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gelöst Access Point Kaufempfehlung

Mitglied: f3nrIs

f3nrIs (Level 1) - Jetzt verbinden

04.01.2020 um 19:47 Uhr, 2274 Aufrufe, 81 Kommentare, 8 Danke

Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem möglichst günstigen WLAN-AP mit 802.11ac. Möchte meine Fritzbox 6490 (Kabel-DSL von Vodafone), mehr oder weniger, zu einem Modem degradieren. Dafür gibt es zwei Gründe:

Erstens: Ist die Performance des WLAN, auch mit 5Ghz, teilweise echt grottig. Zugegeben, sind hier viele andere Netze unterwegs, aber der Kanal in dem ich mich jeweils bei 2,4Ghz und 5Ghz bewege ist ziemlich leer. Dennoch habe ich teilweise nur einen Durchsatz von 260Mbits (gemessen mit Iperf3) direkt neben dem Gerät, paar Meter weiter im Nebenraum dann schon nur noch 60Mbits. Meine Endgeräte schaffen aber nachweislich mehr. Zum Beispiel mit einer Fritzbox 7590 konnte mein Huawei Mate 10 Pro etwa 10m entfernt durch eine Wand etwa 350Mbits erreichen.

Zweitens: Habe ich mir eine pfSense-Büchse gebaut und möchte diesen als Router/Firewall (E3-1220Lv2, 16Gb RAM, 4x NIC) verwenden. Dahinter sollen mehrere VLANs entstehen und über die pfSense geroutet werden. Das funktioniert auch alles schon zum größten Teil, aber mir fehlt jetzt etwas um meine Wireless-Geräte hinter die pfsense zu bringen.

Anfangs war die Überlegung ein reines Kabel-Modem an den Anschluss von Vodafone dran zu bringen, aber das solche Modems sind kaum noch verfügbar. Deshalb entschied ich mich, die Fritzbox zu degradieren(Leider mit Vodafone-Firmware kein Modem-Betrieb möglich), alle Ports per exposed Host an die pfsense weiterzureichen und das WLAN zu deaktiveren.

Leider gibt es solche AP wie "Sand am Meer" und ich habe keinen Überblick welcher etwas taugen könnte.

Anforderungen:

  • 802.11ac
  • Sollte vom Durchsatz her irgendwas in Richtung der max. 867Mbits schaffen können
  • 70m²
  • dediziertes Netzeil (Kein PoE-Switch vorhanden)
  • min. 1x 1Gbits LAN
  • möglichst per Webinterface steuerbar oder zentral wie bei Ubiquiti, aber nicht so App-Schmutz
  • MU-MIMO Optional
  • Mesh Optional

Budget 100€

Folgende Geräte habe ich mir mal genauer angesehen:

https://geizhals.de/ubiquiti-unifi-ap-ac-lite-uap-ac-lite-a1325765.html? ...

und

https://geizhals.de/netgear-wac104-wac104-100pes-a1524402.html?hloc=at&a ...

Taugen die was? Erfahrungen?

Würde mich über Tipps und Ratschläge sehr freuen.

Grüße
81 Antworten
Mitglied: certifiedit.net
04.01.2020 um 20:05 Uhr
You get what you pay for.
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Mitglied: f3nrIs
04.01.2020 um 20:30 Uhr
Was soll ich aus dieser Aussage jetzt brauchbares entnehmen?

Das man zwei Geräte, das eine 80€ und ein anderes 300€ teuer, nicht miteinander vergleichen kann sollte klar sein. Geht hier im Use-Case eher um private Verwendung. Deshalb ist das Budget auch so niedrig. Will hier keinen Uni-Campus mit 1000 Nutzern versorgen.
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Mitglied: Pjordorf
04.01.2020 um 20:35 Uhr
Hallo,

Zitat von f3nrIs:
Deshalb entschied ich mich, die Fritzbox zu degradieren(Leider mit Vodafone-Firmware kein Modem-Betrieb möglich)
Seit wann Schreibt Vodaphone denn eine Firmware für ein AVM FritzBox?
Seit wann und in welcher Firmware hat AVM den Modembetrieb wieder zugelassen? Das hat mit Vodaphone und andere nix zu tun. Das ist eine reine AVM Entscheidung das der MODEM Betrieb eingestellt wurde.

Gruß,
Peter
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Mitglied: f3nrIs
04.01.2020 um 20:42 Uhr
Achso interessant. Kenne es noch von früher. War mal eine Zeitlang so, dass Vodafone seine eigene Firmware drauf hatte und bei anderen ging der Modem-Betrieb (z.B. Unitymedia). Eigentlich schade das es das nicht mehr gibt. Auch reine Modems gibt es leider kaum noch zu kaufen.

Prinzipiell auch egal, mit exposed host geht es auch.
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Mitglied: transocean
04.01.2020 um 21:14 Uhr
Moin,

ich benutze dieses Teil und bin damit sehr zufrieden. Der sollte deine Ansprüche locker erfüllen.

Gruß

Uwe
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Mitglied: StefanKittel
04.01.2020 um 21:39 Uhr
Hallo,

in Deiner Preisklasse ist der Leistungsunterschied bei Access Points sehr gering.
Die Unterschiede liegen im Bereich von 10%-20%. Nicht mehr. Und die FB sind schon recht gut.

Wenn Du mehr möchtest hast Du 2. Möglichkeiten
a) Hochwertige Geräte, z.B Ruckus Wireless ZoneFlex R510 Unleashed (ca. 700 Euro)
b) Geräte die über einen WLAN-Controller verfügen, z.B. Unifi so dass man mehr APs verwenden kann

Ob B in Deinem vollen WLAN funktioniert seih mal dahingestellt.

Bzw. der Geschwindigkeit gilt die WLAN Lüge
Optimale Geschwindigkeit nur wenn der WLAN-Bereich leer ist, man nur 1 Client verbindet und man direkt daneben steht.
Der Funk-Raum ist begrenzt und andere WLANs und andere Geräte (Mikrowellen, Halogenlampen) stören. Dadurch reduziert sich die Geschwindigkeit sehr deutlich.
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Mitglied: fips82
04.01.2020 um 22:11 Uhr
Hallo zusammen,
Exposed Host ist nicht das selbe wie ein Modem da doppeltes NAT.
Ich hab meine Fritte nach dieser Anleitung hier zum Modem gemacht. Läuft auch noch mit FritzOS 7.10

Gruss fips
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Mitglied: fips82
04.01.2020 um 22:22 Uhr
Ich hab die hier von MikroTik im Einsatz.
Bin sehr zufrieden. Und preislich auch echt ok.

Gruss fips
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Mitglied: aqui
04.01.2020 um 23:44 Uhr
Der Mikrotik cAP ac wäre auch hier erste Wahl !
Allein schon weil er einen WLAN Controller gleich mit an Bord hat was die UBQT Gurken nicht haben.
Wenn du mehr investiren willst in einen Profi AP wäre ein Ruckus R310 der AP der Wahl allerdings dann gleich eine andere Preisklasse.
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Mitglied: beidermachtvongreyscull
05.01.2020 um 11:49 Uhr
Zitat von f3nrIs:

Was soll ich aus dieser Aussage jetzt brauchbares entnehmen?

Ich könnte mir vorstellen, dass wenn Du certifiedit.net fürs Antworten bezahlen würdest, dann eine technisch und fachlich verwertbare Antwort bekommen würdest.

Ich bedaure sehr, dass auf gut gestellte Fragen (wie Deine hier) dann solch eine Schrottantwort kommt.

Die WLAN-Performance der FBox kann ich nicht nachvollzuiehen. Ich benutze bei mir sowohl Ubiquiti APs als auch FBox Repeater im Mesh-Verbund.

Wogegen hast Du denn gemessen? Intern oder extern?
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Mitglied: certifiedit.net
05.01.2020 um 12:01 Uhr
Nein würde er nicht wenn er nur 100€ ausgeben will ist das Ergebnis auch sehr beschränkt.
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Mitglied: f3nrIs
05.01.2020 um 13:09 Uhr
Intern. Also auf einem Client der per Gbit-Ethernet angebunden ist, den Iperf3-Server gestartet. Danach mit der entsprechenden Android-App gemessen.

@fips82 Vielen Dank für den Hinweis bezüglich der Firtzbox. Ich werde mal checken ob das auch beim neuem FritzOS funktioniert. Wäre genial. Habe zwar nur eine öffentlich IPv4, aber wäre mir ja egal, will ja alles hinter der pfsense betreiben.

Den AP von Mikrotik sieht interessant aus. Wie hasst du diesen platziert? Einfach an eine Zimmerdecke geschraubt oder kann man den auch irgendwo hinlegen?
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Mitglied: fips82
05.01.2020, aktualisiert um 14:03 Uhr
Hallo @f3nrls,

Hab den an der Zimmerdecke plaziert im 1 Stock. Decke damit das ganze Haus ab.

Müsstest du ausprobieren wie die Ausleuchtung funktioniert wenn du ihn nur wo hinlegst.

Gruss fips
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Mitglied: beidermachtvongreyscull
05.01.2020 um 13:36 Uhr
Ich benutze zwei Ubiquiti UAP-AC-LR an einer FBox 7590 und zusätzlich den AVM Repeater 1750E.
Die Zellen sind etwa gleich stark.
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Mitglied: PeterGyger
05.01.2020 um 13:49 Uhr
Hallo

Ein paar Punkte von mir:

A: UBQT Geräte benötigen eine Lernkurve - anders als die Netgear Geräte

B: "Frequenzbereich sowohl in 2.4 als auch 5 GHz "leer", dennoch schlechte / unzuverlässige Leistung". D.h. eigentlich ein NoGo für WLAN. Beton / Wasser / Strahlenquelle etc stört massiv. Ein Tool wie "WiFi Heat Mapper" könnte aufschluss geben. Auch mehr Infos zum Haus / Lage ist nützlich.

C: WLAN Router der neueren Generation haben oft eine "automatische Kanalwahl". D.h. die SW justiert regelmässig den gewählten Kanal selber. Kanal einstellen aus der guten alten 2.4 GHz Zeit ist sinnlos geworden - i.d.R.

