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Cisco 880, 890 und ISR Router Konfiguration mit xDSL, Kabel oder FTTH Anschluss plus VPN und IP-TV

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Das folgende Tutorial ist ein universeller Leitfaden wie Cisco Router der Modellreihen 800 und höher sowie die modernen, aktuellen ISR Modelle 920 und 1100 für den hybriden Einsatz an ADSL+ bzw. VDSL/G.fast Anschlüssen sowie Glasfaser oder Kabel TV konfiguriert werden.
Generell gelten diese Konfigurationsschritte für alle IOS/IOS-XE basierten Cisco Router mit integriertem xDSL Hybridmodem oder Ethernet Breitband Port.
Die Cisco IOS oder IOS-XE Routermodelle stellen mit ihren weitreichenden NAT und Firewall Sicherheitsfeatures, dem integrierten Dual Mode ADSL+, VDSL sowie G.fast Vectoring Modem und der VPN Fähigkeit eine universelle Lösung für eine skalierbare und zukunftsorientierte Firmenanbindung kleiner und mittlerer Standorte mit xDSL oder Kabel TV WAN Bandbreiten dar. Sie sind ebenso für den anspruchsvollen Heimnutzer gedacht der Wert auf Sicherheit und maximalen Funktionsumfang legt.
Die Grundkonfiguration dieser Router ist durch die IOS Syntax universell und kann deshalb auch in Gänze oder Teilen auf alle anderen Cisco IOS Router- und Switchmodelle übernommen werden !

Inhaltsverzeichnis

back-to-topDie Router Hardware


Der Cisco 886va(w) und auch sein Gigabit Pendant 896 bzw. die derzeit aktuellen Cisco Cisco 900 oder Cisco 1100 sind sog. "Multi Service" ISR Router mit einem integrierten Multimode xDSL Hybrid Modem für VDSL2 und ADSL2/2+ (Annex B+J (ADSL2+ over ISDN)) sowie SDSL mit ITU G.993.2 (VDSL2) Super Vectoring, Profil 35b und G.fast.
Anwender ohne xDSL Anschluss z.B. mit einem Kabel TV Modem Anschluss oder Glasfaser, wählen 880, 890, 900 oder 1100er Modelle mit Breitband WAN Port. Der WAN/Internet Port dieser Modelle ist ein reiner Ethernet Breitband Port ohne ein integriertes Modem. Dieser kann dann direkt zum Anschluss an vorhandene Kabel TV Modems oder FTTH / FTTB (Fiber to the Home/Building, Glasfaser) Konverter genutzt werden.
Alle Modelle gibt es zusätzlich in einer Variante mit integriertem WLAN und/oder auch mit 4G/5G Mobilfunk Modem sowie auch VoIP Anschlüssen.
Eine Übersicht der 880er Modelle sowie die Datenblätter der 890er Modelle und der aktuellen ISR 900er sowie 1100er Modelle findet man auf der Cisco Webseite.

ISR Router besitzen durchgängig mindestens 4 integrierte Ethernet RJ-45 LAN Ports die VLAN fähig sind. Die 890er Modelle haben durchgängig 8 LAN Ports ebenfalls voll VLAN fähig und flexibel auch für weitere WAN Anbindungen nutzbar. (Multi WAN-Port Feature).
Cisco 880er Modelle supporten bis zu 20 VPN Verbindungen gleichzeitig (890 supportet 50 Tunnel, 926 und 1112 bis zu 200 VPN Tunnel) und eignen sich damit für anspruchsvolle KMU Firmennetze, Telearbeiter, einer LAN zu LAN Firmenvernetzung auf ADSL/SDSL oder VDSL Basis oder dem eigenen privaten Heimnetzwerk.
ADSL/VDSL fähige Modelle haben allesamt ein Multimode Hybridmodem an Bord. Das integrierte Modem ist zusätzlich SDSL fähig für Business Anschlüsse.
Mittlerweile bekommt man die 890er 1Gig Modelle recht preiswert auf Auktionsplattformen wie z.B. eBay usw. Neue Modelle u.a. sogar beim Discounter.

Die hier vorgestellte universelle Grundkonfiguration des Routers ist für beide vorgestellten xDSL Anbindungen (ADSL und VDSL) gleich. Sie unterscheidet sich lediglich in der Konfiguration der ADSL bzw. VDSL Modemeinstellung die unten in separaten Kapiteln vorgestellt wird.
Die Verbindung zum xDSL Anschluß (Telefondose TAE-F) erfolgt über einen handelsüblichen RJ-11 Port mit Mittelpin Belegung. Sofern der xDSL Anschluss noch mit TAE-F Dose ausgerüstet ist, dann mit einem handelsüblichen TAE-F auf RJ-11 Standard Kabel.

Das Tutorial zeigt eine Standardkonfiguration mit 2 angeschlossenen LAN Segmenten z.B. ein lokales Netzwerk und ein Gastnetz, aktivem DHCP und statischen DHCP Reservierungen z.B. für einen Server, NAS o.ä. und einer optionalen VPN Konfiguration mit IPsec oder L2TP VPN Protokoll.
Die Cisco ISR Router sind aktive VPN Router und supporten damit die remote VPN Einwahl für Home Office und mobile Mitarbeiter zum Datenaustausch oder die sichere Fernwartung.
Alles mit den üblichen onboard VPN Clients (L2TP) auf allen Endgeräten. VPNs auf L2TP Protokoll Basis nutzen so die jeweiligen onboard VPN Clients in jedem Betriebssystem und Smartphone und kommen ohne zusätzliche VPN Client Software aus.

Entfernte VPN Standorte bei Site-to-Site VPNs müssen dabei nicht zwingend mit Cisco Hardware ausgestattet sein. IPsec VPN Verbindungen sind problemlos zwischen allen VPN Routern/Firewalls die IPsec entweder mit IKEv1 oder IKEv2 beherrschen möglich.
Wichtig ist hierbei, das die eingesetzten Geräte (z.B. FritzBox, Lancom, NetGear, pfSense/OPNsense, Mikrotik, Microsoft, Linux, Apple Mac, StrongSwan usw.) der Gegenstelle diese VPN Protokolle ebenfalls beherrschen, was bei IPsec so gut wie immer der Fall ist.
Die weiterführenden Links am Ende weisen auf entsprechende VPN Praxistutorials hin die gemischte IPsec Standort- und Client VPN Lösungen mit entsprechenden Beispielkonfigurationen beschreiben.
Für die Router Modelle mit integriertem WLAN Accesspoint findet sich eine entsprechende WLAN Konfig im Abschnitt Wireless. Die Konfiguration ist zu denen dedizierter Cisco Accesspoints identisch.

Die initiale Konfiguration des Cisco Routers sollte immer über den seriellen Konsolen Port (Console) und dem mitgeliefertem seriellen, blauen Konsolen RS-232 Kabel mit RJ-45 Stecker und einem klassischen USB-Serial Adapter erfolgen. Alternative Terminalkabel haben den Adapter bereits im Kabel integriert.
Bei neueren Router Modellen ist die Konsole zusätzlich als USB Port verfügbar. Hier reicht ein normales Micro USB Kabel.

Als Terminal Programme nutzt man die bekannten Windows Klassiker PuTTY oder TeraTerm mit den Parametern 9600 Baud, N, 8, 1 (Keine Parity, 8 Bit, ein Stopbit) und schaltet alle Arten von Flow Control (Hardware, Software) AUS in den seriellen Port Settings der Terminalprogramme.
Bei den Terminalprogrammen ggf. die COM Ports durchprobieren (Windows) da sie nicht überall gleich sind.
Weiter hilft hier wie immer ein Blick in den Windows Geräte-Manager unter Serielle und LPT Ports.
Apple Mac Benutzer nehmen hier ZTerm (Shareware), ZOC oder das bordeigene screen Kommando und Linuxer haben mit minicom immer ein serielles Terminal gleich mit an Bord.
Wer keinen seriellen COM Port (DB-9 Stecker) mehr hat am Rechner, nutzt den oben genannten Seriell-USB Adapter.

Nicht ganz so sattelfeste Cisco IOS Kommando Nutzer finden HIER einen guten, grundlegenden Überblick für das Kommando Interface KnowHow. Bei Konfig Postings im Forum sollte man auf die Anonymisierung der Kennwörter achten bzw. auf das Vorhandensein des Kommandos service password-encryption.
Los gehts...


back-to-topAllgemeine Router Grundkonfiguration mit ADSL Anschluss


⚠️ Für die erhöhte Passwortsicherheit ist es ratsam ab Firmware Version 15.3.(3) unbedingt den Typ 9 der Passwortverschlüsselung zu verwenden. Das dazu benötigte Kommando zum Erstellen eines User Accounts mit Typ 9 Verschlüsselung und Admin Level 15 Zugriff lautet:
username <user> privilege 15 algorithm-type scrypt secret <password>
und ist in den hier aufgeführten Konfigurationen entsprechend berücksichtigt.

back-to-topIP Adress Translation (NAT)

Ein Router muss die internen Netzwerke die in der Regel private, im Internet nicht geroutete RFC1918 IP Netze haben, auf eine öffentliche IP Adresse umsetzen damit diese im Internet geroutet werden können. Dies geschieht mittels IP Adress Translation (NAT) bei jedem handelsüblichen Router oder Firewall.
Leider wird dieser Punkt in der Konfig oft übersehen diesen NAT Traffic entsprechend zu klassifizieren, denn der Router muss natürlich wissen was er übersetzen muss und was nicht. Die Klassifizierung geschieht bei Cisco über eine Accessliste.
Im Tutorial definiert dies die Accessliste 101 die das lokale Netz und das Gastnetz fürs NAT klassifiziert. Die ACL Nummer oder Name ist frei wählbar.
Alle NAT relevanten Kommandos sind auch in fett hervorgehoben, da sie essentiell sind für die Funktion des Routers

back-to-topInterner LAN Switch

Die ISR Router haben in der Regel mit den Ports x/0 bis x/3 einen internen Layer 2 VLAN Switch an Bord. Diese Switchports sind Layer 2 only und können ergo nicht direkt mit IP Adressen konfiguriert werden.
Das eigentliche Layer 3 IP Interface ist immer das auf diese Switchports gemappte VLAN x Interface. Auf diesem VLAN Interface werden alle IP und Routing relevanten Einstellungen zu dem dort anliegenden IP Netzwerk(en) gemacht. Im Default liegt das VLAN 1 Interface als Access VLAN (untagged) an allen Switchports an.
Hier im Beispiel sind es mit dem VLAN 1 Interface (Lokales LAN) und dem VLAN 2 Interface (Gastnetz) 2 aktive IP Netze.

Die folgende Standard IP Basiskonfiguration des Cisco Routers ist in blau gehalten. Die zusätzlichen oder zu ändernden xDSL Modem spezifischen Abschnitte die für eine ADSL, SDSL Konfiguration erforderlich sind, sind jeweils rot eingefärbt. (VDSL hat ein eigenes Kapitel!)
Optionale Kommandos die nicht zwingend für den Betrieb bzw. Konfig erforderlich sind, sind immer in (...) Klammern dargestellt oder entsprechend kommentiert. (Klammern bei Bedarf entfernen!) !
!
service timestamps log datetime localtime show-timezone year
service timestamps debug datetime localtime
service tcp-keepalives-in
service tcp-keepalives-out
no service pad
!
hostname Cisco_Router
!
security authentication failure rate 3 log
security passwords min-length 7
<-- Bei mehr (oder weniger) Passwort Stellen anpassen!
enable algorithm-type scrypt secret Geheim123
!
clock timezone CET 1 0
clock summer-time CEST recurring last Sun Mar 2:00 last Sun Oct 3:00
!
aaa new-model
aaa authentication login default local
aaa authorization network default local
aaa local authentication attempts max-fail 3
!
no ip source-route
no ip gratuitous-arps
!
ip dhcp binding cleanup interval 180
ip dhcp relay information trust all
<-- Nur wenn Cisco fremde Scopes bedienen soll (DHCP Relay). Sonst weglassen
ip dhcp excluded-address 192.168.100.1 192.168.100.149
<-- Schliesst diesen Adressbereich vom DHCP Pool AUS
ip dhcp excluded-address 192.168.100.200 192.168.100.254
(LAN DHCP Pool reicht somit von .150 bis .199 )
!
ip dhcp excluded-address 172.16.100.1 172.16.100.149
<-- Adress Pool für das Gastnetz (.150 bis .199)
ip dhcp excluded-address 172.16.100.200 172.16.100.254
!
ip dhcp pool Lokal
network 192.168.100.0 255.255.255.0
default-router 192.168.100.254
dns-server 192.168.100.254
<-- Weitere DNS Server werden durch Leerzeichen getrennt
(option 42 ip 192.168.100.254)
<-- Optional: NTP Zeitserver IP, (Zeile kann entfallen wer NTP nicht nutzt)
domain-name meinedomain.home.arpa
!
ip dhcp pool Gastnetz
network 172.16.100.0 255.255.255.0
default-router 172.16.100.254
dns-server 172.16.100.254
domain-name gast.meinedomain.home.arpa
!
ip dhcp pool WinServer
<-- Beispiel f. Zuweisung von fester IP auf MAC Adresse (IP zu Mac Binding)
host 192.168.100.170 255.255.255.0
client-identifier 01b0.0c6c.01c4.d2
<-- Hardware Mac Adresse des Clients (vorn ID "01" beachten !)
(hardware-address b00c.6c01.c4d2)
<-- Bei Client Mac Adressen die keinen HW_Identifier senden (Linux !)
(client-name winserver)
<-- Übergibt Hostnamen an den/die Clients (Optional)
!
ip domain name meinedomain.home.arpa
!

⚠️ (Alle folgenden "ip inspect..." Kommandos entfallen vollständig wenn statt der klassischen, alten CBAC Firewall mit ip inspect Kommandos die u.a moderne, Zonen basierte ZFW Firewall Konfiguration umgesetzt wird! (Bei neueren ISR Modellen erfordert die Firewall Funktion ggf. eine Lizenz!))
!
ip inspect name myfw http
ip inspect name myfw https
ip inspect name myfw pop3s
ip inspect name myfw imaps
ip inspect name myfw esmtp
ip inspect name myfw sip
<-- Firewall Application Gateway f. VoIP
ip inspect name myfw rtsp
<-- Firewall Application Gateway f. VoIP
ip inspect name myfw icmp router-traffic
ip inspect name myfw tcp router-traffic
ip inspect name myfw udp router-traffic
!
username admin privilege 15 algorithm-type scrypt secret Geheim123
!
controller VDSL 0
(firmware filename flash:VA_B_38V_d24m.bin)
--> Optional! Nur 880er Vectoring Modem Firmware !
!
lldp run
no cdp run
!
interface Ethernet0
no ip address
shutdown
!
interface BRI0
no ip address
shutdown
!

interface ATM0
no ip address
no atm ilmi-keepalive
!
interface ATM0.1 point-to-point
pvc 1/32
pppoe-client dial-pool-number 1

!
interface FastEthernet0
description Lokales LAN
no ip address
!
interface FastEthernet1
no ip address
!
interface FastEthernet2
no ip address
!
interface FastEthernet3
<-- LAN Port 4, hier Gastnetz anschliessen. (Kann entfallen wenn kein Gastnetz gewünscht.)
description Gastnetz
switchport access vlan 2
<-- Gastnetz Interface untagged VLAN 2
no ip address
!
interface Vlan1
description Lokales LAN (FastEthernet0 bis 2)
ip address 192.168.100.254 255.255.255.0
ip nat inside
<-- NAT Eingangsinterface
ip tcp adjust-mss 1452
<-- (⚠️ Nur bei Anschlüssen mit PPPoE erforderlich! Sonst weglassen)
!
interface Vlan2
description Gastnetz (FastEthernet3)
ip address 172.16.100.254 255.255.255.0
ip access-group GASTNETZ in
<-- (Optional: Wenn keine Gäste Einschränkungen o. ZFW Firewall aktiv, dann weglassen!)
ip nat inside
<-- NAT Eingangsinterface
ip tcp adjust-mss 1452
!
interface Dialer0
description xDSL PPPoE Internet Interface
ip address negotiated
ip access-group 111 in
<-- Firewall CBAC Inbound Access Liste. (⚠️ Diese Zeile entfällt bei ZFW Firewall!)
mtu 1492
no ip redirects
no ip unreachables
no ip proxy-arp
ip verify unicast reverse-path
ip nat outside
<-- NAT Ausgangsinterface
ip inspect myfw out
<-- Firewall aktiv auf dem Internet Port. (⚠️ Diese Zeile entfällt bei ZFW Firewall!)
encapsulation ppp
dialer pool 1
ppp authentication pap callin
ppp pap sent-username 001234567890123456780001@provider.de password 1234567

(⚠️ T-Business SDSL verwendet hier = t-online-com/<nutzer>@t-online-com.de )
ppp ipcp dns request
ppp ipcp mask request
ppp ipcp route default
<-- ⚠️ Dafür kann die statische Default Route entfallen !
!
ip dns server
<-- Aktiviert den DNS Caching Server
!
ip nat inside source list 101 interface Dialer0 overload
<-- NAT auf dem Dialer Interface für ACL 101 Traffic
!
ip access-list extended GASTNETZ
<-- Optionale Gast ACL erlaubt nur DNS u. Web (ggf. um weitere Dienste erweitern !)
3 remark Gastnetz Zugang
<-- ACL entfällt vollständig bei ZFW Firewall Konfig!
10 permit udp any eq bootpc any eq bootps
15 deny ip 172.16.100.0 0.0.0.255 192.168.100.0 0.0.0.255
20 permit tcp 172.16.100.0 0.0.0.255 any eq domain
25 permit udp 172.16.100.0 0.0.0.255 any eq domain
30 permit tcp 172.16.100.0 0.0.0.255 any eq www
35 permit tcp 172.16.100.0 0.0.0.255 any eq 443
!
ip access-list extended CLI-ACCESS
<-- ACL steuert Konfigurations Zugriffsrecht a. d. Router.
3 remark Konfig Zugang ACL
10 permit tcp 192.168.100.0 0.0.0.255 any eq 22
<-- Erlaubt SSH Zugriff
15 permit udp 192.168.100.0 0.0.0.255 any eq snmp 10161
<-- Erlaubt SNMP und Secure SNMP Zugriff
(20 deny ip any any log-input)
<-- Optional! Nur wer verbotene Telnet bzw. SSH Login Versuche mitloggen will!
!
access-list 101 permit ip 192.168.100.0 0.0.0.255 any
<-- ACL klassifiziert NAT u. triggert d. PPPoE Verbindung.
access-list 101 permit ip 172.16.100.0 0.0.0.255 any
!

⚠️ Die folgende ACL 111 entfällt vollständig wenn statt der CBAC Firewall Variante (ip inspect Kommandos!) die u.a modernere, Zonen basierte ZFW Firewall Konfiguration umgesetzt wird!
!
access-list 111 permit icmp any any administratively-prohibited
<-- Lässt wichtige ICMP Steuerpakete durch die Firewall passieren.
access-list 111 permit icmp any any echo-reply
access-list 111 permit icmp any any packet-too-big
access-list 111 permit icmp any any time-exceeded
access-list 111 permit icmp any any unreachable
access-list 111 permit udp any eq 5060 any
<-- VoIP (SIP) Port 5060. (Entfällt ohne VoIP Anlage, Telefone etc.) im lokalen LAN
(access-list 111 permit udp any eq bootps any)
<-- Nur wenn Internet Port per DHCP IP Addresse bezieht ! Sonst weglassen !
access-list 111 deny ip any any (log)
<-- (*1)"Log" Siehe u.a. Anmerkung: Parameter nur verwenden wenn man temporär Angriffe aus dem Internet protokollieren möchte. (ACL Logging kostet Performance !)
!
!
dialer-list 1 protocol ip list 101
<-- Startet die PPPoE Verbindung für ACL 101 definierten Traffic
!
ntp server de.pool.ntp.org source Dialer0
(*2) <-- Definiert externen NTP Zeitserver
ntp update-calendar
<-- Setzt auch die HW Uhr auf NTP Zeit
!
ip ssh version 2
ip ssh time-out 30
ip ssh authentication-retries 3
!
banner exec #
Sie sind verbunden mit VTY $(line) auf dem Router $(hostname)
#
!
line vty 0 4
access-class CLI-ACCESS in
<-- Telnet / SSH Zugriff nur aus lokalem LAN möglich (ACL "CLI-ACCESS")
login local
transport input telnet ssh
<-- Telnet / SSH Zugriff. Ist zur Sicherheit nur SSH gewünscht "telnet" hier weglassen.
!
end

(*1) Der Parameter "log" am Ende des letzten Filter Statements der ACL 111 deny ip any any zeigt alle unerlaubten externen Zugriffe im Router Log an und damit diejenigen weltweit, die versuchen den Router anzugreifen.
Es ist sehr interessant (und auch erhellend) das hohe Ausmaß dieser Angriffsversuche einmal live zu sehen, wenn man show logg eingibt oder sich die Syslog Messages des Routers schicken_lässt.
Wen es "nervt" und das Log zu groß wird (denn es gibt sehr sehr viele dieser Angriffe im Sekundentakt !) und wer Wichtigeres im Logging sehen möchte, kann das "log" Statement natürlich auch weglassen aus der ACL Definition.
Letztlich macht das ACL Logging den Router langsamer (Performance !), deshalb ist es besser auf lange Sicht die Logging Statements in den ACLs immer zu deaktivieren!

(*2) de.pool.ntp.org ist der ntp.org Serverpool für DE. Der Cisco arbeitet dann intern selber als NTP Zeitserver für Endgeräte (Siehe "Option 42" oben in der DHCP Server Konfiguration!)


Anmerkung zur DNS Server Konfiguration des Routers:
Die o.a. Grundkonfiguration geht davon aus das PPPoE oder DHCP am WAN Port genutzt wird. Damit lernt der Cisco Router die DNS Server IP Adressen des jeweiligen Provider Anschlusses immer automatisch.
Im Falle einer statischer WAN Port IP Adressierung muss man natürlich die DNS Server IP dann statisch mit dem Kommando:
ip dns-name server <ip_addresse_dns> angeben!
Bei dynamischen Zugängen mit PPPoE, DHCP usw. entfällt diese Angabe! Es sei denn man bevorzugt einen anderen DNS Server als den, den der Provider dynamisch übermittelt.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein write mem Befehl um diese Konfig im Router Flash permanent zu sichern. Ohne Sicherung ins Flash wäre die Konfig nach einem Reboot verloren !

back-to-topWAN / Internet Interface Setup mit VLAN Tag

Der Großteil aller Provider wie auch die Telekom (D) hat seit 2019 ihre Anschlüsse auf BNG umgestellt! Dies erfordert in der Regel ein VLAN Tagging auf dem WAN/Internet Interface. (VLAN ID 7 bei der Telekom)
Daher muss die Konfiguration des Internet Interfaces bei einem BNG Anschluss entsprechend angepasst werden, so das der Router ein VLAN 7 Tag mitschickt:

interface ATM0
description DTAG-BNG ADSL2+
no ip address
no atm ilmi-keepalive
!
interface ATM0.7 point-to-point
pvc 1/32
bridge-dot1q encap 7
pppoe-client dial-pool-number 1
!

Das o.a. Beispiel gilt für einen ADSL Anschluss.


back-to-topVDSL Konfiguration


Intern ist im Cisco das integrierte xDSL Hybridmodem im ADSL2+ Modus auf das ATM0 Interface des Routers gemappt und bei VDSL Betrieb ist es das Ethernet0 Interface. Es gilt also:
  • ATM Interface = nur ADSL Modem Verbindung
  • Ethernet0 Interface = nur VDSL Modem Verbindung
Das Dialer (PPPoE) Interface muss also immer auf das entsprechende Modem Interface gemappt sein, je nachdem welche xDSL Variante genutzt wird!

VDSL Pakete müssen in Richtung Provider, wie oben bei ADSL+ auch, ebenfalls mit einem 802.1q VLAN Tag versehen werden ! Bei der Telekom (D) ist das die VLAN ID 7. (ggf. andere bei alternativen Providern!)
Das interne VDSL Modem ist, wie oben schon angemerkt, physisch an die interne Router Ethernet Schnittstelle Ethernet0 gebunden und muss für VDSL damit eine tagged VLAN Konfiguration bekommen.
Dies bewirkt ein sog. Subinterface Ethernet 0.7 in der VDSL Konfig auf dem eigentlichen physischen Interface Ethernet0.

Wird der Router im VDSL Mode betrieben, kann (und sollte) das ATM0 Interface (ADSL) mit "Shutdown" per Konfig deaktiviert werden und das ATM Subinterface mit no interface ATM0.x point-to-point entfernt werden !
Da ADSL mehr und mehr ausstirbt ist also primär die VDSL Konfig und damit das VDSL Modem Interface Ethernet0 relevant.
Die im Folgenden rot markierten Kommandos müssen bei Einsatz eines VDSL Anschlusses hinzugefügt werden. Das ATM Interface (ADSL) wird dann abgeschaltet (shutdown).
!
-- Standard Grundkonfiguration wie oben --
!
controller VDSL 0
firmware filename flash:VA_B_38V_d24m.bin
--> Optional nur f. C880 Modell ! Supportet VDSL Vectoring beim 880er Modell !
!
interface Ethernet0
no ip address

no shutdown
!
interface Ethernet0.7
description VDSL Internet Verbindung - VLAN 7 tagged
encapsulation dot1Q 7
pppoe enable group global
pppoe-client dial-pool-number 1

!
interface BRI0
no ip address
shutdown
!
interface ATM0
no ip address

shutdown
pvc 1/32
pppoe-client dial-pool-number 1
!
-- Restliche Konfiguration nach dem Interface ATM0 ist von der o.a. Standart Grundkonfiguration zu übernehmen. --

(Ein show ip interface brief zeigt die korrekte Internetverbindung zum jeweiligen Provider an.)

⚠️ Das zusätzliche VLAN Tagging mit 4 Bytes Overhead hat auch Einfluss auf die MTU Werte bzw. das MSS Setting. Dieses muss entsprechend angepasst werden mit 1488 (MTU, Dialer) und 1448 (MSS f. int. LAN, VPN). Siehe zum Thema MTU auch hier.
Zudem ist sicherzustellen das keines der Interfaces im sog. shutdown Status ist !!
Shutdown bedeutet das das Interface deaktiviert ist. Dies kann immer mit dem Kommando show ip interface brief geprüft werden.
Auch wenn man sich die aktuelle Konfig mit show run ansieht, dann sollte keines der Interfaces im "shutdown" Modus sein. Ausgenommen natürlich NICHT verwendete Interfaces wie z.B. das ATM Interface wenn man VDSL nutzt !
Wenn dennoch eins der aktiven Interfaces ein shutdown anzeigt, bekommt man das mit:
conf t
interface xyz
no shutdown
<ctrl z>
wr
...schnell wieder gefixt.
Man kann später, wenn alles rennt, alle nicht benutzten Interfaces natürlich in den Shutdown versetzen. Beim Aufsetzen der Konfig und Testen kann das aber fatale Fehler ergeben so das man darauf während der Grundkonfiguration besser erstmal verzichtet !

back-to-topVDSL VLAN Tags bei alternativen VDSL Providern

Andere VDSL Provider nutzen statt der 7 bei der Telekom oft andere VLAN ID Tags ! Bei Vodafone z.B. ist das die VLAN ID 132.
Die korrekte Port Konfiguration für Vodafone VDSL (VLAN Tag 132) sieht dann z.B. entsprechend so aus:
!
interface Ethernet0
no ip address
no shutdown
!
interface Ethernet0.132
description VDSL Internet Verbindung - Vodafone
encapsulation dot1Q 132
no ip route-cache
pppoe enable
pppoe-client dial-pool-number 1


back-to-topVodafone Besonderheiten

Die folgenden Informationen gelten ggf. analog für andere Wiederverkäufer ohne eigenes Netz:
Vodafone ist in einigen Fällen Wiederverkäufer von Telekom VDSL Leitungen. In diesem Fall gilt dann weiterhin das VLAN 7 Tag !

Vodafone Usernamen sehen auf solchen Links dann so aus: vodafone-vdsl.komplett/ad123456789
Siehe dazu auch hier.
Bei M-Net in München ist die VLAN ID z.B. 40, Netcom Kassel verwendet ebenfalls das VLAN 132 für die PPPoE Einwahl wie Vodafone, Wilhelm.Tel z.B. 2526.
Es kann also nicht schaden sich vorher über die VLAN ID des Providers zu informieren. In der Regel findet man alle diese Angaben auf deren Support Webseite.

⚠️ Noch ein warnendes Wort zu Vodafone xDSL Anschlüssen !
Vodafone nutzt statt PAP eine CHAP Authentisierung auf dem PPPoE Interface (Dialer 0) ! Die Dialer 0 Konfiguration muss deshalb bei Vodafone Anschlüssen um die folgenden 4 Kommandos (fett) erweitert werden damit die PPPoE Einwahl auch bei Vodafone fehlerfrei klappt:
(PPP Standardkommandos der Übersicht halber weggelassen) :
!
interface Dialer0
description xDSL Einwahl Interface Vodafone
ip address negotiated
...
ppp authentication chap pap callin
ppp chap hostname vodafone-vdsl.komplett/vb123543
ppp chap password Geheim123

ppp pap sent-username vodafone-vdsl.komplett/vb123543 password Geheim123
...
!



back-to-topDie Firewall (CBAC) richtig einstellen


⚠️ Tip zur CBAC Accessliste 111, um hier Problemen und Missverständnissen vorzubeugen!:
Die Internet Port Access Liste 111 oben in der Konfig funktioniert NUR im Zusammenhang mit der konfigurierten CBAC Router Firewall, also dem Aktivieren der FW mit dem Kommando "ip inspect myfw out" auf dem Dialer Interface !!
Sie darf nicht im Mischbetrieb mit der unten beschriebenen, moderneren ZoneBased Firewall verwendet werden. Auch nicht einzelne Zeilen!
Man muss sich also bei Konfiguration der Firewall für ein Konzept entscheiden. Entweder CBAC oder ZFW !

Empfohlen wird grundsätzlich nur noch ein ZFW Firewall Konzept zu verwenden, da die CBAC Firewall langfristig aus IOS entfernt wird.

Übernimmt man die o.a. Router Konfig gänzlich OHNE irgendeine Firewallfunktion auf dem Internet Port muss die Access Liste 111 ganz weglassen werden oder man reduziert sie aufs Blocken von Ping, Traceroute und Redirect mit:
access-list 111 deny icmp any any echo
<-- Weglassen wer den Router aus dem Internet pingen möchte (Sicherheit !)
access-list 111 deny icmp any any traceroute
access-list 111 deny icmp any any redirect
access-list 111 permit ip any any

Der Betrieb des Routers am Internet ohne aktive Firewall und nur mit der NAT Firewall ist möglich aber aus naheliegenden Gründen natürlich nicht ideal.
Nur mit der aktivierten CBAC Firewall Funktion wird die o.a. ACL 111 dynamisch, sessionbasiert bei outgoing Sessions geöffnet. Siehe auch:
http://www.cisco.com/en/US/products/sw/secursw/ps1018/products_tech_not ...
Ohne aktivierte Firewall Funktion passiert diese Firewall Öffnung der ACL 111 nicht und Antwortpakete aus dem Internet werden dann blockiert !!

Wer z.B. einen internen FTP oder Web Server im lokalen LAN per Port Forwarding vom Internet erreichen will mit aktiver CBAC Firewall muss den Zugriff mit einer zusätzlichen ACL 111 Regel explizit erlauben.
Für FTP und HTTP/S sind das z.B. die folgenden zusätzlichen Statements in der ACL 111:
access-list 111 permit tcp any any eq ftp
access-list 111 permit tcp any any eq http
access-list 111 permit tcp any any eq 443

Erst dann kann man intern, im lokalen LAN, liegende eigene FTP oder HTTP Server (Web Server, NextCloud etc.) erreichen ! Einen entsprechenden statischen Eintrag für das Port Forwarding natürlich vorausgesetzt.


back-to-topWAN Interface mit DHCP (Kabel TV, Glasfaser etc.)


Kabel TV oder FTTH (Glasfaser Nutzer) arbeiten je nach Provider am WAN Port als DHCP Client. Bei Glasfaser aber auch teils PPPoE. Hier entfällt ggf. das PPPoE/Dialer Interface.
Entsprechend muss dann auch DHCP durch die Firewall erlaubt werden, ansonsten scheitert die IP Adressvergabe per DHCP am WAN/Internet Port !
access-list 111 permit udp any eq bootps any

Sorgt dann in der ACL 111 dafür das auch DHCP klappt. Eine entsprechende Ethernet Port Konfig sieht dann so aus: (Beispiel Internet auf Port FastEthernet 0):
!
interface FastEthernet0
description Internet (DHCP Adressvergabe !)
switchport access vlan 99
no ip address
!
interface vlan 99
description Internet Interface
ip address dhcp
ip access-group 111 in
<-- Firewall CBAC Inbound Access Liste
no ip redirects
no ip unreachables
no ip proxy-arp
ip nat outside
ip inspect myfw out
<-- Firewall aktiv auf Port
Die entsprechende Einstellung bei Verwendung der ZFW Firewall wird im ZFW Kapitel weiter unten beschrieben.
Router Modelle mit SFP Port supporten auch GPON SFPs sofern der Provider dies zulässt.


back-to-topVoIP mit "All IP" Anschlüssen (Annex J)


Von Cisco ist das entsprechende Modell C886VA und 890er Modell in einer Annex-J-Variante erhältlich C886VA-J-K9.
Besitzer der nicht J Version müssen aber keinerlei Sorge haben !
Die reguläre Annex-B-Variante Cisco C886VA-K9 ist auch voll am Annex-J-fähigen Anschluß funktionsfähig, mit geringfügig reduziertem Upstream. Ebenso die Annex A Variante.
Da die aktuellste xDSL-Modem Firmware Vectoring supportet sollte, wenn immer möglich, diese auch verwendet werden. Ältere Modem Firmware, speziell die im IOS Firmware Image embeddete Modem Firmware, quittiert dies durch den fehlenden Vectoring Support oft mit deutlich geringeren Connect Raten am DSLAM !
Die embeddete Modem Firmware z.B. der 15.4.3.M7 Version hat bessere Connect Raten als z.B. der Patch davor.
Gleiches gilt für den Cisco C896VA sowie das Cisco EHWIC-VA-DSL-B Modul (WIC) in den 1800er und 1900er Modellen.
Best Practice ist also immer die aktuelle Modem Firmware zu verwenden und separat vom Flash zu laden.
Die aktuelleste Modem Firmware (derzeit für den 886VA VA_B_38V_d24m.bin (Release B2pvC038v)) lädt man von der Cisco Support Seite und lädt sie über einen TFTP Server (z.B. HIER beschrieben mit dem Komando copy tftp flash: in den Flash Speicher des Routers.
Alternativ besteht die Möglichkeit es einfach per USB Stick über die im Router integrierte USB Buchse zu laden:
Cisco886va#sh flash:
-#- --length-- -----date/time------ path
1     48369856 Aug 25 2018 12:13:40 +02:00 c880data-universalk9-mz.156-3.M5.bin
2      2310912 Sep 2 2017 10:09:20 +02:00 VA_B_38V_d24m.bin

71753728 bytes available (56532992 bytes used)
Die Modem Firmware Datei für die 880er Modelle und die des EHWIC-VA-DSL-B Modul (WIC) (1800er und 1900er Router Modell) sind vollkommen identisch und passen in allen Modellen mit dieser (Broadcom) Modem Hardware.
Dann passt man die Konfig des VDSL Controllers entsprechend an um die Firmware zu laden:
!
controller VDSL 0

firmware filename flash:VA_B_38V_d24m.bin

!

Mit dem Kommando show controllers vdsl 0 überprüft man das korrekte Laden der FW:
Cisco886va#sh controllers vdSL 0
Controller VDSL 0 is UP

Daemon Status:           Up
Modem Status:            TC Sync (Showtime!)

DSL Config Mode:         AUTO
Trained Mode:   G.993.2 (VDSL2) Profile 17a

Full inits:             2
Failed full inits:      0
Short inits:            0
Failed short inits:     1

Firmware        Source          File Name
--------        ------          ----------
VDSL            user config     flash:VA_B_38V_d24m.bin

Modem FW  Version:      170321_1253-4.02L.03.B2pvC038v.d24m
Modem PHY Version:      B2pvC038v.d24m 
Modem Firmware Download über diesen Link.
Bitte zum Thema "richtige Modem Firmware" den Thread von @dog unten in den Weiterführenden Links lesen !
Die aktuelle Modem Firmware VA_A_39m_B_38u_24h.bin ist eine von der Telekom zertifizierte Firmware für VDSL Anschlüsse in D und sollte bevorzugt verwendet werden ! (Siehe Modem Firmware Release Notes).

Auch wenn der Router kein integriertes VoIP Telefonie Gateway hat (Cisco hat dafür andere Modelle) kann man ihn dennoch problemlos mit den üblichen VoIP Adaptern von Cisco, Grandstream, Gigaset GoBox-100 usw. betreiben.
Der Adapter wird einfach ins lokale LAN gehängt, die bestehenden analogen Telefone und DECT Telefone bzw. Fax dort angeschlossen und schon ist man mit den gewohnten Telefonen wieder per VoIP online und erreichbar.
Noch vorteilhafter ist natürlich eine kleine VoIP Telefon Anlage im lokalen LAN wie z.B. die Auerswald_C3000 oder C4000 die erheblich mehr VoIP Telefonkomfort inklusive Fax und Voice Mailboxen mit Mail Forward usw. und die Integration vorhandener analoger oder ISDN Telefone ermöglicht.
Oder last but not least man nimmt die all Cisco Lösung und richtet sich auch die VoIP Telefonie mit preiswerten Cisco Telefonen ein wie z.B.:HIER beschrieben.


back-to-topIPv6 Protokoll (Dual Stack) aktivieren


So gut wie alle Internet Provider supporten heutzutage das IPv6 Protokoll in einem Dual Stack. Dual Stack bedeutet das klassisches IPv4 und IPv6 auf dem Router parallel koexistieren. Moderne Betriebssysteme bevorzugen allesamt den IPv6 Betrieb. Bei vielen Providern ist es sogar Standard da diese aus Mangel an IPv4 Adressen keinen IPv4 Support mehr zum Endkunden machen sondern nur noch IPv6 (DS-Lite mit CGN).
Insbesondere die Telekom forciert die IPv6 Nutzung in ihrem Netz, so das es Sinn macht für das "modernere" Internet Protokoll gerüstet zu sein.
IPv6 hat den Vorteil das es dort kein NAT (Network Adress Translation) mehr gibt, ferner besteht keine Adressknappheit mehr wie bei IPv4.
Damit entfallen dann alle Problematiken mit Port Forwarding und auch die, die man in CGN Netzen (Provider NAT) mit DS-lite usw. kennt. Jeder bekommt automatisch vom Provider sein eigenes bzw. mehrere öffentliche IPv6 Netzwerke zugeteilt. Dadurch ist mit IPv6 immer eine direkte Verbindung aus dem Internet möglich.
Umso mehr ist deshalb natürlich die Firewall Funktion für IPv6 gefordert !
Wo vorher ein Großteil der Netzwerk Sicherheit bequem auf die NAT Funktion abgewälzt wurde, entfällt das nun bei IPv6 komplett und die Firewall muss allein für die Zugangssicherheit des lokalen IPv6 Netzes herhalten. Sie ist also ein sehr wichtiger und zentraler Punkt der IPv6 Konfiguration bzw. Sicherheit !
Genau aus diesem Grund sollte man das moderne, Zonen basierte ZFW Firewall Konzept verwenden. Alles was dort für IPv4 eingestellt ist gilt automatisch immer auch für IPv6 !
Deshalb die gute Nachricht: An der Firewall muss also für IPv6 nichts mehr extra eingestellt werden !
Die folgenden IPv6 Kommandos werden einfach der bestehenden globalen oder Interface spezifischen Konfiguration des Dialer 0 (Internet) und VLAN1 (lokales LAN) Interfaces hinzugefügt.
Los gehts mit IPv6...

Zuerst wird global IPv6 Routing aktiviert auf dem Router und der lokale DHCPv6 Server aktiviert der die per Prefix Delegation vom Provider vergebenen IPv6 Adressen an die Endgeräte im lokalen LAN verteilt:
!
ipv6 unicast-routing
ipv6 flowset
ipv6 cef
ipv6 dhcp pool DHCPv6
(prefix-delegation pool v6pdpool)
-->Optional !! Nur wer Prefixes an lokale v6 Router o. Firewall weiterreichen will. Sonst weglassen !!
import dns-server
domain-name meinedomain.home.arpa
!

Weiter geht es mit der Interface Konfiguration vom lokalen LAN und vom Internet Interface:
!
interface Vlan1
description Lokales LAN (FastEthernet0 bis 2)
ipv6 address provider-v6-prefix ::1:0:0:0:1/64

( Hier /64 Maske ggf. nach Provider Prefix Vorgabe anpassen.)
(ipv6 address FE80:BADE:AFFE:CAFE::1 link-local)
--> Optional wer eigene v6 Link Local Adressen FE80:: vergeben möchte !
ipv6 enable
ipv6 nd other-config-flag
ipv6 dhcp server DHCPv6 rapid-commit allow-hint
!
interface Dialer0
description xDSL Einwahl Interface Internet
ipv6 address autoconfig default
ipv6 enable
no ipv6 redirects
no ipv6 unreachables
ipv6 nd autoconfig default-route
ipv6 nd ra suppress
ipv6 verify unicast reverse-path
ipv6 dhcp client pd provider-v6-prefix (rapid-commit)

Sollte der Provider mit DHCPv6 keine two-message exchange Option supporten, dann lässt man den Parameter "rapid-commit" weg.
!


⚠️ Je nachdem welches Firewall Konzept man benutzt muss man am WAN Port eingehend UDP 546 erlauben (DHCPv6 Protokoll). DHCPv6 muss die Firewall eingehend passieren können damit die IPv6 Prefix Delegation sauber funktioniert.
Das Kapitel "Zone Based Firewall" weiter unten im Tutorial beschreibt das richtige v6 Setup dafür !

back-to-topIPv6 Prefixes im lokalen LAN weiterverteilen

Das zusätzliche Kommando ist optional und nur dann erforderlich, wenn Prefixes im lokalen LAN per DHCPv6 weitergreicht werden sollen an weitere IPv6 Router. Der Beispiel Prefix hier ist nur ein Beispiel und muss auf den eigenen angepasst werden!
ipv6 local pool v6pdpool 2003:BB:123:7B3A::/56 60
Dieses Kommando vergibt einen /60er Prefix aus dem vom Provider erhaltenen /56er Prefix per eigener Delegation weiter.

Damit ist die IPv6 Konfig abgeschlossen. Ggf. muss man das Dialer Interface einmal auf shut und danach wieder no shut setzen um eine neue PPPoE Negotiation und damit die Vergabe der IPv6 Adresse auszulösen. Ein einfacher Reboot des Router nach Sicherung der Konfig mit write tut es auch.

Mit show ipv6 interface kann man dann überprüfen ob es geklappt hat und der Router eine IPv6 Adresse bekommen hat:
cisco_router#show ipv6 interface
Dialer0 is up, line protocol is up
IPv6 is enabled, link-local address is FE80::CAFE:BADE:AFFE:123
No Virtual link-local address(es):
Description: xDSL Einwahl Interface Internet
Stateless address autoconfig enabled
Global unicast address(es):
2010:34:17BDF:2C5B:EAD6:F7FD:EF28:1F70, subnet is 2010:34:17BDF:2C5B::/64
[EUI/CAL/PRE]
valid lifetime 14259 preferred lifetime 1659
Joined group address(es):

Die korrekte v6 Prefix Delegation überprüft man mit show ipv6 dhcp int dialer0

Entsprechend klappt dann auch ein IPv6 Ping vom Router selber:
cisco_router#ping ipv6 www.heise.de
Type escape sequence to abort.
Sending 5, 100-byte ICMP Echos to 2A02:2E0:3FE:1001:7777:772E:2:85, timeout is 2 seconds:
!!!!!
Success rate is 100 percent (5/5), round-trip min/avg/max = 12/12/16 ms

Und dann natürlich auch vom lokalen Netzwerk auf einen IPv6 Server im Internet:
C:/Rechner/>  ping6 www.heise.de
PING6(56=40+8+8 bytes) 2010:34:17BDF:2C5C:EAD6:F7FD:EF28:1234 --> 2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85
16 bytes from 2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85, icmp_seq=0 hlim=57 time=15.341 ms
16 bytes from 2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85, icmp_seq=1 hlim=57 time=15.848 ms
16 bytes from 2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85, icmp_seq=2 hlim=57 time=14.812 ms 

Wer möchte kann natürlich auch noch das VLAN 2 (Gastnetz) mit IPv6 ausstatten:
!
interface Vlan2
description Gastnetz (FastEthernet3)
ipv6 address provider-v6-prefix ::2:0:0:0:1/64
(ipv6 address FE80::2) link-local
--> Optional wenn eigene Link Local Adresse. Sonst weglassen.
ipv6 enable
ipv6 nd other-config-flag
ipv6 dhcp server DHCPv6
!



back-to-topWLAN Konfiguration bei integriertem AP


Der Cisco 886va ist auch in einer WLAN Version erhältlich als Cisco886vaw. Unterschied zum 886va ist lediglich nur ein integrierter 2,4Ghz WLAN Access Point wie man es von gewöhnlichen Consumer xDSL Routern auch kennt. Die 890er Modelle haben einen Dual Radio AP mit 2,4 und 5 Ghz. Die o.a. Grundkonfiguration bleibt immer identisch bzw. gilt auch für andere Router Modelle.
Der integrierte WLAN Accesspoint ist dabei, WLAN-Router üblich, mit einer Bridge an ein virtuelles Gigabit Interface angehängt, was man je nach Bedarf mit einer Single SSID oder mit Multi SSIDs in ein oder mehrere LAN oder VLAN Segmente per Konfig hängen kann.
Damit ist auch dieser Router in der Lage mit einem einzigen physischen WLAN Accesspoint mehrere unabhängige virtuelle WLANs aufzuspannen die man in unterschiedliche Netz Segmente legen kann. (z.B. Gast- und Privat oder Firmen WLAN)
Somit sind kostengünstig 2 und mehrere WLANs mit einer Hardware zu realisieren z.B. in einem Firmenumfeld mit einem gesicherten Mitarbeiter WLAN und einem abgeschotteten Gäste WLAN mit Hotspot.
Der in_diesem_Tutorial beschrieben ist und entspricht damit der klassischen Standard Cisco IOS Konfiguration auf allen High End Accesspoints der Aironet Serie die es mittlerweile ebenfalls recht preiswert über Auktionsplattformen gibt.
Natürlich hat der AP auch ein entsprechendes grafisches Web Interface welches die WLAN Konfiguration erheblich erleichtert für Admins die nicht IOS affin sind. Allerdings ist dieses WebGUI erst erreichbar mit einer entsprechenden IP Konfiguration des WLAN AccessPoint Interfaces.
Als ersten Schritt gibt man dem WLAN AP Interface eine IP. Da diese in der Regel im lokalen LAN (VLAN1) liegt kann dies unnumbered erfolgen.
interface Vlan1
description Lokales LAN
ip address 192.168.100.254 255.255.255.0
ip nat inside
ip tcp adjust-mss 1448
!
interface wlan-ap0
description Management Interface des internen WLAN APs
ip unnumbered Vlan1

!

