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Kommentar vom Moderator tomolpi am 11.07.2020 um 22:48:57 Uhr
Titel "entschärft"

OneDrive: GUI lädt, move nicht

Mitglied: holliknolli

holliknolli (Level 1) - Jetzt verbinden

11.07.2020, aktualisiert 22:49 Uhr, 787 Aufrufe, 28 Kommentare

Hallo liebe alle,

befindet sich jemand aus dem Kreise der MS-Developer, speziell Onedrive unter den Teilnehmern hier?

Frage:

warum um alles in der Welt lädt Onedrive beim Verschieben von Dateien über die grafische Oberfläche des Explorers die Datein herunter, anstatt sie wie auf der Kommandozeile per move-Befehl einfach an der neuen Position ins Dateisystem einzuhängen?

Wir nutzen übrigens Onedrive 365 mit 1 TB Speicher, daher die Frage, weil:

Ich habe nämlich ein Verzeichnis mit ISO-Dateien wo anders hinverschoben. Waren "eh nur" über 300 GB. Am Nachmittag haben sich die ersten Leute beschwert, warum das Netz so langsam war.

Kann ja wohl auch nicht im Interesse Microsfts sein, große Verzeichnise, die einfach verschoben werden, und wo die Dateien nur im Cloud-Speicher liegen, erst downzuloaden müssen, wenn es technisch sehr wohl auch ohne Download geht mit move. Blockiert ja schließlich auch die Bandbreite vom jeweiligen Rechenzentrum Microsofts für nichts.

Hier besteht daher dringendst Handlungs- und Nachbesserungsbedarf!!!!!!!!!

Nochmal:

hätte ich das Verschieben auf der Kommandozeile mit move erledigt, wäre das ein Sache von Sekunden gewesen, anstatt einem ganzen Tag. Bei 300 GB geht sogar ein KMU-Frimennetz in die Knie.

LG,
Holliknolli
28 Antworten
Mitglied: certifiedit.net
11.07.2020 um 19:57 Uhr
Hallo Holli,

ich vermute, du weisst nun, warum die Cloud nicht immer so toll ist. Übrigens, warum movest du es dann nicht per cli?

und abgesehen davon, wegen 300GB geht das Firmennetz in die Knie, nur, wenn es falsch gesetuped wurde und 110% der Leitung stiehlt.

Zu guter letzt, schreib das dem MS-Support, deswegen gehst du doch in die Cloud, um immer direkt da nen guten Kumpel zu haben

Grüße
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Mitglied: holliknolli
11.07.2020 um 20:08 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Hallo Holli,

ich vermute, du weisst nun, warum die Cloud nicht immer so toll ist. Übrigens, warum movest du es dann nicht per cli?

und abgesehen davon, wegen 300GB geht das Firmennetz in die Knie, nur, wenn es falsch gesetuped wurde und 110% der Leitung stiehlt.

Zu guter letzt, schreib das dem MS-Support, deswegen gehst du doch in die Cloud, um immer direkt da nen guten Kumpel zu haben

Grüße

Hallo,

nun ja, die Cloud hat da in dem Fall schon Sinn, wenn Außendienstmitarbeiter mal schnell ne ISO brauchen. Kann sogar ohne VPN aus jedem Internet-Cafe geladen werden dann.

Und das Firmennetzt hat schon Gigabit, aber Internetzugang nur 20 Mbit nach außen. Braucht ja auch nicht mehr für das was da so gemacht wird.

LG,
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Mitglied: certifiedit.net
11.07.2020 um 20:20 Uhr
Hallo,

naja, wenn ich beim Kunden eine ISO brauch, dann hab ich die auf dem Stick. Sind leider in good old Germany und nicht im Baltikum, da hast selbst mobil auf dem Land kein Problem damit.

Im Firmennetz wärst du mit GBE damit in weniger als einer Minute durch, per Cloud vermutlich den Tag, die 20Mbit könnte man aber auch anders handlen, so, dass es nicht aus/ffällt.

Daher, selbst gegrabenes Loch. Würde über die Sticklösung nachdenken, bei 10 Außendienstlern kosten die Sticks auch nur noch 300€, wenn das nicht drin ist, sollte man sich das Geschäft mal genau anschauen, ob man da noch lange arbeiten will.

