zitat von @holliknolli:

Zitat von @Milord:

Also mit den zusätzlichen Infos ist das ja alles kein Thema.
Drei Server, hast du in 10 Sätzen und 2-3 Stunden dokumentiert.
120 Arbeitsplätze/ Dosen musst du neu beschriften, dauert 1-2 Tage.
Wenn du Hilfe hast, dann geht es noch schneller.
Dann hast du innerhalb von 2-3 Tagen deine Doku.

Verstehe jetzt die Aufregung nicht.
Das einzig nervige, sind die unbeschrifteten Netzwerkdosen. Mehr braucht man im Netzwerk ja nicht dokumentieren.

Schon etwas von MAC-Adressen und Wake on LAN, automatischem Shutdown zu Feierabend, GPOs, Patchleveln, Treiberversionen, Drucker-Adressbüchern, Shares und Dateipermissions wer was warum hat, individueller Spezial-Software auf einzelnen Clients, Lizenzmeldungen und -nachweise, etc... gehört?

Schon mal was von Inventarisierungssoftware / im Notfall: WMIC / Powershell gehört? Damit kann man prima Listen machen.

Wenn ich das als Chef das hier mitbekommen würde, könntest Du jetzt schon wieder gehen. Du scheinst auch nicht viel Spass an Deinem Job zu haben, sowas reizt doch besonders.
Mitglied: Visucius
Visucius 16.04.2022 um 12:13:28 Uhr
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Take it, change it or leave it.

Ups stimmt auffallend. Aber „take it“ scheint ja hier eh keine Option 😉
Mitglied: LeReseau
LeReseau 18.04.2022 um 09:36:39 Uhr
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Wird auch Zeit das der TO seinen Thread nun auch endlich als erledigt schliesst !!
https://administrator.de/faq/32
Mitglied: Marc-O-Polo
Marc-O-Polo 19.04.2022 aktualisiert um 15:05:19 Uhr
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Hi,

Was ich hier teilweise (nicht alles) lese, stellt mir die Haare auf ...

Natürlich ist es total Ärgerlich und auch sch... wenn keine ordentliche Doku existiert.
Aber bei älteren ITs ist das meist gewachsen und die Leute haben solche Dinge dann einfach nicht gelernt oder nachgelernt ...

Wichtig ist glaube ich eher, dass du das klar mit deinem Arbeitgeber absprichst um dich auch aus jeder Haftung zu nehmen wenn es deshalb zu Problemen kommen kann.

Es ist auch durchaus ein Vorteil wenn es so läuft, denn
  • du kannst alles nach deinen Vorstellungen dokumentieren
  • du kannst den alten Müll raufwerfen und an den Konzepten arbeiten
  • Es springt für getane Arbeit vielleicht auch ein Bonus für dich raus ... oder auch mehr Geld.
um nur einige Beispiele zu nennen

Wenn es der Vorgänger nicht gemacht hat, ist es an dir dies zu machen.
Wenn du deshalb kündigen willst, dann suchst du im Grunde die falsche Art von IT ...

Aber klar ist auch wenn dein Arbeitgeber dir nicht die Zeit zur Verfügung stellt dies ordentlich zu dokumentieren, oder dies auch nicht akzeptiert, dass du in Haftungsfragen dann nicht der jenige ist bei dem er sich beschweren kann (sowas muss man dann natürlich diplomatischer ausdrücken), dann würde ich wirklich auch die Kurve kratzen.

Aber in der Regel kann man den meisten Arbeitgebern seine Arbeit klar erklären und verdeutlichen und dich Wichtigkeit für Dokumentation und Strukturen nahebringen. Und dann ist das auch kaum mehr ein Problem ... Die meisten verstehen nur gar nicht was hier alles dahinter steht und was es im Worst Case kosten für die Firma kosten kann. Und da liegt es am IT-Leiter dies der Geschäftsführung zu verdeutlichen.

Und wenn etwas vom Dienstgeber nicht gewollt ist, dann erkläre ihm die möglichen Folgen schriftlich ... Sollte dies für den Dienstgeber in Ordnung sein, las dir das schriftlich geben und dann bist du auch hier aus der Haftung.

Ps.: Und eine Doku ist nicht immer an einen Tag erstellt ... Ich habe bei mir eine IT übernommen mit vielen Clients / Servern und Services übernommen ... ich fand es eigentlich bis jetzt Spannend alles gerade zu richten und zu dokumentieren ... Und die Doku hört im Grunde nie auf :-) face-smile
Mitglied: yoppi1
yoppi1 20.04.2022 um 15:50:40 Uhr
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Aus gegebenem Anlass hier ein Artikel zum Haftungsprivileg von Arbeitnehmern (und nur bei Arbeitnehmern und nicht bei anderen Dienstleistungsverhältnissen):

https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/arbeitnehmerhaftung-und-inner ....
Mitglied: Marc-O-Polo
Marc-O-Polo 20.04.2022 um 16:00:04 Uhr
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Gute Info :-) face-smile