Alternativ mit einer statischen IP außerhalb des DHCP Adresspools
interface wlan-ap0
description Management Interface des internen WLAN APs
ip address 192.168.100.253 255.255.255.0

!

Jetzt kann man mit dem Kommando service-module wlan-ap 0 session sich auf den internen Accesspoint verbinden.
Da das Kommando recht kryptisch ist und sich das keiner lange merken kann, kann man einen Kommando Alias dafür anlegen mit
alias exec zumwlanap service-module wlan-ap 0 session
Nun reicht die Eingabe des Kommandos zumwlanap um auf das WLAN AP Kommandointerface zu gelangen:
cisco887vaw#zumwlanap
Trying 192.168.100.254, 2002 ... Open

Connecting to AP console, enter Ctrl-^ followed by x,
then "disconnect" to return to router prompt
C
% Password change notice.
-----------------------------------------------------------------------

Default username/password setup on AP is cisco/cisco with privilege level 15.
It is strongly suggested that you create a new username with privilege level
15 using the following command for console security.

username <myuser> privilege 15 secret 0 <mypassword>
no username cisco

Replace <myuser> and <mypassword> with the username and password you want to
use. After you change your username/password you can turn off this message
by configuring  "no banner login" and "no banner exec" in privileged mode.
-----------------------------------------------------------------------
User Access Verification
Username: 
Damit ist man nun auf dem Konfigurationsinterface des internen Accesspoints !
Der Default Username ist cisco mit dem Default Password cisco bzw. Cisco (großes "C")!
⚠️ Mit der Eingabe von ctrl ^ und x (oder ctrl, shift 6 und x) und dann der Eingabe von disconnect
kommt man immer wieder auf den Router Kommando Prompt zurück.
Mit der nun folgenden IP Adressierung des internen APs ist diese Prozedur aber dann zukünftig nicht mehr nötig. Dann ist der interne Accesspoint bequem aus dem lokalen LAN direkt zu erreichen per Telnet (PuTTY oder TeraTerm) oder per Web Browser.

Eine funktionsfähige einfache WLAN Konfiguration mit WPA-2 Sicherung und WLAN SSID (Name) Bitschleuder lautet folgendermaßen:
Current configuration : 3242 bytes
!
service timestamps debug datetime localtime msec
service timestamps log datetime localtime
!
hostname ap
!
no aaa new-model
clock timezone CET 1 0
clock summer-time CEST recurring last Sun Mar 2:00 last Sun Oct 3:00
ip domain name soho.intern
!
dot11 syslog
!
dot11 ssid Bitschleuder
authentication open
authentication key-management wpa
guest-mode
wpa-psk ascii 0 Geheim123
!
bridge irb
!
!
interface Dot11Radio0
no ip address
no ip route-cache
!
encryption mode ciphers aes-ccm
!
ssid Bitschleuder
!
station-role root
no dot11 extension aironet
bridge-group 1
bridge-group 1 subscriber-loop-control
bridge-group 1 block-unknown-source
no bridge-group 1 source-learning
no bridge-group 1 unicast-flooding
bridge-group 1 spanning-disabled
!
interface GigabitEthernet0
description the embedded AP GigabitEthernet 0 is an internal interface connecting AP with the host router
no ip address
no ip route-cache
bridge-group 1
no bridge-group 1 source-learning
bridge-group 1 spanning-disabled
!
interface BVI1
ip address 192.168.100.1 255.255.255.0
no ip route-cache
!
ip http server
no ip http secure-server
bridge 1 route ip
!
line con 0
privilege level 15
login local
line vty 0 4
login local
!
end


⚠️ Die interne IP Adresse des Accesspoints 192.168.100.1 muss immer außerhalb des DHCP Adresspools liegen damit es nicht zu IP Adresskonflikten kommt !
Im hiesigen Beispiel ist der DHCP Pool mit den IP Adressen von .100.150 bis .100.170 definiert so das wir mit der .100.1 im sicheren IP Bereich liegen !
Die Parameter dot11 ssid Cisco-887-WLAN und auch wpa-psk ascii 0 Geheim123 bestimmen den Namen des WLANs und das Zugangspasswort. Das muss entsprechend auf die eigenen Einstellungen angepasst werden !
Startet man nun einen Webbrowser im lokalen LAN und gibt dort als Ziel ein http://192.168.100.1 landet man direkt auf dem Web Interface des internen Accesspoints und kann diesen nun auch bequem per Web konfigurieren und diese Konfig Anpassungen vornehmen. (Siehe Screenshot)
Der direkte CLI Zugriff auf den AP mit seiner IP ist ebenfalls mit Telnet oder SSH so möglich.
d7b151954d6e7b4df1e57eff41bf7fcb

back-to-topWLANs mit MSSID, Radius etc.

Weitere, detailierte WLAN Konfigurationen wie MSSID, 802.1x Radius, dyn. VLANs usw. erläutert das hiesige Cisco Accesspoint Tutorial.


back-to-topVLAN Segmentierung konfigurieren


Um die Sicherheit zu erhöhen, ist es immer vorteilhafter das eigene Netzwerk in mehrere Segmente zu teilen.
Zum Beispiel 2 getrennte Firmennetze an einem Router zu betreiben oder das Heimnetz in Gastnetz und Hausautomation zu segmentieren.
Der Cisco Router hat vollen 802.1q VLAN Support mit an Bord so das diese VLAN Segmentierung einfach umzusetzen ist.
An dieser Stelle sei auf das hiesige_VLAN-Tutorial verwiesen, welches zusätzlich VLAN Konfigurationen für Switches im Detail behandelt.
Als Konfig Beispiel dient hier ein einfaches Hausnetz mit Segmentierung in privates LAN, Hausautomation und ein Gäste Netz. Letzteres wurde oben schon in der Grundkonfiguration als VLAN 2 realisiert, ist der Vollständigkeit halber hier nochmal aufgeführt.
So sähe dieses einfache Design aus:
cvlan_neu.
Als ersten Konfigurations Schritt legt man die beiden zusätzlichen VLANs an:
vlan 2
name Gastnetz
vlan 3
name Hausautomation

Damit erzeugt man automatisch auch 2 neue (virtuelle) Router IP Interfaces denen man entsprechende IP Adressen zuordnet:
interface Vlan2
description Gastnetz
ip address 172.16.100.254 255.255.255.0
ip access-group gastnetz in
<-- (Optional: Wenn keine Gäste Einschränkungen gewollt sind, dann weglassen !)
ip nat inside
!
interface Vlan3
description Hausautomation
ip address 10.3.3.254 255.255.255.0
ip access-group hausautomation in
<-- (Optional: Wenn keine Zugangs Beschränkung gewollt ist, dann weglassen !)
(ip nat inside)
<-- (Optional: Wenn kein Internet Zugang gewollt ist, dann weglassen !)
!

Eine wichtige Rolle spielen hier die Access Listen sofern man den Zugang zu den VLAN Netzwerken restriktiv handhaben möchte. Die folgende Liste am Hausautomations Netzwerk lässt z.B. einzig nur die Kommunikation mit dem privaten lokalen LAN zu und verhindert den Internet Zugang:
!
ip access-list extended hausautomation
permit udp any any eq bootpc
permit ip 10.3.3.0 0.0.0.255 192.168.100.0 0.0.0.255
deny ip any any
!

Alle Optionen der VLAN Zugangssicherung hier zu diskutieren sprengt den Rahmen dieses Router Tutorials, denn es ist auch ein Konfigurations Unterschied ob man die Access Listen basierte Absicherung benutzt oder gleich mit der unten im Tutorial besprochenen ZFW Zonen Firewall arbeitet.

Zurück zur VLAN Konfig... !:
Die 3 VLAN Netze 1 (Privat), 2 (Gäste) und 3 (Hausautomation) sind nun auf dem Router eingerichtet und es gilt diese Netze auf einen angeschlossenen VLAN Switch zu bringen. Das passiert wie bei VLANs generell üblich mittels eines VLAN getaggten Uplink, den man auf das Router Interface Ethernet 3 legt.
!
interface FastEthernet3
description Tagged Uplink auf VLAN Switch
switchport mode trunk
switchport trunk allowed vlan all
no ip address
!

Hat man die entsprechenden VLANs 1, 2 und 3 auch auf der Switchseite eingerichtet und auch dort den Uplink Port zum Cisco Router tagged für alle VLANs dort entsprechend konfiguriert, kann man jetzt aus jedem VLAN das dazu korrespondierende Cisco IP Interface anpingen und so die Erreichbarkeit prüfen.
Ein show vlan-switch Befehl zeigt eine Übersicht über die erstellten VLAN‘s.
(Für Details zur Switchkonfiguration sei hier nochmals auf das bereits oben genannte VLAN-Tutorial verwiesen !)


back-to-topDynamisches DNS


Dynamisches DNS ist erforderlich für Benutzer die den Router bei wechselnden Provider xDSL IP Adressen unter einer festen Hostadresse von außen erreichen wollen oder müssen. Häufig ist das z.B. für den gesicherten VPN Zugang mobiler Clients aufs lokale Netzwerk oder für schlichtes Port Forwarding auf lokale Server (Mail, Exchange, NexctCloud usw.) zwingend erforderlich.
Für die dynamische Anpassung der IP Adresse bei wechselnden Provider xDSL Adressen (nächtliche Zwangstrennung) sollte man deshalb immer einen DynDNS Dienst einrichten. Damit kann der Router immer mit einem festen Hostnamen wie z.B. meinrouter.dnshome.de erreicht werden, egal welche Provider IP er aktuell hat.
Derzeit noch kostenfreie Anbieter wie dnsHome oder deSEC sowie diverse andere lokale DDNS Dienstleister bieten sich da an.
Der DynDNS Dienst wird wie folgt auf dem Cisco Routern aktiviert: (Update method "http" und "add url")
(Wenn ein "?" Bestandteil der DDNS URL ist und per CLI eingetragen werden soll, muß zuvor die Taste „STRG“ und „V“ zusammen gedrückt werden. Dann kann mit „Shift“ und ? das Fragezeichen in die CLI eingetragen werden, ohne das die sonst per "?" übliche Cisco CLI Hilfefunktion startet !)
!
ip ddns update method dnsHome
http
add
http://<Subdomain:password>@www.dnshome.de/nic/update?Subdomain=<h>&myip=<a>
interval maximum 1 0 0 0
!
interface Dialer0
ip ddns update hostname <hostname>.<dyndns.domain>
ip ddns update dnsHome
!
(Es sind nur die zur obigen Grundkonfiguration zusätzlichen Kommandos hier aufgeführt.)

Kostenfreie DynDNS Accounts gibt es z.B. bei deSEC und dnsHome die DSGVO konforme Server betreiben und kein kommerzielles Interesse haben. Hier reicht als Minimum eine einfache Subdomain.
Falls es hier dennoch einmal kneifen sollte, hilft immer ein debug ip ddns update um den DDNS Update Prozess zu überwachen und zu troubleshooten. ACHTUNG: Benutzt man eine Verbindung über Telnet oder SSH zum Router, muss vorher term mon eingegeben werden, damit man die Debug Meldungen im Telnet oder SSH Fenster sieht !
Abgesehen davon wird einem auch über das Kontaktformular der o.a. DynDNS Dienstleister geholfen.


back-to-topPort Forwarding


Port Forwarding (Weiterleitung) nutzt man z.B. um einen lokalen Webserver, Cloudserver oder Kameras usw. öffentlich von extern (Internet) erreichbar zu machen. Mit Port Weiterleitung können Zugriffe von extern die lokale NAT Firewall überwinden.
Hier sollte man immer große Vorsicht walten lassen, denn man öffnet so das Internet ungeschützt auf lokale Resourcen! Wer also einen privaten NextCloud Server für die Familie oder ein öffentlich erreichbares NAS betreibt, sollte das tunlichst immer in einem geschützten und vom privaten IP Netz getrennten Segment (DMZ) machen !
Es sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, daß man solche von extern errreichbare Endgeräte nicht ins lokale, private LAN setzen sollte sondern besser ein separates DMZ VLAN dafür anlegt im Cisco. Dies trennt man mit einer Accessliste vom lokalen LAN ab um das private LAN abzusichern und so zu schützen.
Der Grund liegt auf der Hand, denn für den Zugriff muss ein Loch in die Router Firewall gebohrt werden und da ist es immer besser dies auf einem separaten DMZ IP Segment zu machen um das lokale LAN zu schützen.
Ist der Server ein lokaler, privater Server den man von außen erreichen möchte, sollte man generell aus Sicherheitsgründen vom Port Forwarding zumindestens unsicherer Ports absehen ! Ein VPN ist in dem Falle immer der bessere Weg.
Auch hier ist der Grund klar, denn diese Daten gehen immer ungeschützt, für jederman einsehbar über das öffentliche Internet. (Ungeschützte Kameras im Internet sind ein trauriges Beispiel dafür)
Ein VPN sollte für jeden der Wert auf seine Datensicherheit und Schutz legt hier oberste Priorität haben!
Wie man ein sicheres VPN mit diesem Router einrichtet erklärt das Tutorial im weiteren Verlauf oder die weiterführenden Links am Ende.
Nicht immer ist VPN sinnvoll, z.B. bei einem erreichbaren privaten Nextcloud Server. Hier ist Port Forwarding dann das Mittel der Wahl.

Das Beispiel hier zeigt eine sichere DMZ Variante mit Port Weiterleitung:
Zum Port Forwarding soll ein lokaler Webserver (Port TCP 80 und 443 = HTTP) wie z.B. NextCloud vom Internet aus erreichbar sein im neuen VLAN 3. (Standardkonfig von oben verkürzt wiedergegeben !)
interface Vlan3
description DMZ mit Webserver
ip address 172.16.200.1 255.255.255.0
ip nat inside
!
interface Dialer0
description xDSL Internet Interface
ip address negotiated
ip access-group 111 in
...
!
ip nat inside source list 101 interface Dialer0 overload
ip nat inside source static tcp 172.16.200.151 80 interface Dialer0 80
ip nat inside source static tcp 172.16.200.151 443 interface Dialer0 443

!

Nicht vergessen: Wer die CBAC oder ZFW Firewall betreibt muss am Internet Port die Accessliste anpassen die Traffic auf den Router passieren lässt!
access-list 111 permit tcp any any eq 80
access-list 111 permit tcp any any eq 443

Spricht man jetzt mit dem Web Browser von "außen" die WAN IP Adresse (Dialer0 IP) des Routers an, landet man auf dem lokalen Webserver in der DMZ der die lokale IP 172.16.200.151 hat.
Eine Port Verschleierung bzw. Port Translation erreicht man z.B. Mit dem Kommando:
ip nat inside source static tcp 172.16.200.151 80 interface Dialer0 50443

Um hier jetzt den lokalen Webserver zu erreichen gibt man im Browser http://<router_Internet_adresse>:50443 an.

back-to-topPort Forwarding mit ZFW Firewall


Die Port Forwarding Konfiguration im Zusammenspiel mit der ZFW Firewall beschreibt ein separates Tutorial im Detail.


back-to-topVPN Einwahl mit bordeigenen L2TP Windows, MacOS, Linux und Smartphone VPN Clients


⚠️ Bei Windows 21H2 unbedingt Patch HIER !)

Eine gesicherte Client VPN Verbindung dient dazu sicher und geschützt von extern auf Daten im lokalen LAN zugreifen zu können z.B. für Home Office Nutzer, Außendienst, remotes Management, u.a.
Als Client VPN kommt hier das bekannte L2TP Protokoll zum Einsatz (L2TP / IPsec mit vorinstalliertem Schlüssel).
L2TP VPN Clients sind generell in den Betriebssystemen aller oben genannten Endgeräte seit langem enthalten, sprich der im jeweiligen Betriebssystem immer vorhandene, bordeigene VPN Client.
Diesen zu nutzen hat den großen Vorteil das er das Installieren und Management von externer VPN Client Software fremder Hersteller erspart. Prinzipbedingt, bieten diese bordeigenen VPN Clients damit die beste und performanteste VPN Anbindung an das jeweilige Endgerät. Sie werden zudem über AD Directories und GPOs umfassend supportet, so das auch zentrales VPN Clientmanagement sehr leicht fällt.

Das zusätzliche Loopback Interface des Routers dient dazu den L2TP VPN Server ausfallstabil und in einer separaten IP Range zu betreiben. Würde man ihn an das lokale LAN Interface binden, bestünde die Gefahr bei einem LAN Link Verlust das damit auch das VPN nicht mehr funktioniert, was immer zu vermeiden ist.
Ein Loopback Interface kann technisch bedingt niemals einen Link Verlust erleiden bzw. ausfallen solange der Router mit Strom versorgt wird. Das sichert die VPN Erreichbarkeit von außen auch bei einer lokalen LAN Fehlfunktion.
(Die VPN Konfiguration der ZFW Firewall für den IPsec VPN Zugang wird unten im Kapitel zur Zone Based Firewall beschrieben !)
Die folgenden Kommandos sind der Cisco Router Konfig hinzuzufügen
!
aaa new-model
!
aaa authentication ppp L2TP_AUTH local
!
vpdn enable
!
vpdn-group L2TP
accept-dialin
protocol l2tp
virtual-template 1
no l2tp tunnel authentication
!
username vpnuser password geheim123
=> (L2TP Benutzername u. Passwort)
!
crypto keyring vpn_keys
pre-shared-key address 0.0.0.0 key Geheim
=> (vorinstallierten Schlüssel ändern !)
!
crypto isakmp policy 1
encr aes 256
authentication pre-share
group 14
!
crypto isakmp policy 2
encr aes 256
authentication pre-share
group 2
!
crypto isakmp keepalive 10
!
crypto isakmp profile dynip
description VPNs mit dyn. IP Adresse
keyring vpn_keys
match identity address 0.0.0.0
!
crypto ipsec transform-set L2TP-1 esp-aes 256 esp-sha-hmac
=> (Wichtig hier: Transport Mode!)
mode transport
crypto ipsec transform-set L2TP-2 esp-aes esp-sha-hmac
mode transport
!
crypto dynamic-map dynmap 10
set nat demux
set transform-set L2TP-1 L2TP-2
set isakmp-profile dynip
!
crypto map
vpn_cisco 10 ipsec-isakmp dynamic dynmap
!
interface
Loopback1
description Looback L2TP Pool
ip address 192.168.101.1 255.255.255.255
!
interface Virtual-Template1
description L2TP Dialin
ip unnumbered
Loopback1
ip nat inside
peer default ip address pool
l2tp-pool
ppp authentication ms-chap-v2 L2TP_AUTH
!
ip local pool
l2tp-pool 192.168.101.100 192.168.101.150
!
interface <WAN/Internet_Interface>
description Internet Port
ip address xyz
ip nat outside

crypto map
vpn_cisco => (VPN ans WAN Internet Interface binden !)
! ...

⚠️ Die folgende ACL ist nur dann erforderlich wenn ein CBAC Firewall Konzept genutzt wird!!
Bei Nutzung der moderneren Zone based Firewall (siehe Folgekapitel) entfällt diese ACL und wird durch die "ALLOWv4" Accessliste im ZFW Firewall Setup ersetzt!!

access-list 111 permit udp any any eq 1701
--> L2TP darf die CBAC Firewall passieren (Zeile in ACL 111 hinzufügen)
access-list 111 permit udp any any eq 500
--> IPsec darf die CBAC Firewall passieren (Zeile in ACL 111 hinzufügen)
access-list 111 permit udp any any eq non500-isakmp
access-list 111 permit esp any any

Die einfache Einrichtung der VPN onboard Clients in den jeweiligen Betriebssystemen ist dann analog vorzunehmen wie bei anderen L2TP VPN Firewalls und Routern auch und wird hier der Übersicht halber nicht extra beschrieben.

back-to-topL2TP bordeigene VPN Clients


Beispiele und detailierte Screenshots zum L2TP VPN Client Setup für die betriebssystemeigenen Clients unter Microsoft, Apple, Linux Android usw. findet man in den weiteren L2TP VPN Tutorials des Forums HIER und auch HIER.

back-to-topVPN Client Einwahl in einer reinen Apple Umgebung

Apple hat von Haus aus einen Cisco VPN Client in alle Apple Betriebssysteme wie Mac OS und iOS integriert.
In einem reinen Apple Client VPN Umfeld bietet sich dann als Alternative zum obigen L2TP auch die Option den Apple bordeigenen Cisco VPN Client in einer alternativen Konfig mit nativem IPsec zu nutzen.
(Achtung: Ein Mix mit L2TP ist nicht zu empfehlen ! Wer ein gemischtes VPN Client Umfeld hat, sollte in dem Falle immer ausschliesslich das obige L2TP VPN Protokoll nutzen !)
!
aaa new-model
!
aaa authentication login clientauth local
aaa authorization network groupauth local
!
username
vpnuser1 privilege 0 algorithm-type scrypt secret Geheim123
username
vpnuser2 privilege 0 algorithm-type scrypt secret Geheim321
username
vpngroup privilege 0 algorithm-type scrypt secret test123
!
crypto isakmp policy 10
encr aes 256
authentication pre-share
group 14
!
crypto isakmp policy 15
encr aes 256
authentication pre-share
group 2
!
crypto isakmp client configuration group
vpngroup
key
test123
dns 192.168.100.254 #
=> (oder, wenn vorhanden, lokale DNS Server IP)
domain vpn.test.intern
acl 107
=> (Split VPN ACL, kann entfallen wenn gesamter VPN Traffic in den Tunnel soll)
save-password
max-users 10
=> (Je nach Router Performance und Bandbreite einstellen)
banner # Willkommen im VPN von XYZ #
(Optional !)
pool
vpnpool
!
crypto isakmp profile VPNclient
description VPN Client Profil
match identity group vpngroup
client authentication list clientauth
isakmp authorization list groupauth
client configuration address respond
virtual-template 2
!
crypto ipsec transform-set myset esp-aes esp-sha-hmac
mode tunnel
!
crypto ipsec profile vpn-vti2
set transform-set myset
set isakmp-profile VPNclient
!
interface Virtual-Template2 type tunnel
description IPsec VPN Dialin
ip unnumbered
Vlan1
ip nat inside
ip virtual-reassembly in
tunnel mode ipsec ipv4
tunnel path-mtu-discovery
tunnel protection ipsec profile vpn-vti2
!
interface
Vlan1
ip address 192.168.100.254 255.255.255.0
!
ip local pool
vpnpool 192.168.100.240 192.168.100.250 (Anpassen auf eigenen Client IP Bereich im lokalen LAN außerhalb d. DHCP Range !)
!
end

⚠️ Auch hier ist die Erweiterung der ACL 111 nur dann erforderlich wenn ein CBAC Firewall Konzept genutzt wird!!
Bei Nutzung der moderneren Zone based Firewall (siehe Folgekapitel) entfällt diese ACL und wird durch die "ALLOWv4" Accessliste im ZFW Firewall Setup ersetzt!!
...
access-list 111 permit udp any any eq 1701
access-list 111 permit udp any any eq isakmp
access-list 111 permit udp host any any eq non500-isakmp
access-list 111 permit esp any any
...

Die ACL 107 (nur CBAC Setup, nicht erforderlich bei ZFW!!) die den VPN Traffic für das lokale Netz klassifiziert, wird erweitert :
access-list 107 permit ip 192.168.100.0 0.0.0.255 any
--> (Split VPN)
Wichtig: Diese ACL 107 kann entfallen wenn der gesamte Client Traffic in den VPN Tunnel soll. (Gateway Redirect)

Konfig des iPhone / iPad IPsec Clients...:
(Als Ziel IP Adresse die WAN (Dailer) Port IP Adresse oder eigene dynamische DNS Adresse eintragen !)

iphone-neu

Screenshot des Mac OS-X onboard IPsec Clients:

mac-neu

Sollte es mit dem VPN Zugriff einmal klemmen, dann kann man sich mit folgenden Befehlen auf Fehlersuche machen:
debug crypto isakmp und debug crypto ipsec. Mit show crypto ipsec sa und show crypto engine connection active werden noch weitere Info’s angezeigt.
Mit Hilfe des Befehls show crypto isakmp sa kann man unter anderem sehen wieviele Pakete verschlüsselt (decrypted) und entschlüsselt (encrypted) wurden.
Der Befehl show crypto tech support zeigt zusätzlich einen kompletten Überblick über fast alle crypto Einstellungen.


back-to-topVPN Site to Site (Standortkopplung) per IPsec Tunnel


⚠️ (Die Konfiguration der ZFW Firewall für die IPsec VPN Standort Kopplung wird unten im Kapitel zur Zone Based Firewall beschrieben !)

Eine Standort VPN LAN to LAN Kopplung zweier oder mehrerer Standorte mit IPsec Verschlüsselung, sei es mit Cisco oder zu anderen VPN Routern, lässt sich ebenso bequem erledigen um z.B. gemeinsame Resourcen wie Server, NAS etc. standortübergreifend zu nutzen.
IPsec ist ein weltweiter Standard so das auch VPN Tunnel zu anderen IPsec Routern oder Firewalls supportet ist. Weitere Cisco Praxiskonfigurationen dazu findet man unten in den weiterführenden Links dieses Tutorials.

Für die VPN Kopplung 2er Cisco Router mit festen WAN IP Adressen sind die folgenden Konfigurationsschritte auf beiden Seiten des VPN Tunnels erforderlich, die man der obigen Standardkonfiguration hinzufügt:
!
crypto keyring VPN_PSK
pre-shared-key address <feste_ip_peer> key GeheiM123
=> (Preshared Key)
!
crypto isakmp policy 10
encryption aes 256
authentication pre-share
group 2
!
crypto isakmp keepalive 10
!
crypto isakmp profile Standort-B
description IPsec VPN Standort-B
keyring VPN_PSK
match identity address <feste_ip_standort-B>
!
crypto ipsec transform-set vpn-s2s esp-aes esp-sha-hmac
!
crypto ipsec profile Standort-B
set transform-set vpn-s2s
set isakmp-profile Standort-B
!
interface Tunnel1
description VPN Tunnel Standort-B
ip unnumbered Vlan1
ip verify unicast reverse-path
tunnel source <feste_ip_standort-A>
tunnel mode ipsec ipv4
tunnel destination <feste_ip_standort-B>
tunnel path-mtu-discovery
tunnel protection ipsec profile Standort-B
!
!
access-list 101 deny ip 192.168.100.0 0.0.0.255 192.168.200.0 0.0.0.255
--> Kein NAT für den VPN Tunnel !
access-list 101 permit ip 192.168.100.0 0.0.0.255 any
--> ...aber NAT ins Internet
!
ip route 192.168.200.0 255.255.255.0 Tunnel1
--> Route ins remote LAN Standort B
!
...
access-list 111 permit udp any any eq 1701
access-list 111 permit udp any any eq 500
access-list 111 permit udp any any eq non500-isakmp
access-list 111 permit esp any any
!

(Die ACL 111 entfällt bzw. ändert sich wenn ein ZFW Firewall Konzept verwendet wird ! Alle Details im Kapitel "ZFW Firewall")
Die gleichen Konfigurationsschritte sind auf der gegenüberliegenden Standortseite, angepasst an die dortigen IP Adressen, auszuführen.
Das Beispiel oben geht davon aus das sich ein lokales LAN mit der IP Adresse 192.168.200. /24 dort befindet.
Diese IP Adressen sind entsprechend auch eigenen Belangen anzupassen. Ebenso natürlich das Platzhalter Passwort "test123" für die IPsec Verschlüsselung.
Der Parameter <remote_WAN_IP> muss in der Konfig durch die xDSL IP oder den Hostnamen / DynDNS ersetzt werden.
Ebenfalls kann man am obigen Beispiel sehen, daß das NAT etwas angepasst werden muss, denn IP Packete die lokal beide Netze über den IPsec Tunnel verbinden, dürfen natürlich nicht über den NAT (Adress Translation) Prozess laufen (ACL 101 nimmt diesen Traffic aus).
Die genauen VPN Konfigs für die Praxis liefert dieses Foren VPN Tutorial

back-to-topVPN Site to Site (Standortkopplung) ohne feste IP (dynamische IP):


Befindet sich am remoten Standort ein IPsec VPN Router oder Firewall (FritzBox, Draytek, Mikrotik, Lancom, pfSense/OPNsense o.ä. hier mit lokalem Beispiel LAN 192.168.222.0 /24) der keine feste Internet IP hat, also eine wechselnde Provider IP, muss zusätzlich eine dynamische Crypto Map angelegt werden. Das gilt auch für solche Standorte mit einem DS-Lite Anschluss und CGNAT.
Dazu ist die Konfig wie folgt zu ergänzen:
!
crypto keyring vpn_keys
pre-shared-key address 0.0.0.0 key GeheiM123
=> (Preshared Key)
!
crypto isakmp policy 10
encryption aes 256
authentication pre-share
group 2
!
crypto isakmp keepalive 10
!
crypto isakmp profile dynip
description VPNs mit dynam. IP
keyring vpn_keys
match identity address 0.0.0.0
!
crypto dynamic-map dynmap 10
description Tunnel dyn.IP Standort-B
set isakmp-profile dynip
set transform-set vpn
match address 107
!
crypto ipsec transform-set vpn esp-aes esp-sha-hmac
!
crypto map vpn_cisco 10 ipsec-isakmp dynamic dynmap
!

interface <Internet_Int>
description Internet Port
ip address xyz
ip nat outside

crypto map vpn_cisco
=> (VPN ans Internet Interface binden !)
!

Damit können remote IPsec VPN Router/Firewalls (z.B. FritzBox u.a.) auch mit wechselnden, dynamischen Provider IPs problemlos eine VPN Verbindung auf den Cisco Router herstellen.
Sind beide oder alle Standorte ohne feste IP konfiguriert, dann muss man wenigstens auf einem (zentralen) VPN Router mit DynDNS gem. der o.a. Konfig im Kapitel Dynamisches DNS arbeiten.


back-to-topFirewall mit modernem, Zonen basiertem Firewall Konzept (ZFW) konfigurieren:


Die klassische, oben beschriebene, rein Interface bezogene Cisco stateful Inspection Firewall, auch als Context-Based Access Control, oder CBAC bekannt, wurde mit dem IOS Release 12.4.9T mit der verbesserten und flexibleren Zonen basierten Firewall (ZFW) ersetzt. Sie wird die alte CBAC Firewall auf Sicht vollständig im IOS ersetzen.
Beide Versionen koexistieren zur Zeit und man hat (noch) die Wahl welche Art der Firewall man nutzen möchte.
Es macht also Sinn bei einer Neuinstallation die Firewall Konfig ggf. gleich mit der moderneren und flexibleren ZFW Konfiguration zu realisieren. Zumal die ZFW Syntax auch weitgehend der der ASA Router entspricht.
Die ZFW Firewall bietet zudem eine Deep Packet Inspection bis auf URL und Content Basis (ALG) und hat verbesserte Reporting Mechanismen gegen DoS Attacken. Zusätzlich ermöglicht sie durch die Zonen Struktur eine deutlich bessere und erhöhte Sicherheit als anfällige, Interface basierte Access Listen wie in der alten CBAC Struktur.

Die Zonen basierte Konfig unterscheidet sich erwartungsgemäß erheblich von der klassischen CBAC Firewall Konfiguration mit ihren ip inspect Kommandos. Diese und die CBAC Accesslisten entfallen vollständig bei der moderneren ZFW Konfiguration ! In der o.a. Konfig Vorgabe wird darauf mehrfach hingewiesen und sollte unbedingt beachtet werden.
Ein Mischen der neuen ZFW Firewall mit dem alten CBAC Modell ist immer zu vermeiden und nur ein Firewall Konzept zu verwenden.
Also entweder rein CBAC oder rein das modernere ZFW Firewall Modell zu nutzen. Kein Mischbetrieb !
Die ZFW Grundregeln sind einfach:
  • Traffic innerhalb von allen Interfaces einer Zone wird normal geforwardet
  • Traffic zwischen unterschiedlichen Zonen wird ohne Policy Regeln generell geblockt.
  • Gleiches gilt für Interfaces die keine Zonen Member sind. Deren Traffic mit Zonen Interfaces wird generell geblockt.
Die ZFW Firewall wird hier anhand eines klassischen Beispiels mit einem internen Netzwerk, einem Gast Netzwerk, das auch DMZ sein kann, und dem Internet konfiguriert. Von außen ist remoter Client Zugriff via IPsec VPN (Home Office, Management etc.) erlaubt.
Gäste sollen hier im Beispiel nur mit dem Browser ins Internet dürfen und aus dem lokalen LAN soll ein Management von Komponenten (z.B. WLAN) im Gastnetz per HTTP und SSH möglich sein, nicht aber darf das Gastnetz Zugriff auf das lokale LAN haben.
"Schotten dicht....!!" Los gehts...

ciscozfw

(Die folgende Beispiel Konfig enthält der Übersicht halber nur die Firewall relevanten Konfigurations Parameter!)
Zuerst richtet man die entsprechenden Zonennamen ein. Hier im Beispiel somit also 3 Zonen (Gast, Lokales LAN und Internet).
Kosmetischer Tip: Es macht Sinn die Map und Zonen Namen immer GROß zu schreiben um sie von den Konfig Kommandos einfacher unterscheiden zu können. Die Namen sind frei wählbar.
⚠️ Die Reihenfolge in den class-map Definitionen zählt!!

Zuerst bestimmt man mit den Class Maps die Netzwerk Protokolle die man zulassen und überwachen möchte. TCP und UDP am Schluss macht eine Inspection über alle Protokolle die nicht explizit definiert wurden. Würde man dies global am Anfang definieren kommt es zu keiner protokollspezifischen Inspection mehr! Lässt man es weg passiert die Firewall nur was protokollspezifisch definiert wurde.
Es ist also wichtig diese globalen Definitionen wegzulassen wenn man z.B. nur Webtraffic mit HTTP und HTTPS zulassen möchte wie es im Folgenden in der Class Map GAST-ERLAUBT für das Gästenetz definiert wurde.
!
class-map type inspect match-any GAST-ERLAUBT
match protocol http
match protocol https
match protocol dns
match protocol ntp
!
class-map type inspect match-all ALLOW_IN
match access-group name ALLOWv4
!
class-map type inspect match-any LOKAL-ERLAUBT
match protocol http
match protocol https
match protocol dns
match protocol pop3s
match protocol imaps
match protocol smtp
match protocol rtsp
match protocol ftp
match protocol ftps
match protocol ssh
match protocol ntp
match protocol tcp
match protocol udp
match protocol icmp
!
class-map type inspect match-any ROUTER-PROTOCOLS
match protocol tcp
match protocol udp
match protocol icmp
!

Dazu kommen nun die Policies was gemacht werden soll und darf zwischen den Zonen:
!
policy-map type inspect GAST-INTERNET-POLICY
description Traffic Gast zum Internet
class type inspect GAST-ERLAUBT
inspect
class class-default
drop
!
policy-map type inspect ROUTER-INTERNET-POLICY
description Traffic Routertraffic zum Internet
class type inspect ROUTER-PROTOCOLS
inspect
class class-default
drop
!
policy-map type inspect LOKAL-INTERNET-POLICY
description Traffic Lokales LAN zum Internet
class type inspect LOKAL-ERLAUBT
inspect
class class-default
drop
!
policy-map type inspect INTERNET-ROUTER-POLICY
description Traffic Internettraffic zum Router
class type inspect ALLOW_IN
pass
class class-default
drop
!

Dann werden die Zonen definiert (hier 3):
!
zone security LOKAL
zone security GAST
zone security INTERNET


Last but not least richtet man die Zonen Paare ein (wer mit wem) und aktiviert die dazu korrespondierende Security Policy. Danach weist man den Interfaces die Zonen zu:
!
zone-pair security LOKAL-INTERNET source LOKAL destination INTERNET
service-policy type inspect LOKAL-INTERNET-POLICY
!
zone-pair security GAST-INTERNET source GAST destination INTERNET
service-policy type inspect GAST-INTERNET-POLICY
!
zone-pair security INTERNET-ROUTER source INTERNET destination self
service-policy type inspect INTERNET-ROUTER-POLICY
!
zone-pair security ROUTER-INTERNET source self destination INTERNET
service-policy type inspect ROUTER-INTERNET-POLICY
!
interface Vlan1
description Lokales LAN
zone-member security LOKAL
!
interface Vlan10
description Gastnetz
zone-member security GAST
!
interface Virtual-Template1
description IPsec VPN Dialin
ip unnumbered Vlan1
zone-member security LOKAL
!
interface Dialer0
description DSL Internet Interface
zone-member security INTERNET
!
ip access-list extended ALLOWv4
permit udp any any eq 1701
permit udp any any eq isakmp
permit udp any any eq non500-isakmp
permit esp any any
!


Das Show Kommando: show policy-map type inspect zone-pair <Zone_paar_name> (hier als Beispiel einmal "show policy-map type inspect zone-pair LOKAL-INTERNET) zeigt dann z.B. die Statistiken der inspizierten Protokolle aus dem lokalen LAN ins Internet.
sh policy-map type inspect zone-pair sessions zeigt alle aktiven Endgeräte Sessions an über alle Zonenpaare.

Die korrekte Einbindung von VPN Verbindungen in die ZFW Firewall zeigt ein separates Tutorial.
Port Forwarding Setups mit der ZFW Firewall behandelt ebenso ein ZFW Port Forwarding Tutorial.

back-to-topBesonderheit: ZFW und DHCPv4 Client am WAN/Internet Port

⚠️ Der folgende Hinweis gilt ausschliesslich nur für Nutzer die mit der ZFW ein Router WAN Interface im DHCP Client Mode mit IPv4 nutzen, also ein WAN/Internet Interface was sich dynamisch per DHCPv4 IP Adressen holt. (Kein PPPoE mit xDSL!)

Im DHCPv4 Client Mode muss in diesem Falle in der ZBF statt inspect der pass Mode in der obigen Outbound Policy Beispiel Map: ROUTER-INTERNET-POLICY verwendet werden, damit ausgehend DHCPv4 Requests die Firewall überwinden können !
Zusätzlich muss die Inbound Acessliste (ALLOWv4) für DHCPv4 geöffnet werden die den externen Traffic auf den WAN/Internet Port (Zone "Internet") steuert:
class-map type inspect match-any DHCPv4
match access-group name DHCPv4

!
ip access-list extended ALLOWv4
remark Pass traffic fom DHCPv4 server
permit udp any eq bootps any eq bootpc
--> (DHCP darf eingehend passieren)
remark Pass IPsec VPN traffic
permit udp any any eq 1701
permit udp any any eq isakmp
permit udp any any eq non500-isakmp
permit esp any any
!
ip access-list extended DHCPv4
--> (DHCP Request Broadcasts dürfen ausgehend passieren)
remark Pass DHCPv4 client traffic
permit udp any eq bootpc any eq bootps

!
policy-map type inspect ROUTER-INTERNET-POLICY
description Traffic Routertraffic u.DHCPv4 zum Internet
class type inspect DHCPv4
pass

class type inspect ROUTER-PROTOCOLS
inspect
class class-default
drop

Zu der Thematik bitte auch diesen Hinweis in den Nutzerkommentaren beachten !


back-to-topZFW Firewall für IPv6 anpassen


Die IPv6 Protokoll Steuerung und viele Features die bei v4 eigene Protokolle nutzen, basieren bei IPv6 zu einem sehr großen Teil auf dem ICMP Protokoll. ICMP darf also bei v6 nicht gefiltert werden bzw. nur in sehr geringem Maße (siehe hier Tabelle 5, Seite 6).
Deshalb muss die ZFW Firewall für den Dual Stack Betrieb IPv4 mit IPv6 etwas angepasst bzw. erweitert werden im Bereich ICMPv6.
Generell gilt das Regelwerk der ZFW Firewall aber immer für IPv4 und auch IPv6 gleichermaßen.
Man erstellt zuerst 3 Access Listen die die für IPv6 wichtigen ICMP Typen passieren lassen und die DHCPv6 Frames am WAN Port für die Adress Prefix Delegation erlaubt.
Die IPv4 ACL (gleiche wie oben) stellt sicher, das VPN Traffic remoter Nutzer den Router durch die Firewall am WAN/Internet Port erreichen kann.
!
ip access-list extended ALLOWv4
10 permit udp any any eq 1701
20 permit udp any any eq isakmp
30 permit udp any any eq non500-isakmp
40 permit esp any any

!
ipv6 access-list
ALLOWv6
sequence 10 permit udp any eq 547 any eq 546
--> (Erlaubt DHCPv6 Traffic zur v6 Prefix Delegation)
!
ipv6 access-list
ICMPv6
sequence 10 permit icmp any any unreachable
sequence 20 permit icmp any any packet-too-big
sequence 30 permit icmp any any hop-limit
sequence 40 permit icmp any any reassembly-timeout
sequence 50 permit icmp any any header
sequence 60 permit icmp any any next-header
sequence 70 permit icmp any any parameter-option
sequence 80 permit icmp any any echo-request
sequence 90 permit icmp any any echo-reply
sequence 100 permit icmp any any dhaad-request
sequence 110 permit icmp any any dhaad-reply
sequence 120 permit icmp any any mpd-solicitation
sequence 130 permit icmp any any mpd-advertisement
!

Aus den beiden WAN Port ACLs und der v6 ICMP ACL definiert man dann 2 zusätzliche Class Maps der ZFW:
!
class-map type inspect match-any ALLOW_IN
match access-group name ALLOWv4
match access-group name
ALLOWv6
!
class-map type inspect match-any ROUTER-PROTOCOLS
match class-map ALLOW_IN
match protocol tcp
match protocol udp
match protocol icmp
!
class-map type inspect match-any ICMPv6
match access-group name
ICMPv6
!

Die dann wiederum in die entsprechenden Policy Maps für die Zonen münden:
!
policy-map type inspect ICMPv6
description Traffic ICMPv6 ins lokale LAN
class type inspect ICMPv6
inspect
class class-default
drop
!
policy-map type inspect INTERNET-ROUTER-POLICY
description Erlaubter Traffic Internet zu Router
class type inspect ALLOW_IN
pass
class class-default
drop
!

Daraus resultiert dann die angepasste Zonen Konfig:
!
zone-pair security ICMPv6 source INTERNET destination LOKAL
service-policy type inspect ICMPv6
!
zone-pair security InternetToRouter source INTERNET destination self
service-policy type inspect InternetToRouter
!

(Namen der Maps ggf. an eigene Konfig anpassen !)


back-to-topHome IP-TV Konfiguration (Entertain, Magenta-TV):


⚠️ Seit Januar 2020 hat die Telekom die alten Entertain Multicast Streams abgeschaltet ! Siehe dazu auch HIER.
Wer also IP TV mit VLC oder KODI im heimischen Netz schaut muss auf die neuen Multicast Adressen umstellen. Magenta TV supportet nur noch SSM Multicast und erzwingt damit die Verwendung von IGMPv3.
Magenta TV funktioniert aber weiterhin fehlerlos mit den u.a. Einstellungen und kann so auch weiter mit dem Cisco problemlos mit Settopbox, VLC, Kodi, TV-Headend und anderen freien Tools gesehen werden.


Da der Router vollständigen Multicast Routing Support mit an Bord hat, ist die Aktivierung von IP TV auf dem Cisco Router kein großes Problem. In Ausnahmefällen ist hier ggf. eine zusätzliche Advanced IP Lizenz erforderlich. Mit show license all lässt sich das überprüfen und ggf. eine Multicast Lizenz nachinstallieren.
Mit der neuen BNG Umstellung der Telekom ist die Magenta IP-TV Konfiguration um einiges einfacher geworden. Das folgende Beispiel zeigt eine funktionsfähige Konfiguration. (Kommandos in rot kommen zur bestehenden Grundkonfiguration in blau dazu !)
Generell funktioniert diese Konfiguration auch für alle anderen Cisco IOS und IOS-XE Router Modelle am IP-TV Anschluss der Telekom bzw. Providern die Multicast für IP-TV nutzen.
!
ip multicast-routing
ip pim ssm default

!
interface Vlan1
description Lokales LAN
ip address 192.168.100.254 255.255.255.0

ip pim sparse-mode

ip nat inside
ip virtual-reassembly in
ip tcp adjust-mss 1448

ip igmp helper-address 62.155.243.102
ip igmp version 3
ip igmp explicit-tracking

!
interface Dialer0
description VDSL PPPoE Einwahl Interface
ip address negotiated
ip access-group 111 in
no ip redirects
no ip unreachables
no ip proxy-arp
ip mtu 1488

ip pim sparse-mode

ip nat outside
ip inspect myfw out
ip virtual-reassembly in
encapsulation ppp

ip igmp version 3

dialer pool 1
dialer-group 1
ppp authentication pap callin
ppp pap sent-username xxxxxxxx@t-online.de password 0 xxxxxxx
ppp ipcp dns request
ppp ipcp mask request
ppp ipcp route default
no cdp enable
!

ip pim rp-address 62.155.243.102
!