Schönes We!
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Mitglied: Lochkartenstanzer
11.07.2020, aktualisiert um 22:42 Uhr
Zitat von holliknolli:

Hallo liebe alle,

befindet sich jemand aus dem Kreise der MS-Developer, speziell Onedrive unter den Teilnehmern hier?

Frage:

warum um alles in der Welt lädt Onedrive beim Verschieben von Dateien über die grafische Oberfläche des Explorers die Datein herunter, anstatt sie wie auf der Kommandozeile per move-Befehl einfach an der neuen Position ins Dateisystem einzuhängen?

Stell Deine Fragen direkt asn den MS-Support.

lks

PS: ungalubliche Fehler kann man auch wegeditieren.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
11.07.2020, aktualisiert um 21:47 Uhr
Zitat von holliknolli:

Und das Firmennetzt hat schon Gigabit, aber Internetzugang nur 20 Mbit nach außen. Braucht ja auch nicht mehr für das was da so gemacht wird.


Das ist aber ein ziemlich kleines Datevolumen von nur 2,4MByte. Ist das pro Tag oder Pro Monat? Ihr solltet mal dringend übe reine Flatrate nachdenken.


Aber im Ermst: Wenn man nur eine 20Mbps-Leitung hat (oder eigentlich immer, wenn eine Firma dranhängt), sollte man traffic-shaping machen, damit notwendige Dienste nicht zu kurz kommen. In Zeiten von VOIP ist das sogar Pflicht.

Also doch eine Fehlkonfiguration, wenn dadurch die Firma lahmgelegt wird.

lks
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Mitglied: certifiedit.net
11.07.2020 um 21:47 Uhr
Jap, wie gesagt ;)
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Mitglied: Pjordorf
12.07.2020 um 00:18 Uhr
Hallo,

Zitat von holliknolli:
warum um alles in der Welt lädt Onedrive beim Verschieben von Dateien über die grafische Oberfläche des Explorers die Datein herunter, anstatt sie wie auf der Kommandozeile per move-Befehl einfach an der neuen Position ins Dateisystem einzuhängen?
Weil wohl die beiden Speicherplätze zwar in einer Wolke sind, aber sonst michts von einander wissen. Dmss dann dein nicht wolken Rechner herhalten.

Wir nutzen übrigens Onedrive 365 mit 1 TB Speicher, daher die Frage, weil:
Vorher über deine Wolken genauer Informieren...

Hier besteht daher dringendst Handlungs- und Nachbesserungsbedarf!!!!!!!!!
Nee.

Gruß,
Peter
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Mitglied: holliknolli
12.07.2020 um 02:00 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Das ist aber ein ziemlich kleines Datevolumen von nur 2,4MByte. Ist das pro Tag oder Pro Monat? Ihr solltet mal dringend übe reine Flatrate nachdenken.


ist ein Wald-und-Wiesen-KMU mit Firmensitz in der Pampa. 20 Mbit sind dort Maximum aber wir betreuen ja nur das KMU, Standortpolitik ist nicht unsere Aufgabe



Aber im Ermst: Wenn man nur eine 20Mbps-Leitung hat (oder eigentlich immer, wenn eine Firma dranhängt), sollte man traffic-shaping machen, damit notwendige Dienste nicht zu kurz kommen. In Zeiten von VOIP ist das sogar Pflicht.

die haben kein VoIP - die haben einen regulären Telekom-Anschluss mit Fax und nutzen nur intern VoIP, da keine Zweigstellen vorhanden sind.

Also doch eine Fehlkonfiguration, wenn dadurch die Firma lahmgelegt wird.

eigentlich nur das externe Internet, das nur dazu dient, Bestellungen und Aufträge entgegen zu nehmen. Die machen ja lediglich Vertrieb von Speziallösungen für Indurstrie-Kunden. Daher die vielen maßgeschneiderten ISOs und daher auch nur vor Ort runterladen über LTE mobil. Weil vorrätig halten auf dem Laptop die teuren Entwicklungen ist etwas zu riskant.

LG
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Mitglied: holliknolli
12.07.2020 um 02:05 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Daher, selbst gegrabenes Loch. Würde über die Sticklösung nachdenken, bei 10 Außendienstlern kosten die Sticks auch nur noch 300€, wenn das nicht drin ist, sollte man sich das Geschäft mal genau anschauen, ob man da noch lange arbeiten will.