4. WLAN Controller als Feature und auch WLAN 6 (AX) sowie aktuelle HW / Treiber auf den Endgeräten sind sinnnvolle Investitionen. Auch wenn es über die 100 Euro geht. WLAN ist nun mal eine aufwändigere Lösung, welche mehr Investition verlangt. D.h. nicht das man gleich ein Geek Traum oder goldenes Klo einbaut

Grüsse
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Mitglied: aqui
05.01.2020 um 14:36 Uhr
A: UBQT Geräte benötigen eine Lernkurve - anders als die Netgear Geräte
Nicht nur das. Sie benötigen zum Betrieb einen externen Controller...ein NoGo.
Kanal einstellen aus der guten alten 2.4 GHz Zeit ist sinnlos geworden
Keines der Automatismen bei keinem der Hersteller funktioniert verlässlich ! In so fern erweist man sich einen ziemlichen Bärendienst sich auf die "Auto" Kanalwahl zu verlässen. Ein manuelles Justieren ist immer zwingend. Jeder (WLAN) Netzwerk Admin weiss sowas aus bitterer Erfahrung !
Auch wenn es über die 100 Euro geht.
Das muss es ja gar nicht. Der Mikrotik Dual Radio AP cAP ac hat wie alle guten APs den Controller (Capsman) gleich mit an Bord. Siehe z.B. hier:
https://administrator.de/wissen/dynamische-vlan-zuweisung-wlan-u-lan-cli ...
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Mitglied: PeterGyger
05.01.2020 um 15:03 Uhr
"Controller fehlt"

Bitte diese Ausage zu der Aussage dieses Fachgeschäftes erläutern. Danke.

"UniFi Controller: Simple Konfiguration und Verwaltung der leistungsstarken Hardware über ein Webbackend."

"Ein manuelles Justieren ist immer zwingend"

Das Bild hat mehrere Facetten.
- Die Software wird immer besser. Vergleich mit den Automaten in den Autos. Automaten sind heute technisch gleichwertige Alternativen. Leider...

- Das 5 GHz WLAN hat mehr als ausreichend Kanäle im Vergleich zu den 13 Kanälen des 2.4 GHz

- Praxis: Wenn wir uns einen WLAN Router in einer KMU / Privat Wohnung anschauen, so wird dieser zu 90% auf automatisch eingestellet sein. Kein User wird etwas an den Default Einstellungen ändern.

- Scope: Selbst ambionierte Hobby Admins haben nicht die Zeit, Geräte, Erfahrung und Ausbildung um das manuell für die ganze Familie / WG zu handeln. Da gibt es auch kaum feste IPs, ausser es ist für einen zwingenden Grund erforderlich.
In einer Firma wird ein NW - Design mit IP Adressen entworfen, da werden mit Messgeräten die WLAN APs eingestellt und Zonen aufgebaut, etc. Der Hobby / KMU Admin wird vielleicht VLAN implementieren oder Site to Site VPNs in Betrieb unterhalten, aber Funklösungen sind rein von der Physik her einfach eine Nummer grösser - IMO

*Mikrotik Dual Radio AP cAP ac"
Du hast einige spannende Artikel zu diesem Thema geschrieben. Daher sabbere ich schon länger daran herum. Ich muss mir wirklich ein Spielwochenende damit einplannen. So viele spannende Themen und es gibt einfach noch ein analoges Leben (Wein / Weib / Braten 8-) ) , dass meine Zeit mehr als Wert ist

Schönen Sonntag
Peter
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Mitglied: beidermachtvongreyscull
05.01.2020 um 15:08 Uhr
Zitat von aqui:

A: UBQT Geräte benötigen eine Lernkurve - anders als die Netgear Geräte
Nicht nur das. Sie benötigen zum Betrieb einen externen Controller...ein NoGo.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Meine laufen ohne Controller. Auch nach Neustart. Zum Konfigurieren habe ich einen, aber tatsächlich nur dafür.
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Mitglied: fips82
05.01.2020 um 16:16 Uhr
Zitat von beidermachtvongreyscull:

Zitat von aqui:

A: UBQT Geräte benötigen eine Lernkurve - anders als die Netgear Geräte
Nicht nur das. Sie benötigen zum Betrieb einen externen Controller...ein NoGo.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Meine laufen ohne Controller. Auch nach Neustart. Zum Konfigurieren habe ich einen, aber tatsächlich nur dafür.

Na ja stimmt nur teilweise.
Wenn man die Unifis nur als einfachen Ap mit einer SSID und ohne Gastnetz betrieben will stimmt das das sie ohne Controller laufen.
Will man mehr brauchts den externen Controller.
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Mitglied: Visucius
05.01.2020, aktualisiert um 19:03 Uhr
Warum sollte das mit dem Gastnetzwerk nicht klappen. Nur wenn Du ein Ticketsystem einsetzen willst benötigst Du ihn. Eine Funktion, die andere preislich gar nicht und auch nicht so easy inkludiert haben
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Mitglied: Visucius
05.01.2020 um 19:06 Uhr
Endlich jemand der den Zyxel einsetzt. Kannst Du mir etwas über die Reichweite mitteilen, bzw. die Umstände unter den er seine Leistung bei Dir bringt?
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Mitglied: Visucius
05.01.2020 um 19:26 Uhr
Zitat von PeterGyger:

- Das 5 GHz WLAN hat mehr als ausreichend Kanäle im Vergleich zu den 13 Kanälen des 2.4 GHz

Mmn. relativiert sich das ja bei Nutzung von 80 MHz und Berücksichtigung des Flugradars ziemlich. Zugunsten der Frequenzwahl ist die Reichweite von 5Ghz allerdings so eingeschränkt, das es zwangsläufig weniger Konkurrenz gibt
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Mitglied: fips82
05.01.2020 um 20:50 Uhr
Zitat von Visucius:

Warum sollte das mit dem Gastnetzwerk nicht klappen. Nur wenn Du ein Ticketsystem einsetzen willst benötigst Du ihn. Eine Funktion, die andere preislich gar nicht und auch nicht so easy inkludiert haben

Da hast du schon recht. Ich setze in unserer Feuerwehr auch 5 Ap-Ac-Lite ein. Und den Controller kann man auch super auf nem Raspi oder ner Vm laufen lassen. Bei uns läuft er jetzt seit 5 Jahren auf nem Raspi ohne Probleme.
Das einzige was mich an den Unifis stört ist das 24V passiv Poe. Da muss man halt auch den passenden Unifi Switch oder nen Injektor nehmen.
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Mitglied: Visucius
06.01.2020, aktualisiert um 09:30 Uhr
Weil die Ruckus ja in jedem Thread hier empfohlen wird:

"Was genau ist denn bei Ruckus besser?"

Verstehe mich nicht falsch, ich glaube schon, dass man leistungsfähigere HW verbauen kann als das z.B. 100 EUR-Geräte machen. Nur stelle ich mir die Frage: Was genau ist da besser?!

Reden wir da von
... höherer Reichweite?
... mehr Ausgangsleistung? > Wird doch eh gedrosselt?
... besserer Skalierung im Client-Management? > bei max. 30 Clients im Haushalt, die meisten stationär?!
... besserer Übergaben zwischen den Stationen? > Wieviele 700 EUR-Boxen benötigt man denn dann?!
... einfacherem Management?! > Wird zu Hause doch eh nur 1 x gemacht
... besseren Systemüberwachungsmöglichkeiten > zu Hause?!
usw.

Und wenn man auf die "Smart-Antennas" abzielt bekommt man die bei Zyxel lt. Test günstiger und besser:
http://netweb.ing.unibs.it/ntw/sa/report.pdf

Aber ist so ne Kanonenboot-Politik für die paar Clients zu Hause nicht etwas übertrieben?!
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Mitglied: certifiedit.net
06.01.2020 um 10:03 Uhr
Eigentlich sollte daheim auch eine Fritzbox reichen. Aber es geht BT eben Anforderungen die machen ggf. Auch einen geländegängigen Unimog für private Zwecke sinnvoll. Ist halt, was man nach fragt. Da kannst du nicht mit deinen Argumenten kommen, nur die Anforderungen und der Preis beissen sich hier anscheinend also muss er irgendwo Abstriche machen.
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Mitglied: monstermania
06.01.2020 um 11:05 Uhr
Zitat von Visucius:

Warum sollte das mit dem Gastnetzwerk nicht klappen. Nur wenn Du ein Ticketsystem einsetzen willst benötigst Du ihn. Eine Funktion, die andere preislich gar nicht und auch nicht so easy inkludiert haben
Den UniFi-Controller braucht man u.A. für zentrales FW-Update der verwalteten AP. Auch WLAN-Handover ist nur mit einem Controller möglich.
Bei nur 1 Unifi AP macht der Controller keinen echten Sinn! M.E. nach macht der Controller so ab 3 Unifi AP wirklich Sinn.

Klar Ruckus oder HP sind nochmal eine andere Liga, aber preislich für den Heimbereich auch nur schwer zu vermitteln.
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Mitglied: Visucius
06.01.2020, aktualisiert um 11:16 Uhr
Was denn da bitte genau?!

Das ist ne 3-Zimmer-Wohnung/Büro, die geforderte (Brutto-) Performance schafft mittlerweile (fast) jeder AC mit ausreichend Antennen und das 100 EUR Limit ist ziemlich weit weg von 700 EUR!

Seien wir doch ehrlich:
Die Bandbreite hängt von den eingesetzten Empfangseinheiten ab, die Leistung wird herstellerübergreifend gedrosselt, die Gain/dbi-Zahl wirkt sich vor allem auf die Montagemöglichkeiten (Decke oder Wand) aus, weil sie mehr über Abstrahlverhalten als "Abstrahlstärke" aussagt, und die paar Clients im Homebereich sollte jeder Wifi-Hersteller abbilden können - erst Recht ohne Übergabe zwischen mehreren ACs. Von den geforderten 867 Mbit bleibt am Ende eh nur ein Bruchteil wegen Wänden, 70% Overhead, Protokoll, usw.
Die 5 Ghz sind spätestens nach 2 Wänden Geschichte.