Das Senden von Multicast Streams über das VLAN 8 (Tagging, Subinterface Ethernet0.8) ist nicht mehr supportet bei der Telekom bzw. Magenta TV. Der Vollständigkeit halber sei es aber hier noch erwähnt sofern alternative IP-TV Provider diese Option mit separatem Tagging noch nutzen.
!
ip multicast-routing
ip pim ssm default
!
interface Ethernet0.8
description VDSL Multicast Entertain
encapsulation dot1Q 8
ip dhcp client broadcast-flag clear
ip address dhcp
ip pim sparse-mode
no ip mroute-cache
ip igmp version 3
ip igmp query-interval 15
ip igmp proxy-service
!
interface Vlan1
ip pim sparse-mode
ip igmp helper-address 62.155.243.102
ip igmp version 3
ip igmp explicit-tracking
ip igmp query-interval 15
ip igmp proxy-service
!
ip pim rp-address 62.155.243.102


Die Prozedur der Rendezvous Point IP Adress Ermittlung ist mittlerweile einfacher als im unten angegebenen PDF beschrieben. Mit show ppp all kann man diese auf dem Router direkt ermitteln.
Die Multicast Rendezvous Point IP Adressen werden über DHCP mitgeteilt.
Ein show dhcp lease zeigt dann abhängig vom jeweiligen Ort z.B. so etwas an:
Temp ip static route0: dest 193.158.132.189 router 10.34.63.254
Temp ip static route0: dest 87.141.128.0 router 10.34.63.254

(Dank an Forumsmitglied @cpt-haddock für diesen Hinweis im u.a. Tutorial Feedback Thread !)
Die IP-TV Multicast Adress Listen um Telekom Magenta TV auf PC, Laptop oder mobilem Tablet/Smartphone z.B. mit VLC, KODI und dvbviewer Clients zu sehen findet man HIER. (Achtung ! Multicast Adressänderung hier ab 09.01.2020)


back-to-topCisco IOS Funktionen


back-to-topNeue Firmwaredatei vor der Installation auf dem Router verifizieren


Da mit Ausnahme des Cisco CCO Downloads nicht alle Quellen von Firmware Dateien immer zuverlässig oder fehlerfrei sind, sollte man vor der Übertragung einer neuen Firmware-Datei auf den Router per TFTP oder USB Stick immer einen Firmware Check VOR der Installation durchführen.
So vermeidet man proaktiv eine aufwendige Firmware Wiederherstellung des Routers über sein serielles Terminal Interface.
Nach der Übertragung der Firmware Datei in den Flash Speicher sollte folgender Befehl ausgeführt werden:
verify flash: c800-universal9-mz.SPA.159-3.M2.bin
(Hier statt des Beispiels immer den aktuellen Firmware Datei Name verwenden!!)
Dabei werden zwei SHA2 Hashes errechnet und ein MD5 Hash.
Der untenstehende MD5 Hash sollte mit dem Wert der entsprechenden Datei auf der Cisco Webseite verglichen werden. Stimmen beide SHA2 Werte und der MD5 Wert überein, kann man bedenkenlos die Firmware aktualisieren.

back-to-topCisco Embedded Event Manager


Der Cisco EEM ist ein flexibles Scripting System im IOS oder IOS-XE mit dem man Ereignisse und wiederkehrende Events automatisieren kann um so Funktionen nach eigenen Wünschen umzusetzen. Sämtliche Möglichkeiten inklusive TCL und Expect Scripting zu beschreiben würde den Rahmen dieses Kapitels sprengen so das hier nur 2 kurze Beispiele erwähnt werden. Details entnimmt man der EEM Command Reference und dem EEM Best Practise Guide.

Das Beispiel 1 pingt einen remoten VPN Router (oder Host) alle 5 Minuten und meldet einen VPN Fehler per Syslog:
event manager applet VPNCHECK
event timer watchdog name vpn_check time 300
action 010 cli command "enable"
action 020 cli command "ping 192.168.250.1 source vlan 1"
action 030 regexp "Success rate is ([0-9]+) percent" "$_cli_result" match percent
action 070 if $percent eq "0"
action 080 syslog msg "VPN Peer is offline"
action 090 end 
Beispiel 2 sendet ein Email wenn sich ein Admin per SSH auf dem Cisco einloggt. Über Variablen kann man jeglichen show Output senden wie z.B. auch wechselnde IPs am WAN Port.
event manager applet LOGIN
event syslog pattern "SEC_LOGIN-5-LOGIN_SUCCESS"
action 010 mail server "mail from user@example.com to user2@example.com subject "User Login" body "SSH Login by user!" server <username>:<passwd>@smtp.example.com port 587 secure tls
action 020 syslog msg "Login event mail sent to email server" 

back-to-topZugang zum Kommando Interface und SNMP Management absichern


Oben in der Grundkonfiguration regelt die Accessliste "CLI-ACCESS" welche IP Adressen bzw. IP Netze Zugang zum Kommando Interface vty 0 4 des Routers haben und welche nicht. ("vty" steht hier für virtuelles SSH oder Telnet Terminal)
Der ACL Name ist dabei frei wählbar.
Diese Zugangsbeschränkung auf den Router lässt sich mit ein paar mehr Kommandos noch weiter sichern.

login block-for 120 attempts 3 within 15
<-- Blockt den Zugang bei 3 Fehlveruchen innerhalb von 15 Sek. für 120 Sek.
login delay 3
<-- Verzögert den Login Prompt für 3 Sek.
login quiet-mode access-class 23
<-- Während des o.a. Block Modes bei Fehlversuchen greift weiter ACL 23
login on-failure log
<-- Login Fehlversuche werden mitgeloggt
login on-success log
<-- Erfolgreiche Logins werden mitgeloggt
!
line vty 0 4
access-class CLI-ACCESS in
<-- Telnet/SSH/SNMP Zugriff nur aus lokalem LAN möglich (ACL "CLI-ACCESS")
exec-timeout 15 0
<-- Inaktivitätstimer, loggt autm. aus nach <min> <sek> (Default 10 Min. exec-timeout 10 0)
login local
transport input telnet ssh
<-- Telnet / SSH Zugriff. Ist zur Sicherheit nur SSH gewünscht "telnet" hier weglassen.
!

Der Zugang kann, wie bei Netzinfrastruktur Geräten üblich, zusätzlich über einen externen AAA Server wie Radius oder TACACS abgesichert werden.

Analog ist die Accessliste "CLI-ACCESS" auch für das SNMP v2c Management relevant, die damit nur SNMP Zugriff aus dem internen oder Management LAN erlaubt.
!
ip telnet source-interface Vlan1
<-- Absender IP für Telnet Traffic ist immer vlan1
ip tftp source-interface Vlan1
<-- dto. TFTP Traffic (Konfig und Image Sicherung übers Netz)
ip ssh source-interface Vlan1
<-- dto. SSH Traffic
!
snmp-server community public RO CLI-ACCESS
snmp-server community private RW CLI-ACCESS
snmp-server trap-source Vlan1
snmp-server source-interface informs Vlan1
snmp-server location Rechenzentrum, Schrank 1
snmp-server contact IT-Abteilung, Tel.:123
(snmp-server host <ip_snmp_server> version 2c private)
<-- Optional. Nur wenn SNMP Server auch Traphost ist
!

Die SNMP v2c Community Strings public und private sind natürlich hier nur Beispiele und unbedingt mit individuellen zu ersetzen ! Ganz besonders der private String, denn der hat RW (Read, Write) Optionen, kann also per SNMP die Routerkonfiguration verändern.
Wer mehr Sicherheit möchte und den SNMP Zugang verschlüsseln will ersetzt immer SNMPv2c mit SNMPv3.
Gute kostenfreie Programme die ein grafisches SNMP Management ermöglichen sind z.B. PRTG, LibreNMS, Zabbix, Cacti, Nagios, Observium usw. Das hiesige Management Tutorial gibt eine kurze Übersicht.

back-to-topSSH Hürden beim CLI Zugang überwinden

Generell gibt es keinerlei Hürden beim SSH Zugang auf das Kommando Interface mit bekannten Tools wie PuTTY or TeraTerm oder aus der Powershell. Klassische Smartphone Clients sind z.B. Shelly SSH-Client für iPhone oder Juice SSH für Android. Mittlerweile bringen ausnahmslos alle Betriebssysteme immer auch einen SSH Client mit.
Auf die Verwendung von Telnet sollte man wegen der fehlenden Verschlüsselung aus Sicherheitsgründen verzichten oder zumindestens mit ACLs (Beispiel oben ACL "CLI-ACCESS") sicherstellen das Telnet nur aus lokalen Netzen erlaubt ist.

Mit der obigen Aktivierung von SSH Ver.2 auf dem Cisco muss ein entsprechender 1024 Bit (oder größer Key) erstellt werden. Das Kommando dafür lautet crypto key generate rsa. Einen ggf. vorhandenen alten Key kann (und sollte) man vorher mit crypto key zerosize löschen.
Mit aktuellen Linux oder Mac OS Versionen kommt es aber manchmal zu Fehlern aufgrund der dort erzwungenen starken Key Exchange Algorithmen in OpenSSH, die häufig kein diffie-hellman-group14-sha1 mehr supporten, was in manchen Netzwerk Geräten vieler Hersteller enthalten ist. Mit ein paar kleinen Tricks lässt sich das aber sehr einfach umschiffen.

back-to-topSSH Client Zugang auf Cisco
Wenn der Zugang auf den Cisco aufgrund eines nicht supporteten kex algorithm oder mit port 22: no matching host key type found. Their offer: ssh-rsa abgelehnt wird, kann man das SSH Kommando etwas erweitern:
ssh -oKexAlgorithms=+diffie-hellman-group14-sha1 admin@<ip_address>
Um das nicht immer manuell machen zu müssen legt man ganz einfach unter /home/user/.ssh/ eine Text Datei mit dem Namen config und dem folgenden Inhalt an:
Host 172.30.0.102
    KexAlgorithms +diffie-hellman-group14-sha1
    HostkeyAlgorithms +ssh-rsa
    User admin 
(Die IP Adresse 172.30.0.102 ist hierbei eine der Zugangs Adressen des Ciscos. Hier können mehrere IPs eingetragen werden sollte man mehrere Geräte haben. Alternativ gruppiert man bei mehreren Geräten die IPs oder Hostnamen mit einem Leerschritt mit Host <ip_oder_host> <ip_oder_host> usw. oder mit Host * wenn die Erweiterung generell für alle SSH Endgeräte gelten soll.)

back-to-topVom Cisco auf andere SSH Hosts zugreifen
Der gleiche kex error kann auftreten wenn man schnell einmal vom Cisco CLI mit dem Kommando ssh -l <username> <cisco_ip> per SSH auf einen anderen SSH Host zugreifen will oder Dateien vom Flash per SCP kopieren möchte. Auch hier hilft wieder eine Konfig Text Datei im Verzeichnis /etc/ssh/sshd_config.d des Ziel SSH Servers z.B. mit dem Namen cisco.conf (alles was .conf als Dateierweiterung im Namen hat ist erlaubt) und mit folgendem Inhalt:
KexAlgorithms +diffie-hellman-group14-sha1                           
HostkeyAlgorithms +ssh-rsa
(Den SSH Server danach mit systemctl restart sshd neu starten.)
Damit sollten dann alle SSH Verbindungen in egal welche Richtung immer klappen.

back-to-topDateien kopieren mit SCP
⚠️ Beim Kopieren von Dateien mit SCP auf den Cisco ist unbedingt der -O Parameter zu verwenden! (Siehe entsprechende TechNote von Cisco zu der Thematik)
Alle relevanten Einstellungen zum Kopieren mit SCP beschreibt u.a. dieser Forenthread. Eine Automatisierung mit Expect beschreibt u.a. dieser Thread.


back-to-topAlias Funktion

Um sich die tägliche Arbeit zu erleichtern, können sogenannte Alias Kommandos eingesetzt werden. Hierbei kann man einen längeren Befehl stark verkürzen.
Damit kann ein Benutzer sich diesen leichter merken und schneller abrufen.
Als Beispiel sind hier 3 verschiedene show Befehle aufgeführt.
Es können aber auch alle anderen Befehle mit einem alias versehen werden.

alias exec cpu show processes cpu sorted | exclude 0.00%
alias exec brief show ip interface brief
alias exec vpn show crypto ipsec sa
alias exec run show running-config

Der oberste Befehl cpu zeigt dann die Ausgabe vom "show processes cpu sorted" ohne 0% Prozesse an. Mit brief wird dann "show ip interface brief" und mit vpn wird "show crypto ipsec sa" angezeigt. Schlußendlich wird mit run die aktuelle Konfiguration ausgegeben.


back-to-topGrafisches Web Browser Interface (WebGUI) installieren und Management Zugang absichern:


Vorab: Mit modernen Browser Versionen ist das CCP Express Tool für die 800er Modelle ggf. nicht mehr nutzbar! Alle aktuellen ISR Modelle sind davon nicht betroffen, denn diese haben schon von sich aus ein GUI an Bord.

Die Kommandozeile ist sicher nicht immer jedermanns Freund und natürlich hat der Cisco mit dem Cisco Configuration Professional Express oder kurz CCP Express Admin View auch ein grafisches Browser Interface zum Konfigurieren.
Neue Router kommen damit ausgestattet zum Käufer aber viele gebraucht erworbene oder solche wo es vom Flash gelöscht wurde, haben es nicht. Ob es bereits installiert ist, sieht man mit dem Befehl show flash:
Die Installation oder ein Update auf die aktuelle Version ist aber im Handumdrehen erledigt. Ggf. vorhandene alte Versionen sollte man dazu, wie unten beschrieben, immer VORHER vollständig vom Flashspeicher des Routers löschen!
Los gehts...
Zuerst läd man dazu das Cisco CP Express Tool HIER herunter. Im Cisco Download ist es wegen EoS nicht mehr verfügbar. Aktuell ist derzeit das Release 3.5.2 (Stand 07.2018).
Dann entZIPt man das ZIP Archiv und kopiert die .tar und die .gz Datei in ein Verzeichnis.

Um die CCP Dateien auf das Router Flash zu bekommen nutzt man am besten und schnellsten einen USB Stick über die USB Frontbuchse. Alternativ ist ein TFTP Server erforderlich.
Ideal ist der Klassiker TFTP32 bzw. sein 64Bit Pendant oder der Pumpkin unter Windows. Apple Mac und Linux User haben TFTP von sich aus gleich an Bord.
Die Prozedur den TFTP aufzusetzen ist immer gleich und HIER am Beispiel der Cisco Telefone genau beschrieben.
Gleiches macht man ebenso für den Router. Auch z.B. wenn man die Router Firmware einmal updaten möchte oder auch die xDSL Modem Firmware wie oben beschrieben anpasst.
Router und TFTP Server sollten sich zum Vorabcheck pingen lassen untereinander. Bei Windows an die lokale Firewall denken das diese TFTP Traffic passieren lässt !
Der Rest ist schnell gemacht:
router> enable
Password: password
router# copy tftp: flash
Address or name of remote host ?
<---Hier die TFTP Server IP Adresse angeben
Source filename ? ccpexpressAdmin_x_y_en.tar
<--- Hier den CP Express .tar Dateinamen angeben. (x und y ist die Versionsnummer)
Destination file name ? ccpexpressAdmin_x_y_en.tar
<--- Einfach Dateiname mit <Return> Taste bestätigen !

Damit wird dann die .tar Datei auf das Router Flash übertragen.
Wer es ganz einfach machen will nimmt einen USB Stick kopiert den Cisco Express Admin View Tar File ohne Unterverzeichnis einfach darauf und steckt den Stick in den Router USB Port.
Ein copy usbflash0:ccpexpressAdmin_x_y_en.tar flash: (Dateiname wie im Download, x.y = Versionsnummer)
kopiert dann die Datei in den Router Flash Speicher.

Im Anschluss muss diese .tar Archiv Datei noch mit dem folgenden Kommando extrahiert werden. (.tar ist unter Unix sowas wie .zip unter Windows)
router# archive tar /xtract flash:ccpexpressAdmin_x_y_en.tar flash:/ (x_y = Versionsnummer)
Nun muss nur noch der HTTP Server auf dem Router mit
router> conf t
router-conf#> ip http server

aktiviert werden. Wer es gerne sicher verschlüsselt hätte, der nimmt entsprechend:
router-conf#> ip http secure-server

Die Authentisierung sollte noch auf den lokalen Usernamen und Passwort eingestellt werden mit ip http authentication local und das das Web GUI ausschliesslich aus dem lokalen Netz erreichbar ist: ip http access-class 23
Jetzt ist das grafische Web GUI über die LAN IP des Routers mit dem Web Browser erreichbar.
Die HTTP Konfig sieht dann so aus:
!
aaa new-model
aaa authentication login default local
!
enable secret Geheim123
!
username admin password Geheim123
!
ip http server
ip http secure-server
ip http access-class 23
---> Bindet das Web GUI an die Access Liste 23. Ggf. weglassen wer das WebGUI von überall erreichen will. (Nicht empfehlenswert, Sicherheit !!)
!
access-list 23 permit 192.168.100.0 0.0.0.255
!
line vty 0 4
access-class 23 in
---> Lässt den Management Zugang nur aus dem lokalen LAN zu !
password geheim1234
transport input all
---> Wer nur SSH zulassen will (kein Telnet) ändert all in ssh !
!


⚠️ Der Webserver erfordert als Login immer den Usernamen der mit "username xy password xyz" in der Konfig gesetzt wurde aber als Passwort das enable secret Passwort !!!
Dies bitte beachten wenn man keinen Frust beim Web Login erleben will.
Da hier in der Basiskonfig oben enable secret Geheim123 und auch im Usernamen admin im Beispiel Geheim123 gleiche Passwörter gesetzt wurden passt es hier im Beispiel zufälligerweise.
Wer aber aus gutem Grund unterschiedliche Passwörter für das enable secret und den Usernamen verwendet hat sollte das zwingend beachten:
Web GUI Login: Username=Username und das Passwort ist das enable-secret Passwort !

Zum Entfernen des GUIs vom Router Flash sind folgende 2 Konfig Schritte erforderlich.
router# delete /force /recursive home.shtml
router# delete /force /recursive flash:ccpexp

Die noch auf dem Flash befindliche .tar Archiv Datei kann man nach dem Installieren oder Update beruhigt löschen mit:
router# del flash:<Dateiname.tar>



back-to-topProtokolltraffic mit NBAR erkennen


NBAR (Network-Based Application Recognition) ist ein Router Backend zur protokollspezifischen Traffic Erkennung und Klassifizierung. NBAR klassifizierter Traffic kann für QoS, Firewall und auch NetFlow Reporting verwendet werden. Alle NBAR Optionen zu beschreiben würde den Rahmen dieses Tutorials sprengen so das im Folgenden nur die Grundinstallation gezeigt wird.
Zuerst muss die NBAR Protokoll Pack Datei downgeloaded und installiert werden. Diese Datei ist IOS versionsspezifisch, also auf die passende Version achten!
nbar
Die NBAR .pack Datei wird via USB Stick ins lokale Flash kopiert analog wie man dies auch bei einem Software Update macht mit copy usbflash0:<pp_datei.pack> flash:
Das globale Kommando um die Protocol Pack Datei zu laden lautet:
ip nbar protocol-pack flash:pp-adv-isrg2-158-3.M-23-32.3.0.pack
Die Protokollanalyse aktiviert man dann z.B. auf dem lokalen LAN Interface:
interface Vlan1
description Lokales LAN
ip address 192.168.100.254 255.255.255.0
ip nbar protocol-discovery
ip nat inside

Eine einfache Protokoll Statistik erhält man z.B. mit
show ip nbar protocol-discovery
Die Top 5 Talker in Bezug auf Protokollnutzung zeigt ein:
cisco_router#show ip nbar protocol-discovery top-n 5

                              Input                    Output
                              -----                    ------
 Protocol                     Packet Count             Packet Count
                              Byte Count               Byte Count
                              5min Bit Rate (bps)      5min Bit Rate (bps)
                              5min Max Bit Rate (bps)  5min Max Bit Rate (bps)
 ---------------------------- ------------------------ ------------------------
 https                        4182                     41748
                              734751                   56500832
                              2000                     567000
                              19000                    755000
 ms-update                    1036                     2680
                              120626                   3690859
                              0                        0
                              6000                     106000
 youtube                      215                      469
                              33765                    499280
                              0                        0
                              3000                     9000
 ssl                          356                      396
                              69959                    166293
                              0                        0
                              5000                     6000
 Total                        6876                     46347

                              1143737                  61316453
                              2000                     567000
                              42000                    900000 
Aufschlussreiche Infos liefern auch Statistiken der am meisten genutzen UDP u. TCP Ports oder der meistegenutzen Hosts.
Die globalen Kommandos
ip nbar classification auto-learn { top-hosts | top-ports }
aktivieren diese Funktion und entsprechende show Kommandos liefern den Output.
cisco_router#sh ip nbar classification auto-learn top-hosts 10
Total bytes:           1.209 M
Total packets:         2.404 K
Total flows:          94
Sample rate last:    26
Sample rate average: 17
Sample rate min:     16
Sample rate max:     45
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
  #|Host                                                        |Byte%|Flow%|Pkt% |Type |Field
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
  1|administrator.de                                            | 57% | 82% | 45% |ssl  |host
  2|collector-hpn.ghostery.net                                  | 42% | 17% | 54% |ssl  |host

cisco_router#show ip nbar classification auto-learn top-sockets 10 detailed
Total bytes: 398.747 K
Total packets: 1.611 K
Total flows: 1.109 K
Sample rate last: 1
Sample rate average: 1
Sample rate min: 1
Sample rate max: 1
-----------------------------------------------------------------------------------------
#|Port |IP |Byte count |Byte%|Flow |Flow%|Pkt   |Pkt% |Traffic |Asymmetric
 |     |   |           |     |count|     |count |     |Type    |byte
 |     |   |           |     |     |     |      |     |        |count
-----------------------------------------------------------------------------------------
1|80  |173.38.201.172 | 81.776 K | 20% | 4  | <1% | 90 | 5%  |TCP |0
2|80  |173.38.201.174 | 74.555 K | 18% | 4  | <1% | 84 | 5%  |TCP |0
3|123 |10.56.129.33   | 42.672 K | 10% |889 | 80% |889 | 55% |UDP |N/A 

Weiterführende Infos zum Thema NBAR liefert der NBAR Configuration Guide.


back-to-topNetzwerk Traffic mit Cisco NetFlow visualisieren


Dies beschreibt ein separates Forentutorial.


back-to-topCisco 880er Hardware


back-to-topMehr RAM Speicher für den Cisco 886va:

Vorbemerkung:
Die folgende Anleitung gilt nur für die älteren nicht K9 Modelle ! Wer also einen 88x K9 hat oder z.B. einen 886vaw (wireless) hat keinen internen RAM Slot mehr, sondern immer fest 512 MB onboard ohne Aufrüstmöglichkeit !
In der Regel erkennt man diese neueren Modelle daran das sie keinen Gehäuse Lüfter mehr haben.

Wer das 880er Model gebraucht erwirbt, sollte einen Blick auf die RAM Ausstattung des Routers werfen ! Die einfache Variante kommt mit 256 MB Onboard RAM daher. Für eine anspruchsvolle Konfiguration kann das schnell zu wenig sein, denn der Router braucht dann mehr RAM fürs Puffern von Daten, Firewall Prozesse, Routing Tabelle usw.
Der Router bietet einen freien SO-DIMM Steckplatz wie man ihn auch aus Laptops oder Notebooks her kennt. Diesen kann man max. mit einem Standard 512 MB SO-DIMM bestücken um dann in Summe auf 768 MB RAM Speicher zu kommen. Diese Aufrüstung ist in jedem Falle empfehlenswert, sollte der Router weniger RAM haben.

Auskunft über die aktuelle RAM Ausstattung bekommt man mit dem show version Kommando.
Dort sieht man u.a. eine Zeile mit folgendem Inhalt:
Cisco 886VA (MPC8300) processor (revision 1.0) with 708608K/77824K bytes of memory.

Wer diesen Output bekommt hat schon die Maximalausstattung.
Steht allerdings ein "...with 208608K/77824K bytes of memory" dort, läuft der Router nur mit dem schmalen 256 MB onboard Memory. (Leerer RAM Slot)
Der Cisco 886va verwendet Standard SO-DIMM Module mit 512MB wie man sie z.B. HIER recht preiswert neu bekommt.
Man erhält aber solche SO-DIMM Module mit der Spezifikation DDR2-533 PC2-4200S CL4 2Rx16 auch für noch weniger Geld wenn man bei den einschlägigen Auktionshäusern danach sucht. Sie sind sehr häufig auch in Laptops und Notebooks verwendet worden und bei einer RAM Aufrüstung dann übrig geblieben.

Die Aufrüstung des Cisco's ist schnell gemacht.
Man löst die 3 Gehäuseschrauben und klappt den Gehäusedeckel von hinten nach vorne in Richtung Frontpanel auf. Der SO-DIMM Slot befindet sich rechts. (Es gibt nur einen einzigen !)
886ram
Dort setzt man jetzt das SO-DIMM ein und arretiert es durch Runterdrücken wie bei einem Laptop oder Notebook.
Beim Booten sollte der Router dann die automatisch erkannten 768 MB melden oder eben mit dem o.a. show version Kommando.
Das 89x Modell kommt ab Werk mit 512MB onboard und kann auf max. 1Gig aufgerüstet werden. Auch hier sollte man mit dem show version Kommando vorher prüfen wieviel RAM verbaut ist.

back-to-topPoE Nachrüstung:


Ab Werk ist kein 880er Router mit der nötigen PoE Erweiterungskarte ausgestattet. Ist man sich nicht sicher ob das Gerät bereits über eine PoE Erweiterungskarte verfügt, kann ein "show power inline" Befehl Aufschluss geben. Ohne PoE im Router quittiert dieser dies mit einer Fehlermeldung.
PoE LAN Ports können dann VoIP Telefone oder WLAN APs usw. bedienen.
p1040523
Nach dem Öffnen des Routers, wie oben bei der RAM Nachrüstung, müssen beim 886 VAJ-K9 Model 5 Distanzstehbolzen in den dafür vorbereiteten Bohrungen handfest verschraubt sein bevor die Karte eingesetzt werden kann. Nun wird die Karte mit weißen Kontaktstecker korrekt eingeklipst und handfest mit den Schrauben verschraubt. Die Steckverbindung ist im Router absolut eindeutig da nur einmal vorhanden und ein Verwechseln damit sicher ausgeschlossen.
Je nach Variante muß noch intern ein Stromkabel montiert werden. Nach dem Anschluß des mitgelieferten, stärkeren Stecker Netzteils hat man nun auf den mit "PoE" beschrifteten LAN Ports eine Standard konforme PoE Stromversorgung anliegen.
Es können nur Geräte mit dem IEEE PoE Standard 802.3af angeschlossen werden. Zusätzliche Informationen zur PoE Aufrüstung findet man in einem YouTube Video.

back-to-topWeiterführende Links:


back-to-topGrundlagen

Wie Anfängerprobleme bei der Cisco Konfig vermeiden ?:
VoIP hinter Cisco Router
Routing Telekom VDSL mit cisco 896VA
CISCO 926-4P SEC Lizenz ,CLM oder Installation Lizenz USB und Zone Based Firewall <== (ZFW Firewall für IPv4 und IPv6)

Cisco IOS und IOS XE Kommando Syntax Überblick:
http://www.coufal.info/cisco_ios/index.shtml
https://www.r33net.de/cisco-router-konfiguration-befehlecommands/
https://www.cisco.com/c/en/us/td/docs/routers/access/800/software/config ...
https://www.cisco.com/c/en/us/td/docs/routers/access/isr1100/software/co ...

Troubleshooting: Paket Capture im Wireshark Format auf Cisco:
https://www.youtube.com/watch?v=5ppEIzilUsc


back-to-topHardware

Den seriellen Konsolen Port sicher meistern:
Serial Console Kabel - Rollover Console Kabel - Adapter
Keine serielle Verbindung zu Cisco 886W

Infos zu SEC Lizenzen (Firewall + VPN) für neuere ISR Modelle z.B. 900 und 1100:
Cisco Router Lizenzen
Quelle: https://www.ethcon.de

880er Modelle, Annex-J Modem Software und VDSL Vectoring:
Kann der Cisco 866VAE VDSL-Vectoring? (und ein Blick in die DSL-Firmware)
VDSL Controller bei C886VA und C896VA einmalig für acht Sekunden UP
PPPoE Konfig Tips für das Dialer Interface:
https://www.cisco.com/c/de_de/support/docs/wan/point-to-point-protocol-p ...
Externes xDSL Modem wie Dratek Vigor 165, Zyxel VMG3006 usw. verwenden:
Cisco 881, virtual-interface bleibt UP, auch wenn das Modem ausgeschaltet ist
Cisco ISR 1100 Router Modell Überblick:
https://www.ciscolive.com/c/dam/r/ciscolive/emea/docs/2020/pdf/BRKARC-20 ...


back-to-topFirewall, Accesslisten und VPN

Port Forwarding mit ZFW Firewall absichern:
Cisco router with zone based firewall and port forwarding

Cisco VPN mit ZFW Firewall zu Mikrotik oder FritzBox:
Cisco IPsec VPN with Mikrotik or FritzBox

Richtiger Umgang mit IP Access Listen auf dem Router:
Cisco 866VAE-K9 ACL-Konfiguration

Management Zugriff auf dem Cisco wasserdicht absichern:
https://www.cisco.com/c/de_de/support/docs/ip/access-lists/13608-21.html

Cisco Router mit Layer 3 Switch und DMZ generell:
Konfiguration Cisco 886VA-J und SG300

L2TP Client VPN für Windows, Mac und Smartphones:
https://community.cisco.com/t5/security-documents/l2tp-over-ipsec-on-cis ...

Fehler im L2TP Client VPN Setup vermeiden:
L2TP Fehler sicher umschiffen

L2TP Site to Site (Standort) Anbindung mit Mikrotik:
MikroTik Router als VPN Client

iPhone und iPad bzw. generelles Client VPN Dialin mit IPsec:
Anbindung eines iPhone an einen Cisco Router mit dynamischer ISP Adressse via IPSec VPN über den iPhone Cisco Client
und auch:
IPsec IKEv2 VPN für mobile Benutzer auf der pfSense oder OPNsense Firewall einrichten

IPsec VPN als Client oder Standort zu Standort mit Cisco, pfSense, Mikrotik, IP-Cop oder FritzBox:
IPsec VPNs einrichten mit Cisco, Mikrotik, pfSense Firewall, FritzBox, Smartphone sowie Shrew Client Software
IPsec VPN Praxis mit Standort Vernetzung Cisco, Mikrotik, pfSense, FritzBox u.a
und auch:
Vernetzung zweier Standorte mit Cisco 876 Router

VPN Standort Kopplung mit VTI Tunnel Interface:
Cisco SVTI - Tunnel
2921 Kaskadierung mit Fritzbox für IPSEC-Tunnel

VPN IPsec Standort Kopplung Cisco-Mikrotik mit GRE Tunnel und dyn. Routing (RPv2 / OSPF):
Cisco, Mikrotik, pfSense VPN Standort Vernetzung mit dynamischem Routing
Zwischen Miktrotik und PFSense GRE Tunnel mit IPSec Verschlüsslung

VPN IPsec IKEv2 Standort Kopplung Cisco mit pfSense oder Mikrotik:
IPsec IKEv2 Standort VPN Vernetzung mit Cisco, pfSense OPNsense und Mikrotik


back-to-topPraxisbeispiele

Cisco Router Konfig an einem T-Com Business VDSL Anschluss:
Cisco 866vae vdsl t-business feste ip - ip wird nicht erhalten

Cisco Router Konfig an einem alternativen VDSL Provider (Wilhelm.Tel):
Cisco 886VAW mit vDSL2 an SAGA Wilhelm Tel Leitung verliert dauernd die Verbindung

IPv6 Konfiguration am Provider (Telekom u.a.) Anschluss:
DHCPv6 mit DNS unter Cisco IOS einrichten
Cisco 880, 890 und ISR Router Konfiguration mit xDSL, Kabel oder FTTH Anschluss plus VPN und IP-TV

IPv6 Konfiguration über Tunnel Broker (Hurricane Electric):
IPv6 Konfig mit Tunnel im Cisco 886

Cisco Router mit L3 VLAN Switch Cisco CBS/SG sinnvoll koppeln:
Konfiguration Cisco 886VA-J und SG300

Port Forwarding vom Internet auf Rechner im lokalen LAN:
Cisco 886va VDSL Ports Weiterleiten ???

Mobilfunk Modell des 880ers konfigurieren:
https://www.youtube.com/watch?v=lGmh1JVKu5U

Tips zum SIP Setup (VoIP/Telefonie) Setup des Cisco 886 Routers:
Cisco 886VA, Gigaset C610-IP: ausgehende Telefonate nicht möglich

Cisco 880 mit Voice Option konfigurieren:
Cisco 887VA Konfiguration für SIPGATE-Trunking

Cisco IOS Automation mit Ansible:
https://www.youtube.com/watch?v=wbVZkb8ocH4

Beispiele zum VLAN Setup der Switchports und WLAN mit MSSID:
VLAN Installation und Routing mit pfSense, Mikrotik, DD-WRT oder Cisco RV Routern

Weitere Cisco Beispielkonfigurationen:
2921 sicher aufbauen für Internet
Cisco hat Internet - Computer nicht
Glasfaser Internetanschluss mit öffentlichen IP Adressen (Routing mit öffentlichem Subnetz)
CISCO 926-4P SEC Lizenz ,CLM oder Installation Lizenz USB und Zone Based Firewall (Cisco 926 mit Dual Stack und ZFW)

Zusatzinfo zum IP-TV Entertain mit Cisco Multicasting via VDSL:
Cisco IOS Entertain IP-TV Konfig ?
Magenta TV und Cisco IOS
http://www.cisco-forum.net/topic_4350.0.html
(Non Cisco) Magenta TV mit Mikrotik:
Speedport W 724V + Routerboard 450G + VDSL (all IP) + Entertain
(Non Cisco) Magenta TV mit pfSense / OPNsense:
https://heise.de/-4698826

Filterliste bei DHCP statt PPPoE am WAN / Internet Port:
Cisco 2811 holt sich keine DCHP Adresse am FastEthernet interface

Tiefergehende Infos und HowTo's zur Cisco ZFW Firewall:
https://www.cisco.com/c/en/us/td/docs/ios-xml/ios/sec_data_zbf/configura ...
http://brbccie.blogspot.com/2013/04/zone-based-firewall.html
https://www.cisco.com/en/US/prod/vpndevc/ps5708/ps5710/ps1018/prod_confi ...

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Member: brammer
brammer Jan 23, 2012 at 11:58:11 (UTC)
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Hallo,

so, wer jetzt noch ein Problem mit der Konfiguration hat, dem ist nicht mehr zu helfen..

Das einzige Problem ist das finden dieses super Tutorials.

Danke aqui

brammer
Member: Frank
Frank Jan 24, 2012 at 12:19:06 (UTC)
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Hi,

na dann gibt doch mal "Konfiguration Cisco 886va" in die Google Suche ein!

face-smile

Gruß
Frank
Webmaster
Member: brammer
brammer Jan 24, 2012 at 12:43:18 (UTC)
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Hallo,

Frank
Dass deine Suche Funktioniert wissen wir doch face-smile

Nur ein paar resistente User ignorieren das vorhanden sein dieser sehr Sinnvolle Funktion...

btw.:
Könntest du bitte unter FAQ > Fragen und Antworten noch Sarkasmus Tags zur Verfügung stellen?

brammer
Member: Dani
Dani Jan 24, 2012 at 18:44:52 (UTC)
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Hallo aqui,
sehr schön... an Weihnachten hätte deine Anleitung brauchen können. face-smile
Ansonsten sagt die Anleitung alles. Davon könnten sich einige Autoren eine Scheibe abschneiden.


Grüße,
Dani
Member: Chrispe
Chrispe Aug 16, 2012, updated at Aug 17, 2012 at 06:31:21 (UTC)
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Hi,

dazu muss ich sagen, dass es echt eine sehr schöne Anleitung ist! face-smile Hatte bei dem selbst konfigurieren doch so das ein oder andere Prob... ;)


Änderung 17.08.2012: Es funktioniert! Alles prima und super - nochmal danke für die Anleitung! ;)
Member: vlink78
vlink78 Dec 17, 2013 at 19:57:41 (UTC)
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Hallo,

weiß jemand wie ich an das PDF Tutorial zur Einrichtung von IP-TV komme??

Bzw hat es jemand schonmal geschaut Telekom Entertain mit einer Fortinet Firewall zum laufen zu bringen?
Bin über jeden Hinweis dankbar.

Vielen Dank!
Member: brammer
brammer Dec 17, 2013 at 21:17:20 (UTC)
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Hallo,

Der blaue schriftteil im Tutorial von @aqui ist ein link.

Und für deine frage zur Fortinet machst du besser einen neuen Beitrag.

Brammer
Member: vlink78
vlink78 Dec 17, 2013 at 21:43:22 (UTC)
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Danke Dir. Aber hast Du Dir mal den Link angeschaut? Da komme ich auf eine komische Seite und müsste mir eine exe installieren...
Member: aqui
aqui Dec 18, 2013 updated at 10:28:19 (UTC)
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Das ist natürlich Blödsinn mit der .exe zum Installieren.
Klicke den Link der "Click here to start download from sendspace" beschriftet ist und dann kommst du direkt zu dem gewünschten PDF !!

Auch mit der Fortinet ist das kein Thema wenn du dort Multicast Forwarding aktivierst wie es im o.a. Cisco TV PDF beschrieben ist. Es ist die identische Prozedur nur eben mit Fortinet Syntax.
Member: vlink78
vlink78 Dec 18, 2013 at 12:20:26 (UTC)
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Vielen lieben Dank! Da stand ich wohl auf dem Schlauch.

Dann denkst Du sollte IPTV bei mir auch mit der Fortinet problemlos funktionieren? Habe ja dazu noch ein Zyxkel Modem an WAN1 hängen welches im Bridge Mode läuft. Habe bei mir 'nur' das Problem, dass das Bild nach ca 10 Sekunden einfriert.Sprich wenn er auf Multicast umschaltet. Gibt es hier vielleicht noch Fortinet Spezialisten? Komme nicht ganz zurecht mit der Umsetzung der Cisco Befehle auf Fortinet. Hauptsächlich wie ich die IP Adresse des Multicast Routers der Telekom herausfinde face-sad

Vielen Dank!
Member: aqui
aqui Dec 18, 2013 at 12:31:07 (UTC)
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Es kommt auf die Fortinet an ?! Wenn sie diese Multicast Features supportet ist das kein Ding. Das solltest du aber wasserdicht im Datenblatt oder Manual klären.
Um die Multicast IP des T-Com Routers rauszubekommen müsste die Fortinet auch so eine Debugging Möglichkeit haben, da hast du Recht. Das brauchst du zwingend damit das stabil rennt. In der Regel gibt es aber auch bei bessen Firewalls (zu denen man Fortinet ja zählen kann) sowas.
Member: vlink78
vlink78 Dec 18, 2013 at 12:44:43 (UTC)
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Ja Multicast kann meine Fortinet. Habe auch schon Multicast Policies angelegt. Mir fehlt scheinbar nur noch die Möglichkeit wie ich die IP Adresse des Multicast Routers der Telekom herausfinden kann.
Member: cpt-haddock
cpt-haddock Dec 28, 2014 at 09:44:28 (UTC)
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Vieleicht hilft es jemand im Home-IP TV Konfiguration. Der Link zum PDF ist schon etwas alt, und der Rendez Vous Point IP kann einfacher ermittelt werden. Die Routen zu rp-address wird über DHCP mitgeteilt. Wenn das interface Ethernet0.8 korrekt konfiguriert ist, kommt es mit einer 10.X.X.X hoch, und es werden 2 Routen gelernt. show dhcp lease zeigt dann etwas wie (abhängig vom Ort):
Temp ip static route0: dest 193.158.132.189 router 10.34.63.254
Temp ip static route0: dest 87.141.128.0 router 10.34.63.254
In meinen Fall ist der RP die 87.141.128.0.
Member: aqui
aqui Dec 29, 2014 at 09:03:02 (UTC)
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Hallo Captain !
Danke für den hilfreichen Tip ! Ich werde das Tutorial entsprechend anpassen !
Member: cpt-haddock
cpt-haddock Jul 27, 2015 at 14:25:13 (UTC)
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Hi, ich bekomme demnächst einen Dual-Stack Anschluss. Hat jemand den IPv6 Teil der Config für den SLAAC (WAN) und DHCP PD (LAN) Teil?
Member: Ciscoholic
Ciscoholic Aug 12, 2015, updated at Aug 13, 2015 at 10:47:43 (UTC)
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Nachdem die Telekom vor einigen Wochen meinen ISDN-Anschluss zwangsweise migriert hat, habe ich zu Testzwecken eine IPv6 Konfiguration gebaut, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit erhebt, aber sicher als Startpunkt für eigene Gehversuche dienen kann.
Da auch im internen Netz öffentliche IPv6-Adressen zum Einsatz kommen, sind alle Klienten End-to-End ohne NAT aus dem Internet erreichbar, so dass als erstes ein wichtiger Hinweis folgt…

HINWEIS: Als erstes sind zwingend die ACLs und die Firewall zu konfigurieren!!!

Entsprechend gibt es zunächst ein paar Vorarbeiten:
Der Router wird weiterhin aus dem internen Netz ausschließlich über IPv4 administriert und somit alle Remote-Zugänge über IPv6 gesperrt. Leider ändert die Telekom nicht nur die externe IPv6-Adresse täglich, sondern auch das /56 Präfix für die internen Netze. Wer also intern via IPv6 auf den Router zugreifen will, müsste die ACL somit täglich anpassen, was man aber über EEM automatisieren könnte, oder zusätzlich mit Unique Local Adressen (FC00::/7) arbeiten.
!
ipv6 access-list BLOCKv6
  deny ipv6 any any log-input
!
line vty 0 4
  ipv6 access-class BLOCKv6 in
! 
Dann folgt die ACL für die externe WAN-Schnittstelle. Die ersten beiden Zeilen stehen zwar als Default implizit vor dem erwarteten impliziten „deny ipv6 any any“, aber da ich am Ende mit einem expliziten Deny arbeite, sind sie zwingend notwendig, damit die Neighbor Discovery funktioniert.
Danach wird UDP Port 546 geöffnet, der DHCP Client Port für IPv6. Die weiteren Einträge dienen vor allem dazu, über die Matches zu sehen, was an Traffic über die Schnittstelle läuft.
!
ipv6 access-list WAN_OUTSIDE_INv6
  permit icmp any any nd-na sequence 10
  permit icmp any any nd-ns sequence 11
  permit udp any any eq 546 sequence 12
  permit icmp any any sequence 20
  permit tcp any any established sequence 40
  deny ipv6 any any log-input sequence 100
!
ipv6 access-list WAN_INSIDE_OUTv6
  permit icmp any any sequence 10
  permit tcp any any sequence 20
  permit udp any any sequence 30
  deny ipv6 any any log-input sequence 100
! 
Nun die Firewall-Regeln:
!
ipv6 inspect name FWv6 tcp
ipv6 inspect name FWv6 udp
ipv6 inspect name FWv6 icmp
! 
Neben dem Binden der ACL und Firewall-Regeln auf die WAN-Schnittstelle, setzen wir auch gleich ein paar weitere Einstellungen:
!
interface Dialer0
  no ipv6 redirects
  no ipv6 unreachables
  ipv6 verify unicast reverse-path
  ipv6 traffic-filter WAN_OUTSIDE_INv6 in
  ipv6 traffic-filter WAN_INSIDE_OUTv6 out
  ipv6 inspect FWv6 out
! 
Jetzt kommen wir endlich zur Konfiguration der IPv6-Adressen und des Pools für die internen Klienten. Die Telekom weist uns nicht nur eine IPv6-Adresse für die WAN-Schnittstelle zu, sondern auch ein /56 Präfix für unsere internen Netze, dass sich aber leider ebenfalls täglich ändert. Dieses Präfix wird einem DHCPv6-Pool zugewiesen, so dass der Router intern als DHCPv6-Server agieren kann. Man kann hier stattdessen auch nur SLAAC verwenden, aber DHCPv6 bietet natürlich mehr Optionen und Kontrolle.
!
ipv6 dhcp pool TELEKOMv6_POOL
  prefix-delegation pool TELEKOMv6_PREFIX
  import dns-server
  domain-name testdomain.local
!
interface Dialer0
  ipv6 address FE80::179:1 link-local
  ipv6 address autoconfig default
  ipv6 enable
  ipv6 dhcp client pd TELEKOMv6_PREFIX
!
interface Vlan1
  ipv6 address FE80::178:1 link-local
  ipv6 enable
  ipv6 address TELEKOMv6_PREFIX ::1/64
  ipv6 nd other-config-flag
  ipv6 dhcp server TELEKOMv6_POOL
! 
Zum Abschluss müssen nun noch das IPv6-Routing und CEF aktiviert werden.
!
ipv6 unicast-routing
ipv6 cef
! 
Mit einem "clear interface dialer 0" können wir uns dann die ersten IPv6-Adressen vom Provider holen.
Auf internen Windows-Clients reicht jetzt ein “ipconfig /renew”, um sich eine öffentliche IPv6-Adresse zu holen und testweise mal einen IPv6-Ping abzusetzen:
C:\Users\Ciscoholic>ping -6 www.heise.de

Pinging www.heise.de [2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85] with 32 bytes of data:
Reply from 2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85: time=26ms
Reply from 2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85: time=21ms
Reply from 2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85: time=22ms
Reply from 2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85: time=21ms

Ping statistics for 2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85:
    Packets: Sent = 4, Received = 4, Lost = 0 (0% loss),
Approximate round trip times in milli-seconds:
    Minimum = 21ms, Maximum = 26ms, Average = 22ms

C:\Users\ Ciscoholic >
…und noch ein paar nützliche SHOW-Befehle, aus Platzgründen mit leicht gekürztem Output und natürlich geänderten Adressen:
Cisco886va#show ipv6 dhcp interface
Dialer0 is in client mode
  Prefix State is OPEN (0)
  Information refresh timer expires in 23:58:45
  Renew will be sent in 00:13:45
  Address State is IDLE
  List of known servers:
    Reachable via address: FE80::233:44FF:FE55:6677
    DUID: 0001000100010001000100010001
    Preference: 0
    Configuration parameters:
      IA PD: IA ID 0x000F0001, T1 900, T2 1440
        Prefix: 2003:6F:1234:5600::/56
                preferred lifetime 1800, valid lifetime 14400
                expires at Aug 12 2015 08:30 PM (14326 seconds)
      DNS server: 2003:180:2:1000:0:1:0:53
      DNS server: 2003:180:2:5000:0:1:0:53
      Information refresh time: 0
  Prefix name: TELEKOMv6_PREFIX
  Prefix Rapid-Commit: disabled
  Address Rapid-Commit: disabled
Vlan1 is in server mode
  Using pool: TELEKOMv6_POOL
  Preference value: 0
  Hint from client: ignored
  Rapid-Commit: disabled

Cisco886va#show ipv6 interface dialer 0
Dialer0 is up, line protocol is up
  IPv6 is enabled, link-local address is FE80::179:1
  No Virtual link-local address(es):
  Description: VDSL Internet Dial-Up Connection
  Stateless address autoconfig enabled
  Global unicast address(es):
    2003:6F:1234:ABCD::179:1, subnet is 2003:6F:1234:ABCD::/64 [EUI/CAL/PRE]
      valid lifetime 14307 preferred lifetime 1707
  Joined group address(es):
    FF02::1
    FF02::2
    FF02::1:FF79:1
  MTU is 1500 bytes
  ICMP error messages limited to one every 100 milliseconds
  ICMP redirects are disabled
  ICMP unreachables are disabled
  …
  Inbound access list WAN_OUTSIDE_INv6
 IPv6 verify source reachable-via rx, allow default
   108 verification drop(s) (process), 0 (CEF)
   0 suppressed verification drop(s) (process), 0 (CEF)
  Outbound Inspection Rule FWv6
  Outgoing access list WAN_INSIDE_OUTv6
  …
  ND RAs are suppressed (periodic)
  Hosts use stateless autoconfig for addresses.