Sticks sind nicht drin. Wenn die verloren gehen, sind auch die ISOs mit den teuren Individuallösungen weg. Da sollen lieber nur einzelne vor Ort nach Bedarf am Laptop geladen werden. Der kann nämlich allenfalls aus der Ferne gelöscht werden, wenn verschwunden - gut Bitlocker ist eh drauf, aber naja.

LG
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Mitglied: certifiedit.net
12.07.2020 um 02:17 Uhr
Sticks kann man verschlüsseln. Aber wer nicht mag.
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Mitglied: Visucius
12.07.2020, aktualisiert um 06:27 Uhr
Oha, die Kutscher erklären warum das Automobil des Teufels ist
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Mitglied: aqui
12.07.2020 um 11:18 Uhr
nun ja, die Cloud hat da in dem Fall schon Sinn, wenn Außendienstmitarbeiter mal schnell ne ISO brauchen.
Aber nur dann wenn es ein Private Cloud ist die man selber betreibt unter eigener Hoheit wie z.B. Nextcloud.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
12.07.2020, aktualisiert um 11:31 Uhr
Zitat von holliknolli:

Zitat von Lochkartenstanzer:

Das ist aber ein ziemlich kleines Datevolumen von nur 2,4MByte. Ist das pro Tag oder Pro Monat? Ihr solltet mal dringend übe reine Flatrate nachdenken.


ist ein Wald-und-Wiesen-KMU mit Firmensitz in der Pampa. 20 Mbit sind dort Maximum aber wir betreuen ja nur das KMU, Standortpolitik ist nicht unsere Aufgabe

Du hast den "Witz"/Tadel nicht verstanden:

20 Mbit ist eine Mengenangabe
20 Mbit/s ist eine Leistungsangabe.




Aber im Ermst: Wenn man nur eine 20Mbps-Leitung hat (oder eigentlich immer, wenn eine Firma dranhängt), sollte man traffic-shaping machen, damit notwendige Dienste nicht zu kurz kommen. In Zeiten von VOIP ist das sogar Pflicht.

die haben kein VoIP - die haben einen regulären Telekom-Anschluss mit Fax und nutzen nur intern VoIP, da keine Zweigstellen vorhanden sind.

Das macht nichts. Wenn wichtige Andwendungen da sind, muß man per traffic-shaping dafür sorgen, daß nicht eine allen anderen "das Wasser abgräbt".


Also doch eine Fehlkonfiguration, wenn dadurch die Firma lahmgelegt wird.

eigentlich nur das externe Internet, das nur dazu dient, Bestellungen und Aufträge entgegen zu nehmen. Die machen ja lediglich Vertrieb von Speziallösungen für Indurstrie-Kunden. Daher die vielen maßgeschneiderten ISOs und daher auch nur vor Ort runterladen über LTE mobil. Weil vorrätig halten auf dem Laptop die teuren Entwicklungen ist etwas zu riskant.

Dann mietet man sich einen Rootserver oder nimmt einen verschlüsselte USB-Platte mit.

lks

PS. Was macht Ihr eigentlich, wenn der Kunde nur eine dünne Leitung hat? Wartet der Außendienstler dort 4h bis ide ISO geladen ist und rechnet die Zeit ab?
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Mitglied: Visucius
12.07.2020 um 12:29 Uhr
... in der Hoffnung, dass die Daten - z.B. bei Hetzner - "sicherer" liegen als bei der in D gehosteten Cloudlösung von Microsoft?!

Abseits vom Aluhut ist das doch eher ein theoretischer Unterschied

Ich kann ja noch nachvollziehen, dass man die Daten im eigenen Unternehmen auf eigener HW haben möchte. Aber beim externes Hosting gehts doch dann eher um ne "Nachkommstelle".
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Mitglied: Lochkartenstanzer
12.07.2020, aktualisiert um 12:34 Uhr
Zitat von Visucius:

... in der Hoffnung, dass die Daten - z.B. bei Hetzner - "sicherer" liegen als bei der in D gehosteten Cloudlösung von Microsoft?!

In diesem Fall geht es um die Kontrolle wie die Daten aufbewahrt werden und das sich das "Interface" so verhält wie man es gerne haben möchte.