Wenn Du Pech hast, wird die dbi auch noch inkl. Antenne gemessen, dann fällt die als Optimierung auch noch aus der Gleichung. Ansonsten bieten sich bei höheren Gain-Zahlen durchaus Stabantennen an, weil sie sich ausrichten lassen. Sonst muss man auf Triaxial und sonstiges der Hersteller bauen oder die "umschaltbare" Antenne von Zyxel testen.

Dann bleibt als Variable für die Luxushersteller nur noch die Abstimmung zwischen mehreren ACs und ggfs. Empfindlichkeitsoptimierung bzw. Fehlerkorrektur, die dann ggfs. mehr Leistung in der HW benötigen.

Und ja, das mag Vorteile bei Events und Großveranstaltungen haben ... aber doch nicht bei nem Einzel-AC mit ner Hand voll Clients?!
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Mitglied: Visucius
06.01.2020 um 11:14 Uhr
Jupp, für das Update alle paar Monate starte ich problemlos mal den Controller. Dann kann ich auch die Kanäle kontrollieren.

Ich habe teilweise 6 ACs im Einsatz und als mir der Controller-Stick mal abgeraucht ist, hats auf Clientseite auch 2 Wochen keinen interessiert. Das flutschte alles wie sonst auch.
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Mitglied: certifiedit.net
06.01.2020 um 11:14 Uhr
So und wo ist nun dein Vorteil von x(<100€) zu einer Fritzbox?

Darum geht es doch. wenn er was wirklich prof. haben will kostet das mehr, wenn erb ei x(<100€) bleiben will, bleibt er besser bei einer Fritzbox.
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Mitglied: Visucius
06.01.2020, aktualisiert um 20:26 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

So und wo ist nun dein Vorteil von x(<100€) zu einer Fritzbox?

a) ne Fritze hat er doch gar nicht

b) die Fritze kann zwar irgendwie alles aber das meiste auch nicht so richtig gut - so zumindest mein Eindruck, wenn man da irgendwo mal anfängt zu "messen".

Meiner Meinung nach ist die (Nicht-)antenne der Fritze wenig beeindruckend. Hinzu kommt, dass sie omnidirektional arbeitet, was zwar die Montage vereinfacht aber die Reichweite einschränkt. Deshalb gibts ja auch Stabantennen im Bastelbereich als Erweiterung.

Meine Erfahrung ist, dass ein dedizierte, spezialisierte HW hier mehr leistet und wenige Probleme bereitet (Abbrüche, "Wakeup-Zeit", Durchsatz, ...). Das liegt- von der HW/SW abgesehen aber auch daran, dass die Installation der Sendestationen tendenziell höher, bzw. unter der Decke erfolgt - d.h. mit weniger "Kollisionspotenzial" (Fußleisten, Möbel, einigen Wasserinstallationen, Elektroleitungen, usw.)

Darüber hinaus würde ich - statt ein Luxus-Teil zu installieren - welches die Physik ja auch nicht ausheblen kann - eine Fläche lieber mit 2 aufeinander abgestimmten günstigeren Geräte abdecken. Und da sind Module mit Controller einer Fritzbox, die gerade mal "Mesh" buchstabieren kann, mMn. überlegen.
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Mitglied: certifiedit.net
06.01.2020 um 23:00 Uhr
Möchte meine Fritzbox 6490 (Kabel-DSL von Vodafone), mehr oder weniger, zu einem Modem degradieren. Dafür gibt es zwei Gründe:

Deine Meinung ist Blödsinn. Im Kostenrahmen ist kaum etwas besser als die Fritzbox. Klar messen solltest das besser nicht. Aber Mal ehrlich, das kannst bei deinem 08/15 Kram auch vergessen.

Wie gesagt entweder richtig oder bleib bei deiner Box
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Mitglied: Pjordorf
07.01.2020 um 01:26 Uhr
Hallo,

Zitat von f3nrIs:
Möchte meine Fritzbox 6490 (Kabel-DSL von Vodafone), mehr oder weniger, zu einem Modem degradieren.
Und das sagt AVM`zu dein vorhaben: https://en.avm.de/service/fritzbox/fritzbox-6490-cable/knowledge-base/pu ...
https://community.unitymedia.de/categories/hardware/question/ist-nun-ein ...

Gruß,
Peter
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Mitglied: fips82
07.01.2020 um 06:15 Uhr
Hallo,

Ich weiß nicht warum Avm (offiziell) nicht mehr möchte dass man die Fritte als Modem nutzen kann. Aber Fakt ist das es nach wie vor geht.20200107_055533 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
Telefonie und alle anderen Funktionen laufen auch sauber weiter....

Btw was wäre denn ne Alternative zur Fritte an nem Kabelanschluss?

Gruss fips
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Mitglied: Visucius
07.01.2020, aktualisiert um 09:34 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Möchte meine Fritzbox 6490 (Kabel-DSL von Vodafone), mehr oder weniger, zu einem Modem degradieren. Dafür gibt es zwei Gründe:

Sorry. Da bin ich im Thread verrutscht.

Deine Meinung ist Blödsinn.

Das sei Dir umbenommen. Ich habe nur schon unzählige, unzufriedene Fritze-Wifi-Leute zu (meist) UAP-AC Leuten gemacht, die rundum zufrieden sind. Weils dann einfach funktioniert, wie der Kunde es sich vorstellt.

Nur so nebenbei: Du bist ja offenbar auch nicht in der Lage mir zu erklären, wie Ruckus die Physik aushebelt und was die in dem hier angefragten Setup eigentlich besser können sollen.

Du verstehen? Ich frage nach "INPUT" ...
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
07.01.2020 um 09:38 Uhr
Naja schlecht positionierte fritzboxen, klar.

Oder wenn du eine 7170 nimmst, auch klar.

Kein Vorteil der uap.

Vorteil ruckus beamflex. Aber hey wenn man lesen kann ;) das erzählt einem keiner auf der uap Verkaufsveranstaltung
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Mitglied: Visucius
07.01.2020 um 09:50 Uhr
Die UAP-Verkaufsveranstaltung sagt Dir das nicht, stimmt! ... Aber die Zyxel-Verkaufsveranstaltung sagt Dir, dass sie "Smart-Antenna" nachweislich besser und günstiger können als die Typen von der Ruckus-Verkaufsveranstaltung

Aber jetzt ernsthaft ... für ne 3-Zimmer-Wohnung?!
Bitte warten ..
Mitglied: PeterGyger
07.01.2020 um 09:51 Uhr
@Visucius

Da widerspreche ich. Im GHz Bereich hat es ein mehrfaches an Kanälen.

Zweitens ist die Reichweite relativ vergleichbar mit 2.4 GHz. Ich hatte über 10 Jahre mit der Hardware eines ISPs Erfahrung gesammelt, wo wir bei WLAN Problemen für 2.4 und 5 GHz verschiedene SSIDs verwendet haben. Versuch macht klug.
Bitte warten ..
Mitglied: monstermania
07.01.2020 um 10:07 Uhr
Zitat von PeterGyger:
Zweitens ist die Reichweite relativ vergleichbar mit 2.4 GHz. Ich hatte über 10 Jahre mit der Hardware eines ISPs Erfahrung gesammelt, wo wir bei WLAN Problemen für 2.4 und 5 GHz verschiedene SSIDs verwendet haben. Versuch macht klug.
Das mag ohne Hindernisse, also bei freier Sicht so sein. Sobald aber richtige Wände (kein Trockenbau) dazwischen sind ist es mit 5 Ghz und Reichweite meist schnell vorbei.
Und dann ist es teilweise sogar so, dass Du im Nebenraum zwar noch die 5 Ghz Connection hast, der effektive Speed aber sogar langsamer ist, wie mit der 2,4 Ghz Connection vom gleichen AP.
Ja, Versuch macht klug!
Bitte warten ..
Mitglied: Visucius
07.01.2020, aktualisiert um 10:11 Uhr
Da widerspreche ich. Im GHz Bereich hat es ein mehrfaches an Kanälen.

Schöne Liste. Hier in der Liste, siehst Du dann, was bei 80 Mhz davon übrig bleibt:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_WLAN_channels

Zweitens ist die Reichweite relativ vergleichbar mit 2.4 GHz. Ich hatte über 10 Jahre mit der Hardware eines ISPs Erfahrung gesammelt, wo wir bei WLAN Problemen für 2.4 und 5 GHz verschiedene SSIDs verwendet haben. Versuch macht klug.

Das finde ich spannend und entspricht (leider) so gar nicht meiner Erfahrung (und der vieler anderer). Reden wir bei Deinen gelösten WLAN-Problem von "Inhouse-Installationen" oder Free Air?!
Bitte warten ..
Mitglied: monstermania
07.01.2020 um 10:15 Uhr
Zitat von certifiedit.net:
Naja schlecht positionierte fritzboxen, klar.
Manchmal kann man sich die Position halt nicht aussuchen (z.B. Keller, Telefonie) und dann braucht es halt einen zusätzlichen AP. Selbst in unserer 3 Zimmerwohnung komme ich mit dem WLAN der FritzBox aus dem Wohnzimmer nicht bis in die Küche (2 Wände). Mit dem extra AP klappt es dann problemlos auch in der Küche. WLAN der FritzBox deaktiviert und gut.
Bitte warten ..
Mitglied: PeterGyger
07.01.2020 um 12:22 Uhr
Hallo Monstermania

Wie bereits geschrieben, ich hatte über 10 Jahre täglich Kundenkontakt mit unterschiedlichen Netzwerkfragen / Problemen.

Ich sah die ersten Generationen von 5 GHz Route bei uns. Wir haben IP-TV Boxen mit unserem Router (vergleichbar mit einer Fritzbox) verbunden. Ipads, Tablets, Handy, Notebook, Notebooks unter Win und Mac / IOS. Ich hatte kleine KMUs und Private mit normalen Wohnungen und Häusern. Wir hatten nur die Aufgabe, dem Kunden zur bestmöglichen Lösung zu verhelfen. Wir haben mit 5 GHz täglich Erfolge. Vieles liegt an der Qualität (NIC / Treiber) der Endgeräte. So sieht meine Praxis von 2006 - 2018 aus.

Inzwischen läuft vieles in der WLAN Konfiguration automatisch und die Software ist so ausgereift, dass sie ihren Job sehr gut macht. Wahrscheinlich sieht es mit Profi Chipsätzen und High End Geräten wie MS Surface etwas anders aus.