Cisco886va#show ipv6 interface vlan 1
Vlan1 is up, line protocol is up
  IPv6 is enabled, link-local address is FE80::178:1
  No Virtual link-local address(es):
  Description: Internes LAN
  General-prefix in use for addressing
  Global unicast address(es):
    2003:6F:1234:5600::1, subnet is 2003:6F:1234:5600::/64 [CAL/PRE]
      valid lifetime 14235 preferred lifetime 1635
  Joined group address(es):
    FF02::1
    FF02::2
    FF02::1:2
    FF02::1:FF00:1
    FF02::1:FF78:1
    FF05::1:3
  MTU is 1500 bytes
  …
  ND router advertisements are sent every 200 seconds
  ND router advertisements live for 1800 seconds
  ND advertised default router preference is Medium
  Hosts use stateless autoconfig for addresses.
  Hosts use DHCP to obtain other configuration.

Cisco886va#show ipv6 route
IPv6 Routing Table - default - 7 entries
Codes: C - Connected, L - Local, S - Static, U - Per-user Static route
       B - BGP, HA - Home Agent, MR - Mobile Router, R - RIP
       H - NHRP, D - EIGRP, EX - EIGRP external, ND - ND Default
       NDp - ND Prefix, DCE - Destination, NDr - Redirect, O - OSPF Intra
       OI - OSPF Inter, OE1 - OSPF ext 1, OE2 - OSPF ext 2, ON1 - OSPF NSSA ext 1
       ON2 - OSPF NSSA ext 2, la - LISP alt, lr - LISP site-registrations
       ld - LISP dyn-eid, a - Application
ND  ::/0 [2/0]
     via FE80::233:44FF:FE55:6677, Dialer0
S   2003:6F:1234:5600::/56 [1/0]
     via Null0, directly connected
C   2003:6F:1234:5600::/64 [0/0]
     via Vlan1, directly connected
L   2003:6F:1234:5600::1/128 [0/0]
     via Vlan1, receive
NDp 2003:6F:1234:ABCD::/64 [2/0]
     via Dialer0, directly connected
L   2003:6F:1234:ABCD::179:1/128 [0/0]
     via Dialer0, receive
L   FF00::/8 [0/0]
     via Null0, receive
Cisco886va#
Member: Ciscoholic
Ciscoholic Aug 12, 2015 at 22:02:27 (UTC)
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Bei neueren IOS-Versionen hat Cisco den Default-Wert für das PPP Throttling drastisch verschärft, so dass der Router nach einem IOS-Update plötzlich keine IP-Adresse mehr bekommt.

Mit einem „debug ppp negotiation“ sieht man dann folgende Zeilen:
Vi2 PPP: Control packet rate limit 10 reached
Vi2 PPP: Entering block state for 30 seconds
Vi2 PPP: Packet throttled, Dropping packet
Ursache ist ein (aktuell nicht öffentlich zugänglicher) Bug, bei dessen Behebung Cisco das PPP Throttling von offen wie ein Scheunentor auf extrem aggressive Werte geändert hat:
vor CSCuo88855:
der Default waren 10.000 Packets in 3.600 sec ohne Blocking (ppp packet throttle 10000 3600 0)

nach CSCuo88855:
der Default sind 10 Packets in 1 sec mit 30 sec Blocking (ppp packet throttle 10 1 30)
Bei mir sind die Verbindungsprobleme nach einem Update auf die aktuelle IOS-Version 15.4(3)M3 aufgetreten.
Die Lösung liegt in der Anpassung auf etwas moderatere Werte:
ppp packet throttle 50 5 30
Mit diesen Werten funktioniert es wieder reibungslos.

…und dann stellt sich mir noch die Frage, wieso ihr noch die Authentifizierung mit PAP verwendet, obwohl die Telekom doch schon seit vielen Jahren CHAP unterstützt.
Also am besten die PAP-Zeilen ganz schnell löschen und durch die entsprechende CHAP-Authentifizierung ersetzen:
interface dialer 0
  ppp authentication chap callin
  ppp chap hostname 00123456789012345678#0001@t-online.de
  ppp chap password 1234567
Member: aqui
aqui Aug 22, 2015 at 16:49:22 (UTC)
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Danke für den Hinweis !
Hier allerdings mit einer Version 15.4(3)M2 an einem T-Com Anschluss keinerlei Probleme und eine Anpassung ist nicht erforderlich. Der Unterschied von M2 zu M3 sollte dabei marginal sein wenn man die release Notes dazu liest.
Member: gierig
gierig Nov 13, 2015 at 09:24:03 (UTC)
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Bin umgestiegen auf einen C887VA-W-E-K9 (vorher 876W, Umstieg wegen Vorbereitung auf VDSL)

mit Version 15.4(3)M2 kann ich das PPP Throttling Problem nachvollziehen.

(ADSL2+ Verbindung)

ppp packet throttle 50 5 30 hat es sofort gelöst.
Danke für den Hinweis.
Member: Noiseless
Noiseless Nov 24, 2015 updated at 17:03:02 (UTC)
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Hat schon jemand einen Cisco Router an einem Telekom BNG ADSL Anschluss laufen ? Bei BNG Anschlüssen muss man das VLAN Tag 7 selber setzen, allerdings habe ich bisher kein Erfolg.
Member: aqui
aqui Nov 27, 2015, updated at Jul 17, 2023 at 11:00:20 (UTC)
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Ist ja oben im Tutorial ganz genau erklärt wie man es macht. Klar, dazu muss man das Tutorial natürlich lesen !!!
Interface FastEthernet0
no ip address
!
interface Ethernet0.7
description VDSL Internet Verbindung - VLAN 7 tagged
encapsulation dot1Q 7

no ip route-cache
pppoe enable
pppoe-client dial-pool-number 1
!

Damit funktioniert es mit allen IOS basierten Cisco Routern fehlerlos !
Genau das encapsulation... Kommando bedeutet das der Frame am WAN Port ein 802.1q tagged Frame mit der VLAN ID 7 sein soll.
Wer lesen kann.... face-wink
Member: Wuppi68
Wuppi68 Nov 27, 2015, updated at Nov 28, 2015 at 12:54:12 (UTC)
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moin moin,

erst einmal ein ganz großes DANKE für die Informationen face-smile

Nun habe ich noch ein "kleines" Problem.

1. Router Cisco 866 mit VDSL Modem --> Funktion OK
2. Router Cisco 892 mit Speedport 300HS Modem --> Funktion OK

Problem:
bei beiden Routern bekomme ich kein gescheites Bild (Artefakte/kein Ton) an einem VDSL 50 Anschluß.
In den ersten 10 Sekunden ist es perfekt, dann bei der Umschaltung auf VLAN 8 treten die Artefakte ganz extrem auf.

Was kann ich da noch tun? Meine Fritzbox schafft es problemlos .... und der Cisco sollte es dann auch schaffen face-smile

Hier noch Teile meiner Config:

interface GigabitEthernet0
 no ip address
 no ip route-cache cef
 no ip route-cache
 duplex auto
 speed auto
 no cdp enable
 hold-queue 256 in
!
interface GigabitEthernet0.7
 description VDSL Internet Verbindung - VLAN 7 tagged
 encapsulation dot1Q 7
 no ip route-cache
 pppoe-client dial-pool-number 1
 no cdp enable
!
interface GigabitEthernet0.8
 description VDSL Multicast Entertain - VLAN 8 tagged
 encapsulation dot1Q 8
 ip dhcp client broadcast-flag clear
 ip address dhcp
 ip pim sparse-mode
 no ip route-cache
 ip igmp helper-address 10.50.255.254
 ip igmp version 3
 ip igmp explicit-tracking
 ip igmp proxy-service
 no cdp enable
!
interface Vlan1
 description Lokales LAN
 ip address 192.168.99.250 255.255.255.0
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip pim sparse-mode
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 ip tcp adjust-mss 1452
 ip igmp helper-address 10.50.255.254
 ip igmp version 3
 ip igmp explicit-tracking
 ip igmp query-interval 15
 ip igmp proxy-service
!
interface Dialer0
 description DSL Einwahl Interface
 ip ddns update hostname fritz.heibox.com
 ip ddns update dyndns
 ip address negotiated
 ip access-group PUBLIC-VDSL in
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip mtu 1492
 ip pim sparse-mode
 ip nat outside
 ip inspect myfw out
 ip virtual-reassembly in
 encapsulation ppp
 ip igmp version 3
 ip igmp query-interval 15
 ip igmp proxy-service
 dialer pool 1
 dialer-group 1
 no keepalive
 ppp authentication pap callin
 ppp chap hostname xxx#0001@t-online.de
 ppp chap password 7 xxx
 ppp pap sent-username xxx#0001@t-online.de password 7 xxx
 ppp ipcp dns request
 ppp ipcp mask request
 ppp ipcp route default
 no cdp enable
!
no ip forward-protocol nd
!!!! some parts deleted
ip access-list extended PUBLIC-VDSL
 permit tcp any any established
 permit igmp host 10.50.255.254 any
 permit icmp host 10.50.255.254 any
 permit ip any 224.0.0.0 15.255.255.255
 permit udp any gt 40000 any
 permit icmp any any administratively-prohibited
 permit icmp any any echo-reply
 permit icmp any any packet-too-big
 permit icmp any any time-exceeded
 permit icmp any any unreachable
 permit udp any eq domain any
 permit tcp any eq domain any
 permit udp any eq ntp any
 permit gre any any
!
ip pim rp-address 10.50.255.254


jemand noch einen Tip?

Gruß und Dank

Ralf
Member: aqui
aqui Nov 28, 2015 at 14:10:49 (UTC)
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Zeigt ja eigentlich das es Durchsatz oder Performance Probeme gibt face-sad
Hast du mal ein show proc cpu oder nur show cpu gemacht um zu sehen wie die Last auf dem Router ist ?
Hast du testweise mal das oben empfohlene ppp packet throttle 50 5 30 auf dem PPP Interface probiert.
Member: Wuppi68
Wuppi68 Nov 28, 2015 at 20:40:48 (UTC)
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Hallo aqui,

CPU ist maximal bei ca. 15%

den ppp Test werde ich erst morgen machen können.

Habe noch ein paar Configs im Bridgemode gefunden. Werde die dann auch noch entsprechend testen.

Infos gibt es aber erst nächste Woche.

Dank

Ralf
Member: aqui
aqui Nov 28, 2015 at 20:57:22 (UTC)
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Die CPU Last ist normal..daran liegt es nicht.
Bridge Mode sagt mir jetzt nix aber dann warten wir mal die kommende Woche ab...
Member: Wuppi68
Wuppi68 Nov 28, 2015 at 23:48:38 (UTC)
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kleine Zwischeninfo:

ppp hat nichts gebracht face-sad

noch einmal alle Routing Optionen durchgetestet - dann kam Klitschko face-smile und ich musste wieder auf die FB umschalten ...

mein nächster Versuch wird sein, meine Entertainbox in Vlan 7 zu hängen um dann entsprechend "nur" noch zu bridgen.

Schon wir mal was draus wird
Member: aqui
aqui Nov 30, 2015 at 09:40:41 (UTC)
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dann kam Klitschko und ich musste wieder auf die FB umschalten ...
Hätt'st du besser bleiben gelassen um dir das Elend nicht mit ansehen zu müssen face-wink
Member: Noiseless
Noiseless Dec 03, 2015 updated at 11:24:18 (UTC)
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Hallo Aqui,

ich ignoriere lieber deine Vorwürfe, dass ich den Thread nicht gelesen habe.

Die von Dir genannte Konfiguration zählt nur für DSL Anschlüsse die im PTM Modus laufen. (VDSL)

Mein Anschluss läuft allerdings im ATM Modus. (ADSL2+)

Betreibe den Anschluss nun im Bridge Modus.

interface ATM0/0/0.1
pvc 1/32
bridge-dot1q encap 7

Ob das wirklich korrekt ist, kann ich aktuell noch nicht sagen.
Member: Vampi1977
Vampi1977 Dec 03, 2015 at 18:14:26 (UTC)
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Hallo Noiseless,

deine Einstellung ist richtig!!! Im Rahmen der Technischen Richtlinie 112 (1TR112) wird in Zukunft jegliche Einwahl ohne Vlan Tag auch bei ADSL zurückgewiesen.

Wer das noch nicht umgesetzt hat sollte es bei seinem Annex J Anschluss baldmöglichst umsetzten. Wir wurden schon angeschrieben das die Telekom jederzeit die Umstellung vollziehen kann.

Hinweis des Providers MK-Netzdienste (Erstklassiger Service BTW):

Laut Telekom gibt es vermehrt Hinweise darauf, dass sich einzelne von Kunden eingesetzte Endgeräte nicht gemäß der technischen Richtlinie verhalten. Endgeräte, die nicht der 1TR112 entsprechen, bewirken, dass die von der Telekom bereitgestellten Access-Teilleistungen eventuell nicht wie vertraglich vorgesehen nutzbar sind.

An dieser Stelle möchten wir insbesondere erwähnen, dass für alle Endgeräte gemäß 1TR112, Ziffer 9.3.1 eine Einwahl über VLAN7, single tagged, erfolgen muss, da die Endgeräte beim Online-User ansonsten gegebenenfalls keine PPPoE-Session aufbauen.

Wir weisen hier daraufhin, dass es sich hier nur um die Einwahl von ADSL SA Annex J und VDSL SA handelt !!!

Bislang konnten die ADSL SA Annex-J Leitungen auch ohne VLAN 7 genutzt werden, diese Möglichkeit wird im Rahmen der BNG-Migration bei der Telekom wegfallen. Es sollten daher schon jetzt alle ADSL SA Annex-J auf VLAN7 konfiguriert werden!
Member: aqui
aqui Dec 08, 2015 updated at 08:18:13 (UTC)
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ich ignoriere lieber deine Vorwürfe, dass ich den Thread nicht gelesen habe.
Die von Dir genannte Konfiguration zählt nur für DSL Anschlüsse die im PTM Modus laufen. (VDSL)
Mein Anschluss läuft allerdings im ATM Modus. (ADSL2+)
Sorry aber nun muss man dir scheinbar zu Recht den Vorwurf machen das du das Tutorial nicht gelesen hast !
Oben ist doch ganz klar auch eine ADSL2+ Konfig angegeben:
interface ATM0
no ip address
no atm ilmi-keepalive
!
interface ATM0.1 point-to-point
pvc 1/32
pppoe-client dial-pool-number 1
!

Diese Konfig funktioniert hier wenigstens mehrfach an einem T-Com ADSL2+ Anschluss fehlerlos. Sollte ja auch, denn der o.a. Router hat ein Hybridmodem das im Autodetection Mode arbeitet. Den ADSL2+ Negotiation Prozess kannst du auch live mitsehen wenn du den Debugger einmal aktivierst auf dem CLI.
Da ist nix mit Bridge Modus usw....
Member: Vampi1977
Vampi1977 Dec 08, 2015 at 19:20:32 (UTC)
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Hallo Aqui,

die von dir aufgeführte Config funktioniert aktuell perfekt für alle ANNEX B und ANNEX J Anschlüsse bis die Telekom ernst macht. Ab Tag X (Wann das ist weiß vermutlich noch nicht mal die Telekom) wird ohne Vorwarnung die Einwahl ohne VLAN Tag am Annex J ADSL zurückgewiesen... Wer dann nicht mit den Bridge Modus beim ADSL 2+ Anschluss (ADSL SA Annex-J) arbeitet oder arbeiten kann hat Pech.

Noiseless hat die Config die auch sicher nach der Umstellung geht. Wir dürfen das auf mehreren hundert Geräten nachbessern.

So sollte es aussehen wenn der Anschluss auch wirklich ein Annex J ist (Cisco 886VAJ, IOS 15.4M3, siehe Trained Mode).

sh controller vdsl 0
Controller VDSL 0 is UP
Daemon Status:           Up
                        XTU-R (DS)              XTU-C (US)
Chip Vendor ID:         'BDCM'                   'IFTN'  
Chip Vendor Specific:   0x0000                   0x82B9
Chip Vendor Country:    0xB500                   0xB500
Modem Vendor ID:        'CSCO'                   '    '  
Modem Vendor Specific:  0x4602                   0x0000
Modem Vendor Country:   0xB500                   0x0000
Serial Number Near:    FCZ19349253 C886VAJ- 15.4(3)M3
Serial Number Far:
Modem Version Near:    15.4(3)M3
Modem Version Far:     0x82b9
Modem Status:            TC Sync (Showtime!)
DSL Config Mode:         AUTO
Trained Mode:   G.992.5 (ADSL2+) Annex J


sh run int atm0.1
Building configuration...
Current configuration : 110 bytes
!
interface ATM0.1 point-to-point
 pvc 1/32
  bridge-dot1q encap 7
  pppoe-client dial-pool-number 1
 !
end

Ich kann nur nochmals auf den Hinweis vom Provider verweisen:

Bislang konnten die ADSL SA Annex-J Leitungen auch ohne VLAN 7 genutzt werden, diese Möglichkeit wird im Rahmen der BNG-Migration bei der Telekom wegfallen. Es sollten daher schon jetzt alle ADSL SA Annex-J auf VLAN7 konfiguriert werden!

Falls du einen Annex J Anschluss hat probiere es einfach aus. Einwahl geht aktuell mit oder ohne Bridge Mode.

Gruß,

Vampi
Member: aqui
aqui Dec 09, 2015 at 08:41:33 (UTC)
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Das ist vermutlich genau der Punkt weil es hier auch mit der "alten" Konfig fehlerlos an einem Annex J Anschluss rennt.
Aber danke für den wichtigen Tip mit dem Tagging !
Dann weiss man wenigstens wenn es eines tages mal nicht gehen sollte das die Telekom umgestellt hat auf VLAN 7 Tagging.
Member: Paveway
Paveway Feb 20, 2016 at 01:01:51 (UTC)
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Hallo Zusammen,

ich bin relativ neu auf dem Gebiet der Cisco Router welche über einen normalen Endkundenbereich hinausgehen und habe die letzten 2 Wochen damit verbracht mir etliche Dokumentationen und Tutrorials durchzuarbeiten.

Folgende Situation habe ich:
Ein Cisco 866VAE-W-K9 ist an einen VDSL ALL IP der Telekom angeschlossen.
Die Konfiguration habe
ich nach reichlicher Durchforstung dieses Tutorials und Docs von Cisco ohne Probleme hinbekommen, kann aber aus dem LAN nicht ins I-NET pingen.

Soll heißen:
Cisco 866VAE Router direkt am ALL IP Anschluß der Telekom, IP Addresse wurde zugewiesen, ein ping oder tracert direkt vom CLI an z.B. www.t-online.de ist ohne weiteres möglich.

Alle Clients im LAN können sich ebenfalls anpingen, aber:
ein Ping von einem Client aus dem LAN an z.B. www.t-online.de scheitert an einem "Host unreachable".
Die DNS Auflösung klappt ohne Probleme, aber selbst das anpingen der IP endet in der gleichen Sackgasse.
Ich denke es ist einfach nur ein simples Routing Problem welches ich übersehen habe, da ich mich aber an diesem Turorial orientiert habe, weiß ich aktuell nicht wirklich warum dieses Problem auftritt.
Ein tracert endet im Übrigen immer an der IP des Routers.

Es hat also nichts mit dem VDSL Anschluss zu tun, sondern eher mit der Grund Konfig des Routers.

Hat jemand einen Tip für mich?
Member: aqui
aqui Feb 22, 2016 updated at 11:07:09 (UTC)
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welche über einen normalen Endkundenbereich hinausgehen
Kommt wie immer darauf an was du für dich als "Endkunden" definierst...?!
und habe die letzten 2 Wochen damit verbracht mir etliche Dokumentationen und Tutrorials durchzuarbeiten.
Mmmhhh... Eine einzige, nämlich diese hier, hätte dich sofort zum Ziel geführt in 10 Minuten face-wink
ich nach reichlicher Durchforstung dieses Tutorials und Docs von Cisco ohne Probleme hinbekommen,
Klasse...Glückwunsch. Ist aber auch nicht schwer wenn man nur abtippen muss face-wink
kann aber aus dem LAN nicht ins I-NET pingen.
Ooops...eben hast du aber gesagt du hast alles hinbekommen ?? Was denn nun ?
ein ping oder tracert direkt vom CLI an z.B. www.t-online.de ist ohne weiteres möglich.
Sehr gut ! Das zeigt aber ganz klar das alles sauber klappt mit deiner Routerkonfig und der böse Buhmann, wie zu erwarten war, NICHT der Router ist sondern dein Endgerät !!
ch denke es ist einfach nur ein simples Routing Problem
Nein, das ist es in der Regel nie !! Wie auch ?? Der Router hat eine default Route und schickt alles an den Provider ? Dein Client ebenso, der hat (sollte haben) eine default Route auf deinen Router...da ist also nicht groß mit Routing !
Es hat also nichts mit dem VDSL Anschluss zu tun, sondern eher mit der Grund Konfig des Routers.
Nein ! Ganz und gar nicht, denn sonst könntest du vom CLI des Routers nicht ins Internet pingen.

OK, fangen wir mal strategisch an:
  • Pingen, nslookup und traceroute vom Router CLI auf www.heise.de z.B. klappen ! Das zeigt mit dem Router und seiner ist alles in Ordnung !
  • Was sagt ein show hosts auf deinem CLI ?? Sieht du dort aufgelöste DNS Namen deiner angepingten Ziele ? Wenn ja würde das bedeuten das auch dein DNS Proxy auf dem Cisco sauber rennt.
  • Was sagt ein ipconfig -all in der Eingabeaufforderung eines Windows Clients am Router ??
  • Bekommt der Client eine korrekte IP Adressierung per DHCP vom Router ? Zeigt der die Router LAN IP als Gateway IP und auch als DNS IP ?
  • Wenn ja, kannst du den Router bzw. seine LAN IP anpingen ?
  • Wenn ja kannst du auch die 8.8.8.8 anpingen ?
Am Router selber liegt das Problem de facto nicht !
Member: Paveway
Paveway Feb 22, 2016 at 12:58:26 (UTC)
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Moin aqui,

danke für die Antwort, ich hab's inzwischen aber hinbekommen.
Ich hatte den Wald vor lauter Bäumen in dem Falle nicht gesehen und seid dem ersten Versuch an stumpf und einfach das NAT vom internen LAN ins WAN Interface versaut...
Das war auch schon alles.

Mit Endkundenbereich meine ich so Krempel wie den Speedport W7xx von der Telekom, welcher jetzt ausgemustert wurde.

Wie immer saß der Fehler in dem Falle also vor dem Bildschrim ;)

Und ich schrieb doch: ich habe mich "orientiert", da der 866er doch leicht anders Aufgebaut ist, zumindest in den vordefinierten Interfaces ect. im Werkszustand.
Member: aqui
aqui Feb 23, 2016 at 08:31:37 (UTC)
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so Krempel wie den Speedport W7xx von der Telekom, welcher jetzt ausgemustert wurde.
Eine gute Tat ! face-smile

Gut wenn nun alles rennt wie es soll !
Member: cpt-haddock
cpt-haddock Apr 24, 2016 at 09:29:14 (UTC)
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Ciscoholic, all,
Erst mal danke für all die Infos. Echt Klasse!
Ich will jetzt auch IPv6 auf dem Gastnetz (Vlan2) haben.
Das IPv6 PD prefix ist ein /56, im Beispiel: 2003:6F:1234:5600::/56, Prefix name: TELEKOMv6_PREFIX
Im Vlan1 ist dann 2003:6F:1234:5600::/64, interface kommt aus ipv6 address TELEKOMv6_PREFIX ::1/64
Wie bekomme ich auf Vlan2 einen 2003:6F:1234:5601::/64?
Wie lege ich einen zweiten ipv6 dhcp pool für ein domain-name Gastnetz an?
Was muss in eine ipv6 access-list damit kein Forwarding zwischen Vlan1 und Vlan2 stattfindet?
Member: aqui
aqui Apr 25, 2016, updated at Feb 10, 2018 at 12:17:09 (UTC)
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Guckst du hier:
http://www.cisco.com/c/en/us/support/docs/ip/ip-version-6-ipv6/113141-D ...
<Edit>
Tutorial wurde oben aktuell um eine IPv6 Konfig erweitert !
</Edit>
Member: cpt-haddock
cpt-haddock Apr 30, 2016 at 09:23:28 (UTC)
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Erst mal danke.
Es ist aber noch nicht so richtig was ich wollte. Ich will den Prefix den ich von der Telekom bekomme (TELEKOMv6_PREFIX) mittels dhcp in Vlan1 und Vlan2 verteilen. Meine config:
Dies sind die Pools:
ipv6 dhcp pool TELEKOMv6_POOL
 prefix-delegation pool TELEKOMv6_PREFIX
 import dns-server
 domain-name homenet

ipv6 dhcp pool TELEKOMv6_GAST
 import dns-server
 domain-name guestnet

und die interfaces:
interface Vlan1
 ipv6 address TELEKOMv6_PREFIX ::1/64
 ipv6 enable
 ipv6 nd other-config-flag
 ipv6 dhcp server TELEKOMv6_POOL

interface Vlan2
 ipv6 address TELEKOMv6_PREFIX ::10:0:0:0:1/64
 ipv6 enable
 ipv6 nd other-config-flag
 ipv6 dhcp server TELEKOMv6_GAST

interface Dialer0
 ipv6 address FE80::179:1 link-local
 ipv6 address autoconfig default
 ipv6 enable
 ipv6 dhcp client pd TELEKOMv6_PREFIX

und
show ipv6 dhcp pool:
DHCPv6 pool: TELEKOMv6_POOL
  Prefix pool: TELEKOMv6_PREFIX
               preferred lifetime 604800, valid lifetime 2592000
  Imported DNS server: 2003:180:2:5000:0:1:0:53
  Imported DNS server: 2003:180:2:2000:0:1:0:53

DHCPv6 pool: TELEKOMv6_GAST
  Imported DNS server: 2003:180:2:5000:0:1:0:53
  Imported DNS server: 2003:180:2:2000:0:1:0:53

der dhcp pool TELEKOMv6_POOL hat den /56 Prefix, ich will aber nicht den selben /56 Prefix im dhcp pool TELEKOMv6_GAST verwenden. Ich will im TELEKOMv6_POOL ein /60 Prefix und im TELEKOMv6_GAST ein anderes /60 Prefix.
Member: aqui
aqui Apr 30, 2016 updated at 11:29:09 (UTC)
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Deine IPv6 DHCP Konfiuration ist unvollständig bzw. fehlt vollkommen, deshalb geht das nicht.
Dir fehlt der entsprechende v6 Pool (exclude etc.) und die Gateway, DNS Definition den der Router dem /64 Interface zuordnen kann.
Das ist identisch zu v4.
Member: cpt-haddock
cpt-haddock May 16, 2016 at 18:54:50 (UTC)
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@aqui, danke.
Aber wie lege ich den v6 pool an? wenn ich ein IPv6 local pool anlege will, muss ich ein Prefix eingeben, den ich aber erst im Dialer interface mit ipv6 dhcp client pd TELEKOMv6_PREFIX lernen werde. Siehe
886VA(config)#ipv6 local pool TEST ?
  X:X:X:X::X/<0-128>  IPv6 pool prefix x:x::y/<z>

886VA(config)#ipv6 local pool TEST TELEKOMv6_PREFIX
                                   ^
% Invalid input detected at '^' marker.  
Alle Beispiele die ich gefunden habe, erzeugen ein Pool wie:
886VA(config)#ipv6 local pool TEST 2001:DB8:1200::/40 48
Member: aqui
aqui Aug 09, 2016 updated at 11:07:33 (UTC)
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Hier findest du eine laufende Dual Stack Konfig die das macht:
Cisco 1921 VOIP und Telefonanlage ISP MNET
Die Mnet Konfig da kannst du identsch übernehmen !
Das o.a. Tutorial wird in Kürze auf die IPv6 Dual Stack Version upgedatet.
Member: Wuppi68
Wuppi68 Sep 11, 2016 at 20:11:18 (UTC)
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si, nach langer Zeit und vielen vielen Versuchen habe ich erst einmal eine Zwischenlösung gefunden face-smile

Die Dropouts lagen an einen falschen RP Servereintrag face-sad

Jetzt macht meine Fritte zwar noch den Internetzugang aber die Multicast Geschichte habe ich erst einmal in den Griff bekommen face-smile

wichtig:

Global:

ip multicast-routing

pro Interface:

ip pim sparse-mode
 ip igmp helper-address <IP der Fritte>
 ip igmp version 3
 ip igmp explicit-tracking
 ip igmp query-interval 15
 ip igmp proxy-service

Jetzt kann ich als nächstes auch das Interface wieder direkt an das VDSL Modem dängeln
Member: murphster
murphster Sep 18, 2016 at 10:52:03 (UTC)
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Hi Aqui,

Vielen Dank für deine geniale Tutorial.

Ich habe seit 2 Monate meine Cisco 886VAJ (mit Hilfe deine Tutorial) erfolgreich im Einsatz. Die einzigste Funktion aus dem Tutorial was nicht ginge war den DDNS über DynDNS. Sonst alles Perfekt und entlang die Konfiguration hab ich vieles neu dazugelernt.

Ich hab die letzten Zwei Woche versucht eine noch offene Problem selbst zu lösen, leider bisher ohne erfolg.

Wir haben viele Apple Geräte hier zu Hause, davon 6 iPads, 5 iPhones und 3 MacBooks.
Alle haben keine Verbindung mit den Mailserver (IMAP SSL Port 993) herstellen können, Apples Push Notification Service (APNs) und weitere iCloud features gehen auch nicht. Meine T-Online IMAP mail geht, aber Apple und Live.de nicht.

Komisch ist dass alle unser Windows 10 & 7 clients können ohne Probleme mit OneDrive verbinden...

Ich habe mich mit meine Konfig mehrmals auseinander gesetzt, probiert alle empfohlen APNs Ports zu öffnen und bleib trotzdem ratlos. Ich habe bei support.apple über eine Konflikt mit packet inspection gelesen, bin aber nicht sicher ob den CBAC hier Einfluss nimmt.

Ich wäre für deine Rat sehr dankbar. Falls meine Deutsch etwas Verbesserungsbedürftig erscheint liegt es daran dass ich eine Englander bin und parallel zu CISCO IOS versuche auch den Vaterlands Sprache besser zu Verstehen face-smile

Anbei meine Running-Config:

Current configuration : 6115 bytes
!
! Last configuration change at 12:54:01 CEST Sat Sep 17 2016
version 15.3
no service pad
service tcp-keepalives-in
service tcp-keepalives-out
service timestamps debug datetime msec localtime show-timezone
service timestamps log datetime msec localtime show-timezone
service password-encryption
service sequence-numbers
!
hostname CISCORT
!
boot-start-marker
boot-end-marker
!
aqm-register-fnf
!
security authentication failure rate 3 log
security passwords min-length 6
logging buffered 4096
enable secret xxxxxxxxxx
!
aaa new-model
!
aaa authentication login clientauth local
aaa authorization network groupauth local 
!
aaa session-id common
clock timezone CET 1 0
clock summer-time CEST recurring last Sun Mar 2:00 last Sun Oct 3:00
!
no ip source-route
no ip gratuitous-arps
!
no ip bootp server
ip domain name homenet.local
ip name-server 192.168.201.185
ip name-server 8.8.8.8
ip inspect name myfw tcp
ip inspect name myfw udp
ip cef
no ipv6 cef
!
multilink bundle-name authenticated
!
license udi pid C886VAJ-K9 sn FCZ202693XK
license boot module c800 level advipservices
!
username xxxx RouterAdmin xxxx password xxxxxx
username xxxx vpnuser xxxx password xxxxx
username xxxx VPNGROUP xxxx password xxxxxx
!
controller VDSL 0
!
ip tcp synwait-time 10
!
crypto isakmp policy 10
 encr aes
 authentication pre-share
 group 2
!
crypto isakmp client configuration group xxxx GROUP xxxxe
 key xxxxxxxxxxx
 dns 192.168.201.185
 domain homenet.local
 pool vpnpool
 save-password
 max-users 2
 banner ^C === Welcome to HomeNet VPN === ^C
crypto isakmp profile VPNclient
   description VPN Client Profil
   match identity group HomeNetVPN
   client authentication list clientauth
   isakmp authorization list groupauth
   client configuration address respond
   virtual-template 2
!
crypto ipsec transform-set myset esp-aes esp-sha-hmac 
 mode tunnel
!
crypto ipsec profile vpn-vti2
 set transform-set myset 
!
interface Null0
 no ip unreachables
!
interface ATM0
 no ip address
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip flow ingress
 no atm ilmi-keepalive
!
interface ATM0.1 point-to-point
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip flow ingress
 pvc 1/32 
  bridge-dot1q encap 7
  pppoe-client dial-pool-number 1
 !
!
interface BRI0
 no ip address
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip flow ingress
 encapsulation hdlc
 shutdown
 isdn termination multidrop
!
interface Ethernet0
 no ip address
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip flow ingress
 shutdown
!
interface FastEthernet0
 no ip address
 shutdown
!
interface FastEthernet1
 description HomeNet Gateway
 switchport access vlan 101
 no ip address
!
interface FastEthernet2
 no ip address
 shutdown
!
interface FastEthernet3
 no ip address
 shutdown
 no cdp enable
!
interface Virtual-Template2 type tunnel
 description IPsec VPN Dialin
 ip unnumbered Vlan1
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip flow ingress
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 tunnel mode ipsec ipv4
 tunnel protection ipsec profile vpn-vti2
!
interface Vlan1
 description VPN VLAN Interface
 ip address 192.168.100.254 255.255.255.0
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip flow ingress
 shutdown
!
interface Vlan101
 description Internal (FastEthernet1)
 ip address 192.168.101.10 255.255.255.0
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip flow ingress
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 ip tcp adjust-mss 1452
!
interface Dialer0
 description DSL Dialer
 ip address negotiated
 ip access-group 111 in
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip mtu 1492
 ip flow ingress
 ip nat outside
 ip inspect myfw out
 ip virtual-reassembly in
 encapsulation ppp
 dialer pool 1
 dialer-group 1
 no keepalive
 ppp authentication pap callin
 ppp pap sent-username xxxxxxxxxxxxxxxxxx@t-online.de password xxxxxxxxxxxxxxxx
 ppp ipcp dns request
 ppp ipcp mask request
 ppp ipcp route default
 no cdp enable
!
ip local pool vpnpool 192.168.100.240 192.168.100.250
no ip forward-protocol nd
ip http server
ip http access-class 1
no ip http secure-server
!
!
ip dns server
ip nat inside source list 101 interface Dialer0 overload
ip route 192.168.0.0 255.255.0.0 192.168.101.254
!
dialer-list 1 protocol ip list 101
no cdp run
!         
access-list 1 remark HTTP Access-class list
access-list 1 permit 192.168.100.0 0.0.0.255
access-list 1 permit 192.168.101.0 0.0.0.255
access-list 1 deny   any
access-list 23 permit 192.168.0.0 0.0.255.255
access-list 101 permit ip 192.168.0.0 0.0.255.255 any
access-list 111 permit icmp any any administratively-prohibited
access-list 111 permit icmp any any echo-reply
access-list 111 permit icmp any any packet-too-big
access-list 111 permit icmp any any time-exceeded
access-list 111 permit icmp any any unreachable
access-list 111 permit udp any eq domain any
access-list 111 permit udp any any eq isakmp log
access-list 111 permit udp any any eq non500-isakmp log
access-list 111 permit tcp 17.0.0.0 0.255.255.255 any log
access-list 111 permit tcp any eq domain any
access-list 111 permit udp any eq ntp any
access-list 111 permit gre any any
access-list 111 deny   ip any any log
!         
control-plane
!
mgcp behavior rsip-range tgcp-only
mgcp behavior comedia-role none
mgcp behavior comedia-check-media-src disable
mgcp behavior comedia-sdp-force disable
!
mgcp profile default
!
!
line con 0
 no modem enable
 transport output telnet
line aux 0
 transport output telnet
line vty 0 4
 access-class 23 in
 privilege level 15
 transport input telnet ssh
!
scheduler allocate 20000 1000
scheduler interval 500
ntp server 130.149.17.8 source Dialer0
!
end

Noch eine Lob, Ich bin der CSO eine Industrielle Digitale Firma hier in Deutschland und versuche mit meine kleine HomeLab mich tiefe mit IT zu beschäftigen (Self Learning). Unsere Security team (die auch Beratung und Penetration testing am Markt liefern) haben versucht meine Home domain zu knacken OHNE ERFOLG. Sie haben nur eine kleine "potenzielle" Lücke gefunden mit den IPSec port aber ohne erheblichen aufwand bleibt dieses auch dicht. Klasse Konfig face-smile))
Member: aqui
aqui Sep 18, 2016 updated at 11:34:31 (UTC)
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Hi murphster ! We can continue the communication in English if you prefer...no problem face-wink
Alle haben keine Verbindung mit den Mailserver (IMAP SSL Port 993) herstellen können, Apples Push Notification Service (APNs)
Hier sind zwar nicht ganz so viele im Einsatz aber alle MacBook, Macminis, iPads und Phones können die geforderten Dienste ohne irgendwelche Probleme nutzen. Folglich hast du in deiner Konfig irgendwas anders gemacht ?!
Was bei dir und deiner Firewall ACL komisch ist:
  • Du erlaubst von außen Zugriff von ISAKMP aber es fehlt das ESP Protokoll ?? Wozu dann ISAKMP ?? Das wäre dann völliger Quatsch wenn du kein IPsec VPN Dialin mit den iPads und MacBooks machen willst. Dann kannst du das auch entfernen. "Sie haben nur eine kleine "potenzielle" Lücke gefunden mit den IPSec port" See !! Thats whay !
  • Exakt das gleiche mit PPTP. Du erlaubst GRE von außen aber das dafür erforderliche TCP 1723 fehlt. Damit ist dann kein PPTP möglich und du hast sinnfreie Löcher in der FW. Kann also auch weg. Wenn dann so oder so only one single VPN Protocoll !!
  • Sinnvolle IPsec Dialin Konfig für den Zugriff aufs Heimnetz mit Apple Geräten findest du hier: IPsec VPN Praxis mit Standort Vernetzung Cisco, Mikrotik, pfSense, FritzBox u.a Dort ist auch die korrekte ACL 111 für IPsec zu sehen.
  • Gerade weil du andere Security testen lässt ist das ein fataler Fehler in der ACL 111 !! Besser also korrigieren face-wink
Du solltest auf alle Fälle für IMAP das Application gateway aktivieren:
Try this that should fix the problem: //
ip inspect name myfw tcp
ip inspect name myfw udp
ip inspect name myfw https
ip inspect name myfw pop3s
ip inspect name myfw sip
ip inspect name myfw imaps
ip inspect name myfw rtsp //
  • For what is the ACL 1 ?? Looks like its not being in use anymore. Better is to always erase all those dead config parts for less confusion.
  • If you need internal VoIP support its also better do open the ACL for inbound SIP calls: access-list 111 permit udp any eq 5060 any too.
  • Correct also your ACL 111 for your used VPN protocoll. This should only be IPsec. PPTP is unsecure.
Member: murphster
murphster Sep 18, 2016 at 13:20:30 (UTC)
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Hey Aqui,

Thanks for the lightning fast response!

I will definitely remove the GRE acl as I have no need for PPTP, overlooked removing it when I was playing around with VPN solutions... oops

I do use IPSec for our iOS devices and my MacBook VPN. In order to get the IPSec authentication running inbound I opened:

port 500 with: #access-list 111 permit udp any any eq isakmp log
and port 4500 with: #access-list 111 permit udp any any eq non500-isakmp log

It works fine but taking a look at the link to your "IPsec VPN Praxis mit Standout Kopplung" I think I may need to read up a little more on configuration options and optimise further.

Your right, the security team found port 500 open, probed it and then criticised the use of DH Group 2 which they said was outdated and the support of IKE Aggressive mode which may leave key material exposed, to be honest I was quite happy that was all they could find face-smile

I will setup the application gateway for IMAP as you have suggested and give it a whirl.

Once again, many thanks for your help, I have endeavoured to get back into IT after a 15 year break so this all started when I built a home lab with a an old HP G6 server, then added a cisco layer 3 switch and now the cisco router, it's a little challenging as a lot has changed from Novell & Win NT times but its fun.

I'll report back with my findings, all the best!
Member: murphster
murphster Sep 18, 2016 at 13:25:51 (UTC)
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P.S. ACL 1 if for access to the HTTP server, I tried out Cisco Configuration Professional and use it for monitoring now and then.
Member: aqui
aqui Sep 18, 2016 updated at 16:38:33 (UTC)
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Ahhh...ok with ACL 1. Please keep in mind that all traffic with the "log" statement in the ACL gets process switched on the router, which means switch by the CPU ! This can have very bad effects on the system performance. If the whole amount of such traffic is low its not an issue but if it gets higher values you should keep an eye on it !
The command show proc cpu is your best friend here. Or you can use a little tool called STG grapher to take a longer graphical look on it:
http://leonidvm.chat.ru
Of course SNMP hast to be enabled for that on the Cisco. Make sure to tie SNMP to ACL 23 so that this data can only be retrieved from the internal LAN !
5 sec. SNMP OID value is 1.3.6.1.4.1.9.9.109.1.1.1.1.3 and data format is Gauge32.

Yeah, and the discussion with DH 2 may make sense in a philosophical way. It needs 3000 years to crack it on supercomputers or so... face-smile
UDP 500 and 4500 (NAT Traversal) needs to be open for remote VPN access. Thats more or less normal so wonder your testing guys did'nt know that ?!
I think the NAT traversal port 4500 only might work as well but that nailed you down on having it always activated on accessing VPN devices. OK more or less standard today with all the NAT Firewall on the link. I can make some further tests on that.
IPsec uses ESP (IP protocoll number 50) for the tunnel encapsulation. That must be opened as well in the CBAC accesslist for outside access. Would make me wonder if it worked at your site without it face-wink
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Sep 29, 2016 at 20:18:20 (UTC)
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Hallo,

ich habe null Ahnung von Cisco, doch dank deiner Anleitung konnte ich meinen Cisco 891 so weit konfigurieren, dass ich Online komme, noip funktioniert und ich mich mit meinem Handy per VPN einwählen kann.
Nun versuche ich 2 Cisco Router (auf beidem läuft noip, also beide Router Dynamische IP) per VPN miteinander zu verbinden.
Bin nach dieser Anleitung vorgegangen.
1
Ich bekomme jedoch bei sh run diese Angabe:

crypto map mymap 10 ipsec-isakmp
 ! Incomplete
 set peer cisco.web.com dynamic
 set transform-set myset
 match address 140
crypto map mymap 65535 ipsec-isakmp dynamic dyn

Wieso wird mir Incomplete ausgegeben?