Dann kann er die Daten auf dem Server so hin und her schieben, wie er es gerne hätte und nicht so wie MS meint es ihm vorschreiben zu müssen.

lks

PS: Und ja, ich habe meine Daten lieber auf einem gehosteten Server bei Hetzner liegen (die kenne ich persönlich aus meiner Zeit bei einem ISP) als in der MS-Cloud, wo ich niemanden kenne.
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Mitglied: Visucius
12.07.2020, aktualisiert um 12:49 Uhr
Das mag ja alles sein. Aber dann sollten wir doch "Tacheles" reden:

Das der Klickie-Bunti-Kopiervorgang bei Windows über den lokalen Rechner läuft ist "Betriebs-systemimmanent". Das habe ich vor über 10 Jahren schon mit Netzwerktechnikern diskutiert. Vor allem im Vergleich zu nem Unix-System viel mir das damals auf.

D.h. aber

a) den Windows-Kram lokal vorzuhalten ist keine Lösung, sondern ein Rumdoktern an den Symptomen und das Rumreiten auf diesem Vorschlag ist heuchlerisch, weil sich hier offenbar einige ihr "Geschäftsmodell" schönreden (müssen).

b) das vorgeschobene Thema "Sicherheit" ist eher ein "gefühltes". Wenn man sich ansieht, welches Serverumfeld manche Firmen bieten. Bei "Sicherheit" gehts ja nicht ausschließlich um böse Geheimdienste ... sondern, das bezieht auch die individuelle Plattform-Stabilität und Backbone-Sicherheit mit ein. Und ja, ich vertraue da MS365 überraschender Weise auch Kompetenz zu - zumindest nicht weniger als nem anderen ISP, der nen OpensSource-Linux hostet und am Ende auch für nix haftet.
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Mitglied: certifiedit.net
12.07.2020 um 13:05 Uhr
Zitat von Visucius:

Das mag ja alles sein. Aber dann sollten wir doch "Tacheles" reden:

Das der Klickie-Bunti-Kopiervorgang bei Windows über den lokalen Rechner läuft ist "Betriebs-systemimmanent". Das habe ich vor über 10 Jahren schon mit Netzwerktechnikern diskutiert. Vor allem im Vergleich zu nem Unix-System viel mir das damals auf.

Bei Linux hast du ggf. die Abfrage oder musst dich selbst schlicht mit der cli herumschlagen (mach ich da und hier gerne!)

D.h. aber

a) den Windows-Kram lokal vorzuhalten ist keine Lösung, sondern ein Rumdoktern an den Symptomen und das Rumreiten auf diesem Vorschlag ist heuchlerisch, weil sich hier einige ihr "Geschäftsmodell" schönreden (müssen).

du meinst, "alles in die Cloud" ist also kein schöngeredetes Geschäftsmodell? Rechne mal gegen Cloud vs On Premise. On Premise hast du wenigstens noch möglichkeit zum "Gegensteuern". Warum du das schön redest - entweder du bist nicht so "dick" drin (siehe den Beitrag "was ist da in meinem Netz" - sorry, aber das kommt mir etwas komisch vor, in Bezug auf das Level, von dem du dich sonst immer so gibst), oder verdienst selbst gut mit "verkauften" Abos - anteilig - versteht sich. Ist ja auch einfach etwas "hippes" zu verkaufen, in dem man nur der erste sein muss.


b) das vorgeschobene Thema "Sicherheit" ist eher ein "gefühltes". Wenn man sich ansieht, welches Serverumfeld manche Firmen bieten. Bei "Sicherheit" gehts ja nicht ausschließlich um böse Geheimdienste ... sondern, das bezieht auch die individuelle Plattform-Stabilität und Backbone-Sicherheit mit ein.

Sicherheit ist nie 100% quantifizierbar, da geb ich dir Recht.

Aber, da geht es nicht nur nach Gefühl, dennoch muss man ein Gefühl für schaffen. Differenzier einmal aus der Sicht einer IT-fernsten Person zwischen "wir schieben alles auf sicheren Datastore xy" Und "wir schieben alles per whatsapp hin und her". wenn für dich beides eins ist (und das ist für viele alles "Cloud"), dann kenne ich die Löcher in deinem Aluhut, ansonsten gibt es da einen meilenweiten Unterschied, der jeden Vorteil von public Cloud (egal wie sicher einzelne Aspekte sind!) zu nichte macht, denn wenn du der Sekretärin erklärst, die Cloud ist sicher und für Sie ist ein Clouddienst eben "was im Internet, mit dem man Daten verschieben kann", dann ist da auch whatsapp dabei und, richtig. Wunderbar.