Grüsse
Bitte warten ..
Mitglied: PeterGyger
07.01.2020 um 12:49 Uhr
Hallo Visucius

Die Kanalbreite spielt natürlich eine Rolle.
Wobei ich bei 2.4 GHz auch nur 2 (1 / 6) habe.

Nur Inhouse. WLAN bzw Funk ist einfach ein komplexes Thema. Ich habe in dieser Zeit alles an DE / EN Dokumenten verschlungen, um es zu verstehen. D.h. die Faktoren (AP Chipsatz / Antenne / Material in Umgebung / Endgeräte ) zu identifizieren und zu gewichten. Die Technik entwickelt sich weiter und daher bleibt einiges im Fluss.

Ehrlich gesagt, kenne ich diverse (männliche) Fachspezialisten die einfach eine schön klingende Theorie erzählen oder eine nicht prüfbare Hypothese aufstellen, um ihr Modell zu erklären. Das will und werde ich nicht tun. Als Praktiker gehe ich intuitiv vor und bin zufrieden, wenn es Erfolg hat. Vergleichbar mit einem Mediziner, welcher auch kein (MINT) Naturwissenschaftler ist

Grüsse
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
07.01.2020 um 12:53 Uhr
Das finde ich spannend und entspricht (leider) so gar nicht meiner Erfahrung
Das ist nicht nur in der Erfahrung und Praxis so sondern auch in der Theorie. Die Freiraumdämpfung bei 5 Ghz ist eben nun mal etwas größer als bei 2,4 Ghz. Zudem kommt dazu das 5 Ghz im Absorptionsspektrum von Stickstoff liegt (2,4 Ghz in dem von Wasserdampf)- Ein Grund warum diese Frequenzen für den terrestrischen und auch den Weltraum Funk völlig unbrauchbar sind wenn man sich den Aufbau der Atmosphäre vor Augen führt. Kein Wunder also das man diese "Abfall" Frequenzen für Umme dem gemeinen Volk überlässt während andere Millionen dafür zahlen.
5 Ghz wird zudem auch stärker von Bausubstanzen aller Art gedämpft wie das bei höheren Frequenzen nun mal so üblich ist. Alles Binsenweisheiten die man aus dem Physik Schulunterricht kennt sofern man dort aufgepasst hat.
Allso alles Fakten die eben die Reichweite von 5 Ghz zu 2,4 Ghz eben nicht egalisiert. Klar, im Nahbereich wird ein Laie es mit den Klötzchenschätzeisen seiner RFID Anzeige nicht merken. Für Profis sind aber immer die Funkzellen Übergänge relevant und da trennt sich die Spreu vom Weizen....
"Erfahrung" ist eben wie vieles andere immer relativ denn es macht einen Unterschied ob man 10 Heim WLANs bei Oma Grete und Co. einrichtet oder große, strukturierte WLANs mit 100 und mehr Nutzern.
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Mitglied: monstermania
07.01.2020 um 13:23 Uhr
Zitat von PeterGyger:
Inzwischen läuft vieles in der WLAN Konfiguration automatisch und die Software ist so ausgereift, dass sie ihren Job sehr gut macht. Wahrscheinlich sieht es mit Profi Chipsätzen und High End Geräten wie MS Surface etwas anders aus.
Ja, Profi-Geräte sind auf jedem Fall besser als z.B. eine FritzBox. Zumal ein guter AP von sich aus merkt, ob es sinnvoller ist einen Client per 5Ghz oder per 2,4Ghz zu connecten (Band-Steering). Das gab es lange überhaupt nicht bei den FritzBoxen. Und wenn ich mir z.B. meine Fritte zuhause ansehe ist die WLAN-Reichweite im Direktvergleich zu einem Unifi AP sehr bescheiden. Und zwar sowohl unter 5 Ghz als auch unter 2.4 Ghz.
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Mitglied: Visucius
07.01.2020, aktualisiert um 13:51 Uhr
Zitat von PeterGyger:

Die Kanalbreite spielt natürlich eine Rolle.
Und deshalb habe ich das bei meinem Hinweis, auf den Du widersprochen hast auch genau so definiert! Dazu kommt dann noch das Wetterradar, das meine sorgsam zusammengestellten Frequenzen gerne einmal am Tag zusammenwürfelt.

Das will und werde ich nicht tun. Als Praktiker gehe ich intuitiv vor und bin zufrieden, wenn es Erfolg hat.
... wie ich also 😉

Wobei ich 5 GHz eher als „mögliches Max“ Mit 80 und 2,4 im Parallelbetrieb eher als Fallback bzw. Kompatibilitätsnetz positioniere. Weshalb da 20 MHz konfiguriert sind. In der Praxis hängt dann aber meist alles was „hinter 1-2 Mauern und Decken“ ist im 2,4er Netz. Bandsteering hin oder her. Und wenn Du die Clients trotzdem „reinzwingst“ ist Verbindungsgeschwindigkeit niedriger als im 2,4er
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Mitglied: PeterGyger
11.01.2020 um 10:42 Uhr
Hallo Visucius

Ich habe der Kanalbreite nicht widersprochen. Ich kann nicht nur lesen, sondern es ist eines meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen.
Dank Internet findet man Tonnen an Informationen (DE / EN) zu WLAN und Kanälen.

Ich widerspreche ausdrücklich in folgenden Punkten:

A: 5 GHz hat mehr Kanäle und das ist auch logisch, da es die Weiter -Entwicklung von 2.4 GHz ist. Da kannst Du Wetter und Flughafen Frequenzen abziehen, da können wir über Kanalbreiten als Faktor mathematische Diskussionen führen. Es bleibt dabei.

B: Seit mehr als 5 Jahren nutzt in meinem privaten und geschäftlichen Umfeld niemand mehr das 2.4 GHz Feld. Ausser für die Mikrowelle Ja - die tiefere Frequenz hat mehr Reichweite. Aber WLAN bzw. Funk ist physikalisch ein komplexes Feld und die Faktoren die am Schluss die schnelle, stabile Verbindung ergeben beeinflussen sich teilweise gegenseitig (Kybernetik).

Wenn ich die neuen Spezifikationen von WLAN 6 als Antwort auf 5G Gefahr in den Firmen anschaue, dann geht es dort auch um "mehr" als nur "Hubraum = schneller".

Grüsse
Peter
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Mitglied: aqui
11.01.2020, aktualisiert um 20:39 Uhr
da es die Weiter -Entwicklung von 2.4 GHz ist
Das ist HF technisch aber sehr unglücklich formuliert und wird damit Unsinn ! Ein höheres Frequenz Spektrum ist ja niemals eine "Weiterentwicklung" von einem niedrigeren. Das wäre so als wenn man behaupten würde UKW Frequenzen sind die Weiterententwicklung von Kurzwelle oder bezogen auf das Wellenspektrums des sichtbaren Lichts das Blau die Weiterentwicklung von Rot ist. Physikalisch gesehen ist das Unsinn denn das hat mit "Weiterentwicklung" nichts zu tun.
Vermutlich aber meinst du damit nicht die grundlegende HF Physik sondern nur andere Modulationstechniken die wegen des größeren Spektrums bei 5Ghz dort eben mehr Bandbreite ermöglichen als im engeren 2,4 Ghz Band und hast das etwas unglücklich ausgedrückt.
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Mitglied: certifiedit.net
11.01.2020, aktualisiert um 21:40 Uhr
Naja physikalisch ist blau sogar quasi die Weiterentwicklung von rot. Rotverschiebung und so
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Mitglied: f3nrIs
12.01.2020 um 01:52 Uhr
Habe mir jetzt den MikroTik cAP ac - RBcAPGi-5acD2nD gekauft und schon hier liegen. Versuche den gerade mit der App zu konfigurieren und bin etwas erschlagen von den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten.

Ansich möchte ich insgesamt 3 SSID konfigurieren: eine für 2.4Ghz und 5Ghz die jeweils im VLAN10 sind, eine weitere die dann in VLAN20 vermittelt wird.

An einem Access-Port im VLAN10 hat der AP schon mehr oder weniger funktioniert, habe gesehen das er eine Adresse vom DHCP bezogen hat. Konnte aber nicht vom verbundenen Smartphone ins LAN pingen. Der AP steckt nun an einem Trunk-Port am Switch.

VLAN10 mit 192.168.10.0/28
VLAN20 mit 192.168.20.0/28

Wenn ich das richtig verstanden habe, muss der cAP als Bridge konfiguriert werden, damit die verbundenen Devices in LAN kommen. Die ist auch konfiguriert, funktioniert aber nicht. Wie kann ich dem cAP sagen, dass auf seiner LAN-Schnittstelle zwei tagged VLANs ankommen?
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Mitglied: aqui
12.01.2020, aktualisiert um 10:38 Uhr
Versuche den gerade mit der App zu konfigurieren und bin etwas erschlagen von den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten.
Deshalb ja die Empfehlung !
Hier findest du entsprechende Anleitungen wie man es ganz einfach zum Fliegen bekommt:
https://administrator.de/wissen/mikrotik-vlan-konfiguration-routeros-ver ...
https://administrator.de/wissen/dynamische-vlan-zuweisung-wlan-u-lan-cli ...
Besonders auch die dortigen weiterführenden Links.
Halte dich an die dortigen Beispiele dann klappt das sofort.
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Mitglied: f3nrIs
12.01.2020 um 11:54 Uhr
So ganz ist mir nicht klar, warum da bestimmte Schritte vollzogen werden. Der AP ist doch ansich nichts weiter als ein Switch, warum soll ich dann Routen setzen? Auch ist mir nicht klar woher du in dem einem Tutorial das Netz 10.99.0.0/24 her nimmst. Sowas braucht man doch nur wenn man einen Router einrichten will. Das Routing soll doch alles auf der pfSense erfolgen. Leuchtet mir nicht ganz ein. Auch halte ich die IP-Adressvergabe in den einzelnen VLANs für unnötig. Gateway soll ja jedes Mal direkt die pfsense sein, die in jedem VLAN jeweils mit der .1 ein Standbein da drin hat.