Grüße
Higgs
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Sep 29, 2016 at 20:33:39 (UTC)
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Aaahh, vermutlich weil ich keine acl mit 140 angelegt habe....
Member: aqui
aqui Sep 30, 2016 updated at 07:09:17 (UTC)
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Yepp, das ist es. 😉
Sieh dir dieses Tutorial nochmal an, dort findest du eine lauffähige IPsec VPN Konfig für die Praxis !:
IPsec VPN Praxis mit Standort Vernetzung Cisco, Mikrotik, pfSense, FritzBox u.a
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Sep 30, 2016, updated at Oct 04, 2016 at 06:41:17 (UTC)
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Hi aqui,

Danke für deine schnelle Antwort. Diese Anleitung habe ich mir ebenfalls durchgelesen, jedoch fehlt mir eine Beispielkonfig eines cisco mit dynip für die Gegenseite.
Für mein Verständnis.
Der Hauptrouter hat noip, diesen sage

pre-shared-key address 0.0.0.0 0.0.0.0 key geheim123

crypto isakmp policy 15 => Erlaubt 3DES und SHA
encr 3des
authentication pre-share
group 2

crypto isakmp profile DynDialin => Tunnel Profil für IPsec Tunnel von Geräten mit dynamischer Provider IP
description VPNs mit dyn. IP
keyring Labtest
match identity address 0.0.0.0

crypto ipsec transform-set testset2 esp-3des esp-sha-hmac
mode tunnel
!
crypto ipsec profile test-vti2
set transform-set testset
!
crypto dynamic-map dynmap 10 => Weist Tunneln mit dyn.IP Profil zu und erlaubt 3DES
description Tunnel dyn.IP Cisco 800
set transform-set testset2
set isakmp-profile DynDialin
match address vpndyn1

crypto map vpntest 20 ipsec-isakmp dynamic dynmap => Weist das dynamische Profil zu

crypto map vpntest => VPN Profil aktiv auf dem Internet Interface

ip access-list extended vpndyn1 => Bestimmt zu verschlüsselnden Traffic für VPN mit Cisco 800
permit ip 172.16.7.0 0.0.0.255 10.100.200.0 0.0.0.255

Folglich wartet er auf eine Anfrage von der dynip Gegenstelle.
Welche konfig muss ich jetzt meiner Gegenstelle mitgeben?
Member: aqui
aqui Sep 30, 2016 at 13:42:35 (UTC)
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jedoch fehlt mir eine Beispielkonfig eines cisco mit dynip für die Gegenseite.
Dann hast du das Tutorial nicht richtig gelesen ! Sorry, aber genau das ist in der kommentierten Cisco Konfig genau zu sehen.
Du musst das nur auf beiden Seiten dann machen.
Welche konfig muss ich jetzt meiner Gegenstelle mitgeben?
Exakt die gleiche wie auf der anderen Seite face-wink
OK, natürlich angepasst an die entsprechende IP Adressierung...
Member: murphster
murphster Sep 30, 2016 at 15:23:53 (UTC)
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Hey Aqui,

back again from a business trip, amongst visiting a few customers I had a trip to San Hose, Cisco HQ!!
They have a very impressive innovation centre and lots of gadgets laying around to play with face-smile Unfortunately I only got a CISCO pen as a gift and not a few CISCO boxes to take with me!

So after activating the application gateway as you suggested I managed to get the IMAP SSL mail services running but only momentarily, in other words after a first successful synchronisation the connection kept dropping.

So I dug a little deeper in all areas including DNS & the GPO on my domain server and found a "web email" DNS block configured, which I put in to stop my son from signing up to every webmail service on the planet. I guess I put this in around the same time as the first configuration of the 886 router.

At first I didn't think that this would effect the use of LOCAL mail applications like Outlook or Mail but after removing the DNS block all of our mail applications could maintain SSL connections!

Not sure how to block all the other webmail trash sites but thats another story

Thanks to your help and a little detective work everything is working as it should do!

Alles Gute!

Matt

P.S. I do not have the ESP port (50) opened in the outside access list but DNS still works with only UDP 500 & 4500.
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Sep 30, 2016 at 17:03:51 (UTC)
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Hmmm......

sorry, ich sehe es leider nicht. face-sad oder ich habe wieder ein Verständnissproblem.
Ich sehe in den ganzen konfigs keinen verweis auf einen dynip host.
Member: aqui
aqui Sep 30, 2016 updated at 17:24:20 (UTC)
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@murphster
Sounds great ! Thanks for the feedback Matt and congrats that all is running now as it should. Sometimes its only the little screws who needed to be turned face-wink
With ESP is interesting. I am going to check that here in the lab setup to verify if it can be removed. I guess you might be right here cause with NAT Traversal on UDP 4500 its not needed anymore like in the old days without traversal.
I'll keep you posted.
P.S. San Hose is funny. In German it sounds like holy pants face-big-smile So maybe thats the reason why you only got a ball pen at Tasman Drive. Next time better go to Great America park or watch a game at Levis Stadium its more fun.

@o0higgs0o
Nein, da hast du recht, sorry das war ggf. etwas missverständlich. Mit einer DynIP Konfig musst du ja auch keine Konfig für eine unbekannte (dynamische) IP mehr machen. Du kannst ja dann immer als Referens den FQDN Hostname nehmen, denn der bleibt ja immer konstant.
Ändere also die Konfig so das statt der IP immer der Hostname dort steht. Dann kommt das auch zum Fliegen. Die Konfig im Tutorial geht davon aus das man mit rein dynmaischen IPs arbeitet ohne DynDNS. Mit DynDNS hast du ja aber feste Hostnamen die du dann dediziert verwenden kannst.
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Sep 30, 2016 updated at 18:10:54 (UTC)
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Ahhhhh.
Danke, werde ich nächste Woche mal ausprobieren.
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 01, 2016, updated at Oct 04, 2016 at 06:43:39 (UTC)
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Hi,
ich muss dich nochmal belästigen. Ich bekomme keine Verbindung zwischen den 2 ciscos hin.
Konfig sieht wie folgt aus.

version 15.4
service tcp-keepalives-in
service tcp-keepalives-out
service timestamps debug datetime msec localtime show-timezone
service timestamps log datetime msec localtime show-timezone
service password-encryption
service sequence-numbers
!
hostname ciscoA
!
boot-start-marker
boot-end-marker
!
aqm-register-fnf
!
security authentication failure rate 3 log
security passwords min-length 6
logging buffered 4096
enable secret 5 passwort
!
aaa new-model
!
aaa authentication login default local
aaa authentication login clientauth local
aaa authorization network groupauth local 
!
aaa session-id common
clock timezone MET 1 0
clock summer-time MET recurring last Sun Mar 2:00 last Sun Oct 3:00
!
no ip source-route
no ip gratuitous-arps
!
ip dhcp binding cleanup interval 600
ip dhcp excluded-address 10.10.1.1 10.10.1.49
ip dhcp excluded-address 10.10.1.200 10.10.1.220
ip dhcp ping packets 3
ip dhcp ping timeout 100
!
ip dhcp pool HeimNetz
 network 10.10.1.0 255.255.255.0
 default-router 10.10.1.1 
 dns-server 10.10.1.1 
 domain-name ciscoA.intern
 lease 7
!
no ip bootp server
ip domain name ciscoA.intern
ip inspect name myfw tcp
ip inspect name myfw udp
ip inspect name myfw https
ip inspect name myfw pop3s
ip inspect name myfw sip
ip inspect name myfw imaps
ip inspect name myfw rtsp
ip ddns update method noip.me
 HTTP
  add http://benutzer:passwort@dynupdate.no-ip.com/nic/update?hostname=<h>&myip=<a>
 interval maximum 1 0 0 0
!
no ip cef
no ipv6 cef
!
multilink bundle-name authenticated
!
cts logging verbose
!
username test privilege 15 password 7 paswort123
username test2 password 7 paswort123
username test3 password 7 paswort123
!
no cdp run
!
ip tcp synwait-time 10
! 
crypto isakmp policy 1
 encr aes 256
 authentication pre-share
 group 2
!
crypto isakmp policy 10
 encr aes
 authentication pre-share
crypto isakmp key isakmpkey123 hostname ciscoB.noip.me
!
crypto isakmp client configuration group VPNdialin
 key isakmpkey123
 dns 10.10.1.1
 domain ciscoA.intern
 pool vpnpool
 save-password
 max-logins 3
crypto isakmp profile VPNclient
   description VPN Client Profil
   match identity group VPNdialin
   client authentication list clientauth
   isakmp authorization list groupauth
   client configuration address respond
   virtual-template 2
!
crypto ipsec transform-set myset esp-aes 256 esp-sha-hmac 
 mode tunnel
crypto ipsec transform-set vpn esp-aes esp-sha-hmac 
 mode tunnel
!
crypto ipsec profile vpn-vti2
 set transform-set myset 
!
crypto map vpnpeer 10 ipsec-isakmp 
 description VPN Verbindung zu Standort B
 set peer ciscoB.noip.me
 set transform-set vpn 
 match address 107
!
interface BRI0
 no ip address
 encapsulation hdlc
 shutdown
 isdn termination multidrop
!
interface FastEthernet0
 no ip address
 shutdown
 duplex auto
 speed auto
!
interface GigabitEthernet0
 no ip address
!
interface GigabitEthernet1
 no ip address
!
interface GigabitEthernet2
 no ip address
!
interface GigabitEthernet3
 no ip address
!
interface GigabitEthernet4
 no ip address
!
interface GigabitEthernet5
 no ip address
!
interface GigabitEthernet6
 no ip address
!
interface GigabitEthernet7
 no ip address
!
interface GigabitEthernet8
 no ip address
 no ip route-cache
 duplex auto
 speed auto
!
interface GigabitEthernet8.7
 description VDSL Internet Verbindung - VLAN 7 tagged
 encapsulation dot1Q 7
 no ip route-cache
 pppoe enable group global
 pppoe-client dial-pool-number 1
!
interface Virtual-Template2 type tunnel
 description IPsec VPN Dialin
 ip unnumbered Vlan1
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip flow ingress
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 tunnel mode ipsec ipv4
 tunnel protection ipsec profile vpn-vti2
!
interface Vlan1
 description Lokales LAN
 ip address 10.10.1.1 255.255.255.0
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 ip tcp adjust-mss 1452
!
interface Async3
 no ip address
 encapsulation slip
!
interface Dialer0
 description DSL Einwahl Interface
 ip ddns update hostname ciscoA.noip.me
 ip ddns update noip.me
 ip address negotiated
 ip access-group 111 in
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip mtu 1492
 ip nat outside
 ip inspect myfw out
 ip virtual-reassembly in
 encapsulation ppp
 dialer pool 1
 dialer-group 1
 no keepalive
 ppp authentication pap callin
 ppp pap sent-username kennung@t-online.de password 7 12345567890
 ppp ipcp dns request
 ppp ipcp mask request
 ppp ipcp route default
 no cdp enable
 crypto map vpnpeer
!
ip local pool vpnpool 10.10.1.201 10.10.1.220
no ip forward-protocol nd
no ip http server
no ip http secure-server
!
ip dns server
ip nat inside source list 101 interface Dialer0 overload
ip nat inside source route-map nonat interface Dialer0 overload
!
dialer-list 1 protocol ip list 101
!
route-map nonat permit 10
 match ip address 111
!
access-list 23 permit 10.10.1.0 0.0.0.255
access-list 101 permit ip 10.10.1.0 0.0.0.255 any
access-list 107 permit ip 10.10.1.0 0.0.0.255 10.10.2.0 0.0.0.255
access-list 111 deny   ip 10.10.1.0 0.0.0.255 10.10.2.0 0.0.0.255
access-list 111 permit icmp any any administratively-prohibited
access-list 111 permit icmp any any echo-reply
access-list 111 permit icmp any any packet-too-big
access-list 111 permit icmp any any time-exceeded
access-list 111 permit icmp any any unreachable
access-list 111 permit udp any any eq isakmp
access-list 111 permit esp any any
access-list 111 permit ip 10.10.1.0 0.0.0.255 any
access-list 111 permit udp any any eq non500-isakmp
access-list 111 permit udp any eq domain any
access-list 111 permit tcp any eq domain any
access-list 111 permit tcp any eq www any
access-list 111 permit udp any eq 5060 any
access-list 111 permit udp any eq ntp any
access-list 111 deny   ip any any
!
control-plane
!
mgcp behavior rsip-range tgcp-only
mgcp behavior comedia-role none
mgcp behavior comedia-check-media-src disable
mgcp behavior comedia-sdp-force disable
!
mgcp profile default
!
line con 0
 no modem enable
line aux 0
line 3
 modem InOut
 speed 115200
 flowcontrol hardware
line vty 0 4
 access-class 23 in
 privilege level 15
 password 7 passwort123
 transport input telnet ssh
!
scheduler allocate 20000 1000
ntp master
ntp server 130.149.17.8 source Dialer0
!
end
ich möchte eine dauerhafte Verbindung und ich möchte vom 10.10.1.0 auf 10.10.2.0 Netz zugreifen und umgekehrt.
Siehst du Fehler?

Grüße
Higgs
Member: aqui
aqui Oct 02, 2016 updated at 10:46:28 (UTC)
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Was sagt denn ein
debug crypto ipsec
debug crypto isakmp

Wenn du mal ein Ping auf die remote IP machst um den IPsec VPN Tunnelaufbau zu triggern ???
Nach dem Debuggen immer ein //u all/ eingeben !!

Im Debug kannst du doch direkt ablesen woran es hapert !
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 02, 2016 at 15:23:09 (UTC)
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debug zeigt mir nichts an
und der Ping ist zu 0% erfoglreich.
Member: brammer
brammer Oct 04, 2016 at 06:26:06 (UTC)
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Hallo,

der debug zeigt nichts an?

je nachdem mit welchen Console Tool du arbeitest, leg bitte mal ein Session Logging an und zeichne alles auf....
Und dann mach nach dem debug Befehlen mal ein "Term mon"
nach 10 Minuten soltest du eine vollen Logfile haben...
Dann wieder mit "term no mon" die Bildschirm ausgabe beenden....

und zum Schluss das debug beenden (mit "u all")

brammer
Member: aqui
aqui Oct 04, 2016 at 12:00:04 (UTC)
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debug zeigt mir nichts an
Das ist technisch vollkommen unmöglich !! Es sei denn du machst gar kein IPsec !!
Bist du via Telnet oder SSH auf dem Router ? Dann musst du logischerweise ein term mon eingeben damit dir die Debug Messages angezeigt werden !!!
Direkt auf der Konsole ist das natürlich nicht erforderlich !
Ansonsten gilt das was Kollege brammer oben schon gesagt hat !
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 04, 2016 at 13:01:32 (UTC)
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Ich bin per SSH drauf. Habe auch term mon eingegeben. Ich bekomme keine Anzeige, sobald ich es per client versuche, sehe ich wie die Verbindung aufgebaut wird. Ich sehe nur bei der site to site Verbindung kein debug. Ich vermute das ich einen Fehler in der konfig habe.
Member: brammer
brammer Oct 04, 2016 at 13:38:30 (UTC)
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Hallo,

was wird dir den bei einem "sh debug" angezeigt?

das sollte so aussehen:
dein_router#sh deb

Cryptographic Subsystem:
  Crypto ISAKMP debugging is on
  Crypto IPSEC debugging is on
dein_router#

brammer
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 04, 2016 at 13:49:45 (UTC)
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genau das wird mir angezeigt.
Aber ich sehe nichts. Sobald ich mich mit meinem Handy eine VPN-Verbindung aufbaue sehe ich
wie die Verbindung aufgebaut wird. Aber sonst nichts.
Member: brammer
brammer Oct 04, 2016 updated at 14:05:51 (UTC)
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Hallo,

wenn dir der logfile den Aufbau der VPN Verbindung nicht anzeigt, baust du die Verbindung irgendwo hin auf (oder versuchst das zumindest) aber nicht zu deinem Router.

Mit den beiden Debug Befehlen sollte der Logfile voll von Meldung sein....

Das sollte so ähnlich aussehen:

130541512: Sep 30 11:15:38.372: ISAKMP:(16478): processing NONCE payload. message ID = 1954107565
130541513: Sep 30 11:15:38.372: ISAKMP:(16478): processing KE payload. message ID = 1954107565
130541514: Sep 30 11:15:38.380: ISAKMP:(16478): processing ID payload. message ID = 1954107565
130541515: Sep 30 11:15:38.380: ISAKMP:(16478): processing ID payload. message ID = 1954107565
130541516: Sep 30 11:15:38.380: ISAKMP:(16478): Creating IPSec SAs
130541517: Sep 30 11:15:38.380:         inbound SA from x.x.x.x to y.y.y.y (f/i)  0/ 0
        (proxy 0.0.0.0 to 0.0.0.0)
130541518: Sep 30 11:15:38.380:         has spi 0xD2C7A6A0 and conn_id 0
130541519: Sep 30 11:15:38.380:         lifetime of 3600 seconds
130541520: Sep 30 11:15:38.380:         lifetime of 4608000 kilobytes
130541521: Sep 30 11:15:38.380:         outbound SA from y.y.y.y to x.x.x.x (f/i) 0/0
        (proxy 0.0.0.0 to 0.0.0.0)
130541522: Sep 30 11:15:38.380:         has spi  0x1500AB27 and conn_id 0
130541523: Sep 30 11:15:38.380:         lifetime of 3600 seconds
130541524: Sep 30 11:15:38.380:         lifetime of 4608000 kilobytes
130541525: Sep 30 11:15:38.380: ISAKMP:(16478): sending packet to x.x.x.x my_port 500 peer_port 13798 (R) QM_IDLE      
130541526: Sep 30 11:15:38.380: ISAKMP:(16478):Sending an IKE IPv4 Packet.
130541527: Sep 30 11:15:38.380: ISAKMP:(16478):deleting node 1954107565 error FALSE reason "No Error"  
130541528: Sep 30 11:15:38.380: ISAKMP:(16478):Node 1954107565, Input = IKE_MESG_FROM_PEER, IKE_QM_EXCH
130541529: Sep 30 11:15:38.380: ISAKMP:(16478):Old State = IKE_QM_I_QM1  New State = IKE_QM_PHASE2_COMPLETE
130541530: Sep 30 11:15:38.380: IPSEC(key_engine): got a queue event with 1 KMI message(s)
130541531: Sep 30 11:15:38.380: Crypto mapdb : proxy_match
	src addr     : 0.0.0.0
	dst addr     : 0.0.0.0
	protocol     : 0
	src port     : 0
	dst port     : 0
130541532: Sep 30 11:15:38.380: IPSEC(crypto_ipsec_sa_find_ident_head): reconnecting with the same proxies and peer x.x.x.x
130541533: Sep 30 11:15:38.380: IPSEC(rte_mgr): VPN Route Event create SA based on crypto ACL in real time for x.x.x.x
130541534: Sep 30 11:15:38.380: IPSEC(create_sa): sa created,
  (sa) sa_dest= y.y.y.y, sa_proto= 50, 
    sa_spi= 0xD2C7A6A0(3536299680), 
    sa_trans= esp-aes 256 esp-sha-hmac , sa_conn_id= 1569
    sa_lifetime(k/sec)= (4531007/3600)
vpn-ts-ntr001#
130541535: Sep 30 11:15:38.380: IPSEC(create_sa): sa created,
  (sa) sa_dest= x.x.x.x, sa_proto= 50, 
    sa_spi= 0x1500AB27(352365351), 
    sa_trans= esp-aes 256 esp-sha-hmac , sa_conn_id= 1570
    sa_lifetime(k/sec)= (4531007/3600)
130541536: Sep 30 11:15:38.380: IPSEC(update_current_outbound_sa): get enable SA peer x.x.x.x current outbound sa to SPI 1500AB27
130541537: Sep 30 11:15:38.380: IPSEC(update_current_outbound_sa): updated peer x.x.x.x current outbound sa to SPI 1500AB27
130541538: Sep 30 11:15:38.400: ISAKMP:(15773):purging node -1004512891
130541539: Sep 30 11:15:38.444: ISAKMP:(13548):purging node -525138938
130541540: Sep 30 11:15:38.444: ISAKMP:(12408):purging node -205578356
130541541: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP (13799): received packet from x.x.x.x dport 500 sport 37019 Global (R) QM_IDLE      
130541542: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP: set new node -389124565 to QM_IDLE      
130541543: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:(13799):processing transaction payload from x.x.x.x. message ID = -389124565
130541544: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP: Config payload SET
130541545: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:(13799):checking SET:
130541546: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:    MODECFG_IP4_ROUTE
130541547: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:    MODECFG_IP4_ROUTE
130541548: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:    MODECFG_IP4_ROUTE
130541549: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:    MODECFG_IP4_ROUTE
130541550: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:    MODECFG_IP4_ROUTE
130541551: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:    MODECFG_IP4_ROUTE
130541552: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:    MODECFG_IP4_ROUTE
130541553: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:    MODECFG_IP4_ROUTE
130541554: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:    MODECFG_IP4_ROUTE
130541555: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:    MODECFG_IP4_ROUTE
130541556: Sep 30 11:15:38.540: ISAKMP:(13799):attributes sent in message:
130541557: Sep 30 11:15:38.540:         Client subnet: x.x.x.x 255.255.255.255
130541558: Sep 30 11:15:38.540:         Client subnet: x.x.x.x 255.255.255.192
130541559: Sep 30 11:15:38.540:         Client subnet: x.x.x.x 255.255.255.192
130541560: Sep 30 11:15:38.540:         Client subnet: x.x.x.x 255.255.255.255
130541561: Sep 30 11:15:38.540:         Client subnet: x.x.x.x 255.255.255.255
130541562: Sep 30 11:15:38.540:         Client subnet: x.x.x.x 255.255.255.255
130541563: Sep 30 11:15:38.540:         Client subnet: x.x.x.x 255.255.255.255
130541564: Sep 30 11:15:38.540:         Client subnet: x.x.x.x 255.255.255.255
130541565: Sep 30 11:15:38.540:         Client subnet: x.x.x.x 255.255.255.255
130541566: Sep 30 11:15:38.540:         Client subnet: 0.0.0.0 0.0.0.0
Und das sind 168 msec Logfile!

brammer
Member: aqui
aqui Oct 04, 2016 at 14:48:14 (UTC)
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Aber ich sehe nichts. Sobald ich mich mit meinem Handy eine VPN-Verbindung aufbaue sehe ich
wie die Verbindung aufgebaut wird. Aber sonst nichts.
Sorry aber das ist wirr. Du widersprichst dich selber !! Einmal siehst du was...dann wieder nix face-sad
Was denn nun, bitte ?
So wie Kollege brammer es gepostet hat sollte es aussehen !
Du siehst den gesamten Vorgang der Phase 1 und Phase 2 Negotiation bei IPsec !
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 04, 2016 at 17:33:04 (UTC)
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Ich wollte damit nur sagen, dass ich den Verbindungsaufbau von einem Client sehe.
Aber vom Verbindungsaufbau vom site2site ist nichts zu sehen.....
Member: aqui
aqui Oct 05, 2016 at 14:54:08 (UTC)
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Dann hast du noch einen grundlegenden Fehler in deiner Konfig !
Zu 98% ist das die ACL die den Site to Site Traffic klassifiziert der in den Tunnel muss. Der triggert dann den IPsec Prozess zum Tunnelaufbau.
Wenn da nichts passiert, dann stimmt da mit der ACL was nicht !
Kannst du den Tunnelaufbau von der anderen Seite triggern ?
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 10, 2016 at 16:15:35 (UTC)
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ich bekomme folgende Meldung:
IPSEC:Expand action denied, discard or forwar packet
IPSEC:Expand action denied, notify RP -.-
Member: aqui
aqui Oct 11, 2016 updated at 21:06:29 (UTC)
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Wie vermutet ist deine Crypto ACL falsch !
https://supportforums.cisco.com/discussion/11780956/isakmp-throw-some-li ...

Das ist deine ACL 107. Vermutlich ist die syntaktisch richtig, denn sie sendet IP Pakete mit der lokalen LAN IP 10.10.1.x und der Destination IP (vermutlich lokales LAN der Gegenseite ?!) in den Tunnel ! Per se also richtig.
Aaaaber...
Mit der ACL 111 tötest du das gleich wieder im ersten Statement auf dem WAN Port:
access-list 111 deny ip 10.10.1.0 0.0.0.255 10.10.2.0 0.0.0.255

Grund ist ein Fehler im Tutorial das du vermutlich übernommen hast. Sorry. Ist jetzt korrigiert.
Eine syntaktisch korrekte Konfig findest du hier:
IPsec VPN Praxis mit Standort Vernetzung Cisco, Mikrotik, pfSense, FritzBox u.a
Diese erste Regel in der ACL 111 ist ehlerhaft ! Das ist die Firewall CBAC ACL und da hat lokaler Traffic nichts zu suchen.
Diese Kombination 107 mit 111 ist natürlich fatal und triggert den Fehler !
Fazit: Raus mit dieser ersten Regel in der ACL 111 und die ACL so ändern: !!!
ip nat inside source list 101 interface Dialer0 overload
!
access-list 101 deny ip 10.10.1.0 0.0.0.255 10.10.2.0 0.0.0.255
access-list 101 permit ip 10.10.1.0 0.0.0.255 any
access-list 107 permit ip 10.10.1.0 0.0.0.255 10.10.2.0 0.0.0.255
access-list 111 permit icmp any any administratively-prohibited
access-list 111 permit icmp any any echo-reply
access-list 111 permit icmp any any packet-too-big
access-list 111 permit icmp any any time-exceeded
access-list 111 permit icmp any any unreachable
access-list 111 permit udp any any eq isakmp
access-list 111 permit esp any any
access-list 111 permit ip 10.10.1.0 0.0.0.255 any
access-list 111 permit udp any any eq non500-isakmp
access-list 111 permit udp any eq domain any
access-list 111 permit tcp any eq domain any
access-list 111 permit tcp any eq www any
access-list 111 permit udp any eq 5060 any
access-list 111 permit udp any eq ntp any
access-list 111 deny ip any any

Die Route Map nonat mit no route-map nonat komplett löschen !
Das sollte dein Problem sofort lösen !
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 12, 2016 at 14:17:38 (UTC)
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hi aqui,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und dir meine Konfig durchgeschaut hast.
leider kommt keine Verbindung mit der oben geposteten Konfig zu stande. Aushandlung wurde bei "SA" unterbrochen bzw.
konnten sich nicht einigen.
ich musste die konfig leicht abändern.

crypto isakmp policy 10
 encr aes
 authentication pre-share
 group 2
crypto isakmp key isakmpkey123 address 0.0.0.0

crypto map vpnpeer 10 ipsec-isakmp
 description VPN Verbindung zu Standort B
 set peer ciscoB.noip.me dynamic
 set transform-set vpn
 match address 107
 reverse-route          <-----   falls ich die Einstellung weg lasse, kommt ebenfalls keine Verbindung zu stande.

so kommt nun die Verbindung zu stande und ich kann auf beiden Seiten hin und her pingen.
Was ich leider noch nicht kann, ist per Windowsexplorer auf entfernte Server/Geräte oder per Webpage auf Geräte zugreifen.
Eine Ahnung woran das noch liegen kann?
Ich vermute an eine ACL?!?!
Member: aqui
aqui Oct 12, 2016 updated at 14:48:33 (UTC)
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Da hast du dann aber irgendwo noch einen Fehler in der VPN Konfig. Hier kommt ein Tunnel sofort fehlerlos zustande. Im IPsec Praxistutorial kannst du das ja auch klar an der dort geposteten aktuelle laufenden Konfig sehen wie es geht.
Auch das du eine Reverse Route angeben musst ist nicht normal !
Ausnahme ist das du eine alte und nicht mehr ganz aktuelle Firmware auf dem Cisco benutzt ?!
http://www.cisco.com/c/en/us/td/docs/ios-xml/ios/sec_conn_vpnav/configu ...

OK, wenn aber die Verbindung jetut irgendwie zustande kommt ist ja gut und das ist die Hauptsache.
Das du nicht auf remote Geräte zugreifen kannst hat wie immer jetzt nichts mehr mit dem VPN als solchem zu tun sondern mit den loaklen Firewalls der Geräte.
Du hast ja nun einen andere Absender IP die die Firewall dann generell am LAN Port blocken. Sie lassen nur lokale IP Adressen zu.
Hier musst du die Firewall anpassen. Bei ICMP Ping ist das z.B.:
http://www.windowspro.de/tipp/ping-windows-7-server-2008-r2-zulassen
Datei Sharing Dienste die auf Broadcasts beruhen wie bei SMB/CIFS kannst du so oder so remote nicht sehen, dort musst du immer die remote IP direkt ansprechen. Klar, denn Broadcasts werden nicht über geroutete IP Verbindungen übertragen.
Webseiten oder Server Shares die man direkt mit der IP oder FQDN anspricht sind aber natürlich erreichbar.
Ein guter test ist immer ob die mit einem extended Ping vom Cisco das jeweils remote LAN Interface pingen kannst.
Das geht immer und ist dann auch ein Indiz das das VPN selber fehlerfrei ist !
Extenden Pings auf dem Cisco machst du indem du ping eingibst ohne IP und die Eingabetaste drückst.
Den Abfrage Dialog dann tickerst du durch bis du nach extended Commands gefragt wird was du mit Yes beantwortet.
Hier kannst du dann als Source IP die IP des lokalen LANs angeben und als Destination IP die des remoten lokalen LANs.
Ein Ping sollte dann fehlerfrei durchgehen, was dir dann zeigt das die Pakete der Netze 10.10.1.0 /24 und 10.10.2.0 /24 in den VPN Tunnel gehen, wie dann auch alle Endgeräte in diesen beiden Netzen.
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 13, 2016 updated at 06:08:21 (UTC)
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ich benutze folgende IOS c800-universalk9-mz.SPA.154-3.M6a.bin. Muss ich keine Route anlegen?
Bei show ip route, zeigt er mir das andere Netz nicht an.
Mit der eigentlichen Konfig gibt er mir bei debug folgendes aus.

ciscoA#ping 192.168.100.9 source 192.168.178.1
Type escape sequence to abort.
Sending 5, 100-byte ICMP Echos to 192.168.100.9, timeout is 2 seconds:
Packet sent with a source address of 192.168.178.1

Oct 13 07:38:23.889 MET: IPSEC: Peer ciscoB.noip.me's addr (x.x.x.139) is stale, triggering DNS  
Oct 13 07:38:23.925 MET: IPSEC: Peer ciscoB.me has been DNS resolved to x.x.x.139, expires in 00:00:40.
Oct 13 07:38:25.890 MET: IPSEC(sa_request): ,
  (key eng. msg.) OUTBOUND local= x.x.x.73:500, remote= x.x.x.139:500,
    local_proxy= 192.168.178.0/255.255.255.0/256/0,
    remote_proxy= 192.168.100.0/255.255.255.0/256/0,
    protocol= ESP, transform= esp-aes 256 esp-sha-hmac  (Tunnel),
    lifedur= 3600s and 4608000kb,
    spi= 0x0(0), conn_id= 0, keysize= 256, flags= 0x0
Oct 13 07:38:25.890 MET: ISAKMP: set new node 0 to QM_IDLE
Oct 13 07:38:25.890 MET: SA has outstanding requests  (local x.x.x.73 port 500, remote x.x.x.139 port 500)
Oct 13 07:38:25.890 MET: ISAKMP:(2006): sitting IDLE. Starting QM immediately (QM_IDLE      )
Oct 13 07:38:25.890 MET: ISAKMP:(2006):beginning Quick Mode exchange, M-ID of 2036387119
Oct 13 07:38:25.890 MET: ISAKMP:(2006):QM Initiator gets spi
Oct 13 07:38:25.890 MET: ISAKMP:(2006): sending packet to x.x.x.139 my_port 500 peer_port 500 (R) QM_IDLE
Oct 13 07:38:25.890 MET: ISAKMP:(2006):Sending an IKE IPv4 Packet.
Oct 13 07:38:25.890 MET: ISAKMP:(2006):Node 2036387119, Input = IKE_MESG_INTERNAL, IKE_INIT_QM
Oct 13 07:38:25.890 MET: ISAKMP:(2006):Old State = IKE_QM_READY  New State = IKE_QM_I_QM1
Oct 13 07:38:26.126 MET: ISAKMP (2006): received packet from x.x.x.139 dport 500 sport 500 Global (R) QM_IDLE
Oct 13 07:38:26.126 MET: ISAKMP: set new node 623765356 to QM_IDLE
Oct 13 07:38:26.126 MET: ISAKMP:(2006): processing HASH payload. message ID = 623765356
Oct 13 07:38:26.126 MET: ISAKMP:(2006): processing NOTIFY PROPOSAL_NOT_CHOSEN protocol 3
        spi 290688999, message ID = 623765356, sa = 0x2373680
Oct 13 07:38:26.126 MET: ISAKMP:(2006): deleting spi 290688999 message ID = 2036387119
Oct 13 07:38:26.126 MET: ISAKMP:(2006):deleting node 2036387119 error TRUE reason "Delete Larval"  
Oct 13 07:38:26.126 MET: ISAKMP:(2006):deleting node 623765356 error FALSE reason "Informational (in) state 1"  
Oct 13 07:38:26.126 MET: ISAKMP:(2006):Input = IKE_MESG_FROM_PEER, IKE_INFO_NOTIFY
Oct 13 07:38:26.126 MET: ISAKMP:(2006):Old State = IKE_P1_COMPLETE  New State = IKE_P1_COMPLETE
....
Success rate is 0 percent (0/5)

dies bringt er einige male und hört danach auf. Er fängt nicht mit der 2.Phase an

ciscoA#show crypto isakmp sa

IPv4 Crypto ISAKMP SA
dst             src             state          conn-id status
x.x.x.73   x.x.x.139   QM_IDLE           2006 ACTIVE
#show crypto ipsec sa

interface: Dialer0
    Crypto map tag: vpnpeer, local addr x.x.x.73

   protected vrf: (none)
   local  ident (addr/mask/prot/port): (192.168.178.0/255.255.255.0/0/0)
   remote ident (addr/mask/prot/port): (192.168.100.0/255.255.255.0/0/0)
   current_peer x.x.x.x port 500
     PERMIT, flags={origin_is_acl,}
    #pkts encaps: 0, #pkts encrypt: 0, #pkts digest: 0
    #pkts decaps: 0, #pkts decrypt: 0, #pkts verify: 0
    #pkts compressed: 0, #pkts decompressed: 0
    #pkts not compressed: 0, #pkts compr. failed: 0
    #pkts not decompressed: 0, #pkts decompress failed: 0
    #send errors 28, #recv errors 0

     local crypto endpt.: x.x.x.73, remote crypto endpt.: x.x.x.139
     plaintext mtu 1492, path mtu 1492, ip mtu 1492, ip mtu idb Dialer0
     current outbound spi: 0x0(0)
     PFS (Y/N): N, DH group: none

     inbound esp sas:

     inbound ah sas:

     inbound pcp sas:

     outbound esp sas:

     outbound ah sas:

     outbound pcp sas:


ACL sieht wie folgt aus:

ip nat inside source list 101 interface Dialer0 overload
!
!
dialer-list 1 protocol ip list 101
!
access-list 23 permit 192.168.178.0 0.0.0.255
access-list 101 deny   ip 192.168.178.0 0.0.0.255 192.168.100.0 0.0.0.255
access-list 101 permit ip 192.168.178.0 0.0.0.255 any
access-list 107 permit ip 192.168.178.0 0.0.0.255 192.168.100.0 0.0.0.255
access-list 111 permit ip 192.168.178.0 0.0.0.255 any
access-list 111 permit icmp any any administratively-prohibited
access-list 111 permit icmp any any echo-reply
access-list 111 permit icmp any any packet-too-big
access-list 111 permit icmp any any time-exceeded
access-list 111 permit icmp any any unreachable
access-list 111 permit udp any any eq isakmp
access-list 111 permit udp any any eq non500-isakmp
access-list 111 permit esp any any
access-list 111 permit udp any eq domain any
access-list 111 permit tcp any eq domain any
access-list 111 permit tcp any eq www any
access-list 111 permit udp any eq 5060 any
access-list 111 permit udp any eq ntp any
access-list 111 deny   ip any any

Ich versuche nachher das gleich von der Gegenseite und Poste diese.

Btw du hattest mit der Erreichbarkeit einiger Geräte recht. Ich habe in der Einstellung, dass sie nur aus dem eigenem Netz erreicht werden können.
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 13, 2016 at 09:26:46 (UTC)
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ciscoB debug zeigt folgendes

#ping 192.168.178.9 source 192.168.100.254
Type escape sequence to abort.
Sending 5, 100-byte ICMP Echos to 192.168.178.9, timeout is 2 seconds:
Packet sent with a source address of 192.168.100.254

000041: Oct 13 11:21:15.876 MET: IPSEC: Peer ciscoa.noip.me's addr (0.0.0.0) is stale, triggering DNS  
000042: Oct 13 11:21:16.136 MET: IPSEC: Peer ciscoa.noip.me has been DNS resolved to x.x.x.73, e      xpires in 00:00:40.
000043: Oct 13 11:21:17.876 MET: IPSEC(sa_request): ,
  (key eng. msg.) OUTBOUND local= x.x.x.4:500, remote= x.x.x.73:500,
    local_proxy= 192.168.100.0/255.255.255.0/256/0,
    remote_proxy= 192.168.178.0/255.255.255.0/256/0,
    protocol= ESP, transform= esp-aes 256 esp-sha-hmac  (Tunnel),
    lifedur= 3600s and 4608000kb,
    spi= 0x0(0), conn_id= 0, keysize= 256, flags= 0x0
000044: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0): SA request profile is (NULL)
000045: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP: Created a peer struct for x.x.x.73, peer port 500
000046: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP: New peer created peer = 0x3D70C84 peer_handle = 0x80000002
000047: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP: Locking peer struct 0x3D70C84, refcount 1 for isakmp_initiator
000048: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP: local port 500, remote port 500
000049: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP: set new node 0 to QM_IDLE
000050: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0):insert sa successfully sa = 1019D08
000051: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0):Can not start Aggressive mode, trying Main mode.
000052: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0):No pre-shared key with x.x.x.73!
000053: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0):Looking for a matching key for ciscoa.noip.me in default
000054: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0): constructed NAT-T vendor-rfc3947 ID
000055: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0): constructed NAT-T vendor-07 ID
000056: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0): constructed NAT-T vendor-03 ID
000057: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0): constructed NAT-T vendor-02 ID
000058: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0):Input = IKE_MESG_FROM_IPSEC, IKE_SA_REQ_MM
000059: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0):Old State = IKE_READY  New State = IKE_I_MM1

000060: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0): beginning Main Mode exchange
000061: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0): sending packet to x.x.x.73 my_port 500 peer_port 500 (      I) MM_NO_STATE
000062: Oct 13 11:21:17.876 MET: ISAKMP:(0):Sending an IKE IPv4 Packet.
000063: Oct 13 11:21:17.944 MET: ISAKMP (0): received packet from x.x.x.73 dport 500 sport 500 Glob      al (I) MM_NO_STATE
000064: Oct 13 11:21:17.944 MET: ISAKMP:(0):Notify has no hash. Rejected.
000065: Oct 13 11:21:17.944 MET: ISAKMP (0): Unknown Input IKE_MESG_FROM_PEER, IKE_INFO_NOTIFY:  state =       IKE_I_MM1
000066: Oct 13 11:21:17.944 MET: ISAKMP:(0):Input = IKE_MESG_FROM_PEER, IKE_INFO_NOTIFY
000067: Oct 13 11:21:17.944 MET: ISAKMP:(0):Old State = IKE_I_MM1  New State = IKE_I_MM1

000068: Oct 13 11:21:17.944 MET: %CRYPTO-6-IKMP_MODE_FAILURE: Processing of Informational mode failed wi      th peer at x.x.x.73....
Success rate is 0 percent (0/5)
Member: aqui
aqui Oct 13, 2016 at 12:02:35 (UTC)
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Das ist normal das du es in der Routing Tabelle nicht siehst, denn das IPsec Routing rennt in einer separaten VRF.
Wenn du show crypto ipsec sa eingibst kannst du zu jedem VPN Netz auch das Forwarding in den SAs sehen.

Du hast desweiteren immer noch einen Fehler in deiner ACL 111 !!!
access-list 111 permit ip 192.168.178.0 0.0.0.255 any hat dort nichts zu suchen !
Die ACL ist eine inbound ACL !! Wie soll dort jemeals ein IP Paket mit einer Source IP aus einem privaten RFC 1918 Netzwerk auftauchen ?!
Das ist natürlich falsch !!
Man kann nur immer wieder an dich appellieren dir die Cisco Konfigs im Praxistutorial:
IPsec VPN Praxis mit Standort Vernetzung Cisco, Mikrotik, pfSense, FritzBox u.a
mal wirklich genau anzusehen und nachzuvollziehen und zwar für beide Seiten !!
Dann passieren solche Dinge wie bei dir auch nicht !
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 13, 2016, updated at Oct 14, 2016 at 18:19:54 (UTC)
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Ah ok.
Es tut mir leid, aber in deiner Antwort mit den korrigierten ACLs hattest du es genauso drin und
in der obrigen Anleitung hast du es ebenfalls noch drin.
Member: aqui
aqui Oct 15, 2016 updated at 10:06:16 (UTC)
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Sorry, aber nein, das ist falsch. Im korrigierten Beispiel (11.10.2016, aktualisiert um 23:06 Uhr) oben ist das NICHT drin und auch nicht mehr im Tutorial:
Weder hier:
IPsec VPN Praxis mit Standort Vernetzung Cisco, Mikrotik, pfSense, FritzBox u.a
noch hier:
IPsec VPNs einrichten mit Cisco, Mikrotik, pfSense Firewall, FritzBox, Smartphone sowie Shrew Client Software

Wo bitte hast du das gesehen ???

Nur nochmal um es klarzustellen: Es geht um das Statement access-list 111 permit ip 192.168.178.0 0.0.0.255 any in der ACL 111 !
Das ist eine Inbound (eingehend) ACL am WAN / Internet Port.
Diese Regel besagt das dort Pakete die mit einer Absender IP von 192.168.178.x ankommen und eine beliebige IP Adresse als Ziel haben passieren dürfen.
Das ist aus technischer Sicht Quatsch, denn aus dem Internet können niemals IP Adressen mit einer privaten RFC 1918 IP Absender Adresse kommen. Solche IP Adressen gibt es im Internet schlicht und einfach nicht.
Folglich gehört das Statement entfernt ! Mach das bitte mal und checke die Connectivity dann nochmals.
Member: Tenere
Tenere Feb 01, 2017 at 14:13:23 (UTC)
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Hallo aqui,

zuallererst möchte ich Dir für das Erstellen diese tollen Tutorials danken! Well done!!

Nun habe ich allerdings ein Problem mit der CBAC, welches ich mir nicht erklären kann. Ich nutze einen 881 mit Advanced Security Feature Set.

ip inspect name... wurde gesetzt, im Dialer "ip inspect myfw out" eingefügt, die "access-list 111" gesetzt und im Anschluss im Dialer die "ip access-group 111 in" Regel gesetzt. Um WebVPN (AnyConnect) und ggf. IPSEC zu gewähren, ist eine Object-Group

object-group service vpn-in
 description VPN inbound
 esp
 udp eq 443
 udp eq isakmp
 udp eq non500-isakmp
 tcp eq www
 tcp eq 443
 tcp eq 10000

definiert (access-list 111 permit object-group vpn-in any any).

Wenn ich "ip access-group 111 in" setze, ist der Router nicht mehr per Ping erreichbar, der Anyconnect-Tunnel bricht zusammen und ein Reboot bringt mich wieder ins Netz.

Irgendeine Idee, wo ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe?

Gruss aus EU,

Jörg

P.S.: ip inspect myfw out, nicht ip inspect myfw in (ip inspect MyFW in)?
Member: aqui
aqui Feb 01, 2017 at 15:08:03 (UTC)
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Verglichen mit der "normalen" ACL Logik müsste es aber heissen access-list 111 permit any any object-group vpn-in
Müsste man mal checken ob das einen Unterschied in der Logik macht.
Vermutlich "verbiegt" dort ggf. falsche Syntax die Logik der ACL 111.
Du kannst ja mal spaßeshalber die Einzelkomponenten direkt in die ACL 111 eingeben. Das sollte in jedem klappen.
Nur mal so als Test.
Member: Tenere
Tenere Feb 01, 2017, updated at Feb 02, 2017 at 08:48:51 (UTC)
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Die Syntax ist korrekt.

Aber auch mit der Eingabe der Einzelkomponenten knallt es...

Schon nach der Eingabe von "access-list 111 permit icmp any any administratively-prohibited"...

Interessant ist auch, dass die DNS Auflösung nicht mehr funktioniert. Der Router agiert als DNS-Server fürs LAN. Ein Ping nach aussen auf eine IP funktioniert.

Da mir die Ideen ausgehen, bitte ich, einmal über die Config zu schauen. Vielleicht sieht ja jemand den Fehler, den ich offensichtlich übersehe...