Dem letzteren hat hier keiner widersprochen. Wir sagen aber, on Premise kannst du besser sichernd überwachen, abtrennen und damit auf ein höheres selbstbestimmtes Niveau bringen, als wenn du mit Clouddiensten anfängst, die man dazu bucht, denn das mag (vielleicht, wobei ich daran mittlerweile etwas zweifle) bei den von dir gekauften systemen noch so sein, aber vielleicht braucht Benutzer X dann eben noch Addon Y und da du nicht erreichbar bist, oder weils eben doch so einfach geht (ist ja auch "Cloud") wird's einfach so dazugekauft wie eine App auf dem Handy, am nächsten Tag sind die Daten eben in diesen oder jenen Händen und am übernächsten (oder irgendwann im Zeitraum der Strafbarkeit) kommt mal die DS Behörde. Na gut, ein Aluhut ist immer drin und bis dahin ist der Cloudverkäufer auch über alle Berge. Zu dem kommt da noch so nettes wie Archivpflichten. Angenommen du kaufst System X und trägst darin sämtliche Daten ein. Nach 5 Jahren kommt ein System Y und hierin werden aus div. Gründen (techn, organ, kosten) nicht alle Elemente übernommen, on Premise schaltest du den Server ab und hast ein Backup, falls man etwas braucht. In der Cloud...im Zweifel zahlst du weiter, weil ohne den Dienst die Daten nicht brauchbar sind und der Export in der Form vielleicht auch nicht sinnvoll ist oder ein Weiterbetrieb günstiger ist. Also zahlst du dort im Zweifel dann noch weiter. (Ist nicht aus der Luft gegriffen, schon heute bemerke ich, dass man die Daten wesentlich leichter in die Cloud bekommt, als wieder aus Ihrer heraus. Ein Schelm, in deinen Augen Aluhut, wer sich dabei böses denkt.)

Natürlich gehört zur IT A-Z.

Um beim Thema zu bleiben: Cloud wurde hier ausgerollt, weil es so einfach war und die Verschlüsselung der USB Sticks so schwer - einfach so. Dafür dauert nun das herunterladen einer ISO (wofür eigentlich - ist doch alles in der Cloud?) weitaus länger, als wenn es lokal vorliegt.

Ein Aluhut ist das nicht, aber deine Aussage leider auch keine Krönung von irgendwas.

PS: Wer sagt dir eigentlich, dass wir "kritischen" Argumentierer nichts mit dieser oder jener Cloud zu tun haben?
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Mitglied: Visucius
12.07.2020, aktualisiert um 14:01 Uhr
Vorab - ich verdiene nix an MS365. Aber ich akzeptiere, dass es in meinem Umfeld die Möglichkeit ist, mit geringem Aufwand eine sehr umfassende Infrastruktur zu unterhalten. Und es bietet Kunden eine gute Interaktionsmöglichkeit mit deren Kunden.

Ja, es ist ne Cloud, mit allen potenziellen Nachteilen. Aber man muss die auch nicht mit nem gefühlten "MS-Malus" häßlich rechnen, das ist lächerlich. Und klar kann man das auch irgendwie selber hosten - total individuell - mit hohem Anfangsinvest, unglaublich viel Abhängigkeiten, Afa und Wartungsvertrag für Updates - ich mache das halt - in meinem Umfeld - nicht.

Hier kam ne Anfrage zu Windows und OneDrive/Sharepoint.

a) den TE dann "rund zu machen" und vorzuwerfen, er müsse halt "lokale (Windows-)Server vorhalten - mit denen Du zufällig Dein Geld verdienst - halte ich persönlich für nen schlechten Zug. Offenbar hast Du Dich ja angesprochen gefühlt

b) Ich habe Deine Buchstabengrab nur zum Teil gelesen. Wir reden hier von Business-MS365 ... nicht von irgendwelchen Cloud-Lösungen, deren Daten irgendwo verschwinden, auch nicht von Whatsapp und Konsorten. Aber wenn Du das alles in einen Topf wirfst, verstehe ich Dein Problem.