Das erschließt sich mir gerade nicht. Aber vielleicht kannst du da etwas Licht ins Dunkel bringen.
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Mitglied: aqui
12.01.2020, aktualisiert um 12:11 Uhr
warum soll ich dann Routen setzen?
Klar, die brauchst du logischerweise nicht setzen, denn das bezieht sich ja nur auf die Router Konfig. Bei der AP Anleitung unten sind auch keine Routen gesetzt. Einzig die Default Route sollte man setzen sofern man den AP mal aus einem anderen Netz als dem Management Netz managen will.
Ansonsten sind die Schritte immer gleich einfach:
  • VLAN Bridge einrichten
  • Ports der Bridge zuweisen
  • Tagging customizen
  • Virtuelle APs für die MSSID anlegen und die in die entsprechenden VLANs mappen.
  • Fertisch
Auch ist mir nicht klar woher du in dem einem Tutorial das Netz 10.99.0.0/24 her nimmst.
Was meinst du genau mit "woher nehmen" ?? Ist etwas kryptisch, denn generell kannst du dich ja frei bedienen aus den Millionen IP Adressen der privaten RFC 1918 IP Range: https://de.wikipedia.org/wiki/Private_IP-Adresse#Private_Adressbereiche
Wozu also diese Frage ??
Das 10.99er Netz ist das geroutete Transfer Netz zu einem bestehenden Internet Router sofern der Mikrotik Router in einer klassischen Router_Kaskade arbeitet.
Wenn er nicht kaskadiert ist dann kannst du diesen Teil der Konfig natürlich vergessen.
Deine ToDos beziehen sich rein nur auf das WLAN Setup im unteren Teil. Den Router Part kannst du da völlig ignorieren. Bzw. da zählt für dich nur das VLAN Setup wenn du mit MSSIDs arbeitest.
Hier findest du auch noch ein paar Anregungen dazu:
https://administrator.de/content/detail.php?id=396803&token=716#comm ...
Sowas braucht man doch nur wenn man einen Router einrichten will
Richtig ! Deshalb ist für dich auch nur unten der WLAN Teil relevant !
Du benötigst lediglich die o.a. Schritte und einen Tagged Uplink entweder auf deiner pfSense direkt oder den VLAN Switch sofern die pfSense mit ihrem Tagged Uplink an einem VLAN Switch hängt.
Siehe dazu auch hier:
https://administrator.de/wissen/vlan-installation-routing-pfsense-mikrot ...
Fazit:
Der WLAN AP hat für dein Setup nur ein einfaches VLAN Switch Setup und eine Management IP im Management VLAN, mehr nicht.
Das hier bzw. die o.a. Punkte reicht also im Setup wie du ja auch richtig erkannt hast:
https://administrator.de/content/detail.php?id=530562&token=693#comm ...
Halte dich daran dann klappt das sofort.
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Mitglied: PeterGyger
12.01.2020 um 12:30 Uhr
Danke für den mit argumentativ und faktenreichen Widerspruch. Ich kann Dir - und auch certifiedit.net - folgen und verstehe Deine / Eure Sichtweise. Was heisst, dass ich wieder etwas mehr "verstehe" und "lerne". Der alternative Antrieb zum Helfersyndrom hier die Zeit totzuschlagen

Wie immer kann man das Kind aus verschiedenen Richtungen anschauen ("Mind Map").

Fortschritt?

Wenn BMW und Audi in diesem Jahr ein typengleiches, neues Modell vorstellen, dann ist das eine Variation. Keine Weiterentwicklung.
Wenn nach 5 odr 10 Jahren Motorenentwicklung erstmals eine Einspritzung anstatt Vergaser oder ein Hybrid anstatt eines reinen Benziners eingesetzt wird, dann ist das - für mich - eine Weitereintwicklung. Keine Variation

WLAN

1997: 802.11 2.4 GHz mit 2 MBit/s
1999: 802.11b 2.4 GHz mit 11 MBit/s
1999: 802.11a 5 GHz mit 54 MBit/s
D.h. das 5 GHz Band kam nach dem 2.4 GHz Band. Und in der Technik nenne ich eine nachfolgende "Technologie" als einen Fortschritt (ISA -> EISA (Microchannel) -> PCI ...).
Der Fortschritt verstehe ich messbare Mehrleistung auf dem Endgerät. Das Band 5 GHz war nur eines der Faktoren (MIMO, Verschlüsselung, etc) , welche die Mehrleistung möglich machte.

Zitat von der Cisco Website
"Will Wi-Fi 6 cover 2.4 –GHz band?
The last upgrade for 2.4 GHz was 10 years ago. Wi-Fi 6 brings new improvements to the 2.4-GHz band that make your wireless work better with IoT devices that require more energy efficiency and better Wi-Fi coverage"

D.h. im Umkehrschluss das 2.4 GHz vor 10 Jahren durch 5 GHz "abgelöst" wurde. Warum? Weil plötzlich kurze Röcke Mode wurden? Oder weil der Geschmack sich von Wurst zu Fisch veränderte? Wohl eher nicht. Das 5 GHz Band war eine Weiterentwicklung, ein Fortschritt (IMO)

Das über 10 Jahren die 2.4 GHz Technologie weiterentwickelt wird, hat eher wenig mit WLAN (Datenübertragung Server Clients) zu tun. Und mehr mit IoT / Bluetooth / Zigbee / etc.)

Grüsse
Peter
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Mitglied: f3nrIs
12.01.2020, aktualisiert um 13:36 Uhr
So, habe es jetzt hinbekommen zumindest mal wlan1 (2.4Ghz) und wlan2 (5Ghz) mit Vlan10 funktionsfähig zu machen. Die Performance ist aber grottig. Im VLAN10 befindet sich jetzt noch ein Rechner auf dem ich einen iperf3-Server gestartet habe und da bekomme etwa 28Mbits mit 5Ghz.

Ich geh mal davon aus, dass da am WLAN-Interface Feintuning betrieben werden muss. So sieht es jetzt derzeit aus:

2020-01-12 13_17_27-window_li - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

2020-01-12 13_17_39-window - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Edit: Habe jetzt noch gesehen das ich auf AC umschalten muss im wlan2, jetzt habe ich so zwischen 78 und 98Mbits im Durchsatz. Schon besser aber irgendwie noch nicht zufriedenstellend. Frequenz/Kanal habe ich jetzt ebenfalls etwas nach hinten verschoben, einfach um anderen WLAN aus dem Weg zu gehen.
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Mitglied: aqui
12.01.2020, aktualisiert um 14:41 Uhr
Ich geh mal davon aus, dass da am WLAN-Interface Feintuning betrieben werden muss
Ja definitiv !
Siehst du ja auch gleich schon auf den ersten Blick in deiner Konfig oben !!!
Du hast auf 5Ghz die falsche schmale Bandbreite von 2,4Ghz konfiguriert. Das limitiert natürlich deinen Durchsatz. Für 2,4Ghz ist 20 Mhz OK für 5 Ghz natürlich nicht.
Guckst du hier:
https://administrator.de/forum/mikrotik-wlan-5ghz-kanäle-einstellen ...
Desweiteren ist falsch:
  • Country = No county. Das kann so niemals funktionieren. Hier muss zwingend DE eingestellt sein !
  • WPS sollte man aus Sicherheitsgründen immer aus machen !
  • Wireless Prot ist 802.11 alles andere sollte deaktiviert sein !
  • WDS Mode ist natürlich tödlich. Der AP soll ja keinesfalls repeaten ! Das gehört deaktiviert.
Steht aber auch alles in den entspr. Tutorials !

@PeterGyger
D.h. das 5 GHz Band kam nach dem 2.4 GHz Band.
Das ist richtig aber das 5 Ghz HF Spektrum war auch zu Neandertaler Zeiten schon da, wenn man's ganz genau nimmt auch schon gleich nach dem Urknall. Das HF Spektrum ist doch ein physischer Fakt, das wurde nicht entwickelt und auch nicht weiter entwickelt. Hier verwechselst du wohl etwas. Als Marconi auf Kurzwelle funkte gab es auch schon UKW Frequenzen nur das da eben keiner war außer Rauschen. 5Ghz gabs da auch schon... Das hatte der liebe Gott schon alles nach dem Urknall entwickelt.
das 2.4 GHz vor 10 Jahren durch 5 GHz "abgelöst" wurde.
Auch das ist sowohl sachlich als auch sprachlich falsch. Fakt ist ja das beide Bänder weiterhin produktiv koexistieren. Abgelöst in dem Sinne ist 2,4Ghz keineswegs. Wenn man es mit analogem TV vergleicht wurde das von DVB abgelöst, denn es verschwand völlig, was man ja von 2,4Ghz WLAN nun nicht behaupten kann. Ob eine Nutzung da noch sinnvoll ist ist eine ganz andere Frage. Wenn man auf einer einsamen Alm wohnt oder hinterm Deich ist das ja weiterhin eine Option, denn dort kann man ja dann auch auf 40Mhz Bandbreite gehen und annähernd den gleichen Durchsatz wie auf 2,4Ghz erzielen weil keine störenden Nachbarn da sind.
Das über 10 Jahren die 2.4 GHz Technologie weiterentwickelt wird, hat eher wenig mit WLAN
Das hat weder was mit dem einen noch dem anderen zu tune, denn das sind ja in sich eigene Entwicklungen. Es gibt halt keine frei nutzbaren Frequenzen als all diese ISM Bänder und da tummelt sich dann halt alles wenn man ohne Lizenz funken will !

Aber wir sollten hier der Fairness halber nicht den Thread vom TO kapern denn diese Themen sind eine andere Baustelle.
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Mitglied: f3nrIs
12.01.2020 um 15:23 Uhr
Mit diesem Setup hier...

2020-01-12 15_14_05-window_li - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

habe ich jetzt vom heutigen Testlauf die besten Ergebnisse erzielt. Bewegt sich zwischen 190 bis 230Mbits wenn ich 1 Meter daneben stehe. Irgendwie auch noch nicht so, dass was ich erwartet habe.