DANKE im voraus...

version 15.4
no service pad
service tcp-keepalives-in
service tcp-keepalives-out
service timestamps debug datetime msec
service timestamps log datetime msec
no service password-encryption
!
hostname Cisco_881
!
boot-start-marker
boot system flash c880data-universalk9-mz.154-3.M4.bin
boot-end-marker
!
!
security authentication failure rate 3 log
security passwords min-length 6
enable secret 4 XXX
!
aaa new-model
!
!
aaa authentication login default local
aaa authentication login clientauth local
aaa authentication login sslvpn local
aaa authorization network groupauth local
!
!
aaa session-id unique
memory-size iomem 10
clock timezone CET 1 0
clock summer-time CEST recurring last Sun Mar 2:00 last Sun Oct 3:00
!
crypto pki trustpoint Trustpoint_SSLVPN
 enrollment selfsigned
 serial-number
 subject-name CN=vpn.XXX.de
 revocation-check crl
 rsakeypair RSA_NXXX
!
!
crypto pki certificate chain Trustpoint_SSLVPN
 certificate self-signed 03
YYYYYY YYYYYY YYYYYY
        quit
!
!
no ip source-route
no ip gratuitous-arps
!
!
ip domain name nieder.XXX
ip name-server 194.25.0.60
ip name-server 194.25.0.52
ip name-server 8.8.8.8
ip inspect name myfw tcp
ip inspect name myfw udp
ip inspect name myfw sip
ip inspect name myfw rtsp
!
ip cef
no ipv6 cef
!
!
cts logging verbose
license udi pid CISCO881-SEC-K9 sn FCZ112345678
license boot module c880-data level advsecurity
!
!
object-group network cameras
 description Netzwerk-Kameras
 host 192.168.178.220
 host 192.168.178.221
 host 192.168.178.222
 host 192.168.178.223
!
object-group service services-in
 description Netzwerkdienste
 tcp eq domain
 udp eq domain
 udp eq ntp
!
object-group service voip-in
 description voip inbound
 udp eq 5060
 udp eq 5070
 udp eq 5080
 udp range 30000 31000
 udp range 40000 41000
!
object-group network voip-servers
 description VoIP-Server Telekom und sipgate
 217.0.0.0 255.248.0.0
 217.10.64.0 255.255.240.0
 217.116.112.0 255.255.240.0
 212.9.32.0 255.255.224.0
!
object-group service vpn-in
 description VPN inbound
 esp
 udp eq 443
 udp eq isakmp
 udp eq non500-isakmp
 udq eq 3000
 tcp eq www
 tcp eq 443
 tcp eq 10000
 udp eq 3000
 !
username admin privilege 15 secret 4 XYZABC
!
crypto vpn anyconnect flash:/webvpn/anyconnect-win-4.4.00243-webdeploy-k9.pkg sequence 1
!
crypto vpn anyconnect flash:/webvpn/anyconnect-macos-4.4.00243-webdeploy-k9.pkg sequence 2
!
crypto vpn anyconnect profile VPN_PROFILE flash:/RDProfile.xsd
!
!
interface FastEthernet0
 no ip address
!
interface FastEthernet1
 no ip address
!
interface FastEthernet2
 no ip address
!
interface FastEthernet3
 switchport mode trunk
 no ip address
!
interface FastEthernet4
 description $ETH-WAN$
 no ip address
 no ip proxy-arp
 ip flow ingress
 duplex auto
 speed auto
 pppoe enable group global
 pppoe-client dial-pool-number 1
!
interface Virtual-Template1
 ip unnumbered Dialer1
!
interface Vlan1
 description LAN
 ip address 192.168.178.254 255.255.255.0
 ip access-group 102 in
 ip access-group 102 out
 no ip proxy-arp
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 ip tcp adjust-mss 1452
!
interface Vlan10
 description Voice-VLAN
 ip address 192.168.10.254 255.255.255.0
 ip access-group 103 in
 ip access-group 103 out
 no ip proxy-arp
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 ip tcp adjust-mss 1452
!
interface Vlan100
 description Guest-VLAN
 ip address 172.20.2.254 255.255.255.0
 ip access-group 104 in
 ip access-group 104 out
 no ip proxy-arp
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 ip tcp adjust-mss 1452
!
interface Dialer1
 description VDSL Einwahl-Interface
 ip ddns update hostname vpn.XXX.de
 ip ddns update Strato
 ip address negotiated
 ip access-group 111 in
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip mtu 1452
 ip flow ingress
 ip nat outside
 ip inspect myfw out
 ip virtual-reassembly in
 encapsulation ppp
 ip tcp adjust-mss 1452
 load-interval 30
 dialer pool 1
 dialer idle-timeout 0
 dialer-group 1
 ppp authentication chap callin
 ppp chap hostname 1234567890@t-online.de
 ppp chap password 0 12345678
 ppp ipcp dns request
 ppp ipcp mask request
 ppp ipcp route default
 no cdp enable
!
ip local pool vpnpool 10.10.10.1 10.10.10.10
ip forward-protocol nd
no ip http server
ip http authentication local
ip http secure-server
!
no ip ftp passive
ip dns server
ip nat inside source list 101 interface Dialer1 overload
ip ssh version 2
ip scp server enable
!
kron occurrence DSL-Reconnect at 4:00 recurring
 policy-list DSL-Reconnect
!
kron policy-list DSL-Reconnect
 cli clear interface Dialer1
!
dialer-list 1 protocol ip permit
!
access-list 101 permit ip 192.168.178.0 0.0.0.255 any
access-list 101 permit ip 172.20.2.0 0.0.0.255 any
access-list 101 permit ip 192.168.10.0 0.0.0.255 any
access-list 102 deny   ip 172.20.2.0 0.0.0.255 192.168.178.0 0.0.0.255
access-list 102 deny   ip 192.168.178.0 0.0.0.255 172.20.2.0 0.0.0.255
access-list 102 permit ip any any
access-list 103 deny   ip 172.20.2.0 0.0.0.255 192.168.10.0 0.0.0.255
access-list 103 deny   ip 192.168.10.0 0.0.0.255 172.20.2.0 0.0.0.255
access-list 103 permit ip any any
access-list 104 deny   ip 172.20.2.0 0.0.0.255 192.168.178.0 0.0.0.255
access-list 104 deny   ip 192.168.178.0 0.0.0.255 172.20.2.0 0.0.0.255
access-list 104 deny   ip 172.20.2.0 0.0.0.255 192.168.10.0 0.0.0.255
access-list 104 deny   ip 192.168.10.0 0.0.0.255 172.20.2.0 0.0.0.255
access-list 104 permit ip any any
!
!
line con 0
 no modem enable
line aux 0
line vty 0 4
 length 0
 transport input ssh
!
scheduler allocate 20000 1000
ntp master
ntp server de.pool.ntp.org minpoll 8
!
!
webvpn gateway SSLVPN_Gateway
 ip interface Dialer1 port 443
 ssl encryption aes256-sha1
 ssl trustpoint Trustpoint_SSLVPN
 inservice
 dtls port 3000
 !
webvpn context SSLVPN
 title "VPN"  
 color grey
 secondary-color black
 title-color #669999
 login-message "Please log in."  
 aaa authentication list sslvpn
 gateway SSLVPN_Gateway
 logging enable
 !
 ssl authenticate verify all
 inservice
 !
 policy group SSLVPN
   functions svc-enabled
   functions svc-required
   timeout idle 86400
   timeout session 1209600
   svc address-pool "vpnpool" netmask 255.255.255.255  
   svc keep-client-installed
   svc rekey method new-tunnel
   svc split include 192.168.178.0 255.255.255.0
   mask-urls
 default-group-policy SSLVPN
!
end
Member: aqui
aqui Feb 02, 2017 at 08:25:55 (UTC)
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Aber auch mit der Eingabe der Einzelkomponenten knallt es...
Oha...dann hast du aber einen generellen Konfig Kinken in deinem Setup. Hab es eben hier mal an einem Laborrouter getestet und da rennt es einwandfrei wie es soll !
Member: Tenere
Tenere Feb 02, 2017 at 08:46:47 (UTC)
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Guten Morgen,

danke für die Antwort.

Eben, ich befürchte auch, dass da was im Argen ist, aber ich finde den verd*** Fehler nicht...!

Daher habe ich meine Konfig (ohne dhcp pools etc.) geposted... Vielleicht fällt einem Anderen ja der Fehler auf, den ich als mittlerweile betriebsblinder User, nicht sehe.

Gruss,

Jörg
Member: aqui
aqui Feb 02, 2017 updated at 16:33:05 (UTC)
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Da warst du aber ziemlich betriebsblind !!!
Du hast auf dem Dialer Interface immer noch die CBAC ACL 111 definiert aaaaber....
Keinerlei ACL 111 konfiguriert unten.
Damit gilt dann als Default ACL Entry DENY any any !
Sprich also es wird ausnahmslos ALLES geblockt was inbound am Dialer 0 von außen reinkommt.
Damit geht dann natürlich nix mehr inbound...logisch.
Works as designed face-wink
Member: Tenere
Tenere Feb 03, 2017 at 12:26:50 (UTC)
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Au contraire...!

Ja, auf dem Interface ist die CBAC ACL 111 definiert.
Ja, es ist KEINE ACL 111 konfiguriert.
Nein, mit exakt dieser Konfiguration geht jeder Traffic durch (es existiert ja keine Deny any any).

Sobald ich die erste ACL (z.Bsp. access-list 111 permit icmp any any administratively-prohibited) eingebe, bricht jeglicher Traffic ab (kein Ping von aussen, kein http von innen nach aussen, ...). Nur ein Ping auf eine IP (z. Bsp. 8.8.8.8) geht durch.

Auch wenn ich den gesamt ACL Block (mit access-list 111 deny ip any any am Ende) einfüge, habe ich keinerlei Verbindung (ausser, wie gesagt, Ping auf eine IP von innen nach aussen).

Das ist es ja, was ich nicht verstehe.

Meinem Verständnis nach werden die ACLs von oben nach unten abgearbeitet und wenn ein Match da ist, wird ausgestiegen.wenn aber noch kein deny any any da ist, kann ja auch nicht geblockt werden...
Member: aqui
aqui Feb 03, 2017 updated at 16:05:56 (UTC)
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es existiert ja keine Deny any any).
Eigentlich doch, denn wenn du keine ACL passend zur Index Nummer definiert hast gilt per Default immer ein Deny any any. Letzteres ist ja auch immer der Default eintrag in einer ACL.
Deshalb sollte eigentlich so eine leere ACL alles blocken.
Sobald ich die erste ACL (z.Bsp. access-list 111 permit icmp any any administratively-prohibited) eingebe, bricht jeglicher Traffic ab
Auch das ist vollkommen klar !
Passiert ja genau das gleiche wie oben. ICMP wird erlaubt alles andere aber geblockt, da ja deny any any gilt. Lässt sich auch wunderbar an einem Labor Cisco verifizieren hier.
Ohne ACL 111 kannst du die Dialer0 IP (Provider) von außen pingen ??
Wenn das der Fall ist kannst du mal eine 11er mit
access-list 111 permit icmp any any

definieren. Dann sollte weiterhin alles geblockt sein außer Ping von außen. Hast du das mal probiert ?
Meinem Verständnis nach werden die ACLs von oben nach unten abgearbeitet und wenn ein Match da ist, wird ausgestiegen
Das ist auch genau richtig
aber noch kein deny any any da ist,
Wie gesagt das ist immer Default...
Member: Tenere
Tenere Feb 03, 2017, updated at Feb 04, 2017 at 11:14:57 (UTC)
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Oooook... Ich muss definitiv Abbitte leisten.

Die Komminkation von innen nach aussen klappt einwandfrei.
Wenn ein icmp echo noch hinzugefügt wird, klappt auch der Ping von aussen...

Ich schulde Dir mindestens eine grosse Kanne Kaffee...

Aber eine Frage habe ich noch: heute morgen nach einem "clear int Dialer1" funktioniert ip ddns update nicht mehr
Eine Regel in der ACL blockiert diesen. aber ich finde nicht, welche...
Member: aqui
aqui Feb 04, 2017 updated at 19:17:35 (UTC)
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Ich schulde Dir mindestens eine grosse Kanne Kaffee...
Gerne...ich bevorzuge einen Guatemala Grande face-smile
Hier ist übrigens das Ding mit dem ich mal getestet hatte:

access-list 111 permit icmp any host 10.1.1.88 administratively-prohibited
access-list 111 permit icmp any host 10.1.1.88 echo-reply
access-list 111 permit icmp any host 10.1.1.88 packet-too-big
access-list 111 permit icmp any host 10.1.1.88 time-exceeded
access-list 111 permit icmp any host 10.1.1.88 unreachable
access-list 111 permit udp any host 10.1.1.88 eq isakmp
access-list 111 permit udp any host 10.1.1.88 eq non500-isakmp
access-list 111 permit esp any host 10.1.1.88
access-list 111 permit tcp 192.168.1.0 0.0.0.255 host 10.1.1.88
access-list 111 permit icmp 192.168.1.0 0.0.0.255 host 10.1.1.88 echo

access-list 111 permit icmp 10.1.1.0 0.0.0.255 host 10.1.1.88 echo
access-list 111 permit udp any eq ntp host 10.1.1.88
access-list 111 permit udp any eq domain host 10.1.1.88
access-list 111 permit tcp any eq domain host 10.1.1.88
access-list 111 permit ospf any any

access-list 111 deny ip any any



Die fett gedruckten Regeln lassen Ping von außen und jegliche TCP basierten Connections (Telnet, SSH, HTTP(S) usw.) aus dem 192.168.1.0er Netz sowie OSPF Routing Updates zu auf das Router WAN Interface (hier 10.1.1.88)

Was dein DDNS Problem anbetrifft muss du mal checken WIE das Update gesendet wird. In der regel machen die Teile ja einen TCP 80 Request an den DDNS Hoster.
Dann müsstest du die ACL aufmachen das der WAN Port TCP 80 senden kann. Halte dich als Beispiel immer an den DNS Dienst oben wenn der Router DNS Proxy ist. Oder auch NTP. Die Einträge sind identisch.
access-list 111 permit tcp any eq http host <ip_adr_oder_netz_ddns_server>
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 09, 2017 at 12:22:10 (UTC)
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Hi aqui,

ich habe diese Anleitung für meinen IPTV-Anschluss an einem 896va als Vorlage genutzt.
Doch ich bekomme mit dem Receiver kein Bild, bzw es kommt keine Verbindung zu stande, er bleibt bei 23% stehen.

ip multicast-routing
ip pim ssm default
!
interface Vlan1
description Lokales LAN
ip address 192.168.100.254 255.255.255.0
ip pim sparse-mode
ip nat inside
ip virtual-reassembly in
ip tcp adjust-mss 1452
ip igmp helper-address 62.155.243.102
ip igmp version 3
ip igmp explicit-tracking
ip igmp query-interval 15
(ip igmp proxy-service)*
!
interface Dialer0
description VDSL PPPoE Einwahl Interface
ip address negotiated
ip access-group 111 in
no ip redirects
no ip unreachables
no ip proxy-arp
ip mtu 1492
ip pim sparse-mode
ip nat outside
ip inspect myfw out
ip virtual-reassembly in
encapsulation ppp
ip igmp version 3
ip igmp query-interval 15
(ip igmp proxy-service)*
dialer pool 1
dialer-group 1
no keepalive
ppp authentication pap callin
ppp pap sent-username xxxxxxxx@t-online.de password 0 xxxxxxx
ppp ipcp dns request
ppp ipcp mask request
ppp ipcp route default
no cdp enable
!
ip pim rp-address 62.155.243.102
!
(*) Das Interface Kommando ip igmp proxy-service kann mit der neuen Enterain 2.0 Version der Telekom auch entfallen. Es ist nicht mehr zwingend notwendig !

Da die Telekom aber noch beide Optionen aktiv hat auch über das bis dato erforderliche VLAN 8 Tagging der Vollständigkeit halber auch diese Konfig Variante:
!
ip multicast-routing
ip pim ssm default
!
interface Ethernet0.8
description VDSL Multicast Entertain
encapsulation dot1Q 8
ip dhcp client broadcast-flag clear
ip address dhcp
ip pim sparse-mode
no ip mroute-cache
ip igmp version 3
ip igmp query-interval 15
ip igmp proxy-service
!
interface Vlan1
ip pim sparse-mode
ip igmp helper-address <Rendezvous Point IP>
ip igmp version 3
ip igmp explicit-tracking
ip igmp query-interval 15
ip igmp proxy-service
!
ip pim rp-address <Rendezvous Point IP>

Damit ist die Konfigurationsanpassung zur Nutzung etwaiger IP-TV Entertain Optionen problemlos und schnell möglich.
Update:
Die Prozedur der Rendezvous Point IP Adress Ermittlung ist mittlerweile einfacher als oben im PDF beschrieben.
Die Multicast Rendezvous Point IP Adressen werden über DHCP mitgeteilt. Wenn das Sub Interface Ethernet0.8 (VLAN Tag 8) korrekt konfiguriert ist, kommt es mit einer 10.X.X.X IP Adresse hoch ("show ip int brief"), und es werden 2 Routen gelernt. Ein show dhcp lease zeigt dann abhängig vom jeweiligen Ort z.B. so etwas an:  
Temp ip static route0: dest 193.158.132.189 router 10.34.63.254
Temp ip static route0: dest 87.141.128.0 router 10.34.63.254
(Dank an Forumsmitglied @cpt-haddock für seinen Hinweis im u.a. Thread !)

ich habe beide Konfigurationen eingetippt.
bei "show ip int brief" sehe ich: Ethernet0.8 unassigned YES DHCP up up
folglich bekommt mein Interface keine IP

und bei show dhcp lease:
Temp IP addr: 0.0.0.0 for peer on Interface: Ethernet0.8
Temp sub net mask: 0.0.0.0
DHCP Lease server: 0.0.0.0, state: 3 Selecting
DHCP transaction id: A75
Lease: 0 secs, Renewal: 0 secs, Rebind: 0 secs
Next timer fires after: 00:00:01
Retry count: 3 Client-ID: xyz

Ich nutze die ZFW als Firewall und nicht CBAC.
Müsste ich da noch eine Einstellung einfügen?
Die Konfiguration für die ZFW ist auch aus dieser Anleitung!

Grüße
oOHiggsOo
Member: aqui
aqui Oct 09, 2017, updated at Jul 17, 2023 at 11:04:57 (UTC)
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Hier ist eine laufende Konfig:
!
clock timezone CET 1 0
clock summer-time CEST recurring last Sun Mar 2:00 last Sun Oct 3:00
!
ip multicast-routing
!
interface GigabitEthernet0/0.8
description VDSL Multicast Entertain
encapsulation dot1Q 8
ip dhcp client broadcast-flag clear
ip address dhcp
ip pim sparse-mode
no ip route-cache
ip igmp version 3
ip igmp query-interval 15
ip igmp proxy-service
!
interface GigabitEthernet0/1
description internal network
ip address 192.168.5.2 255.255.255.0
ip pim sparse-mode
ip nat inside
ip virtual-reassembly in
ip igmp helper-address 10.246.63.254
ip igmp version 3
ip igmp explicit-tracking
ip igmp query-interval 15
ip igmp proxy-service
duplex auto
speed auto
!
interface Dialer0
description VDSL Einwahl Interface
ip address negotiated
ip access-group 111 in
no ip redirects
no ip unreachables
no ip proxy-arp
ip mtu 1492
ip pim sparse-mode
ip nat outside
ip inspect myfw1 out
ip virtual-reassembly in
encapsulation ppp
ip igmp version 3
ip igmp query-interval 15
ip igmp proxy-service
dialer pool 1
dialer-group 1
ppp authentication pap callin
ppp pap sent-username xxxxxxx
ppp ipcp dns request
ppp ipcp mask request
ppp ipcp route default
no cdp enable
!
!
ip dns server
ip pim rp-address 10.246.63.254
ip nat inside source list 101 interface Dialer0 overload
!
access-list 111 permit icmp any any administratively-prohibited
access-list 111 permit icmp any any echo-reply
access-list 111 permit icmp any any packet-too-big
access-list 111 permit icmp any any time-exceeded
access-list 111 permit icmp any any unreachable
access-list 111 permit udp any eq domain any
access-list 111 permit tcp any eq domain any
access-list 111 permit udp any eq 5060 any
access-list 111 permit udp any eq ntp any
access-list 111 permit igmp host 10.246.63.254 any
access-list 111 permit icmp host 10.246.63.254 any
access-list 111 permit igmp any 224.0.0.0 15.255.255.255

access-list 111 permit udp any gt 40000 any


Allerdings in einer CBAC Konfig nicht in einer ZFW Konfig. (Ist in den Thrwad Antworten)
Du kannst aber sehen das die ACL 111 auch Traffic von den Rendezvous Point IPs usw. passieren lassen muss.
Entsprechendes musst du natürlich für deine RP und IGMP Adresse auch einrichten in der ZFW.
Hilfreich wäre auch mal einen Wireshark Trace zu sehen vom Multicast Endgerät. Du kannst dir die IP TV Stationen auch mit einem PC oder laptop und VLC ansehen und den MC Aufbau da mitsnioffern.
https://iptv.blog/artikel/multicastadressliste/
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Oct 10, 2017 at 11:39:30 (UTC)
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mit deiner 10er IP funktioniert es momentan.
Danke!!
Member: aqui
aqui Oct 10, 2017 updated at 13:23:16 (UTC)
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Die Telekom hat da mal was geändert als sie auf RFC 1918 IPs im IP-TV Multicasting umgestellt haben !
An der Konfig ändert sich in diesem Beispiel nicht viel.
"ip pim rp-address 93.234.255.254" ändert sich damit in -> "ip pim rp-address 10.41.127.254 "
"ip igmp helper-address 93.234.255.254" ändert sich damit in -> "ip igmp helper-address 10.41.127.254"
http://www.cisco-forum.net/topic_4350.msg38180.html#msg38180
Die ZFW Firewall musst du dann natürlich auch auf diese IPs umstellen.
Möglich das die Rendzvous Point Adressen regional unterschiedlich sind. Damit könnte man das Antwort Verhalten noch verbessern wenn man eine in seiner regionalen Nähe nimmt. Deshalb vermutlich der Unterschied in den 10er IPs.
Vermutlich kann man die auch irgendwo ergoogeln...oder bekommt es über das Debuggen der ACL raus, denn die RP IP wird dynamisch übertragen.
Member: Paveway
Paveway Dec 31, 2017 at 00:57:37 (UTC)
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Hallo Zusammen,

unser 866VAE läuft aktuell noch mit der 15.3.x Software und ich kam die Tage mal auf den Trichter, diese vielleicht mal zu aktualisieren.
Soweit so gut klappt das auch wunderbar, bis auf den VDSL Anschluss der Telekom...
Sobald ich eine Version >= 15.4.x verwende, bekomme ich folgendes Verhalten:

Die VDSL Leitung wird aufgebaut und funktioniert danach ein paar Minuten, bricht aber dann mit folgener debug Meldung beim ppp negotiation zusammen:
*Dec 30 22:42:54.775: Vi1 PPP: Missed 5 keepalives, taking LCP down
*Dec 30 22:42:54.775: Vi1 PPP DISC: Missed too many keepalives
*Dec 30 22:42:54.775: Vi1 PPP: Sending Acct Event[Down] id[54]
*Dec 30 22:42:54.775: PPP: NET STOP send to AAA.
*Dec 30 22:42:54.775: Vi1 IPCP: Event[DOWN] State[Open to Starting]
*Dec 30 22:42:54.775: Vi1 IPCP: Event[CLOSE] State[Starting to Initial]
*Dec 30 22:42:54.775: Vi1 LCP: O TERMREQ [Open] id 2 len 4
*Dec 30 22:42:54.775: Vi1 LCP: Event[CLOSE] State[Open to Closing]
*Dec 30 22:42:54.775: Vi1 PPP: Phase is TERMINATING
*Dec 30 22:42:54.775: Vi1 LCP: Event[DOWN] State[Closing to Initial]
*Dec 30 22:42:54.775: %LINEPROTO-5-UPDOWN: Line protocol on Interface Virtual-Access1, changed state to down
*Dec 30 22:42:54.775: Vi1 PPP: Phase is DOWN
*Dec 30 22:42:54.783: Di1 Deleted neighbor route from AVL tree: topoid 0, address 87.186.225.87
*Dec 30 22:42:54.783: Di1 IPCP: Remove route to 87.186.225.87
*Dec 30 22:42:54.783: %DIALER-6-UNBIND: Interface Vi1 unbound from profile Di1
*Dec 30 22:42:54.787: %LINK-3-UPDOWN: Interface Virtual-Access1, changed state to down
Das ppp packet throttle hat es leider nicht behoben.
Sobald ich im Dialer interface das "no keepalive" setze kommen die Meldungen nicht mehr, das VDSL Interface geht trotzdem ebenso nach kurzer Zeit down.

Wie kann ich dem Problem auf die Schliche kommen?

Vielen Dank im Voraus für alle Antworten.
Mfg
Member: aqui
aqui Jan 01, 2018, updated at Jul 17, 2023 at 11:06:23 (UTC)
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Welche IOS Version nutzt du denn ? Und was viel wichtiger ist: Nutzt du die embeddete Modem Firmware oder eine externe ?
Die Modem Firmware scheint es aber nicht sein, denn wie du an den Debugger Meldungen siehst ist es ja das PPP Protokoll was die Leitung runternimmt.
Keepailve auf dem Dialer Interface muss immer gesetzt sein ansonsten kommt die PPPoE Session nach einer Provider Zwangstrenntung nicht mehr automatisch hich!

Besser ist auch das in einem separaten Thread hier zu behandeln um das obige Tutorial hier nicht unnötig aufzublähen !
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Apr 23, 2018 at 14:21:22 (UTC)
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Hi Aqui ,

ich habe jetzt auch mal auf ZBF umgestellt. Internet geht aber (immer) noch kein Multicast IPTV Entertain TV und auch Telefon eingehend geht nicht - abgehend ja.
Ich habe die config ZFB umgebaut, da ich erstmal kein Gastnetz habe und zweitens kein VPN . Soll erstmal laufen.

Fehlt mir jetzt eine Internet zu private?

zone security private 
zone security internet

class-map type inspect match-any internet-traffic-class
match protocol http
match protocol https
match protocol dns
match protocol icmp
match protocol pop3s
match protocol imaps
match protocol smtp extended
match protocol sip
match protocol sip-tls
match protocol rtsp
match protocol ftp
match protocol ftps
match protocol ssh
match protocol ntp
match protocol tftp
match protocol tcp
match protocol udp

class-map type inspect match-any router_protocols
match protocol icmp
match protocol udp




policy-map type inspect privatezuinternet 
description Traffic private zu internet
class type inspect internet-traffic-class
inspect
class class-default
drop

policy-map type inspect routerzuinternet
description Traffic router zum internet
class type inspect router_protocols
inspect
class

policy-map type inspect internetzurouter
description Traffic internet zu router
class type inspect router_protocols
inspect
class class-default
drop


zone-pair security privatezuinternet source private destination internet
service-policy type inspect privatezuinternet
zone-pair security routerzuinternet source self destination internet
service-policy type inspect routerzuinternet
zone-pair security internetzurouter source internet destination self
service-policy type inspect internetzurouter



int gi0/1 
zone-member security private
int gi0/0
zone-member security internet

int dialer0
zone-member security internet

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Apr 23, 2018 at 16:30:41 (UTC)
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Die Firewall ist falsch konfiguriert !
  • policy-map type inspect routerzuinternet dem fehlt das "drop".
  • Eine Policy Map policy-map type inspect internetzurouter ist bei dir überflüssig und kann ganz entfallen (kein VPN)
  • Das Träger Interface auf das der Dialer gemappt ist wird niemals mit einer Zone definiert !! Logisch gesehen ist ausschliesslich nur das Dialer Interface und das lokale LAN relevant für die FW Zonen !
Wenn du das anpasst sollte es klappen.

Falls Voice nicht gehen sollte lasse mal sip und sip-tls in der Class Map weg.
Bei Voice solltest du immer STUN aktivieren bzw. einen STUN Server nutzen auf den Endgeräten !

Thema Multicast.
Poste mal die Outputs:
show ppp all
show ip mroute
show ip pim interface

Ist vermutlich die Fortzetzung von HIER, oder ? Sorry hatte da im Eifer des Gefechts vergessen drauf zu antworten.
Testest du das mit VLC ?
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Apr 23, 2018 at 17:00:44 (UTC)
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Hi Aqui,

thx erstmal..

das drop war copy Fehler ..Argh... die Zone habe ich angepasst für Dialer und internetzurouter erstmal entfernt.

Ausgehend hat Telefonie geklappt. Aber nicht eingehender call.. Kommt der nicht initial von "outside" ? Das versteh ich nicht face-sad

Ich habe als SIP Gateway ja die FB .:Dort ist auch STUN aktiviert bei Server.

Öhm ja auf den Post aufbauend geht neuerdings nichts mehr. Weder in alt CBAC noch jetzt mit ZBFW .
Mit VLC test ich ja.. ging mal aber jetzt auch nicht mehr.
show ppp all
Interface/ID OPEN+ Nego* Fail-     Stage    Peer Address    Peer Name
------------ --------------------- -------- --------------- --------------------
Vi3          LCP+ IPCP+            LocalT   62.155.246.164  JUNOS

sh ip mroute
IP Multicast Routing Table
Flags: D - Dense, S - Sparse, B - Bidir Group, s - SSM Group, C - Connected,
       L - Local, P - Pruned, R - RP-bit set, F - Register flag,
       T - SPT-bit set, J - Join SPT, M - MSDP created entry, E - Extranet,
       X - Proxy Join Timer Running, A - Candidate for MSDP Advertisement,
       U - URD, I - Received Source Specific Host Report,
       Z - Multicast Tunnel, z - MDT-data group sender,
       Y - Joined MDT-data group, y - Sending to MDT-data group,
       V - RD & Vector, v - Vector
Outgoing interface flags: H - Hardware switched, A - Assert winner
 Timers: Uptime/Expires
 Interface state: Interface, Next-Hop or VCD, State/Mode

(*, 233.89.188.1), 02:46:19/00:02:49, RP 62.155.246.164, flags: SJC
  Incoming interface: Dialer0, RPF nbr 62.155.246.164
  Outgoing interface list:
    GigabitEthernet0/1, Forward/Sparse, 02:46:19/00:02:49

(*, 239.255.255.250), 02:46:20/stopped, RP 62.155.246.164, flags: SJCF
  Incoming interface: Dialer0, RPF nbr 62.155.246.164
  Outgoing interface list:
    GigabitEthernet0/1, Forward/Sparse, 02:46:20/00:02:50

(192.168.5.101, 239.255.255.250), 02:44:42/00:02:08, flags: PFT
  Incoming interface: GigabitEthernet0/1, RPF nbr 0.0.0.0, Registering
  Outgoing interface list: Null

(192.168.5.156, 239.255.255.250), 02:45:21/00:01:38, flags: PFT
  Incoming interface: GigabitEthernet0/1, RPF nbr 0.0.0.0, Registering
  Outgoing interface list: Null

(192.168.5.1, 239.255.255.250), 02:45:43/00:01:06, flags: PFT
  Incoming interface: GigabitEthernet0/1, RPF nbr 0.0.0.0, Registering
  Outgoing interface list: Null

(87.141.215.251, 232.0.20.35), 00:27:04/00:02:50, flags: sTI
  Incoming interface: Dialer0, RPF nbr 62.155.246.164
  Outgoing interface list:
    GigabitEthernet0/1, Forward/Sparse, 00:27:04/00:02:50

(*, 239.254.127.63), 02:46:19/00:02:51, RP 62.155.246.164, flags: SJC
  Incoming interface: Dialer0, RPF nbr 62.155.246.164
  Outgoing interface list:
    GigabitEthernet0/1, Forward/Sparse, 02:46:19/00:02:51

(*, 224.0.1.60), 02:46:19/00:02:50, RP 62.155.246.164, flags: SJC
  Incoming interface: Dialer0, RPF nbr 62.155.246.164
  Outgoing interface list:
    GigabitEthernet0/1, Forward/Sparse, 01:56:48/00:02:50

(*, 224.0.1.40), 02:46:21/00:01:37, RP 62.155.246.164, flags: SJCL
  Incoming interface: Dialer0, RPF nbr 62.155.246.164
  Outgoing interface list:
    GigabitEthernet0/1, Forward/Sparse, 02:46:20/00:01:37

show ip pim interface

Address          Interface                Ver/   Nbr    Query  DR     DR
                                          Mode   Count  Intvl  Prior
192.168.5.2      GigabitEthernet0/1       v2/S   0      30     1      192.168.5.2
91.37.144.253    Dialer0                  v2/S   1      30     1      0.0.0.0
0.0.0.0          Virtual-Access3          v2/S   0      30     1      0.0.0.0

Danke vorab

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Apr 23, 2018 at 18:50:53 (UTC)
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Aber nicht eingehender call..
Nimm die ZFW Konfig testweise mal weg von den Interfaces und teste das mal ganz ohne Firewall.
Klappt das dann ? Nur um mal sicherzugehen das du nicht noch einen anderen grundlegenden Fehler begangen hast ?!
In der Regel klappt SIP bzw. VoIP problemlos.
Thema Entertain...
Hast du den Rendezvous Point auf die 62.155.246.164 eingestellt ? Wenn nicht nutze diese IP mal dafür.
Hast du mit VLC beide Optionen mal getestet Entertain und Entertain TV. Die Multicast URL sind unterscxhiedlich.
Soweit sieht das gut aus. Die Multicast Router "sehen" sich.
Stimmt die MC Konfig mit der des Tutorials genau überein ?!
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Apr 23, 2018 at 20:16:47 (UTC)
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Konnte noch kurz testen.

Irgendwie habe ich Mainzelmännchen...wie es scheint... Oder die Telekomiker haben was gemacht.
Hab die config von vor ZFW ja gesichert gehabt. Und da ging auch kein Entertain mehr.
Zurückgesichert nach Test von ZFW und eben mal getestet , Entertain läuft. Aber nicht über VNC auch nicht alt.
Ja RP ist so eingestellt. War er ja jetzt schon die ganze Zeit vorher auch.

Das mit ZFW teste ich morgen ob es ohne mit Telefon geht.

Komische Dinge die passieren face-smile

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Apr 24, 2018 at 16:17:28 (UTC)
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Du meinstest sicher "VLC" oder ? Mit VNC kannst du lange auf bewegte Bilder warten face-wink
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Apr 30, 2018 at 08:01:51 (UTC)
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face-smile Ja klar meinte ich VLC .. Lol ..

hatte leider mal wieder keine Zeit zum testen. (Mein Mikrotik hat auch schon Staub angesetzt )
Dubioserweise läuft es jetzt wieder absolut ruckelfrei seit Tagen.
Verstehs wer will... argh... Vielleicht klappt es ja morgen zum Testen.

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Apr 30, 2018 updated at 09:09:59 (UTC)
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Wie schon im anderen Post geschrieben Konfig bereinigen und das Query Intervall auf default.
Folgendes sollte reichen auf den Interfaces und so immer ruckelfrei laufen:
!
interface VLAN1
decription Lokales LAN
ip igmp helper-address 62.155.x.y
ip igmp version 3
ip igmp explicit-tracking
ip igmp proxy-service
!
Interface Dialer 0
description Telekom xDSL Interface
ip pim sparse-mode
ip igmp version 3
ip igmp proxy-service
!
ip pim rp-address 62.155.x.y
ip pim ssm default
Member: gierig
gierig May 09, 2018 at 13:27:46 (UTC)
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Ein paar Flüchtigkeitsfehler die mir so aufgefallen sind.

ip dhcp excluded-address 172.16.100.1 172.16.100.149 <-- IP Adressbereich DHCP Pool Gastnetz
ip dhcp excluded-address 172.16.100.100 172.16.100.254
Das Gast Netz bekommt so keine IP per DHCP mehr.(Beide Zeilen blocken das Gesamte Netz)

ip inspect name myfw sip <-- Firewall Application Gateway f. VoIP
ip inspect name myfw rtsp <-- Firewall Application Gateway f. VoIP
bzw. weiter unten beim Zonen Firewall Teil
(match protocol sip) --> (ggf. weglassen wenn interne VoIP Anlage oder Telefone Probleme machen)
Das Entfernen oder Hinzufügen macht keinen Unterschied. Es wird so oder so auf die gleiche Art und Weise funktionieren oder auch nicht.
Einziger Unterschied ist das der Traffic über den Port nicht extra in den Reporten auftaucht (show xxx) sondern mit untergeht in
den „catch all" UDP/TCP/ICMP Statement am Schluss der CBAC / ZBF Match Liste.

Das wird wohl mit Gedanken auf ASA / PIX Setup so übernommen worden sein. IOS Tickt aber ein wenig anders.
Hier Handelt es sich in der Konstellation ausschließlich um Layer 3 u. 4 Filter = Statefuel Port Filter.
Von dem was transportiert wird hat der Bursche keine Ahnung.
(ip port-map zum erweitere bzw. sh ip port-map ? zeigt an welche Ports den zugewiesen sind zum Namen)

Unter IOS würde „no ip nat service sip udp port 5060” ggf. helfen um das SIP ALG Stillzulegen.


class-map type inspect match-any Router_Protocols
match class-map IPsec_VPN
match protocol icmp
match protocol udp

Hier würde ggf. http bzw. TCP fehlen sonst ist es essig mit DDNS Updates via http.
Wobei mich hier eines interessieren würde, unter welche IOS hast du das getestet ?

Da du die VPN Ports in eine ACL ausgelagert hast gehe ich davon aus das dein IOS auch ein lustiges
%Protocol configured in class-map XXX cannot be configured for the self zone with inspect action. Please remove the protocol and retry.
bekommst. (Cisco bug CSCsq44101 scheint noch aktuell zu sein)

ABER: unter 154-3.M9 wird ein match protocol udp / tcp zwar genom men wird aber es wird ignoriert bzw. Es findet kein Inspect statt
(getestet mit DDNS update, Telnet Out und DNS Query) die regeln werden einfach ignoriert.

 permit udp any any eq domain
 permit tcp any any eq domain
 permit udp any any eq ntp
 permit tcp any any eq www
 permit tcp any any eq telnet
 permit icmp any any
 deny   ip any any

Als ACL match tut hingegen was es soll.


Gruß
Gierig
Member: aqui
aqui May 09, 2018, updated at Jul 17, 2023 at 11:08:01 (UTC)
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Das Gast Netz bekommt so keine IP per DHCP mehr.
Danke für das Feedback. 👍
Du hast Recht ! Ein Typo, sorry. Ist korrigiert.
Das Entfernen oder Hinzufügen macht keinen Unterschied.
Das ist so leider nicht richtig. Das kannst du auch sehen wenn du dir die Sessions mit aktivem SIP mal etwas genauer ansiehst.
Die ZFW trackt dann sehr genau Sessions und das SIP Protokoll an sich inkl. Protokoll Header mit.
Ohne die SIP Spezifikation untersucht die Firewall nur schlicht den Standard TCP oder UDP Header OHNE spezifische SIP Protokoll Analyse.
Wäre deine Theorie richtig müsste man ja keinerlei weitere Protokoll Spezifikation machen müssen und es würde nur rein TCP oder UDP reichen, was natürlich komplett falsch wäre.
Es ist aber generell ein Unterschied CBAC zu verwenden oder eben ZFW. Diese Details alle zu berücksichtigen würde den Rahmen des Tutorial sprengen. Da CBAC quasi tot ist sollte man eh nur noch ZFW nutzen.
unter welche IOS hast du das getestet ?
Version 15.6(3)M4
Danke fürs Korrektur Feedback face-wink
Member: gierig
gierig May 09, 2018 at 22:02:46 (UTC)
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Das Entfernen oder Hinzufügen macht keinen Unterschied.
Das ist schlicht falsch. Das kannst du auch sehen wenn du dir die Sessions mit aktivem SIP mal etwas genauer ansiehst.

Nun werde ich ganz kleinlaut und trete verlegen auf der Stelle. Du hast natürlich recht !
Grade ein
class-map type inspect match-all test
 match protocol sip

als Inspect meiner Policy Map hinzugefügt (natürlich vor den generellen kram)
ein
debug policy-firewall protocol sip

Hat mich dann mit seiner Ausgabe erleuchtet.


Da CBAC quasi tot ist sollte man eh nur noch ZFW nutzen.
Zustimmung CBAC ist tot.


Danke fürs Korrektur Feedback face-wink
Gerne
Member: gierig
gierig May 10, 2018 at 00:09:15 (UTC)
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Nachtrag für ein wenig Rettung der eignen Ehre face-smile

SIP -> Da wird einiges geprüft
FTP -> Port Tracking um z.b den Daten Kanal zu öffnen

So Far so good

HTTP, POP3, IMAP, SMTP, SSH,Telnet... -> Nix nur Normale Stateful Inspection.
Diese könnten also auch mit einem "match protocol TCP" zusammengefast werden.
(solange halt nicht eine L7 Map hinzugefügt wird)
Member: aqui
aqui May 10, 2018 at 12:09:25 (UTC)
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Alles gut ! Feedback ist immer hilfreich ! face-smile
Bei SMTP sollte man immer noch den Parameter extended (undokumentiert) hinzufügen das auch Secure SMTP mit inspiziert wird face-wink
Das HTTP so durchrennt...mmmhhh. Du kannst ja mit der ZFW ein URL Filtering machen (und noch viel mehr) bei HTTP. Damit muss die FW dann tiefer ins Paket reinsehen. Es kann also nicht nur normale TCP Inspection sein. Aber gut möglich das dies nur passiert wenn die Konfig dazu auch entsprechend ist.
Member: gierig
gierig May 10, 2018 at 20:47:56 (UTC)
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Bei SMTP sollte man immer noch den Parameter extended (undokumentiert) hinzufügen das auch Secure SMTP mit inspiziert wird face-wink

der Parameter extended ist/war IMHO für ESMTP nicht für Secure SMTP.
Anyways der parameter is hidden weil mittlerweile SMTP und ESMTP beide erkannt und behandelt werden.
Er sollte auch bei dir nicht mehr im ConfigFile zu sehen sein.
Verkehrt ist er aber nicht für ältere IOS die das noch getrennt haben
Kann Leider grade nicht finden ab wann das geändert wurde aber ich glaube mit 15.1 (bei 12.4x noch getrennt)

Aber wie auch bei HTTP findet ohne L7 Map aber keine weitere Inspektion statt.
(erst mit der L7 Map ala class-map type inspect smtp match-any class-map-name)


Das HTTP so durchrennt...mmmhhh. Du kannst ja mit der ZFW ein URL Filtering machen (und noch viel mehr) bei HTTP. Damit muss die FW dann tiefer ins Paket reinsehen. Es kann also nicht nur normale TCP Inspection sein. Aber gut möglich das dies nur passiert wenn die Konfig dazu auch entsprechend ist.

Ack, bei einer zusätzlichen L7 Map (+Service Policy auf der L3L4 Policy Map) kommt die Deep Packet Inspektion dazu. Dann ist klar das hier Tiefer reingeschaut wird. Das gilt für HTTP genauso für SMTP und auch SIP (und andere). Deswegen wundert es mich eigentlich das eine L3/L4 Map mit match protocol SIP hier bereits so aktive die session trackt.

Aber es is wie es ist face-smile
Member: aqui
aqui May 11, 2018 at 09:17:16 (UTC)
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der Parameter extended ist/war IMHO für ESMTP nicht für Secure SMTP.
Richtig ! Sorry, freudscher Fehler... face-wink
Member: crashone
crashone May 18, 2018 at 10:17:44 (UTC)
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Hallo, kann mir jemand bitte sagen ob ich auch einen Modem brauche - fritzbox uzw. Oder isdn Kabel nur mit C886VA verbinden ?Und dann brauche ich auch einen Switch oder direkt nur 4 pcs mit dem C886Va verbinden ? Schuldigung für die Frage aber ich kenne mich nicht aus mit Cisco, ich lerne es ab paar Tagen.
Danke
Member: aqui
aqui May 19, 2018, updated at Jul 17, 2023 at 11:09:28 (UTC)
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Einfach mal das Tutorial oben wirklich lesen ! 😉
Dort steht eigentlich alles haarklein beschrieben zu deinen Fragen. Aber weil du es bist gerne nochmal:
Der 886va hat ein integriertes Hybridmodem für ADSL2 und auch VDSL. Also egal ob du ADSL oder VDSL hast, brauchst du ihn wie eine FritzBox nur in die Wanddose stecken vom Provider und gut iss.
Ein externes Modem ist NICHT erforderlich für xDSL.

Der Router hat einen integrierten 4 Port LAN Switch. Wenn du also nur 4 Endgeräte hast kannst du die direkt an dem Router betreiben.
Nur wenn du mehr als 4 Endgeräte im lokalen Netz hast benötigst du einen externen Switch.
Alles also genau so wie bei jedem Feld- Wald- Und Wiesenrouter für DSL nur das es eben ein Cisco ist mit dem mächtigen IOS Featureset !
Steht alles oben im Tutorial wie gesagt... Lesen hilft hier wirklich ! face-wink
Member: crashone
crashone May 19, 2018 at 19:30:13 (UTC)
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DAnke dir , ich bin wirtklich noob mit Netzwerke, und wollte fürs lernen etwas einrichten. Ich möchte dich no fragen wenn du dagegen nichts hast ...
Ich habe den Router gekauft und dein config copiert benutzername fürs Telekom eingegeben aber es hat nicht funktioniert... Dann habe ich rausgefunden dass mein Firmware alt ist , und kann nichts vom Cisco Webseite runterladen. Wo kann ich es bekommen? , hast du eine Webseite dafür ? Ich habe schon googelt aber nichts gefunden.
Oder könntest du mir es via Teamwiever velleicht probieren zu einrichten. Ich bezahle dir dafür auch.
Danke nochmals
Member: aqui
aqui May 19, 2018 updated at 19:48:13 (UTC)
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fragen wenn du dagegen nichts hast ...
Locker bleiben...dafür ist ein Forum ja da. Aber User sollten auch mal etwas lesen....und verstehen face-wink
dein config copiert benutzername fürs Telekom eingegeben aber es hat nicht funktioniert...
Dann hast du sicher etwas falsch gemacht !!
  • Hast du mal ins Router Logg mit show logg geshen ?? Stehen dort irgendwelche Fehlermeldungen ??
  • Machst du ADSL oder VDSL ? Wichtig, da anderes Interface am Router !
  • Interfaces alle auf no shut gesetzt ?
  • xDSL Kabel korrekt angeschlossen RJ-11 ?
  • Welche Firmware nutzt du ? Generell rennt die Konfig auch mit älteren Releases ?
  • Synchronsiert das Modem ?? Was sagt ein show controller vdsl 0 ?
  • Denke dran das du natürlich die PPPoE Provider User Credentials anpassen musst auf deine eigenen.
Es ist vermutlich nur ein ganz banaler Fehler.
Versuche erstmal diese Schritte.
Hilfreich fürs Troubleshooting ist in jedem Falle ein show run deiner Konfig ! Sonst können wir auch nur raten hier.
Bitte denke dran deine Zugangsdaten zu anonymisieren sofern du die Konfig hier postest !