c) Ja, ich verstehe auch nicht, warum man Images zeitnah(?) vom Server ziehen können muss. Bloß unterstellen wir dem TE doch einfach mal, dass die naheliegende Option USB-Stick/FP offenbar "aus Gründen" verworfen wurde. Und gehen wir doch mal davon aus, dass es sich beiden "Images" nicht um Steuer-SW für militärische Drohnen handelt und die Geheimniskrämerei und die DSGVO einfach unberührt davon sind

Ganz offenbar funktioniert sein Setup ja - nur das umschichten ist halt ärgerlich zeitraubend
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Mitglied: certifiedit.net
12.07.2020, aktualisiert um 14:47 Uhr
Ganz offenbar funktioniert sein Setup ja - nur das umschichten ist halt ärgerlich zeitraubend

Das einzige beleuchtete Setup macht Probleme. Zu dem scheint die Bandbreite und die Menge der Daten disjunkt für die zügige Arbeit zu sein.

den TE dann "rund zu machen" und vorzuwerfen, er müsse halt "lokale (Windows-)Server vorhalten - mit denen Du zufällig Dein Geld verdienst - halte ich persönlich für nen schlechten Zug. Offenbar hast Du Dich ja angesprochen gefühlt

Nein, geht um das generelle, aber da du ja mit nichts Geld verdienst, was tangiert es dich denn? Ist der To schutzbedürftig, musst du den weissen Ritter spielen?

Übrigens hast du auf meinen Kommentar geschrieben, wie sollte ich das nicht auf mich beziehen. Übrigens, ich schrieb von nicht immer....daneben, wenn du sauber separieren kannst, Glückwunsch. Ich habe oft Gespräche in Richtung Cloud wird ja überall angepriesen, wie kann ich das [generell] umsetzen. [Sic.]. Da muss dann eben generell ein unter Umständen hin.

Daneben ist es schon gewisser Maßen ironisch, dass die Leute, die stark gegen MS schiessen plötzlich die MS Cloud richtig geil finden. (Warum? Keine ms Technik mehr? Verdient ms daran nichts mehr? - du machst das sogar in einem Beitrag. ).

Aber das ist wohl modern ohne langfristiges Konzept etwas raushauen...?
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Mitglied: Visucius
12.07.2020, aktualisiert um 16:27 Uhr
Zitat von certifiedit.net:
Das einzige beleuchtete Setup macht Probleme. Zu dem scheint die Bandbreite und die Menge der Daten disjunkt für die zügige Arbeit zu sein.
Wieso? Für den Kunden genügt die Bandbreite ja lt. TE.

Zitat von certifiedit.net:
Nein, geht um das generelle, aber da du ja mit nichts Geld verdienst, was tangiert es dich denn? Ist der To schutzbedürftig, musst du den weissen Ritter spielen?
Es geht doch nicht um "weißer Ritter". Nur beim Thema MS365 kommen immer die gleichen nebulösen Argumente a la DSGVO-Gefängnis, Daten weg usw. Wenn man das hinterfragt, womöglich noch Beispiele hören möchte, wirds ziemlich ruhig ... Und wenn das genau die Leute sind, die on site Installationen verkaufen, sollte man - wie ich finde - doch etwas differenzieren (können).

Zitat von certifiedit.net:
Übrigens hast du auf meinen Kommentar geschrieben, wie sollte ich das nicht auf mich beziehen.
Stimmt auffallend

Zitat von certifiedit.net:
Übrigens, ich schrieb von nicht immer....daneben, wenn du sauber separieren kannst, Glückwunsch. Ich habe oft Gespräche in Richtung Cloud wird ja überall angepriesen, wie kann ich das [generell] umsetzen. [Sic.]. Da muss dann eben generell ein unter Umständen hin.
Da gehe ich konform. Umso wichtiger, dass wir "hier" diese Unterscheidung auch bei der Kritik anwenden.