Des weiteren habe ich jetzt noch das Problem, dass ich mich mit meinem Gäste-WLAN im VLAN50 nicht verbinden kann. Ich sehe auf dem AP das es am wlan3-Interface minimale Kommunikation gibt, aber eine Verbindung kommt nicht zu stande. Muss irgendwie mit WLAN-Config zusammenhängen. Jemand eine Idee?
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Mitglied: aqui
12.01.2020, aktualisiert um 15:31 Uhr
Was hast du denn erwartet ?? Hoffentlich nicht die weltfremden Netto Werte ?!
https://www.tomsnetworking.de/content/reports/j2005a/report_wlan_luege/i ...
Und...hast du auch auf dem Radar das es ebenso von der anderen Seite abhängig ist.
Wenn du dort nur einen Laptop mit popeliger MIMO 1x1 hast der nur .11n oder .11a kann ist das ein hervorragender Wert. Deshalb kann man dazu nix sagen weil unbekannt...

Was das VLAN 50 anbetrifft hast du die VLAN Zuordnung zu 99,9% falsch konfiguriert im VLAN Switch. Aber ohne WinBox Screenshot oder Konfig können wir hier auch nur im freien Fall raten.
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Mitglied: f3nrIs
12.01.2020 um 15:35 Uhr
Ich teste mit einem Huawei Mate 10 Pro, soweit ich weiß hat das ein 2x2-Antenne. Wobei ich mir da nicht 100%ig sicher bin. Mehr geht definitiv.

Bei der Fritzbox 6490 habe ich 270Mbits gehabt und bei einer geborgten 7590 sogar 350Mbits. Alles getestet mit Iperf3 und oben genannten Huawei Smartphone. In diese Richtung hätte ich ehern erwartet.

Wenn das bedeutet das bei diesem AP somit das "Ende der Fahnenstange" erreicht ist, würde das bedeuten das ich einen Rückschritt habe. Gut. Es muss sich noch zeigen ob der cAP stabiler läuft als die Fritte. Aber vom Durchsatz her wäre es enttäuschend. Da habe ich irgendwie mehr erwartet bei dedizierter Hardware.
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Mitglied: f3nrIs
12.01.2020 um 16:11 Uhr
@aqui: Habe hier nochmal einen Screenshot erstellt und versucht alles drauf zu bekommen. Habe es genauso eingerichtet wie auch bei vlan10 der Fall ist, dort funktioniert es. Komisch.

2020-01-12 16_07_41-window_li - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
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Mitglied: f3nrIs
12.01.2020 um 18:06 Uhr
Komm hier nicht weiter mit dem Teil. Für das was das Gerät machen soll, ist die Software und Handhabung viel zu überladen. Verwirrung pur. Profi-Gerät hin oder her, es kann einfach nicht angehen, dass man fast einen ganzen Tag braucht um in der Konfiguration durchzusteigen für eine ansich simple Sache.

Performance ist auch nicht wirklich gegeben. Habe diverse Sachen ausprobiert: Video und Musik streamen (Youtube, etc) oder Sachen von einem NAS streamen/downloaden. Teilweise unerklärliche Unterbrechungen obwohl man nur 1-2 Meter daneben steht. Generell haut mich der Durchsatz nicht vom Hocker. Ich hätte zumindest irgendwas in der Region meiner Fritte erwartet.

Werde jetzt nochmal versuchen im offiziellen Mikrotik-Forum Hilfe zu bekommen, um wenigstens mal das Grundgerüst funktional zumachen. Aber ansonsten wird das Teil wieder zurückgehen.

Muss ich mir doch mal den Zyxel anschauen.
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Mitglied: Visucius
13.01.2020, aktualisiert um 09:44 Uhr
Vielen Dank für Deinen Test. Finde ich sehr aufschlussreich und im Mikrotik-Forum gibt es mMn. durchaus auch kritische Stimmen zur Wifi-Performance.

Die Zyxel finde ich auch spannend. Mir fehlen allerdings Erfahrungswerte zu den Geräten. Aber @transocean:s Erfahrung klingt vielversprechend.

Bzgl. Unifi hat Idomix schon mal Performance-Tests gemacht. Der kam auch ursprünglich aus der Fritzbox-Ecke:
https://www.youtube.com/watch?v=Ng3Vy81A_gs (ab Min. 2.30)

PS: Die nächste Preisstufe hat hier mal jemand verglichen (vermutl aber nicht mit den EU-Einstellungen?!):
https://www.youtube.com/watch?v=YH4GW4rzN90

PS: Achte bei Zyxel darauf, dass Du die (richtige) Stromversorgung gewährleisten kannst. Da liegt mW. - anders als z.B. bei Unifi - kein POI-Injektor bei.
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Mitglied: StefanKittel
13.01.2020 um 01:07 Uhr
Hallo,

Zitat von aqui:
Versuche den gerade mit der App zu konfigurieren und bin etwas erschlagen von den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten.
Hier findest du entsprechende Anleitungen wie man es ganz einfach zum Fliegen bekommt:
Meiner Meinung nach passen die Worte "einfach" und "Mikrotik" nicht gut zusammen.
Verstehe mich nicht falsch, ich finde die Geräte super. Ich setzte sie nicht ein weil mein Fachwissen dafür nicht reicht. Und ich vermute vielen Anderen geht es auch so.
Mit PFSense auf APU, Cisco-Switch und auch Unifi komme ich gut zurecht und weiß was ich mache.

Nur meine 50 Cent

Stefan
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Mitglied: monstermania
13.01.2020 um 09:16 Uhr
Zitat von StefanKittel:
Meiner Meinung nach passen die Worte "einfach" und "Mikrotik" nicht gut zusammen.
Verstehe mich nicht falsch, ich finde die Geräte super. Ich setzte sie nicht ein weil mein Fachwissen dafür nicht reicht. Und ich vermute vielen Anderen geht es auch so.
Besser hätte ich das auch nicht ausdrücken können! Ich finde es z.B. ärgerlich, dass den Mikrotik-AP manche Features fehlen (z.B. Band-Steering). Klar, wird jetzt hier gleich wieder die Diskussion losgehen, dass Band-Steering ohnehin nicht funktioniert... Nur andere Hersteller bekommen so etwas ja leidlich gut hin (z.B. Unifi, Lancom). Und selbst bei einer FritzBox funktioniert das ganz brauchbar.
Mit PFSense auf APU, Cisco-Switch und auch Unifi komme ich gut zurecht und weiß was ich mache.
Ditto.
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Mitglied: aqui
13.01.2020, aktualisiert um 09:40 Uhr
Wer mit einem Cisco Catalysten und IOS CLI zurechtkommt sollte eigentlich den ganzen Rest auch wuppen können...?!
Habe es genauso eingerichtet wie auch bei vlan10 der Fall ist, dort funktioniert es. Komisch.
Das Interface wlan3 ist kursiv, was bedeutet das es nicht aktiv oder online ist. Das siehst du auch in der Bridge VLAN Übersicht wo es unter Tagged gar nicht auftaucht eben weil es nicht aktiv ist.
Das musst du mal checken. Da stimmt ggf. etwas in der virtuellen Konfig nicht oder am Master WLAN.
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Mitglied: Visucius
13.01.2020 um 09:58 Uhr
Guck Dir mal den hier an:

https://www.youtube.com/watch?v=yVQPLU9nCpQ


Ab 33.40 hat er die Leistung wohl - in seinem Setup - relativ weit nach oben gedrückt.
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Mitglied: f3nrIs
13.01.2020 um 17:31 Uhr
Auf diese Werte komme ich laut der Anzeige in WinBox auch. Hatte vorher schon die gleichen Einstellungen herausgefunden. Die hauen aber nicht hin. Mit Iperf bekomme ich Werte die sehr nah an der Realität sind.

Zur Perfomance habe ich jetzt noch paar interessante Sachen herausgefunden. Es ist wohl so, dass ohne VLAN-Setup die Performance tatsächlich um fast 20%-30% besser ist. Konnte ich bestätigen. Liegt wohl daran das dann mehr Traffic direkt über die CPU abgewickelt wird (So zumindest in einigen Threads im Mikrotik-Forum gelesen). Konnte das tatsächlich auch bestätigen. Mögliche Lösungen sind wohl: 1. CAPsMAN verwenden oder 2. die Verbindungen zum VLAN über die Switch-Funktion im WinBox herstellen.

Warum das damit besser laufen soll, weiß ich nicht. Ansich sind dahinter ja auch nur Software-Konstrukte, die letztendlich auch die CPU fordern.

Mit beiden Funktionen kenne ich mich nicht aus und irgendwie bekomme ich da nichts zustande.

@aqui: Die WLAN-Ports scheinen sich von selbst aus zu deaktivieren wenn kein Gerät verbunden ist. Scheinbar eine Energie-Sparfunktion. Habe ich getestet indem ich einfach mal alle Geräte aus dem WLAN 5Ghz gehauen habe. Danach steht sofort kursiv da und im Bridge-Menü unter Ports sogar "disabled port". Verbinde ich mich wieder, steht dann "designated port".

Mit dem wlan3 war halt disabled weil kein Client verbunden war... ging ja auch nicht. Weil vermutlich irgendwas mit dem VLAN-Setting nicht stimmt. Wenn ich ohne VLAN-Setting mal nur ein wlan3 erstelle, funktioniert auch alles.
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Mitglied: f3nrIs
13.01.2020 um 21:29 Uhr
Ich habe jetzt nochmal bisschen weiter rumgespielt: Habe jetzt mal alles mal Schritt für Schritt gemacht, um zu schauen wo genau der Fehler passiert.

Ich kann eine Bridge erstellen, ich kann die drei SSID erstellen, alle Schnittstellen unter Bridge > Ports auf bridge1 zeigen lassen, die VLAN10 und VLAN50 einrichten, alles unter Bridge>VLANs zusammenführen. Erst wenn ich VLAN Filtering in der bridge1 anschalte und PVID 10 stelle, geht nichts mehr. Die PVID deshalb weil ich will das der Management Port im VLan 10 bleibt. Was auch klappt. Die beiden SSID im VLAN10 funktionieren weiterhin Problemlos.

Einzig wlan3 konfiguriert mit VLAN50 funktioniert nicht. Interessanterweise kann ich mich mit dem WLAN verbinden, liegt aber daran das ich mein Smartphone immer noch ein DHCP-Lease von VLAN10 hält und kein neues aus dem VLAN50 bekommt. DHCP ist aktiv, Firewall Scheunentor. Kann aber nicht das Gateway anpingen.