Wenn alle Stricke reissen setze den Router auf die Factory Defaults mit write erase und einem Reload und fange erstmal mit einer ganz einfachen Konfig rein nur des WAN/DSL Ports an. Am besten erstmal OHNE irgendwelche Firewall Konfig um nicht nochmehr Fehlerquellen zu haben.
Wenn der dann funktioniert machst du Schritt für Schritt den Rest.

P.S.: In case you are a native English speaker we can continue in English if this is easier for you to understand ?!
Member: crashone
crashone May 19, 2018 at 20:05:26 (UTC)
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Ich mache das alles jetz nochmal wie du geschrieben hast.
Ich möchte aber, über das Kabel noch fragen . Ich habe VDSL2 17a (laut zyxel router) und Ich habe dieses Kabel : https://www.amazon.de/gp/product/B00TGYVY8I/ref=oh_aui_detailpage_o04_s0 ...
Dieses stecke ich ins ISDN Port. Gibts dort noch ein VDSL over ISDN port aber das ist kleiner, und mein Kabel geht nicht rein..MAche ich das gut mit dem Kabel oder kanz falsch?

PS: Deutsch ist ok ich muss es üben face-smileABer danke du bist sehr hilfsbereit.
Member: aqui
aqui May 19, 2018, updated at May 20, 2018 at 09:33:45 (UTC)
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und Ich habe dieses Kabel :
Das ist technisch gesehen richtig aber dürfte eigentlich NICHT passen, denn der Cisco hat hinten für seinen ADSL/VDSL Port eine RJ-11 Buchse ! (Siehe Foto !)
Dort passt das Kabel was du hast mechanisch gar nicht rein, weil das ja einen breiteren RJ-45 Stecker hat !!!
Der xDSL Port erzwingt aber einen kleineren RJ-11 Stecker so das du vermutlich gar keinen Kontakt hast also sprich der DSL Port physisch nicht verbunden ist !
Jedenfalls ist das so wenn du ein Cisco 886va oder vaw Modell hast ?!
Du brauchst also einen RJ-11 zu TAE Adapter:
https://www.amazon.de/Wentronic-Adapter-Stecker-Kupplung-schwarz/dp/B000 ...
und dann dazu ein ganz normales RJ-11 Kabel:
https://www.amazon.de/Goobay-50317-Modular-Kabel-Stecker-4-polig-Schwarz ...
Dieses stecke ich ins ISDN Port.
Totally wrong !!!
ISDN is the BRI phone port and its not anymore used at all !
Dieser Port muss es sein:
xdslcsco
Hier kannst du deutlich den Größenunterschied der Stecker sehen ! RJ-11 zu RJ-45.
Gibts dort noch ein VDSL over ISDN port aber das ist kleiner, und mein Kabel
Yepp, THAT one is the right port ! Use the right cable (RJ-11) and the right port and everything will be instantly up and running.
Problem solved and case closed ! face-wink
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jul 24, 2018 updated at 17:15:05 (UTC)
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Hi all ,

nachdem ich nun auch auf ZBF umgestellt habe scheint es so, als ob ein Großteil der eingehenden Telefonate nicht durch geht. Manchmal geht es beim zweiten Anruf ..oder auch wenn ich mich selbst Anrufe und zurückrufe gleich. Habe schon SIP-TLS aus der inspect genommen. Immer noch. Kann man da noch was machen bzw . wie debuge ich das oder kann man das bypassen ? Macht das Sinn?

debug policy firewall sip hat bei Anrufen nichts angezeigt.

Thx
Cyb
Member: aqui
aqui Jul 26, 2018 at 14:04:54 (UTC)
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Das liegt dann an deinem STUN bzw. dessen Konfig.
Um das erstmal zu fixen solltest du SIP komplett aus der Inspection nehmen und das rein dann über TCP UDP mit abfackeln. Das klappt dann sicher.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jul 27, 2018 at 10:52:50 (UTC)
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HI Aqui,

danke . öhm.. Alles was in der ZBF nicht inspect wird wird doch gedroppt oder ?Cisco ZBF

Dort Applying an ACL as Match Criteria denke ich . Verstehe aber nicht ganz wie das gemeint ist. face-sad

Und noch was ist mir aufgefallen - wollte ein VPN aufbauen ..Dazu Dyndns wie oben beschrieben von no-ip.com gemacht.
Aber ich bekomme nur failed auf Grund timeouts.(debug) Das heißt doch Verbindung kommt erst gar nicht an bzw. raus oder?

Danke

Greets
Cyb
Member: aqui
aqui Jul 27, 2018 updated at 15:29:19 (UTC)
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Alles was in der ZBF nicht inspect wird wird doch gedroppt
Absolut richtig !!
Siehst du dir aber die Beispielkonfig von oben mal ganz genau an findest du dort ganz am Ende 2 wichtige Konfig Zeilen:
match protocol tcp
match protocol udp

Das heisst alles was nicht Protokoll spezifisch inspiziert und behandelt wird rennt dann über die globale TCP bzw. UDP Inspection. Die fackelt dann SIP und RTP auch mit ab, da ja TCP und UDP aber eben nicht so hart wie die Protokoll spezifische Inspection.
Wie gesagt essentiell wichtig ist das diese beiden Statements am Ende der Inspection Liste stehen. Niemals am Anfang. Hier gilt wieder: First match wins...!
Das bewirkt dann das SIP und RTP fehlerlos durchgehen.
Wenn du SIP und RTP Inspection machst sollte man STUN deaktivieren, denn das führt zu Fehlermeldungen der Firewall bzw. Application Gateway.
Hier mal das Setting einer Auerswald Anlage dazu:
awsip
Es ist nicht trivial was dann dort unter STUN konfiguriert ist wenn man SIP und RTP Instection macht auf der ZFW.
Mit STUN sollte man die ZFW nur mit TCP und UDP dafür laufen lassen.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jul 29, 2018 updated at 13:48:07 (UTC)
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Hi Aqui,

danke erstmal.

Leider funktioniert es nicht wirklich. Ich habe die Firewall rausgenommen und es geht sofort. Mach ich Sie wieder an geht es nicht mehr bzw. so : Reinruf geht nicht. Ruf ich mich auf Handy an geht es und wenn ich dann zurückrufe geht auch rein. Aber nur gewisse Zeit ca .1-2 min. Dann wieder nix.
matches wie unten - hatte auch mal rtsp rausgenommen. Aber selbe Spiel. Fritzbox ist im Standard Einstellungen:. STUN Server ist hinterlegt.

Und weil es ZBFW betrifft: Muss ich für DDNS Update im Router zu internet match http dazumachen? Im Moment habe ich nur icmp und udp .


EDIT:

Habe mal die drop log eingschaltet und bekomme dann das bei einem Anruf von extern (5.1 ist die FB) :
%FW-6-DROP_PKT: Dropping udp session 217.0.29.33:5060 192.168.5.1:5060  due to  policy match failure with ip ident 0



class-map type inspect match-any internet-traffic-class
 match protocol http
 match protocol https
 match protocol dns
 match protocol icmp
 match protocol pop3s
 match protocol imaps
 match protocol smtp
 match protocol ftp
 match protocol ftps
 match protocol ssh
 match protocol ntp
 match protocol tftp
 match protocol rtsp
 match protocol tcp
 match protocol udp

Danke vorab
Member: aqui
aqui Jul 30, 2018 updated at 07:47:11 (UTC)
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Wie gesagt hier in mehrfachen ! Netzen mit Auerswald Anlage und Cisco Telefonen sowie Soft Clients wie Phoner und Zoiper vollkommen fehlerlos und unauffällig.
STUN in den Endgeräten deaktiviert und dafür dann aktiv SIP und RTSP in der Inspection aktiviert.
Hast du mal ins Log gesehen wenn du die SIP Inspection an hast ob da was mitgelogt wird beim SIP Polling ?
Sonst mal den Wireshark anschmeissen und nachsehen was da los ist.
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Aug 01, 2018 at 06:56:02 (UTC)
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aqui hat recht, ich hatte das selbe problem.
Nachem ich "match protocol sip" rausgenommen habe, lief das ganze.
Habe den Router mit Entertain, no-ip DDNS Update, VoIP (FritzBox) und VPN am laufen gehabt.

class-map type inspect match-any Lokal_erlaubt
 match protocol http
 match protocol https
 match protocol pop3s
 match protocol imaps
 match protocol smtp
 match protocol sip-tls
 match protocol rtsp
 match protocol ftp
 match protocol ftps
 match protocol ssh
 match protocol ntp
 match protocol dns
 match protocol icmp
 match protocol tcp
 match protocol udp
Grüße
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Aug 02, 2018 at 08:21:16 (UTC)
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Hi Aqui,

hm.. irgendwie ist meine Antwort gestern wohl nicht angekommen..
Ich glaube schon, dass es normal gehen sollte und das auch bei Euch tut..aber bei mir halt nicht wirklich.
Hatte gestern mit sip und debug geschaut . Da kommen immer violence error in der ZBFW. Ich habe nur reine ISDN und Dect Geräte an der FB. Sobald die an den Telekom Server will um die Nummern zu registrieren ..scheint es Fehler zu geben.
Muss ich nochmal machen dann und poste die Meldung. Eventuell kann man sehen warum. Ggfs liegt es ja auch am ios ? Mit ähnlichem Problem habe ich einen Bug schon gefunden gehabt mit meiner Version bzgl. SIP und Packets Drop.

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Aug 02, 2018, updated at Aug 05, 2018 at 10:54:28 (UTC)
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das auch bei Euch tut..aber bei mir halt nicht wirklich.
Dann hast du vermutlich noch einen Bock in deiner Konfig. Vermtlich auf dem VoIP Endgerät ?!
Da kommen immer violence error in der ZBFW.
Klares Indiz das du weiterhin SIP Inspection machst obwohl dir hier mehrfach ! geraten wurde das mal zu deaktivieren und SIP über die normale TCP/UDP Instaction renne zu lassen !!! Siehe Post vom Kollegen @oOHiggsOo oben !
Ich habe nur reine ISDN und Dect Geräte an der FB.
Das spielt logischerweise für die FW keinerlei Rolle. Diese "sieht" ja einzig nur die VoIP Pakete von der FB !!
Muss ich nochmal machen dann und poste die Meldung.
Wir bitten drum ! SIP Inspection deaktivieren. Da wird es auch klappen !! Siehe Kollege @oOHiggsOo
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Aug 03, 2018 at 07:35:47 (UTC)
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Hi Aqui ,


Zitat von @aqui:
Klares Indiz das du weiterhin SIP Inspection machst obwohl dir hier mehrfach ! geraten wurde das mal zu deaktivieren und SIP über die normale TCP/UDP Instaction renne zu lassen !!! Siehe Post vom Kollegen @oOHiggsOo oben !

Ich habe schon wie hier von Euch vorgeschlagen ohne SIP / SIP-TLS und sogar RTSP ausgeschaltet gehabt. Mit dem Debug hatte ich es nur wieder rein gemacht weil : ....
Zitat von @aqui:
Hast du mal ins Log gesehen wenn du die SIP Inspection an hast ob da was mitgelogt wird beim SIP Polling ?
Habe sogar dann genau die Reihenfolge noch so eingestellt wie hier und schön TCP und UDP am Ende.

Ich stell es später nochmal um und poste.
Member: brammer
brammer Aug 03, 2018 at 08:48:26 (UTC)
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Hallo,

kannst du bitte das die gesamte Konfig posten?

ich vermute so langsam das durch das ständige probieren die Reihenfolge eben nicht so ist wie du das vermutest.

vergleiche auch mal ein

sh run
mit einem
sh conf

brammer
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Aug 07, 2018 updated at 11:18:16 (UTC)
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Hi brammer,

sorry war leider verhindert.

Hier die sh run : (ohne SIP)
Telefonate nach intern nicht möglich - extern geht.


class-map type inspect match-any internet-traffic-class
 match protocol http
 match protocol https
 match protocol pop3s
 match protocol imaps
 match protocol smtp
 match protocol sip-tls
 match protocol rtsp
 match protocol ftp
 match protocol ftps
 match protocol ssh
 match protocol ntp
 match protocol dns
 match protocol icmp
 match protocol tftp
 match protocol tcp
 match protocol udp
class-map type inspect match-any router_protocols
 match protocol icmp
 match protocol udp
!
!
policy-map type inspect routerzuinternet
 description Traffic router zum internet
 class type inspect router_protocols
  inspect
 class class-default
  drop
policy-map type inspect privatezuinternet
 description Traffic private zu internet
 class type inspect internet-traffic-class
  inspect
 class class-default
  drop



Ausgehend Telefonat: mit debug policy-firewall protocol udp

Aug  7 11:11:30.388: FIREWALL sis 470861E0: pak 4610725C SIS_OPEN UDP packet (192.168.5.1:5060) <= (217.0.28.160:5060) datalen 600
Aug  7 11:11:33.348: FIREWALL sis 470861E0: pak 4776B4C4 SIS_OPEN UDP packet (192.168.5.1:5060) => (217.0.28.160:5060) datalen 747
Aug  7 11:11:33.364: FIREWALL sis 470861E0: pak 461047C0 SIS_OPEN UDP packet (192.168.5.1:5060) <= (217.0.28.160:5060) datalen 396
Aug  7 11:11:33.428: FIREWALL sis 470861E0: pak 4610398C SIS_OPEN UDP packet (192.168.5.1:5060) <= (217.0.28.160:5060) datalen 456
Aug  7 11:11:33.432: FIREWALL sis 470861E0: pak 46106DA0 SIS_OPEN UDP packet (192.168.5.1:5060) => (217.0.28.160:5060) datalen 426
Eingehend sehe ich aber irgendwie nix face-sad ..müsste doch auch über port 5060 was kommen oder?
Member: aqui
aqui Aug 07, 2018 updated at 11:21:10 (UTC)
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Du hast entgegen aller Empfehlungen wieder die SIP und RTSP Inspection drin ! face-sad
match protocol sip-tls
match protocol rtsp

Beides rausnehmen, rebooten und nochmal versuchen !
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Aug 07, 2018 at 13:28:20 (UTC)
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Hi Aqui ,

Ich dachte nur sip raus nehmen ?
Bin eventuell ein Schritt weiter : in der FB kann man eine Einstellung machen, das die Verbindung der Telefone über Router gehalten wird ..siehe Punkt 9
Titel
Seitdem scheint es zu gehen face-smile
Zumindest paar Testanrufe gingen..

Danke vorab
Greets
Member: aqui
aqui Aug 08, 2018 updated at 10:58:01 (UTC)
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Ja, das ist auch sehr wichtig das das aktiviert wird !!!
Das ist ein SIP Keepalive. Damit schickt der VoIP Client (Anlage bzw. dein Router) SIP Pakete zyklisch an den SIP Server des Providers und hält so die outbound Firewall Verbindung offen.
Würde er das nicht machen timed die SIP Session nach einer Zeit aus und die Firewall schliesst den Port und inbound SIP Verbindungen (eingehende Calls) kommen da dann nicht mehr durch.
Wenn du das aktiv hast (Keepalive am Router) wirds vermutlich auch wieder mit SIP und RTP Inspection in der ZFW klappen face-wink
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Sep 04, 2018 at 11:05:04 (UTC)
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Hi Aqui,

danke nochmal .. ohne SIP Inspection geht es nun. Ist das problematisch /Sicherheit? Sollte doch eh verschlüsselt sein oder?

Btw.
Ich wollt den nächstenStep vor VPN machen... Dyndns .. aber irgendwie kriege ich da einen timeout

 HTTPDNSUPD: Call returned Connection time out, update of name.ddns.net <=> 87.144.2.87 failed

Muss ich da bei der ZBFW für router zu internet traffic - http freischalten? Debug zeigt nur timeout s.o.

Danke

Greets
Cyb
Member: gierig
gierig Sep 04, 2018 updated at 14:14:08 (UTC)
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Muss ich da bei der ZBFW für router zu internet traffic - http freischalten? Debug zeigt nur timeout s.o.

JA.

ggf über ne Access liste ej nach IOS gibt es hier und da noch den CSCsq44101
bug (match Protocol funktioniert hier nicht)

also z.B (anpassen an deine Situation, Namens Schema)

class-map type inspect match-any SelfToWan
 match access-group name ZBF-SelfToWan

ip access-list extended ZBF-SelfToWan
 remark --> ACL for ZBF Selfzone that need INSPECT as  match protocol will not work (CSCsq44101)
 remark --> DNS, NTP, WWW (DDNS) & ICMP allow to out
 permit udp any any eq domain
 permit tcp any any eq domain
 permit udp any any eq ntp
 permit tcp any any eq www
 permit icmp any any
 deny   ip any any

ach ja management-interface in der controll plane kann auch Probleme bereiten
da ggf der return traffic darüber geblockt wird. (hab dazu case laufen bei Cisco
Member: aqui
aqui Sep 04, 2018 at 14:44:13 (UTC)
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Ist das problematisch /Sicherheit? Sollte doch eh verschlüsselt sein oder?
Nein, ist es nicht, denn das rennt dann über die normale UDP bzw. TCP Inspection.
SIP ist übrigens NICHT verschlüsselt !
Muss ich da bei der ZBFW für router zu internet traffic - http freischalten?
Ja, das musst du. Du musst HTTP Traffic TCP 80 von Local (Selfzone) nach extern erlauben. Kollege @gierig hats ja schon gesagt.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Sep 05, 2018 at 07:02:20 (UTC)
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Hey gierig,

thx danke. War genau das problem mit dem bug. Nimmt kein http.
ACC List - und es ward success face-smile

ok..dann kann ich mich ja an VPN dran machen.

greets

Cyb
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Sep 05, 2018 updated at 07:08:06 (UTC)
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Hi Aqui,

super.Danke. Mit der ACC List ging es dann.
Zumindest kam mal
HTTPDNSUPD: Call returned SUCCESS, update of name.ddns.net <=> ip  succeeded
Greets
Cyb

btw.. hab grad nen Synthax Fehler gesehen beim VPN IP Sec:

username vpngoup password test123
muss wohl vpngroup heißen.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Sep 05, 2018 at 10:01:17 (UTC)
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So VPN mal aufgesetzt aber hatte folgende Probleme:

interface Virtual-Template2 type tunnel
Kam Meldung mit ist schon mit Serial belegt kann nicht geändert werden
Meine Lösung :
Habe dann alles von template 2 auf 3 gemacht

Group kann ich nirgends bei VPN eingeben.. getestet mit dem org. VPN von android und strong swan
(in dem log vom swan kann ich sehen, dass er die IP von mir hat- dyndns geht also).

- Eistellung ZBFW laut Anleitung steht da das Virtual Template 1 ?

- Hab das auch auf 3 angepasst. Müsste das dann nicht 2 sein ??


Imo sieht mein ip int brief so aus :
NVI0                       192.168.5.2     YES unset  up                    up
Tunnel0                    192.168.5.2     YES unset  up                    up
Virtual-Access1            unassigned      YES unset  down                  down
Virtual-Access2            unassigned      YES unset  up                    up
Virtual-Access3            unassigned      YES unset  up                    up
Virtual-Template2          unassigned      YES unset  down                  down
Virtual-Template3          192.168.5.2     YES unset  up                    down



greets
Cyb
Member: aqui
aqui Sep 05, 2018 updated at 15:23:03 (UTC)
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muss wohl vpngroup heißen.
Ooops...shame on me. Ist korrigiert ! Danke für den Hinweis !

StrongSwan Beispiele findest du hier:
https://www.cisco.com/c/en/us/support/docs/network-management/remote-acc ...
und hier:
https://wiki.strongswan.org/projects/strongswan/wiki/IKEv1Examples
IKEv1 und Xauth ist die Suchoption face-wink
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Sep 06, 2018 at 13:09:52 (UTC)
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Hi und danke ,

ich nehme auch gerne Cisco.,. aber bei dem Cisco Anyconnect den ich habe für Android habe ich die o.g. Einstellungen nicht eingeben können mit Group und Namen.
face-sad ..
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Sep 06, 2018 at 14:41:27 (UTC)
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ok..mit dem native vpn von Android hab ich es hinbekommen.
Bei Cisco und dem swan finde ich nichts was ipsec psk hat und mit Group und user ist.

thx
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Sep 07, 2018 at 10:45:20 (UTC)
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Hi Aqui,

also wie geschrieben..mit dem Native VPN von Android klappt die Verbindung. Konnte auch auf PCs im Network bei mir bzw. anrufen. Aber http / https scheint nicht zu gehen.Hat das was mit der ACL von Self Zone zu tun?

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Sep 07, 2018 updated at 14:35:28 (UTC)
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Nein ! HTTP und HTTPS ins lokale Netz sollten problemlos laufen.
Das Tunnel Interface hat die gleiche Zone wie das lokale LAN:

interface Virtual-Template2 type tunnel
 description IPsec VPN Dialin
 ip unnumbered Vlan1
 zone-member security Home
 ip tcp adjust-mss 1452
 tunnel mode ipsec ipv4
 tunnel protection ipsec profile vpn-vti2 

ACHTUNG:
Auf dem Tunnel Interface und auch auf dem VLAN 1 Interface darf proxy-arp nicht ausgeschaltet sein !
Wenn dort no ip proxy-arp steht dann funktioniert das VPN nicht ins lokale LAN !
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Sep 07, 2018 at 15:02:50 (UTC)
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Hi Aqui,

ok..danke erstmal..werde ich zu Hause checken.
VPN geht ja an für sich. Komme auf Rechner etc. .. aber da ich ja kein vlan 1 habe sondern Gi0/1 und was mit dem Virtual Template nicht klappte muss ich nochmal schauen ob alles identisch ist. Mein VT ist VT 3 .
Member: aqui
aqui Sep 07, 2018 at 15:05:58 (UTC)
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Ist egal ob vlan 1 oder Gi0/1 oder welche Tunnel Nummer solange die Refereinzierung ok ist.
Aber wenn alles geht mit dem VPN und du interne IPs erreichen kannst, dann kann es eigentlich nur die lokale Firewall der HTTP Endgeräte sein !
Member: gammelobst
gammelobst Sep 17, 2018 updated at 19:38:47 (UTC)
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Hallo,
ich hab ein wenig mit ipv6 gekämpft und nun die hier:
ipv6 unicast-routing
ipv6 cef
ipv6 cef accounting per-prefix
ipv6 dhcp pool DHCPv6
 prefix-delegation pool dhcp-ipv6
 dns-server "ipv6 von PROVIDER DNS 1"  
 dns-server "ipv6 von PROVIDER DNS 2"  
 domain-name xxx.dyndns.org

interface FastEthernet8
 description PrimaryWAN
 ip address x.x.x.x 255.255.255.0
 ip nat outside
 ip virtual-reassembly in
 zone-member security WAN
 duplex auto
 speed auto
 ipv6 address dhcp
 ipv6 address autoconfig default
 ipv6 enable
 ipv6 nd autoconfig default-route
 ipv6 verify unicast reverse-path
 ipv6 dhcp client pd hint ::/60
 ipv6 dhcp client pd dhcp-ipv6
 service-policy output WAN-EDGE-12-CLASS

interface GigabitEthernet0
 description LAN
 ip address x.x.x.x 255.255.255.0
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 zone-member security LAN
 duplex auto
 speed auto
 ipv6 address dhcp-ipv6 ::/64 eui-64
 ipv6 address autoconfig
 ipv6 enable
 ipv6 nd other-config-flag
 ipv6 dhcp server DHCPv6

damit läufts jetzt bei mir endlich...

cya
Member: aqui
aqui Sep 18, 2018 updated at 12:29:14 (UTC)
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Glückwunsch !
Und danke für das Feedback zum Thread hier ! face-smile

IPv6 DNS IPs der Telekom v6 DNS Server für den Cisco DHCP Server findet man z.B. hier nach Regionen sortiert:
https://www.daniel-weber.eu/2013/06/how-to-ipv6-adressen-der-telekom-dns ...

Auf dem WAN / Internet Port sollte man zwingend noch das Redirect abschalten zur Sicherheit:
no ipv6 redirects
M.E. Ist das Kommando ipv6 address autoconfig auf dem (oder den) lokalen LAN Interfaces falsch !
Das konfiguriert diesen Port in den SLAAC Mode um sich also selber Adressen zu ziehen von einem vorhandenen Router.
Da der Port aber ja eine auch durch den Provider Prefix vorgegebene IP Adresse hat kann das nicht richtig sein.
Dieses Kommando sollte man von den lokalen Interfaces entfernen !

Kosmetik:
Wenn man den "eui-64" Parameter weglässt der eine IPv6 Adresse auf Basis der Mac Adresse erzwingt kann man in die statische Interface IP auch z.B. Das VLAN reinbringen um diese Adressen dann z.B. an Clients einfacher zuordnen zu können:
ipv6 address provider-v6-prefix ::10:0:0:0:1/64
Bewirkt dann das man eine IP z.B. 2007:AC:81A:4710::1 z.B. am VLAN 10 Interface bekommt und im Netzwerk Teil analog zu IPv4 das "Netz sehen" kann.
Für den der's mag... face-wink
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Apr 23, 2019 at 11:03:50 (UTC)
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Hi aqui,

ich bin nach deiner Anleitung vorgegangen, allerdings habe ich folgendes Problem:
Sofern der Anbieter die Zwangstrennung durchführt oder die DSL-Leitung weg ist und ich eine neue IP beziehen sollte, habe ich keine Verbindung ins Internet. -----> da hilft nur ein Reboot, danach läuft alles prima!
Unter "sh ip int brief" konnte ich auch sehen, dass das Dialer Interface die IP-Adresse mit der neuen nicht überschreibt.
Ich vermute den Fehler in meiner ZFW, ich habe die policy-map RouterZuInternet nicht konfiguriert, da ich keine VPN-Einwahl an diesem Anschluss betreibe. Du hast aber in der class-map type inspect match-any Router_Protocols ---> macht protocol icmp.
Sollte ich meine ZFW um die Konfiguration erweitern und er würde dann die IP-Adresse am Dialer-Interface überschreiben?

Oder ist das nicht der Fehler?

Grüße
higgs
Member: aqui
aqui Apr 23, 2019 updated at 11:30:49 (UTC)
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Kannst du das reproduzieren indem du die DSL Leitung mal abziehst und wieder aufsteckst ?
Was passiert wenn du mal statt eines langwierigen Reboots einfach ein shut und no shut auf dem Dialer machst oder ein clear controller vdsl0 ?? Kommt der Link dann selber wieder hoch ?
Es könnte auch daran liegen das der DSLAM des Providers ein Problem hat und das Handshaking nicht sauber durchführt.
Die Modem Firmware ist auf dem aktuellen Stand ??
Wenn du es so nicht fixen kannst, kannst du über ein IOS Script jede Nacht oder alle 2 Tage den Dialer retriggern lassen. Ist zwar umstanändlich fixt aber das Problem.
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Apr 25, 2019 at 05:21:41 (UTC)
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Ja, ich kann das ganze reproduzieren. Passiert das selbe....keine Internet Verbindung, da das Dialer Interface 0 seine neu zugewiesene IP-Adresse am Interface nicht übernimmt.
ein clear controller vdsl 0 bringt leider nichts, nur ein shut und no shut auf dem Dialer.
Ich glaube nicht das es am DSLAM des Providers liegt, habe das Problem an 3 Ciscos die an verschiedene Lokationen im Einsatz sind.
Modem Firware ist auf dem aktuellen Stand.
hier ein Auszug aus der Konfiguration:

!
controller VDSL 0
operating mode vdsl2
firmware filename flash:VA_B_38V_d24m.bin
modem disableV43
description * VDSL Controller *
!
interface Ethernet0
no ip address
no keepalive
!
interface Ethernet0.7
description VDSL Internet Verbindung - VLAN 7 tagged
encapsulation dot1Q 7
pppoe enable group global
pppoe-client dial-pool-number 1
!
interface Dialer0
description DSL Einwahl Interface
mtu 1492
ip address negotiated
no ip redirects
no ip unreachables
no ip proxy-arp
ip nat outside
ip virtual-reassembly in
zone-member security Internet
encapsulation ppp
dialer pool 1
dialer-group 1
no cdp enable
no keepalive
ppp authentication chap callin
ppp pap sent-username username@t-online.de password password
ppp ipcp mask request
ppp ipcp route default
Member: aqui
aqui Apr 25, 2019, updated at Jul 17, 2023 at 11:14:50 (UTC)
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Konfig ist hier identisch, allerdings ohne operating mode vdsl2 und modem disableV43. Das ist auch nicht unbedingt erforderlich, da der Autonegotiation Prozess des Modems das immer automatisch discovered mit der Gegenstelle.
Damit keinerlei Probleme bei der Zwangstrennung auftreten muss das Dialer Interface einen Keepalive konfiguriert haben!! keepalive 30 ist der Default und muss man so belassen, ansonsten kommt die PPPoE Session nach einer Provider Zwangstrennung nicht mehr automatisch hoch!

Wenn auch das partout nicht hilft, dann kannst du deinen Dialer täglich automatisiert resetten mit:
!
kron occurrence shut at 5:00 recurring
 policy-list restart_pppoe
!
kron policy-list restart_pppoe
 cli clear int dialer0
!
Das sollte das Problem dann final lösen, muss aber mit dem aktiven Keepalive normalerweise nicht sein.
Mitglied: 128475
128475 Apr 27, 2019 at 11:13:42 (UTC)
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Hey @aqui,

Zitat von @aqui:

Hier findest du eine laufende Dual Stack Konfig die das macht:
Cisco 1921 VOIP und Telefonanlage ISP MNET
Die Mnet Konfig da kannst du identsch übernehmen !
Das o.a. Tutorial wird in Kürze auf die IPv6 Dual Stack Version upgedatet.

in dem von dir verlinkten Beitrag zum 1921er wurde von dir folgender Link geteilt: pfSense: IPv6 Delegation hinter Fritz!Box

Dort wird ja ein per DHCPv6-PD delegierter Prefix weitergereicht.

Ich hatte den Eindruck das die 1921er Konfig das auch machen soll, jedoch wurde ich in dem Thread nicht fündig wie das gehen soll.
Auch in anderen Foren wie hier: How to break apart an IPv6 /56 6rd delegated prefix from ISP into multiple /64 VLANs for use with SLAAC EUI-64? [Cisco]
wurde solch eine Frage gestellt, leider aber keine Antwort gegeben.

Scheinbar ist eine FritzBox ja in der Lage einen Prefix weiter zu spliten und weiter zu delegieren.
Bei IOS scheitert es aber irgendwie immer daran das ja ein "ipv6 local pool" benötigt wird und dort kein "general-prefix" eingetragen werden kann.

Weißt du wie ein solches Szenario unter IOS realisierbar ist?
Ein solches wie in den beiden obigen Links.

Dankö sehr! face-smile
Member: aqui
aqui Apr 27, 2019, updated at Jul 17, 2023 at 11:18:57 (UTC)
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Hi The...
Das kann der Cisco natürlich auch. Über den v6 Pool vergibt er das per PD auch weiter. Siehe:
IPv6 Prefixes im lokalen LAN per PD weiterreichen
Eins habe ich allerdings noch nicht hinbekommen und auch keinerlei Doku dazu in den Handbüchern und Best Practise v6 Guides gefunden:
Wenn man vom Provider den PD Pool bekommen hat kann man den entsprechend einrichten und so eigene PDs weiterreichen.
Der Pool ist aber rein statisch. Passiert eine Zwangstrennung und bekommt man vom Provider per PD einen neuen Prefix zugeteilt, ändert das leider nicht dynamisch den Pool den der Cisco dann von sich aus per PD weitergibt. Man muss diesen erst wieder manuell anpassen, was natürlich langfristig so nicht managebar ist.
Vermutlich sieht Cisco hier keine zyklische dynamische PD Änderung vor wie es bei den einfachen Consumer Accounts seitens der Provider üblich ist.
Deshalb laufen auch Antworten in den o.a. Foren vermutlich ins Leere weil es derzeit wohl schlicht und einfach im IOS Image nicht supportet ist. Eigentlich recht ungewöhnlich, liegt aber vermutlich daran das Cisco eher Business orientierter ist als Consumer Massenmarkt. Firmen mit statischer eigener v6 Adressierung haben logischerweise auch keine dynamischen Prefixe wenn sie mit PD arbeiten.
Ob das ggf. ein Feature aktueller Firmware Trains ist kann ich nicht sagen. Müsste man checken oder mal einen Case im Cisco TAC eröffnen. Mit der 15.6.3 (und dadrunter) scheint es nur statische Pools zu geben.
Falls jemand hier im Forum nähere Infos oder ggf. eine Lösung dafür hat wäre das interessant zu wissen !
Mitglied: 128475
128475 Apr 27, 2019 at 13:25:24 (UTC)
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Hey @aqui,

ja, genau das wollte ich wissen.
Oben in deinem verlinkten Part zur v6 Aktivierung hast du das ja eben statisch gemacht, was mich gewundert hat, eben weil ja die dynamik nicht enthalten ist. ;)

Danke dir und ein schönes Wochenende! face-smile
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Dec 30, 2019 updated at 18:32:43 (UTC)
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Hey aqui,

ist es eigentlich möglich mit der ZFW-Konfiguration als Source bzw Destination nicht nur Zonen anzugeben, sondern Hosts?
Z.B. inspect das Protokoll DNS von den Hosts 192.168.1.2, 192.168.1.3 und 192.168.1.4 zu Host 172.168.1.1 (z.B. lokaler DNS-Server)
Ich möchte so bestimmte Hosts auf bestimmte Dienste in der anderen Zone (Host) zugreifen lassen, ohne dass das komplette Netz auf die andere Zone zugreifen darf....
Hoffentlich ist es verständlich was ich meine/vorhabe.

Grüße

Higgs
Member: aqui
aqui Dec 31, 2019 at 14:41:24 (UTC)
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nicht nur Zonen anzugeben, sondern Hosts?
Ja, das geht natürlich.
Die definierst du in einer ACL und bindest diese ACL dann in die ZFW Policy ein. Siehe oben beim Beispiel mit den IPsec VPN Ports inbound am WAN Port. face-wink
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Jan 24, 2020 at 14:02:47 (UTC)
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Hey aqui,

Zitat von @aqui:

Konfig ist hier identisch, allerdings ohne operating mode vdsl2 und modem disableV43. Das ist auch nicht erforderlich, da der Autonegotiation Prozess des Modems das automatisch discovered.
Damit keinerlei Probleme bei der Zwangstrennung.
Wenn auch das partout nicht hilft, dann kannst du deinen Dialer täglich automatisiert resetten mit: !
kron occurrence shut at 5:00 recurring
policy-list restart_pppoe
!
kron policy-list restart_pppoe
cli clear int dialer0
!

Das sollte das Problem dann final lösen.


ich hatte nun "mal" Zeit, das Problem "kein I-net nach Zwangstrennung" zu untersuchen. Nach einer Zwangstrennung ist mir aufgefallen, dass mein Dialer0 nicht down bzw wieder up geht, sodass er die neue IP vom Provider am Interface Dialer0 nicht überschreibt.
Es hilft nur clear int dialer 0, danach überschreibt er die IP am Interface.

Das Problem versuche ich nun mit einem kron zu lösen, mal sehen ob es klappt.

kron occurrence clear-dialer at 02:00 recurring
policy-list clear-dialer
!
kron policy-list clear-dialer
cli clear int dialer 0

Grüße
Higgs
Member: aqui
aqui Jan 24, 2020 at 14:14:12 (UTC)
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Jepp, das ist auch der richtige Weg und sollte so klappen.
Member: Daniel-Niewerth
Daniel-Niewerth Feb 16, 2020 at 20:29:35 (UTC)
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Hallo zusammen,

kann mir jemand eventuell einen Hinweis geben, was an meiner Konfiguration nicht in Ordnung ist?
Ich bastle nun schon seit Ewigkeiten an diesem Projekt herum und allmählich verzweifele ich daran.

Momentaner Stand ist folgender:

Wenn ich den Mediareceiver einschalte läuft die Fortschrittsanzeige bis 82 Prozent und bleibt einen Moment stehen. Anschließend kommt die Meldung "Verbindung zur TV Plattform wird hergestellt..." und ein 60sek Countdown. Nach dem Countdown rebootet der Receiver.

Wenn ich den Mediareceiver an meinen Speedport Router anschließe und einschalte, hochfahren lasse und dann im laufenden Fernsehprogramm auf meinen Cisco Router wechsele, läuft das Fernsehprogramm zunächst einige Minuten weiter, sobald der Cisco Router die DSL Verbindung wieder aufgebaut hat. Wechseln auf einen anderen Kanal ist noch möglich. Nach ein paar Minuten kommt dann allerdings auch die Meldung "Verbindung zur TV Plattform wird hergestellt..." mit anschließendem Reboot.

Am PC kann ich die Streams problemlos über den VLC Player abspielen. Ich habe verschiedene Streams ausprobiert.

Ich habe mir mit Wireshark den Traffic zwischen Router und Mediareceiver angeschaut. Ich konnte kein Problem entdecken. Einzige Auffälligkeit war, das ein bestimmter Telekom Hostname extrem häufig aufgelöst wird und immer dieselbe IP Adresse herauskommt und zwar die Adresse die ich auf dem Router als rp-address eingetragen habe.

Zum Setup:

Ich nutze einen Cisco 2951 Router mit ipbasek9 Lizenz.
Der Receiver ist an einer 4er ehwic Karte im VLAN 1 angeschlossen

Meine Konfiguration:
no ip source-route
no ip gratuitous-arps
!
ip dhcp binding cleanup interval 600
ip dhcp bootp ignore
ip dhcp excluded-address 192.168.2.1
ip dhcp excluded-address 192.168.2.100
!
ip dhcp pool 192.168.2.0/24
 network 192.168.2.0 255.255.255.0
 default-router 192.168.2.1 
 domain-name *****
 dns-server 217.237.151.205 217.237.148.70 
!
no ip bootp server
ip domain name *****
ip multicast-routing 
ip cef
no ipv6 cef
!
multilink bundle-name authenticated
!
redundancy
!
!
controller VDSL 0/0/0
 firmware filename flash0:VA_A_39m_B_38u_24o_rc1_SDK_4.14L.04A-J.bin
!
bridge irb
!
interface Embedded-Service-Engine0/0
 no ip address
 shutdown 
!
interface GigabitEthernet0/0
 ip address 192.168.3.10 255.255.255.0
 duplex auto
 speed auto
!
interface GigabitEthernet0/1
 no ip address
 duplex auto
 speed auto
!
interface GigabitEthernet0/2
 no ip address
 duplex auto
 speed auto
!
interface ATM0/0/0
 no ip address
 shutdown
 no atm ilmi-keepalive
!
interface ATM0/0/0.7 point-to-point
 pvc 1/32 
  bridge-dot1q encap 7
  pppoe-client dial-pool-number 1
 !
!
interface Ethernet0/0/0
 no ip address
!
interface Ethernet0/0/0.7
 encapsulation dot1Q 7
 pppoe enable group global
 pppoe-client dial-pool-number 1
!
interface Ethernet0/0/0.8
 encapsulation dot1Q 8
 ip dhcp client broadcast-flag clear
 ip address dhcp
 ip pim sparse-mode
 ip igmp version 3
 ip igmp query-interval 15
 ip igmp proxy-service
!
interface GigabitEthernet0/1/0
 switchport mode access
 switchport nonegotiate
 no ip address
!
interface GigabitEthernet0/1/1
 switchport mode access
 switchport nonegotiate
 no ip address
!
interface GigabitEthernet0/1/2
 switchport mode access
 switchport nonegotiate
 no ip address
!
interface GigabitEthernet0/1/3
 switchport mode access
 switchport nonegotiate
 no ip address
!
interface Vlan1
 ip address 192.168.2.1 255.255.255.0
 ip pim sparse-mode
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 ip igmp helper-address 62.155.244.207
 ip igmp version 3
 ip igmp explicit-tracking
 ip igmp query-interval 15
 ip igmp proxy-service
!
interface Dialer0
 mtu 1492
 ip address negotiated
 no ip redirects
 no ip proxy-arp
 ip mtu 1488
 ip pim sparse-mode
 ip nat outside
 ip virtual-reassembly in
 encapsulation ppp
 ip igmp version 3
 ip igmp proxy-service
 dialer pool 1
 dialer-group 1
 no cdp enable
 ppp authentication pap callin
 ppp pap sent-username ********@t-online.de password 7 *******
 ppp ipcp dns request
 ppp ipcp mask request
 ppp ipcp route default
!
ip forward-protocol nd
!
ip dns server
ip pim rp-address 62.155.244.207
ip pim ssm default
ip nat inside source list 101 interface Dialer0 overload
!
ip access-list extended PUBLIC-VDSL
 deny   ip any any log
 permit udp host 195.145.119.188 eq ntp any
 permit igmp host 62.155.244.207 any
 permit icmp host 62.155.244.207 any
 permit ip any 224.0.0.0 15.255.255.255
 permit udp any gt 40000 any
!
dialer-list 1 protocol ip list 101
!
access-list 22 permit 192.168.2.0 0.0.0.255
access-list 22 permit 192.168.3.0 0.0.0.255
access-list 101 permit ip 192.168.3.0 0.0.0.255 any
access-list 101 permit ip 192.168.2.0 0.0.0.255 any
access-list 111 permit icmp any any administratively-prohibited
access-list 111 permit icmp any any echo-reply
access-list 111 permit icmp any any packet-too-big
access-list 111 permit icmp any any time-exceeded
access-list 111 permit icmp any any unreachable
access-list 111 deny   ip any any
!

show ip interface brief
Interface                  IP-Address      OK? Method Status                Protocol
Embedded-Service-Engine0/0 unassigned      YES NVRAM  administratively down down    
GigabitEthernet0/0         192.168.3.10    YES NVRAM  up                    up      
GigabitEthernet0/1         unassigned      YES NVRAM  down                  down    
GigabitEthernet0/2         unassigned      YES NVRAM  down                  down    
ATM0/0/0                   unassigned      YES NVRAM  administratively down down    
ATM0/0/0.7                 unassigned      YES unset  administratively down down    
Ethernet0/0/0              unassigned      YES NVRAM  up                    up      
Ethernet0/0/0.7            unassigned      YES unset  up                    up      
Ethernet0/0/0.8            unassigned      YES DHCP   up                    up      
GigabitEthernet0/1/0       unassigned      YES unset  up                    up      
GigabitEthernet0/1/1       unassigned      YES unset  down                  down    
GigabitEthernet0/1/2       unassigned      YES unset  down                  down    
GigabitEthernet0/1/3       unassigned      YES unset  down                  down    
Dialer0                    87.***.**.250   YES IPCP   up                    up      
NVI0                       192.168.3.10    YES unset  up                    up      
Tunnel0                    87.***.**.250   YES unset  up                    up      
Virtual-Access1            unassigned      YES unset  up                    up      
Virtual-Access2            unassigned      YES unset  up                    up      
Vlan1                      192.168.2.1     YES NVRAM  up                    up      

show ppp all
Interface/ID OPEN+ Nego* Fail-     Stage    Peer Address    Peer Name
------------ --------------------- -------- --------------- --------------------
Vi2          LCP+ IPCP+            LocalT   62.155.244.207     

debug ip igmp
Feb 16 16:17:02.819: IGMP(0): Received Leave from 192.168.2.5 (Vlan1) for 239.255.255.250
Feb 16 16:17:02.819: IGMP(0): Received Group record for group 239.255.255.250, mode 3 from 192.168.2.5 for 0 sources
Feb 16 16:17:02.819: IGMP(0): Lower expiration timer to 2000 msec for 239.255.255.250 on Vlan1
Feb 16 16:17:02.819: IGMP(0): Send v3 Query on Vlan1 for group 239.255.255.250
Feb 16 16:17:02.819: IGMP(0): Received Group 239.255.255.250 Query for 0 sources
Feb 16 16:17:02.819: IGMP(0): Helper Leave for group 239.255.255.250 out Dialer0
Feb 16 16:17:03.903: IGMP(0): Send v3 Query on Vlan1 for group 239.255.255.250
Feb 16 16:17:03.903: IGMP(0): Received Group 239.255.255.250 Query for 0 sources
Feb 16 16:17:04.903: IGMP(0): Switching to INCLUDE mode for 239.255.255.250 on Vlan1
Feb 16 16:17:04.903: IGMP_ET(0): host 192.168.2.5 report for 239.255.255.250 (0 srcs) on Vlan1
Feb 16 16:17:04.903: IGMP_ET(0): host 192.168.2.5 switch to include for 239.255.255.250 on Vlan1
Feb 16 16:17:04.903: IGMP(0): MRT delete Vlan1 for (*,239.255.255.250) by 1
Feb 16 16:17:04.903: IGMP_ET(0): Deleting Host 192.168.2.5 from 239.255.255.250 on Vlan1
Feb 16 16:17:07.815: IGMP(0): Send v3 general Query on Vlan1
Feb 16 16:17:07.815: IGMP(0): Set report delay to 2.0 seconds to respond to General Query on Vlan1
Feb 16 16:17:08.767: IGMP(0): Send v3 general Query on Ethernet0/0/0.8
Feb 16 16:17:09.903: IGMP(0): Building v3 Report on Vlan1
Feb 16 16:17:09.903: IGMP(0): Add Group Record for 224.0.1.40, type 2
Feb 16 16:17:09.903: IGMP(0): Send v3 Report with 1 group records on Vlan1
Feb 16 16:17:09.903: IGMP(0): Received v3 Report for 1 group on Vlan1 from 192.168.2.1
Feb 16 16:17:09.903: IGMP(0): Received Group record for group 224.0.1.40, mode 2 from 192.168.2.1 for 0 sources
Feb 16 16:17:09.903: IGMP(0): Updating EXCLUDE group timer for 224.0.1.40
Feb 16 16:17:09.903: IGMP_ET(0): host 192.168.2.1 report for 224.0.1.40 (0 srcs) on Vlan1
Feb 16 16:17:09.903: IGMP(0): MRT Add/Update Vlan1 for (*,224.0.1.40) by 1
Feb 16 16:17:09.903: IGMP(0): Helper v3 Report out Dialer0
Feb 16 16:17:11.395: IGMP(0): Received v3 Report for 1 group on Vlan1 from 192.168.2.5
Feb 16 16:17:11.395: IGMP(0): Received Group record for group 239.255.255.250, mode 4 from 192.168.2.5 for 0 sources
Feb 16 16:17:11.395: IGMP(0): WAVL Insert group: 239.255.255.250 interface: Vlan1Successful
Feb 16 16:17:11.395: IGMP(0): Switching to EXCLUDE mode for 239.255.255.250 on Vlan1
Feb 16 16:17:11.395: IGMP(0): Updating EXCLUDE group timer for 239.255.255.250
Feb 16 16:17:11.395: IGMP_ET(0): Adding Host 192.168.2.5 for 239.255.255.250 on Vlan1
Feb 16 16:17:11.395: IGMP_ET(0): host 192.168.2.5 report for 239.255.255.250 (0 srcs) on Vlan1
Feb 16 16:17:11.395: IGMP_ET(0): host 192.168.2.5 switch to exclude for 239.255.255.250 on Vlan1
Feb 16 16:17:11.395: IGMP(0): MRT Add/Update Vlan1 for (*,239.255.255.250) by 1
Feb 16 16:17:11.395: IGMP(0): Helper v3 Report out Dialer0
Feb 16 16:17:20.647: IGMP(0): Received v3 Report for 1 group on Vlan1 from 192.168.2.5
Feb 16 16:17:20.647: IGMP(0): Received Group record for group 239.255.255.250, mode 4 from 192.168.2.5 for 0 sources
Feb 16 16:17:20.647: IGMP(0): Updating EXCLUDE group timer for 239.255.255.250
Feb 16 16:17:20.647: IGMP_ET(0): host 192.168.2.5 report for 239.255.255.250 (0 srcs) on Vlan1
Feb 16 16:17:20.647: IGMP(0): MRT Add/Update Vlan1 for (*,239.255.255.250) by 1
Feb 16 16:17:20.647: IGMP(0): Helper v3 Report out Dialer0

show ip igmp interface vlan 1
Vlan1 is up, line protocol is up
  Internet address is 192.168.2.1/24
  IGMP is enabled on interface
  Current IGMP host version is 3
  Current IGMP router version is 3
  Explicit Tracking is enabled
  IGMP query interval is 15 seconds
  IGMP configured query interval is 15 seconds
  IGMP querier timeout is 30 seconds
  IGMP configured querier timeout is 30 seconds
  IGMP max query response time is 10 seconds
  Last member query count is 2
  Last member query response interval is 1000 ms
  Inbound IGMP access group is not set
  IGMP activity: 16 joins, 14 leaves
  Multicast routing is enabled on interface
  Multicast TTL threshold is 0
  Multicast designated router (DR) is 192.168.2.1 (this system)
  IGMP querying router is 192.168.2.1 (this system)
  IGMP helper address is 62.155.244.207
  Multicast groups joined by this system (number of users):
      224.0.1.40(1)

sh ip pim neighbor
PIM Neighbor Table
Mode: B - Bidir Capable, DR - Designated Router, N - Default DR Priority,
      P - Proxy Capable, S - State Refresh Capable, G - GenID Capable,
      L - DR Load-balancing Capable
Neighbor          Interface                Uptime/Expires    Ver   DR
Address                                                            Prio/Mode
62.155.244.207    Dialer0                  02:32:58/now      v2    0 /
Member: aqui
aqui Feb 16, 2020 updated at 20:41:54 (UTC)
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Ich habe genau das gleiche Verhalten hier mit einem alten 400er Receiver. Habe leider keinen neuen.
Ich hatte das auf ein fehlendes SW Update geschoben denn seit 10.01.2020 ist die Entertain Platform komplett abgeschaltet worden und die 400er können das nur mir aktueller Firmware. Was er sich aber dann über den SP ja bei dir gezogen hat. (Hab kein SP zum Testen, leider)
Was auffällt ist das der Update per TFTP passiert. Ich vermute das das irgendwie in der Firewall hängenbleibt. Leider schreibst du nicht ob die CBAC oder ZFW benutzt face-sad
Hast du mal versucht die FW temporär komplett zu deaktivieren und das dann zu versuchen ?
Man müsste sich das mal ganz genau mit dem Wireshark ansehen wie die Kommunikation des Players mit dem SP und mit dem Cisco aussieht. Irgendwo muss da de facto ein Unterschied sein und etwas hängenbleiben.
Wie gesagt hier genau gleich betrifft aber einzig nur den alten 400er Media Receiver. Kodi VLC und Co. spielen das fehlerfrei ab.
Ich musste hier übrigens zwingend den proxy-service komplett rausnehmen. Mit dem in der Interface Konfig ging hier gar nichts. Weder VLC noch Kodi. Das ist die aktuelle Konfig die rennt:

!
interface Vlan1
 description Lokales LAN
 ip address 192.168.7.254 255.255.255.0
 no ip redirects
 ip pim sparse-mode
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 zone-member security Home
 ip tcp adjust-mss 1448
 ip igmp helper-address 62.155.244.207
 ip igmp version 3
 ip igmp explicit-tracking 
!