Zitat von certifiedit.net:
Daneben ist es schon gewisser Maßen ironisch, dass die Leute, die stark gegen MS schiessen plötzlich die MS Cloud richtig geil finden. (Warum? Keine ms Technik mehr? Verdient ms daran nichts mehr? - du machst das sogar in einem Beitrag. ).
Das klingt als würde ich "gegen MS schießen"?! Es ist zwar so, das ich selber für mich kein MS-Fan bin. Nur tut das doch nix zu Sache?! Ich bin doch nicht missionarisch unterwegs?! Ich erkenne an, dass es Leute gibt, die - im speziellen Office - nutzen wollen. Und das ist legitim und in vielerlei Hinsicht erspart man sich Problemchen, für die Lieschen Müller Pusteln am PC bekommt, wenn man den Marktführer nutzt und MS365 empfinde ich als Gesamtpaket für rund 4 EUR/Monat abzugsfähiger Aufwand durchaus eine überlegenswerte Alternative.
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
12.07.2020 um 16:44 Uhr
Na anscheinend bist du ja doch missionarisch unterwegs. Wenn du hier mit 4€ abzugsfähigem (!) Aufwand argumentierst. Erstens ist es meist mehr, zweitens rechne das Mal auf die übliche Nutzungszeit hoch, drittens, welche Unternehmensausgabe ist denn nicht abzugsfähig in der Konstellation. Richtig, das ist schon fast Täuschung um es besser dastehen zu lassen. Das als "nicht MS Freund..." Nun gut. Ist nichts mehr hin zu zu fügen. Wir wissen es nicht, womit du dein Geld verdienst, du spielst schliesslich nicht mit offenen Karten.

Ist ein wenig so wie bei den indischen Computerhotlines, bei denen du am Anfang einen Fehler im Eventlog und hinterher keine Daten mehr hast. Die wollen sicher auch nur das Beste.

Mit vermutlich Pharisäerisch angehauchten Missionaren muss man nicht diskutieren.

Grüße
Bitte warten ..
Mitglied: Visucius
12.07.2020 um 17:01 Uhr
Wenn Du meinst ...


PS: Sind 3,85 EUR/netto fürs Business Basic - habe gerade nochmal nachgeschaut. Und ja, gegenüber Afa von Server und darauf aktivierter SW-Lizenzen kann das Vorteile haben. Muss aber doch jeder für sich durchkalkulieren - und hängt am Ende natürlich(!) von der Anzahl der Lizenzen und der individuellen Situation ab.
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
12.07.2020 um 17:04 Uhr
Zitat von Visucius:

Wenn Du meinst ...

Könnt Ihr mit Eurem Stickvergleich aufhören? Wir kennen jetzt Eure Standpunkte.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: Visucius
12.07.2020, aktualisiert um 17:25 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Zitat von Visucius:

Wenn Du meinst ...

Könnt Ihr mit Eurem Stickvergleich aufhören? Wir kennen jetzt Eure Standpunkte.

lks
Danke, gerne.

Vorhin mit 12 jährigen Fortnite gespielt ... endete in einem ähnlichen Debakel ;)
Bitte warten ..
Mitglied: holliknolli
12.07.2020 um 22:42 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

PS. Was macht Ihr eigentlich, wenn der Kunde nur eine dünne Leitung hat? Wartet der Außendienstler dort 4h bis ide ISO geladen ist und rechnet die Zeit ab?

nene, hab doch geschrieben, dass der das mobil über LTE lädt. Das dauert gerade mal ein paar Minuten. Da dauert die Einschulung vom jewiligen lokalen Sysadmin in die Grundlagenkonzepte der Steuerungsysteme wesentlich länger.

LG,
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
12.07.2020 um 22:44 Uhr
Zitat von holliknolli:

Zitat von Lochkartenstanzer:

PS. Was macht Ihr eigentlich, wenn der Kunde nur eine dünne Leitung hat? Wartet der Außendienstler dort 4h bis ide ISO geladen ist und rechnet die Zeit ab?

nene, hab doch geschrieben, dass der das mobil über LTE lädt.

Ich kenne LTE-Standorte, die sind schlimmer als DSL, bzw sogar ohne LTE.


lks
Bitte warten ..
Mitglied: altmetaller
13.07.2020 um 11:20 Uhr
Hallo,

die Frage ist eher: Warum speichert man 300GB an (jederzeit reproduzierbaren) ISO-Dateien in der Cloud.

Gruß,
Jörg
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
13.07.2020, aktualisiert um 11:42 Uhr
Zitat von altmetaller:

Hallo,

die Frage ist eher: Warum speichert man 300GB an (jederzeit reproduzierbaren) ISO-Dateien in der Cloud.

Damit man sie "schnell" herunterladen kann, wen man beim Kunden ist, wie der TO schon sagte.

lks
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