Zur Sicherheit nochmal überprüft ob auf dem Switch der Trunk mit VLAN50 aktiv ist. Check.

2020-01-13 21_22_31-window - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

2020-01-13 21_23_05-window - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Screenshots von meinem Lancom GS-1224. VLAN10 funktioniert ja auch über den Trunk.

2020-01-13 21_24_13-window - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Mittlerweile glaube ich das der cAP nicht mit VLAN-Trunk-Ports zurecht kommt. Hatte jetzt mal versucht eine neue Bridge nur für das VLAN50 zu erstellen, das geht aber nicht, da ether1 unter Bridge>Port nur einmal verwendet werden darf. Also ist das der einzig mögliche Weg und dieser funktioniert nicht. Er scheint es nicht zu unterstützen.

Wenn ich hier aktiviere...
2020-01-13 21_28_31-window - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Zum Beispiel auf fallback gehe, dann geht gar nichts mehr.
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Mitglied: f3nrIs
13.01.2020, aktualisiert um 22:00 Uhr
Heureka. Das war ja eine schwere Geburt. Ich hatte unter Bridge>VLANs immer auch die VLAN-Interfaces/Bridges mit hinzugefügt. War total unnötig und zuviel des Guten.

Falsch:

2020-01-13 21_24_13-window (2) - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Richtig:

2020-01-13 21_57_06-window - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Morgen kommt vermutlich der Zyxel AP, den werde ich mal von der Performance mal gegen den Mikrotik antreten lassen. Ich werde dann nochmal berichten.
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Mitglied: Visucius
13.01.2020 um 22:34 Uhr
Morgen kommt vermutlich der Zyxel AP, den werde ich mal von der Performance mal gegen den Mikrotik antreten lassen. Ich werde dann nochmal berichten.

Gerne auch mal auf „Distanz“ hinter 1-2 Mauern. Ich suche noch eine „optimale“ Reihenhaus-Lösung 😉
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Mitglied: aqui
14.01.2020 um 10:04 Uhr
Ich werde dann nochmal berichten.
Das wäre mal spannend...!
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Mitglied: Visucius
15.01.2020 um 21:32 Uhr
Und? Wie sind die Erfahrungen?!
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Mitglied: sk
15.01.2020, aktualisiert um 22:45 Uhr
Wunder sollte man vom NWA123ac-v2 keine erwarten. Das ist der mit Abstand preisgünstige AP im Portfolio von ZyXEL. Der im Youtube-Video mit dem Ubiquiti verglichene NWA123ac-HD ist bereits mehr als doppelt so teuer, obwohl auch dieser nur eine abgespeckte Variante höher positionierter Modelle ist.
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Mitglied: Visucius
16.01.2020 um 10:59 Uhr
Zaubern wird er vermutlich nicht können.

Aber wir reden beim TE ja auch immer noch von ner 3-Zimmer-Wohnung
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Mitglied: sk
16.01.2020, aktualisiert um 13:06 Uhr
Zitat von Visucius:
Aber wir reden beim TE ja auch immer noch von ner 3-Zimmer-Wohnung

Was ihn aber nicht vor einer unrealistischen Erwartungshaltung bewahrt.

Vorherige Information schützt vor Enttäuschungen. Ich habe jetzt den langen Thread nicht im Detail gelesen, aber den Unterschied zwischen Brutto- und Nettodurchsatz sowie zwischen Labor- und Realbedingungen sollte man schon kennen.

Wenn ich Sätze wie "Sollte vom Durchsatz her irgendwas in Richtung der max. 867Mbits schaffen können" lese, dann weiss ich Bescheid...
Seine mit der Fritzbox 7590 angeblich durch eine Wand gemessenen 350Mbits netto sind mit 80Mhz Kanalbreite und 2 Streams m.E. ein top Wert. Viel mehr wird auch mit teurerer Hardware kaum zu erzielen sein.

Gruß
sk
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Mitglied: f3nrIs
17.01.2020 um 17:36 Uhr
Wer anderen die Kompetenz abredet und hier einen auf Klug machen will, sollte solch einen Widerspruch wie hier...

Zitat von sk:


Vorherige Information schützt vor Enttäuschungen. Ich habe jetzt den langen Thread nicht im Detail gelesen, aber den Unterschied zwischen Brutto- und Nettodurchsatz sowie zwischen Labor- und Realbedingungen sollte man schon kennen.

Wenn ich Sätze wie "Sollte vom Durchsatz her irgendwas in Richtung der max. 867Mbits schaffen können" lese, dann weiss ich Bescheid...

...nicht bringen. Den damit disqualifiziert man sich nur selbst. Den ganzen Text nicht gelesen haben und dann über alles Bescheid wissen... alles klar. Also mal schön den Ball flach halten.

Mir ist durchaus bewusst das beim Huawei Mate 10 Pro, mit dem ich teste, nicht mehr geht. Hat vermutlich nur eine 2x2-Antenne. Habe auch mit einem etwas aktuellerem Notebook getestet, mit 4x4, und war bei 2m Abstand bei 550Mbits mit 7590. Während ich beim Huawei eben nur 350Mbit hatte. Es geht also definitiv mehr. Da ist dann die Frage wo dein Problem ist? Den 350Mbits sind eben kein "top Wert".

Getestet wurde übrigens durchgehend mit Iperf3 und tcp, was also Test unter Realbedingungen darstellt. Den was macht man hauptsächlich? Filme streamen oder Files irgendwo hinkopieren.

@Visucius Leider hat der Paketdienstleister (Hermes) mir einen Strich durch die Rechnung gemacht und meine Sendung irgendwie versaut. Ich hoffe das das Teil irgendwann nächste Woche Montag oder Dienstag den Weg zu mir findet. Sorry.
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Mitglied: sk
17.01.2020, aktualisiert 18.01.2020
Was ich mir ankreiden lassen muss ist, dass meine Ausdrucksweise offenkundig nicht geeignet war, Dir zu ermöglichen, die wohlwollende Intention meiner Ausführungen zu erkennen und statt dessen dazu geführt hat, dass Du Dich angegriffen fühltest. Hierfür entschuldige ich mich.

Auch auf die Gefahr hin, erneut missverstanden, verunglimpft und grundlos beschimpft zu werden, dennoch einige Anmerkungen:

Zitat von f3nrIs:
Mir ist durchaus bewusst das beim Huawei Mate 10 Pro, mit dem ich teste, nicht mehr geht. Hat vermutlich nur eine 2x2-
Antenne. Habe auch mit einem etwas aktuellerem Notebook getestet, mit 4x4, und war bei 2m Abstand bei 550Mbits mit 7590. Während ich beim Huawei eben nur 350Mbit hatte. Es geht also definitiv mehr. Da ist dann die Frage wo dein Problem ist? Den 350Mbits sind eben kein "top Wert".

Deine FB6490 unterstützt ac Wave1 mit 3x3 SU-MIMO und damit unter perfekten Bedingungen und Nutzung der maximalen Kanalbreite von Wave1 (80MHz) eine Bruttodatenrate von maximal 1300 MBit/s. Dein Huawai hat laut Fixit einen WLAN-Chip vom Typ Broadcom BCM43596XCUBG und 2 Antennen. Siehe https://ifixit-guide-pdfs.s3.amazonaws.com/pdf/ifixit/guide_100096_de.pd ... Laut Broadcom ist dies ein ac wave1-Chip (https://www.broadcom.com/products/wireless/wireless-lan-bluetooth/bcm435 ...). Größter gemeinsamer Nenner ist also ac Wave 1, 80MHz Kanalbreite, 2 parallele Streams. Unter idealen Bedingungen ergibt das - wie von Dir in der Ausgangsfrage erwähnt - eine Bruttodatenrate von ca. 867 MBit/s.

Brutto ist aber leider nicht netto - allein schon aufgrund des Protokolloverheads. Erfahrungsgemäß kann man sagen, dass eine maximale Nettodatenrate von etwas mehr als der Hälfte der jeweiligen Bruttodatenrate erzielbar ist, sofern es nur einen Client im WLAN gibt und auch keine Fremdstörer vorhanden sind. Bei 867 MBit/s brutto kann man bei entsprechenden Bedingungen irgendwo zwischen 400 und 480 MBit/s Nettodurchsatz erwarten.

Deine bei dieser Hardwarekonstellation gemessenen 260 MBit/s erscheinen vor diesem Hintergrund natürlich eher schwach. Dieses unbefriedigende Ergebnis muss jedoch nicht zwingend mit mangelnder Qualität des Accesspoints zu tun haben, sondern wäre sehrwohl auch durch spezifische Umgebungsbedingungen erklärbar, denn bereits ein völlig ungenutzter Accesspoint auf einem überlappenden Kanal in Reichweite des Clients oder Deines eigenes APs kann eine messbare negative Auswirkung auf den Nettodurchsatz haben (Stichwort CSMA/CA).
Du hast dann zum Vergleich eine FB7590 ausprobiert. Diese kann laut Datenblatt 4x4 MU-MIMO mit max. 1733MBit/s (also ac-Wave2, aber nur max. 80MHz Kanalbreite statt der optionalen 160MHz nach wave2-Spezifikation). Da der WLAN-Client aber der gleiche geblieben ist, ist der größte gemeinsame Nenner weiterhin Wave1@80MHz mit 2 Streams. Dennoch hast Du damit offenkundig deutlich bessere Nettodurchsätze gemessen. Dies könnte wiederum in geänderten Rahmenbedingungen zum Messzeitpunkt begründet sein, denn diese hast Du anders als unter Laborbedingungen im Realbetrieb eben einfach nicht unter Kontrolle (so meinte ich das oben bzgl. der Laborbedingungen - auch diesbezüglich hast Du mich offenkundig leider nicht richtig verstanden). Wenn man allerdings ausreichend viele Messreihen unter verschiedenen Konstellationen durchführt, kann man auch außerhalb des Labors durchaus herausarbeiten, welcher Accesspoint im Mittel bessere Werte erzielt. Dies unterstelle ich und gehe daher davon aus, dass Dein Befund im Ergebnis richtig ist und sich die FB7590 hier tatsächlich signifikant besser schlägt, als die FB6490.

Deinen in dieser Konstellation ermittelten Nettodurchsatz von ca. 350 MBit/s habe ich als "top Wert" bezeichnet und dabei bleibe ich auch, denn meine Aussage war wohlüberlegt. Zwar ist dieser Wert noch ein gutes Stück von den von mir oben genannten erwartbaren Nettodurchsätzen bei einer Bruttodatenrate von 867 MBit/s entfernt, aber Du hattest ja geschrieben, dass Du dieses Messergebnis hinter einer Wand erzielt hast. Dies sind eben keine idealen Bedingungen und sehr wahrscheinlich lag bei dieser Konstellation die Bruttodatenrate auch nicht bei 867 MBit/s. Wenn man dann noch den negativen Einfluss potentieller weiterer Clients und unerkannter Fremdstörer einrechnet, kann man mit diesem Wert berechtigter Weise sehrwohl sehr zufrieden sein und ich sehe kein Verbrechen darin, Deine Hoffnungen zu dämpfen, dass dies mit einem anderen Accesspoint unter sonst gleichen Bedingungen wesentlich besser ginge.

Wenn Du nun behauptest, dass dies kein Top-Wert sei, weil Du mit einem anderen WLAN-Client, der mehr als 2 parallele Streams verarbeiten kann, bessere Werte erzielt hast, dann vergleichst Du schlicht Äpfel mit Birnen. Selbstverständlich ist meine Bewertung des Messergebnisses auf die unter den technischen und sonstigen Bedingungen erwartbaren Werte bezogen. Wenn ich sage, dass mein Trabbi Vollgas 120km/h rennt und ich dies als super Wert einstufe, dann meine ich dies selbstverständlich im Vergleich zu anderen Trabbis oder bestenfalls im Vergleich mit ähnlich motorisierten Kfz wie einem Citroen 2CV. Dass ich damit nicht behaupten wollte, 120km/h seien auch für einen 12-Zylinder-Ferrari ein super Topspeed, dürfte doch wohl jedem klar sein...

Es mag auch sein, dass Du nicht nur Trabbis (dual-Stream acWave1-Geräte) hast und damit auch gerne mal schneller als 120km/h fahren würdest (also mehr als maximal 480MBit/s netto). Dann fahre damit aber bitte auch nicht auf einer Straße, die nur für 120km/h ausgelegt ist (der offenkundig bestellte ZyXEL NWA123ac-v2 hat halt nur ac-Wave1 2x2 SU-MIMO und wäre daher der Flaschenhals).
Aber wer bin ich, Dir zur Vermeidung von Fehlinvestitionen und enttäuschter Erwartungen gut gemeinte Ratschläge erteilen zu wollen? Du weisst ja schon alles und fragst hier nur zum Zeitvertreib. Mea culpa - das hab ich leider übersehen. Ich werde versuchen, dies künftig zu unterlassen.

Gruß
sk
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Mitglied: aqui
18.01.2020 um 09:26 Uhr
Top Analyse und top erklärt !
Das müsste man hier eigentlich als Referenz Thread in allen diesen Postings zitieren die Opfer von überzogenen (Marketing) Durchsatzraten sind.
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Mitglied: f3nrIs
18.01.2020, aktualisiert um 19:22 Uhr
Habe das Gerät jetzt doch noch bekommen.

@sk Ansich alles gut. Du magst in Sachen WLAN mehr wissen als ich. Ich bin hier nur Hobby-Admin. Die Sache ist aber die: Hier jemanden zu degradieren, der wie jeder andere auch, versucht Wissen zu erlangen und dann aber einen fundamentalen philosophischen Fehler in seinem Text einbaut, kann ich erst mal nicht ernst nehmen. Du hast dich erklärt, alles gut.

Ich habe meinen Test jetzt mal sehr einfach gehalten. Laborbedingungen kann ich hier nicht herstellen, da sind erstens zuviele Faktoren die man berücksichtigen müsste und zweitens muss man auch schauen ob das sinnvoll ist. Es geht ja um den Realen Einsatz, also ist es aus meiner Sicht besser gleich mit Realbedingungen zu testen.

Methode: Der Mikrotik cAP und der Zyxel NWA sind jeweils an der selben Position befestigt. Bei den Tests waren jeweils der nicht getestete AP aus, einfach um unmittelbare Störungen zu vermeiden. Vorab habe ich bei beiden Geräten die identische Kanal-Einstellung vorgenommen nachdem ich geschaut habe, welche am wenigsten "befahren" sind. Ich habe jetzt nur 5Ghz getestet. Sendeeinstellungen und Performance soweit möglich identisch. Messungen wieder mit Iperf3 durchgeführt, 4x10 Sekunden Interval daraus dann der gesamte Durchschnitt. Drei verschiedene Testorte mit jeweils vier Durchgängen Iperf3:

1. Einen Meter Luftlinie, keine Wand: Zyxel 181Mbits, Mikrotik 159Mbits
2. Zwei Meter Luftlinie,eine Wand: Zyxel 205Mbits, Mikrotik 122Mbits
3. Fünf Meter Luftlinie, zwei Wände: Zyxel 89Mbits, Mikrotik 66Mbits

Man sieht hier auch schon wieder einen Ausreißer beim Zyxel und ein Indiz dafür das ich keine Laborbedingungen habe. Warum der Zyxel bei einer Wand (Test 2) sogut abschneidet, kann jetzt durch die unterschiedlichsten Faktoren begünstigt worden sein. Tendenz geht aber eher in Richtung Zyxel als Gewinner.

Richtigerweise handelt es sich beim Zyxel nur um ein SU-MIMO mit 2x2-Antenne. Was natürlich ein Nachteil ist. Dafür überzeugt er durch schnelle Einrichtung und intuitive Bedienung. Wenn @aqui immer meint bei den Mikrotik-Geräten, wäre alles im Handumdrehen mit paar Klicks erledigt, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. :D

Einrichtung von Drei MSSID mit Kopplung an zwei verschiedeneVLANs, Einrichtung WLAN-Performance, Management VLAN und Secruity - ungelogen, weniger als 5 Minuten. Alles selbsterklärend, ich brauchte nicht mal eine Anleitung. Einzig nach dem Default-Login musste ich googlen. Alles sofort gefunden. Beim Mikrotik muss man am besten Informatik studiert haben.

Erkenntnis des Tages: Die Fritzboxen sind in Sachen WLAN ihr Geld scheinbar Wert. Meine Annahme das dedizierte Hardware zumindest auf ähnliche Werte im Durchsatz kommen sollte, wie diese, konnte nicht bestätigt werden und verwundet mich ernsthaft. Ich meine eine 6490 kostet neu 160€ und ein dedizierter WLAN-AP der die Hälfte kostet und sich eigentlich nur auf seine Hauptfunktionalität konzentrieren sollte, schafft es nicht mal annähernd in die Region. Interessant.

grobe Zusammenfassung zu den Geräten:

Zyxel NWA1123-ACv2

Vorteile
  • Schnelle Einrichtung, intuitives Webinterface
  • WLAN-Performance ebenfalls Mittelmaß, aber besser als der Mikrotik, vor allem durch Wände

Nachteile
  • Nur SU-MIMO
  • Kostet fast doppelt soviel wie der Mikrotik (82€ zu 49€)

Mikrotik cAP

Vorteile
  • MU-MIMO
  • Vielfältige Optionen und Einstellmöglichkeiten dank RouterOS von Mikrotik
  • Günstig

Nachteile
  • Interface über Winbox eigentlich eine Katastrophe (teilweise einfacher auf der CLI alles einzurichten)
  • Performance schwächelt wenn es durch eine Wand geht

Jetzt werden natürlich wieder welche kommen und sich beschweren, aber das ist nun die Erfahrung die ich mit den beiden Geräten gemacht habe. Grob zusammengefasst mit meinen Mitteln die mir zur Verfügung standen und wo es für meinen Einsatzort Sinn ergibt.

Welches Gerät behalte ich nun? Da beide sich nicht viel nehmen und der Zyxel einfach mal fast doppelt so teuer ist, wird es wahrscheinlich beim Mikrotik bleiben. Des weiteren auch wegen des MU-MIMO, sollte den doch mal paar mehr Geräte im WLAN sein. Sollte ich mir nochmal ein Setup komplett neukaufen müssen, würde ich aber auch keinen Mikrotik nehmen. Die Einrichtung ist viel zu unnötig umständlich.

Dann hier nochmal ein Video für @aqui - so sieht eine einfache Einrichtung von einem VLAN inkl. MSSID bei Ubiquiti aus, weil du auf die scheinbar nicht so gut zu sprechen bist (mit Zeitstempel): https://youtu.be/hhPGN4UJHAM?t=455

Er braucht hier ungelogen nicht mehr als eine Minute um ein VLAN an eine MSSID zu koppeln und genau zwei Untermenüs, während man sich als Anfänger bei Mikrotik eine blutige Nase holt und zwei Tage braucht um den Hintergrund zu verstehen. Hat auch sein Vorteile das RouterOS, man kann wirklich viel feinjustieren, aber ob das bei einem AP sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.

Grüße
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Mitglied: Visucius
18.01.2020 um 19:51 Uhr
Vielen Dank fürs mitteilen Deiner Erfahrungen!

Viel Erfolg und Spaß mit Deiner Wahl 😊
Bitte warten ..
Mitglied: Visucius
21.01.2020 um 23:41 Uhr
Hier nochmal ein ähnlicher Vergleich:
https://www.youtube.com/watch?v=KX6QKxGYHRI
Bitte warten ..
Mitglied: monstermania
31.01.2020 um 10:03 Uhr
Moin,
wer einen günstigen AP sucht, sollte sich ruhig mal die devolo Wifi Pro-Serie ansehen.
Die AP der Wifi Pro Serie gibt es ab 39€ aufwärts (z.B. Amazon). Teilweise wurden die 1200i/e sogar für 19,90€ verramscht!
Hab mir so einen 1200i gekauft und bin wirklich angetan davon. Funktioniert 1a an meiner OPNsense FW.
Klar, FW-Updates gibt es nicht mehr, da devolo den Support eingestellt hat, aber für den Preis bekommt man sonst auch keine AP mit Profi-Features. Und bei TP-Link/Netgear usw. gibt es auch meist auch keine FW-Updates.

Gruß
Dirk
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