Ich meine Proxy darf auch nur auf der LAN Seite aktiv sein..wenn überhaupt. Wäre cool wenn man das lösen kann. Das kann nur ein kleiner Konfig Kincken sein...
Member: Daniel-Niewerth
Daniel-Niewerth Feb 16, 2020 at 21:16:16 (UTC)
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Das ist interessant. Den 400er Receiver habe ich tatsächlich auch.

Ich habe aber auch noch einen nagelneuen 401er Typ B herumliegen.
Lieferschein von Mai 2019 und noch nie benutzt, dementsprechend alt ist auch die Firmware.

Meinst du es macht Sinn wenn ich es damit mal versuche?

CBAC oder ZFW nutze ich nicht.
Wenn das Setup endlich läuft, werde ich noch ein paar ACL definieren und den Rest dann über eine nachgelagerte Firewall in 192.168.3.0/24 abbilden.
Member: Daniel-Niewerth
Daniel-Niewerth Feb 17, 2020 at 10:58:36 (UTC)
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Ich habe es gestern nochmal mit dem 401er getestet und bin dabei auf ein neues Mysterium gestoßen.

Der Receiver versucht direkt nach dem Einschalten vergeblich eine Netzwerkverbindung herzustellen, rebootet dann nach einiger Zeit und versucht es anschließend erneut.

Ich habe mir das mal mit Wireshark angeschaut.
Der Receiver versucht kontinuierlich per DHCP eine IP zu beziehen.

Erst geht vom Receiver ein DHCP Discover aus, dann kommt vom Router ein DHCP Offer, dann ein DHCP Request vom Receiver und anschließend ein DHCP NAK vom Router. Danach geht das Spielchen wieder von vorne los.

Im DHCP Request werden die Options 1, 15, 3, 6, 16, 17, 130 und 131 angefordert.
Die Options 130 und 131 sind für eine Herstellerspezifische PXE Lösung reserviert.
Ich denke das hier das Problem liegt. Der Receiver will vermutlich beim ersten Start seine Firmware per PXE beziehen.
Member: aqui
aqui Feb 17, 2020 updated at 12:53:28 (UTC)
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CBAC oder ZFW nutze ich nicht.
Ooops ??! Du hast den Cisco vollkommen ungeschützt im Internet ??
OK, für den Test ist das erstmal gut und hilfreich, denn das schliesst erstmal andere Fussfallen sicher aus.
Später, sollte es dann klappen, solltest du aber eins von beiden besser aktivieren !
Meinst du es macht Sinn wenn ich es damit mal versuche?
Sollte man immer machen ! Versuch macht bekanntlich klug !!! face-wink
Der Receiver versucht direkt nach dem Einschalten vergeblich eine Netzwerkverbindung herzustellen,
Das mit den Options war sehr gut !
Hier wäre es sehr wertvoll zu wissen WAS er vom Speedport genau für Options zurückbekommt !! Mit dem klappt es ja. Gerade 130 und 131, denn das bestimmt die TFTP BootServer für das Image was er booten muss, da hast du Recht !!
Wenn er schon scheitert eine gültige IP zu bekommen ist klar und erwartbar das der Rest auch nicht klappt.
Kannst du das ggf. mal komplett mitsniffern mit dem funktionierenden SP ?? Der .pcap File dazu wäre mal interessant.
Member: Daniel-Niewerth
Daniel-Niewerth Feb 19, 2020 at 14:00:35 (UTC)
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Ich kann mich leider erst am Wochenende wieder damit beschäftigen. Das mit den DHCP Options finde ich auch hochinteressant.

Falls da tatsächlich TFTP passiert, kann man darüber sicherlich den Firmwarestand beeinflussend
Member: aqui
aqui Feb 20, 2020 updated at 08:33:12 (UTC)
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Ich werde am WE auch parallel mal messen. Irgendwie bringen wir das Teil schon zum Laufen. Es kann ja einzig nur das Booten der Media receiver Firmware sein und sollte mit Multicast an sich nichts zu tun haben wenn das mit VLC sauber funktioniert !
Member: Daniel-Niewerth
Daniel-Niewerth Feb 20, 2020 at 18:00:27 (UTC)
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Ich hab mir zwischenzeitlich nochmal den ersten Wireshark Trace mit dem 82 Prozent issue angeschaut. Hier fordert der MR 400 interessanterweise ganz andere DHCP options an.

Wir werde dir die Traces selbstverständlich zukommen lassen.

Kennst du eventuell die Prozedur mit der man die Firmware Neuinstallation auslösen kann? Ich hab das mal vor Jahren zusammen mit der Telekom Hotline gemacht, erinnere mich aber nicht mehr wie das ging.
Member: Daniel-Niewerth
Daniel-Niewerth Feb 22, 2020 at 12:35:56 (UTC)
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So, ich hatte nun endlich wieder Zeit um mich damit zu beschäftigen.

Die Erkenntnis mit den DHCP Options hat sich jetzt leider als Sackgasse herausgestellt.
Ich habe den neuen MR401 am Speedport angeschlossen und ein Wireshark Trace über den gesamten ersten Startvorgang inkl. Firmware Installation angefertigt.

Die Firmware wird tatsächlich per TFTP bezogen. Ich kann jedoch nicht erkennen woher der MR die Installationsquelle bezieht.
Die DHCP Options 130 und 131 werden zwar vom MR angefordert, aber entgegen meiner Erwartung nicht vom Speedport bereitgestellt. Schade.

Nach der Installation habe ich den MR401 vom Speedport getrennt und wieder über den Cisco Router angeschlossen und es hat auf Anhieb funktioniert. Ich habe keine Idee weshalb es mit dem MR401 funktioniert und mit dem MR400 nicht. Ich hatte eigentlich vermutet das nur die Hardware refreshed wurde aber die Software bei beiden Modellen identisch ist.

Ich habe dir per PN mal die Wireshark Traces geschickt.
Vielleicht kannst du daraus noch irgendwelche Erkenntnisse ziehen.
Member: aqui
aqui Feb 22, 2020 updated at 14:19:16 (UTC)
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Prozedur mit der man die Firmware Neuinstallation auslösen kann?
Zitat aus dem Telekom Forum (was auch so funktioniert) "
Receiver am rückseitigen Schalter aus- und wieder einschalten, warten bis die rote Beleuchtung der Ein/Aus-Taste auf weiß wechselt , dann wieder ausschalten.
Das ganze noch drei mal wiederholen und dann eingeschaltet lassen.
Auf dem Display sollte jetzt " INIT " stehen und der Receiver holt sich aus dem Netz die aktuellste Software oder lädt sie neu.
Auf dem Bilschirm des TV steht „Lade Software“
Nun ist etwas Geduld angesagt, bis sich der Receiver wieder mit dem live-TV meldet. "

Ich kann jedoch nicht erkennen woher der MR die Installationsquelle bezieht.
Normal erhält er die TFTP Boot Server Option per DHCP Option. Ansonsten Broadcastet er nach einem TFTP Bootserver was aber natürlich in einem gerouteten Netzwerk fehlschlägt da das nicht über die Routergrenzen geht.
Es müsste also irgendwie per DHCP kommen.
Aber interessant ist das es nach dem Update dann auch fest mit dem MR401 am Cisco Router funktioniert !!! face-smile
Was ja zeigt das es ganz klar eine Software Funktion ist. Im Zweifel reicht es also den 400er gegen den 401 zu tauschen aber es muss ja auch irgendwie mit dem 400er gehen. Denn das was der SP kann, kann der Cisco natürlich schon lange...
Ggf. wäre es nochmal interessant wenn du die o.a. FW Update Prozedur mit dem MR-400 fährst am Speedport und diese mal komplett mitsnifferst.
Danach wäre es dann mal spannen oder der 400er dann auch im Cisco LAN rennt ?!
Ich checke die Traces mal und schick dir ne PM...
Member: DamIan71
DamIan71 Feb 22, 2020 updated at 21:29:45 (UTC)
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Lieben Gruß,
ich denke ich habe ein Problem welches ich selbst im Augenblick nicht lösen kann. Erstmal vielleicht zur Vorgeschichte. Bis jetzt habe ich meinen Cisco Router 1941 am VDSL 50/10 und später 100/40 betrieben. Dazu auch Magenta TV. Alles lief einwandfrei, ausser die CPU lief oft auf 100%, wie meine Frau es wollte face-smile Dann kam die Möglichkeit den Anschluss auf 250/40 abzugraden. Durchgeführt und alles Lief ausser der Perfomance, die Lag bei 70/30 (Speedtest.net oder Speed.io). Gut jetzt brauch ich wohl einen neuen Router. Wie der Zufall so wollte, wurde ein Cisco 4331 mit der Speedoption 300 Mbit frei. Also die Konfiguration angepasst und auch Zone Base Firewall extra dafür geschrieben die ich vorher nicht hatte.
Lief auch auf Anhieb alles gut (Bandbreitentest lieferte auch 255/40 Mbit), das dachte ich zumindest bis meine Frau über TV meckerte. Jeden Tag gab es in der Nacht ausfälle von Magenta TV mit dem MR401. Vorher lief alles prima. Die Programme liefen normal nur das Menu nicht, es gab keine Menu. Man konnte den MR401 auch nicht ausschalten (Standby Modus). Eigene Aufnahmen wurden nicht angezeit sowie alle Menus. Hmm dachte ich mir vielleicht habe ich etwas vergessen oder ich habe etwas in der ZBF übersehen. ZBF ausgemacht aber das Problem war immernoch da. Letzte IOS XE Firmware gezogen und aufgespielt isr4300-universalk9.16.09.05.SPA.bin vorher lief bereits isr4300-universalk9.16.06.06.SPA.bin. Auch das ROMMON geupdatet. Leider ohne Besserung. Doch etwas hat sich geändert und zwar im EPG gab es jetzt Bildvorschau des Programms, vorher fehlte sie auch, einfach leeres Kästchen. Ich denke, dass IOS-XE hier den übertäter spielt. Bei classic IOS wie beim 1941 funktioniert ja alles. Habe jetzt einen Cisco 2921 ausgegraben und reingestellt, damit wieder alles Funktioniert. Der 2921 ist schon mehr performant als der 1941 aber leider liefert er maximal 120/40 Mbit. Mehr ist nicht drin. Vielleicht hat jemand auch schon mit Cisco IOS-XE und IPTV (Magenta TV) Erfahrung gesammelt und kann hier aushelfen. Meine Konfiguration. Hinter einem Draytek 165 ist der Cisco Router direkt angeschlossen. Modem Connectet auch sauber mit 287/48 Mbit. PPPoE Einwahl macht der Cisco Router und der Internetzugang funktioniert sauber.

Gemeinsame Konfig aller meiner Router, nur die Interface auf dem 4331 sind GigabitEthernet0/0/0 und GigabitEthernet0/0/1

interface GigabitEthernet0/0
 description VDSL Physical Interface
 bandwidth 10000000
 ip address 10.255.255.99 255.255.255.0
 ip virtual-reassembly in
 no ip route-cache
 load-interval 30
 duplex full
 speed 1000
 no cdp enable
!
interface GigabitEthernet0/0.7
 description VLAN 7 fuer PPPOE
 bandwidth 10000000
 bandwidth receive 5000000
 encapsulation dot1Q 7
 ip virtual-reassembly in
 no ip route-cache
 pppoe enable group global
 pppoe-client dial-pool-number 1
 no cdp enable
!
interface GigabitEthernet0/0.8
 description VLAN 8 fuer IPTV
 bandwidth 10000
 bandwidth receive 50000
 encapsulation dot1Q 8
 ip dhcp client broadcast-flag clear
 ip address dhcp
 ip pim sparse-mode
 no ip route-cache
 ip igmp version 3
 ip igmp query-interval 15
 ip igmp proxy-service
 no cdp enable

interface GigabitEthernet0/1.8
 encapsulation dot1Q 8
 ip address 192.168.8.1 255.255.255.0
 ip pim sparse-mode
 ip nat inside
 ip virtual-reassembly in
 ip tcp adjust-mss 1452
 ip igmp helper-address 62.155.240.104
 ip igmp version 3
 ip igmp explicit-tracking
 ip igmp query-interval 15
 ip igmp proxy-service
 
interface Dialer0
 description VDSL Einwahl
 mtu 1492
 bandwidth 100000
 ip address negotiated
 no ip redirects
 no ip unreachables
 no ip proxy-arp
 ip nbar protocol-discovery ipv4
 ip dns view-group no-dns-proxy
 ip pim sparse-mode
 ip nat outside
 ip inspect firewall out
 ip virtual-reassembly in
 ip verify unicast reverse-path
 encapsulation ppp
 ip tcp adjust-mss 1452
 ip igmp version 3
 ip igmp query-interval 15
 ip igmp proxy-service
 dialer pool 1
 dialer-group 1
 no keepalive
 ppp authentication chap callin
 ppp chap hostname 123456789@t-online.de
 ppp chap password XXXXXXX
 ppp pap sent-username 123456789@t-online.de password XXXXXXX
 ppp ipcp dns request accept
 ppp ipcp mask request
 ppp ipcp route default
 no cdp enable

Mein MR401 befindet sich im eigenen VLAN. ZBF habe ich hier nicht erwähnt weil auch ohne funktioneren die Menus nicht. Für Hilfe oder Hinweise wäre ich dankbar. Als noch eine Option hätte ich noch einen ASR1001 aber dieser ist viel lauter und hat auch nur IOS-XE on Board.

Liebe Grüße
damian
Member: aqui
aqui Feb 22, 2020 updated at 21:46:50 (UTC)
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Hast du Express Forwarding (cef) aktiviert ? Das ist mandatory bei den Speeds !
Der konfigurierte Proxy Service hat bei mir z.B. das IPTV Multicasting ganz zum Erliegen gebracht. Das solltest du mal komplett entfernen. Das bringt auch nix wenn man PIM Routing macht.
Es gab im IOS-XE jede Menge Multicast Bugs in den ersten Releases des Denali und Everest Trains. Es ist also hier durchaus nicht trivial welches Release du einsetzt. Erst die latest Denalis 16.3.x arbeitet hinreichend stabil mit Multicast.
PPP Chap ist übrigens sinnfrei im Dialer, die Telekom arbeitet nur mit PAP Authentisierung. CHAP kannst du entsorgen.
Grober Fehler ist auch das MSS Kommando auf dem Dialer Interface. Hier darf ausschliesslich nur die MTU gesetzt sein. Das MSS Customizing macht man nur auf den LAN Ports. Bedenke auch das die PPPoE Frames ein Tagging beinhalten. Den VLAN Tag musst du von der MTU abziehen (1488)
https://baturin.org/tools/encapcalc/
Passt das nicht besteht die Gefahr das der Router fragmentiert was erheblich zu Lasten der Performance geht !!
Member: DamIan71
DamIan71 Feb 23, 2020 at 11:18:55 (UTC)
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CEF ist aktiv. Habe PAP (war überbleibsel von früher), MSS und den Proxy aus dem Dialer 0 rausgenommen. MTU habe ich jetzt auf 1468 gesetzt und bei einem Win 10 PC ermittelt (dort sind keine VPN Clients installiert, welche die MTU Size auf 1300 stellen) alles höhere wurde fragmentiert. Im Augenblick lauft da Fuji auf dem 4331. Werde noch Amsterdam und die letzte Denali ausprobieren. Habe gestern mit dem 2921 weiter getestet aber ohne Besserung. Mehr als 99/40 Mbit war nicht drin. Upload ist vollkommen ok aber der Download ist mir zu wenig. Hast du vielleicht noch einen Tipp was bei dem 2921 nicht so läuft wie es sein sollte? Er müsste die Bandbreite bringen.
Member: aqui
aqui Feb 24, 2020 updated at 11:35:04 (UTC)
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PAP darfst du nicht rausnehmen, denn die Telekom macht ausschliesslich PAP. CHAP kann raus.
Hast du beim 2921 noch eine weitere Eth Schnittstelle ? Wenn ja aktiviere mal CEF dort und mache mal mit IPerf3 einen direkten Test was die Kiste so schaufeln kann. (sh proc cpu beachten)
Dazu solltest du dann aber bitte einen separaten Thread hier aufmachen um hier das hiesige Cisco Tutorial nicht weiter aufzublähen mit Inhalts fremden Themen !

Hier geht es weiter:
Cisco Router 4331 IOS-XE und Magenta TV Probleme
Member: Daniel-Niewerth
Daniel-Niewerth Feb 27, 2020 at 08:04:56 (UTC)
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Kannst du mir eventuell mal zeigen wie du die Firewall Konfiguration bei dir umgesetzt hast? Wenn ich das so mache wie in deiner Anleitung, werden die eingehenden UDP Pakete für IPTV geblockt.
Member: aqui
aqui Feb 27, 2020 updated at 14:05:10 (UTC)
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So sieht eine ZFW Firewall mit IPTV aus:
!
class-map type inspect match-any IPsec
 match access-group name ISAKMP_IPSEC
class-map type inspect match-any LokalAllowed
 match protocol http
 match protocol https
 match protocol pop3s
 match protocol imaps
 match protocol smtp
 match protocol sip-tls
 match protocol rtsp
 match protocol ftp
 match protocol ftps
 match protocol ssh
 match protocol ntp
 match protocol dns
 match protocol tftp
 match protocol tcp
 match protocol udp
 match protocol icmp
class-map type inspect match-any RouterProtocols
 match class-map IPsec
 match protocol tcp
 match protocol udp
 match protocol icmp
!
policy-map type inspect RouterToInternet
 description Traffic Router to Internet
 class type inspect RouterProtocols
  inspect
 class class-default
  drop
policy-map type inspect LokalToInternet
 description Traffic LAN to Internet
 class type inspect LokalAllowed
  inspect
 class class-default
  drop
policy-map type inspect InternetToRouter
 description Permitted traffic Internet to router
 class type inspect IPsec
  pass
 class class-default
  drop
!
zone security LAN
zone security Internet
!
zone-pair security InternetToRouter source Internet destination self
 service-policy type inspect InternetToRouter
zone-pair security RouterToInternet source self destination Internet
 service-policy type inspect RouterToInternet
zone-pair security LokalToInternet source LAN destination Internet
 service-policy type inspect HomeToInternet
!
ip access-list extended ISAKMP_IPSEC
 permit udp any any eq isakmp
 permit udp any any eq non500-isakmp
 permit esp any any
! 

Damit rennt einen VLC oder Kodi Session auf die Magenta TV Kanäle fehlerlos.
Es kann möglich sein das für den Media Receiver Multicast Session von Outbound initiiert werden. Die bleiben dann natürlich an der Firewall hängen.
Alles was von Outbound auf das Dialer Interface zugreifen darf bestimmt letztlich die ISAKMP_IPSEC ACL.
Man könnte dort testweise nochmal permit ip 224.0.0.0 15.255.255.255 any hinzufügen.
Das würde dann alle Multicast Adressen erlauben. Noch einfacher ist es wenn man temporär mal mit no zone-member security LAN bzw. no zone-member security Internet die FW mal temporär zum Testn ganz ausschaltet.
Sollte es dann klappen mit dem Media Receiver kann man sicher sein das die ZFW Firewall dort irgendwas für den Media Receiver wichtiges aus dem IPTV Flow filtert.
Member: nilaocsic
nilaocsic Jun 14, 2020 at 20:37:28 (UTC)
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Hallo aqui,

vielen Dank für dein Tutorial. Sehr ausführlich und gut erklärt.
Warum ist aber folgende Befehl auf dem Dialer interface Pflicht? -> "no keepalive "
Member: aqui
aqui Jun 15, 2020, updated at Jul 17, 2023 at 11:23:17 (UTC)
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Du hast Recht! Das war ein Fehler in der Konfig und mittlerweile im Tutorial korrigiert!
Das Dialer (PPPoE) Interface muss zwingend einen Keepalive konfiguriert haben ansonsten kommt das PPPoE Interface nach einer Provider Zwangstrennung nicht mehr hoch. Hier sollte man den Default Wert (keepalive 30) immer belassen
Guckst du hier:
https://www.cisco.com/c/en/us/support/docs/content-networking/keepalives ...
Member: nilaocsic
nilaocsic Jun 15, 2020 at 20:08:12 (UTC)
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Der Grund warum ich das frage ist, dass ich aktuell mit einem 886VAJ Router einiges ausprobiere. Dabei ist mir aufgefallen, dass keine Kommunikation mehr möglich ist wenn der VDSL Controller "down" geht. Der Dialer Interface bleibt weiterhin "up" und behehlt die alte IP Adresse. Nachdem der Dialer ausgeschaltet und wieder eingeschaltet wird bekommt der Dialer eine neue IP Adresse zugewiesen und alle funktioniert wieder normal. Das Thema wurde hier schon mal behandelt und als Lösung wurde vorgeschlagen, dass der Dialer Interface automatisch mit Hilfe von Command Scheduler resettet wird.
Ich konnte bis jetzt nicht wirklich feststellen, ob das eine Zwangstrennung von Provider ist. Laut Telekom gibt es aber keine Zwangstrennung mehr für die IP-basierten Anschlüsse. Ich habe dafür aber ein Case aufgemacht und der TAC hat mit mitgeteilt, dass der Befehlt "keepalive 5" auf dem Dialer Interface das Problem beheben sollte. Dein Tutorial weist allerdings hin "no keepalive" zu verwenden.
Ich habe den Vorschlag von dem TAC implementiert und jetzt werde ich beobachten wie sich das verhält. Wen das nicht hilft, dann werde ich die von dir vorgeschlagene Lösung mit "Command Scheduler" verwenden.
Was für mich aber kein Sinn ergibt ist warum der Dialer bei eine Zwangstrennung nicht automatisch eine neue IP Adresse bezieht und wir mit Hilfe von Command Scheduler nachhelfen müssen.
Member: aqui
aqui Jun 16, 2020, updated at Jul 17, 2023 at 11:24:51 (UTC)
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dass keine Kommunikation mehr möglich ist wenn der VDSL Controller "down" geht.
Was ja auch irgendwie logisch ist, denn das bedeutet das dort dann ein gravierendes Problem am Interface aufgetreten ist. Kabel defekt, Anschlussdose defekt, usw. Es ist ein schlichter Carrier Verlust am Modem Anschluss. Das ist so als wenn du am Ethernet Port das Patchkabel ziehst oder durchschneidest...
Cisco hat generell 2 Status auf Interfaces, deshalb redet man auch immer von "up/up". Das erste "up" bezieht sich immer auf die Physik und das zweite "up" auf das Schnittstellen Protokoll. Hier bei PPPoE eben die physische Schnittstelle und das PPP Protokoll.
Beim 880er kommt noch dazu das das interne Dual Mode Modem sich im ADSL Zweig auf das virtuelle ATM Interface splittet und im VDSL Zweig auf das virtuelle Ethernet Interface.
dass der Dialer Interface automatisch mit Hilfe von Command Scheduler resettet wird.
Das ist aber eine Notlösung da vermutlich ein Bug in einer älteren IOS Version. Mit den aktuellen 15er und 16er IOS Versionen passiert das nicht. PPP baut immer selbstständig den Link wieder auf wenn der Keepalive auf dem Dialer Inteface gesetzt ist was immer der Default ist!
Ich habe den Vorschlag von dem TAC implementiert und jetzt werde ich beobachten wie sich das verhält.
Das Feedback wäre in der Tat sehr spannend !!
Member: nilaocsic
nilaocsic Jun 16, 2020 at 19:17:25 (UTC)
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Ich werde den TAC mal darauf aufmerksam machen.
Aber dein Kommentar ist sehr hilfreich und informativ. Vielen Dank dafür!

Ich heute diesbezüglich noch bisschen recherchiert und bin auf dem folgenden Guide von Cisco gestoßen:

-> https://www.cisco.com/c/en/us/support/docs/wan/point-to-point-protocol-p ...

Der Befehl ist nicht sichtbar, der kann jedoch konfiguriert werden. Eine gute Alternativ zum Command Scheduler.
Member: aqui
aqui Jun 17, 2020 at 06:57:27 (UTC)
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Wenn er nicht sichtbar ist dann ist das normalerweise Default. Ist aber in der Tat sinnvoller als die Quick and Dirty Scheduler Lösung.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jun 18, 2020 at 10:54:05 (UTC)
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Hi Aqui,

seit Umstellung auf 100Mbit habe vermehrt wieder Ausfälle trotz Scheduler.. neben dem MR Problem .
Allein heute 2 x . Bin noch nicht dazu gekommen zu schauen ob es vielleicht ein update des Vigor 130 gibt der bei mir als modem vor Router ist.
Abgesehen davon - kann ich dann zur Not meine FB 7490 auf rein Modem umstellen wie das Vigor?
Oder weiß jemand was vielleicht sonst noch das Problem ein kann? Aufbau :
Vigor 130 - Cisco Router - Cisco 2960g switch - FB 7490 (imo nur wegen SIP)

thx
Cyb
Member: aqui
aqui Jun 18, 2020 at 11:06:32 (UTC)
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kann ich dann zur Not meine FB 7490 auf rein Modem umstellen wie das Vigor?
Sofern die Firmware deiner FritzBox das supportet natürlich ja.
pppoept
Aktuellste Firmware auf dem Vigor 130 solltest du geflasht haben.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jun 18, 2020 at 11:59:45 (UTC)
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Hi Aqui,

danke erstmal. Ich muss scahuen wenn ich daheim bin wegen neuestem Firmware.

AVM schreibt das :
https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7590/wissensdatenbank/publicati ...
Den Screenshot von dir habe ich aber glaub ich bei meiner schon gesehen.

hm..

Kann ich irgendwie die "Fehler" sehen warum es aussteigt ohne das mein Router in die Knie (debug) geht?

thx
greets
Cyb
Member: aqui
aqui Jun 18, 2020 at 14:13:21 (UTC)
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Kann ich irgendwie die "Fehler" sehen warum es aussteigt ohne das mein Router in die Knie (debug) geht?
Sowohl dein Modem als auch das Cisco Logg sollten hier einen Carrier Loss (Modem) oder einen PPP Fehler (Cisco) melden. Wie immer ist es also sehr sinnvoll die Loggs anzusehen oder die Logs per Syslog zentral zu sammeln.
Je nach Art des Fehlers kannst du dann weiter eingrenzen und auch ggf. mal einen PPPoE Debug fahren auf dem Cisco.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jun 18, 2020 at 15:02:24 (UTC)
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Hi Aqui,

ja ..hatte nur noch in Erinnerung das es vor dem nicht mehr auftreten damals ich auch nirgends groß was sehen konnte.
Dann war es ja so gut wie weg und nun wie es scheint noch häufiger wieder da. (seit dem MR401 DHCP Fiasko bzw. 100mbit )
Mal sehen nach den Logs

Aber wenn ich das richtig verstanden habe -
kann ich mich mit dem Router über das Gi0/0 IF (imo am Vigor per pppoE) dann über denselben Login wie die FB anmelden oder sind das schon
"mehrerer Internetverbindungen " ? wie es bei AVM steht ?

Soweit ich auf die schnelle nachschauen konnte lässt die Telekom : " ...Es kann dann nur noch eine Verbindung mittels PPPoE aufgebaut werden. " zu ?
Oder muss dann alles umkonfiguriert werden im worst case?

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Jun 18, 2020 at 15:36:57 (UTC)
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Das Vigor Modem arbeitet natürlich nur als reines, transparentes Modem ! Die gesamte PPPoE Konfig mit den Zugangsdaten ist immer auf dem Cisco Router ! Sonst hättest du ja eine Router Kaskade was keiner will.
Dennoch haben die Modems meist zusätzlich immer noch eine statische, feste IP für den Konfig Zugriff auf ihrem LAN Interface.
Wenn du dem Cisco eine Secondary IP gibst kannst du auf das Modem bzw. sein Management zugreifen.
Einfacher (und besser) ist es aber in die Punkt zu Punkt Verbindung Cisco - Modem einen kleinen Switch einzuschleifen für die Troubleshooting Phase und dort einen PC zu plazieren um das Logg über die Management IP abzufragen oder als Empfänger für ggf. Syslog Export des Modems sofern es das supportet.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jun 19, 2020 at 09:59:03 (UTC)
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Hi Aqui,


Zitat von @aqui:

Das Vigor Modem arbeitet natürlich nur als reines, transparentes Modem ! Die gesamte PPPoE Konfig mit den Zugangsdaten ist immer auf dem Cisco Router ! Sonst hättest du ja eine Router Kaskade was keiner will.>

Ja das hatte ich schon verstanden . Ich dachte nur eventuell kann ich das Modem nur für das PPPoE durch die FB ersetzen. Aber siehe oben ..das scheint nicht zu gehen laut AVM.


Heute morgen ist es wieder weg gewesen. Nach dem schedule shut nicht mehr funktioniert. Dann kurz den Dialer shut / no shut und alles geht wieder. Doof. Der Vigor hat das neueste Firmware wobei es da 2 gibt. Eines wenn wohl kein oder schlechter DL / UL da ist. Aber bei mir ist ja bis auf die Aussetzer alles schnell und da.

Mist... Weiß nicht mehr ob das auch so ginge - FB Zugang WAN und SIP ...dann Transfernetz zum Cisco R auf Gi0/0 und auf Gi0/1 Cisco dann Homenetz und SVIs wie bisher. Wenn das so ginge wäre der Vigor raus, falls es mit der FB alles stable läuft.
Member: aqui
aqui Jun 19, 2020 at 10:35:54 (UTC)
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Aber siehe oben ..das scheint nicht zu gehen laut AVM.
Ersteiger bei eBay eine alte 7412er Box ! face-wink
https://www.heise.de/select/ct/2020/2/1578238295698254
Dann kurz den Dialer shut / no shut und alles geht wieder.
Hast du das obige dialer down-with-vInterface auf deinem Dialer Interface konfiguriert ??
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jun 19, 2020 at 11:18:12 (UTC)
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Zitat von @aqui:

Aber siehe oben ..das scheint nicht zu gehen laut AVM.
Ersteiger bei eBay eine alte 7412er Box ! face-wink
https://www.heise.de/select/ct/2020/2/1578238295698254
Dann kurz den Dialer shut / no shut und alles geht wieder.
Hast du das obige dialer down-with-vInterface auf deinem Dialer Interface konfiguriert ??

FB schau ich mal ..Brauche halt DECT , SIP und eben den PPPoE Zugang. Wenn das geht - beste face-smile

Nein das dialer down habe ich noch nicht eingegeben .. aber wenn ich es richtig verstanden habe setzt es "nur" das if dialer auf down wenn pppoE weg ist.
Ändert doch dann nix am Problem oder?

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Jun 19, 2020 at 11:19:22 (UTC)
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das if dialer auf down wenn pppoE weg ist.
Das triggert dann aber den Neuaufbau der PPPoE Session ! face-wink
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jun 19, 2020 at 11:32:44 (UTC)
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Zitat von @aqui:

das if dialer auf down wenn pppoE weg ist.
Das triggert dann aber den Neuaufbau der PPPoE Session ! face-wink

Automatisch? ach so face-smile

Dann mach ich es rein und wenn das mit re-Connect klappt könnt ich gar mit leben und kann erstmal alles so lassen.

danke Aqui !!!

gebe ich gleich ein zum testen
greets
Cyb
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jun 19, 2020 at 12:06:17 (UTC)
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AAAAAAAAAAAHH

den Befehl gibt es nicht bei meinem iOs face-sad
Member: aqui
aqui Jun 19, 2020 at 13:55:33 (UTC)
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Dann upgraden ! Hast du denn so ein olles IOS auf deinem System ??
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jun 19, 2020 at 15:07:30 (UTC)
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Zitat von @aqui:

Dann upgraden ! Hast du denn so ein olles IOS auf deinem System ??
Haha.. face-smile
das letzte was supported war für meinen Router face-smile Oder hast du ein neueres für meinen 2821 ?? face-smile)
EOL Software 2016

Ich habe mal bei Telekom gefragt - die meinen pppoE passthrough ist bei gleichen Einwahldaten eine Verbindung. Die von AVM meinten dann das es mit der FB 7490 gehen sollte.
Ich kann es später mal probieren ob das funktioniert wenn in der FB und dem Cisco eingewählt wird.

Ansonsten muss ich wohl mit Leben erstmal bzw. einen neueren Router besorgen ;)

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Jun 19, 2020 at 15:10:52 (UTC)
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Member: Cyberurmel
Cyberurmel Jun 22, 2020 at 07:10:01 (UTC)
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Hi Aqui,

schau ich mir mal an. Der hatz auch ios? Kann ich dann die config 1 zu 1 nehmen?

Habe getestet gestern wegen pppoE mit FB . Hat nicht geklappt. Hatte zwar gefragt aber bin mir nicht sicher ob Telekom das so zulässt mit selben Daten. Muss dann nochmal schauen ob ich es mit Transfernetz hinbekomme und ob da alles funktioniert. Aber leider muss ich nächste Zeit weg und kann nichts machen.
Habe wieder die FB dran.. nicht das Familie nicht TV schauen kann .lol
Da hat der MR401 sofort IP bekommen und updates gezogen. Liegt also definitiv am cisco.

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Jun 22, 2020 at 08:29:01 (UTC)
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Der hatz auch ios?
Das neuere IOS-XE. Syntax seitig ist das aber identisch.
Kann ich dann die config 1 zu 1 nehmen?
Ja !
Ggf. wenn du ZFW machst musst du die Security Lizenz SL-900-SEC(=) dazu beschaffen. In den neuen XE Images ist nur CBAC inkludiert.
C926-4P und C1112-8P rennen fehlerlos mit Telekom ALL IP und Magenta TV.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Aug 29, 2020 at 07:07:49 (UTC)
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Hi Aqui.

ahoi, nach langer Abstinenz durch krank.. bin ich wieder bei dem Thema face-smile
Hab mal bei Cisco geschaut..da steht das das XE mit den 1000 ISR kommt. 900 konnt ich nix finden nur ios ..

kann das sein? bei cisco hab ich nur das Cisco ISR 1100 Series IOS XE Universal gesehen.

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Aug 29, 2020 updated at 08:31:44 (UTC)
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Es stimmt was da bei Cisco steht...
  • Die ISR 1000er Modelle rennen mit IOS-XE
  • Die ISR 900er Modelle haben plain IOS
Letztlich ist das aber völlig egal, denn die Kommando Syntax ist zu 99,9% identisch.
Für VPN Support brauchen beide neuen Modelle zusätzlich eine Security Lizenz. Multicast (IP-TV) ist bei beiden im Base IP Image inkludiert.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Aug 30, 2020 at 15:51:06 (UTC)
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Hi Aqui ,

danke erstmal.

Kapier aber nicht ganz wie das laufen soll
Cisco Data Sheet
ok..das image habe ich vorausgesetzt.. wie kommt man dann an die sec lizenz ? bzw. was kostet die?

greets
Cyb
Member: aqui
aqui Aug 31, 2020 updated at 06:44:00 (UTC)
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Die Lizenz bestellst du ganz einfach beim Händler und bekommst dann elektronisch und auf dem Papier eine Transaction ID. Damit gehst du im Cisco CCO auf den License Manager, gibst die Transaction ID dort an mit der Seriennummer des Gerätes. Das License Portal spukt dir dann ein License File aus den du aufs Flash kopierst und dann mit install license flash:meinelizenz.bin einmalig auf dem Gerät installierst.
Eigentlich ganz simpel.
Es ist etwas preiswerter die Lizenzen bei der Order gleich mitzubestellen als separat hinterher. Außerdem unterscheiden sie sich sehr stark im Preis z.B. zw. Cisco 1112-8P und Cisco 926-4P. Da es aber je nach Händlerstatus Rabatte bis zu 75% auf die Liste gibt ist ein finaler Preis schwer zu nennen.
Der Geschwindigkeitsunterschied bzw. ein show proc cpu his im Vergleich zu einem 886va sind aber schon recht deutlich.
Member: Cyberurmel
Cyberurmel Aug 31, 2020 at 09:12:32 (UTC)
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Hi Aqui,

ja einfach wenn man weiß das es so gehen soll face-smile
Wer ist be dir Händler? Letzter Link war für das device ja Real ;)

Wenn ich das richtig gesehen habe kostet die Lizenz ja mehr als der Router?

das wäre dann zuviel für mein Budget..face-sad


greets
Cyb
Member: oOHiggsOo
oOHiggsOo Nov 02, 2020 at 13:57:37 (UTC)
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Hi aqui,

ich habe einen Cisco c1116 mit der IOS 16.9.6. Bei der VPN konfiguration bekomme ich folgenden Fehler:

Router(conf-isa-prof)# isakmp authorization list groupauth
% Incomplete command.

Router(conf-isa-prof)# isakmp authorization list groupauth ?
  password  AAA password


Kannst du mir da weiterhelfen?

Grüße

Higgs
Member: aqui
aqui Nov 03, 2020 updated at 16:41:34 (UTC)
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Hi Higgs,
Ja, kann ich. 😉 Das liegt daran weil die modernen Cisco 1000er IOS-XE nutzen und einige wenige Kommandos eine geringfügig andere Syntax haben als das reine IOS der 880er.
Zuerst musst du global mit license boot security die VPN Funktion aktivieren was du vermutlich schon gemacht hast.
Dann lautet die IOS-XE Variante des Kommandos isakmp auhorization list default passwort xyz
Member: Windows10Gegner
Windows10Gegner Jun 11, 2021 at 18:11:50 (UTC)
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Man sollte für IPv6 noch
 ipv6 nd ra dns server 2001:470:20::2
mitgeben, damit der den DNS-Resolver auch per Router-Advertisement verteilt, das schrottige Android kann nämlich kein DHCPv6 und erhält somit keinen IPv6-DNS.
Member: aqui
aqui Jun 12, 2021 at 10:02:28 (UTC)
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Guter Tip ! 👍
Member: addinator
addinator Dec 29, 2021 at 20:59:57 (UTC)
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Hi aqui,
ich finde es klasse, wie deteilreich du diesen Beitrag erstellt hast und pflegst!
Als ich den Beitrag heute gefunden habe, gab mir das etwas Hoffnung, dass uns jemand hier helfen kann.

Wir sind jetzt schon mehrere Wochen beschäftigt, unseren Vodafone Business DSL 16 mit einem Cisco C926-4P zum Laufen zu bekommen.

Die Vodafone-Leitung ADSL+ Annex J ist eine Bitstream-Leitung über die Telekom. Es war schon der Wahnsinn, überhaupt an die Informationen der ATM-Einstellungen wie z.B. VPI und VCI zu gelangen.

Die Leitung ist synchron, jedoch erhalten wir keinerlei Rückmeldung seitens Vodafone bezüglich der Authentifizierung. Egal ob per statischer IP oder dynamisch zugewiesener IP.
Wir sind nahezu alle Möglichkeiten durchgegangen, jedoch können wir nur Output packets sehen und erhalten keinen Input.

Vodafone hat letzte Woche 2 mal einen Telekom-Techniker zur Leitungsprüfung geschickt. Die Leitung ist nach Aussage von Vodafone und Telekom ohne Probleme und Vodafone kann keine Probleme auf ihrer Seite feststellen.

Wir wissen leider einfach nicht weiter. Hoffentlich hat jemand von euch eine Idee.

Nachfolgend findet ihr unsere Config:

Dialer0 mit statische IP:

interface Dialer0
description ADSL_forVPN
ip address negotiated
ip mtu 1492
encapsulation ppp
ip tcp adjust-mss 1452
dialer pool 2
dialer idle-timeout 0
dialer string 8134
dialer persistent delay initial 60
dialer persistent delay 10
dialer-group 2
no cdp enable
ppp authentication chap pap callin
ppp chap hostname dsl.vodafone/biXXXXXXXXXX-static
ppp chap password XXXXXXX
ppp pap sent-username dsl.vodafone/biXXXXXXXXXX-static password XXXXXXX
ppp ipcp route default

Dialer1 für dynamische IP:

interface Dialer1
description DSL_forVPN
ip address negotiated
ip mtu 1492
encapsulation ppp
ip tcp adjust-mss 1452
dialer pool 1
dialer idle-timeout 0
dialer string 8134
dialer persistent delay initial 60
dialer persistent delay 10
dialer-group 2
no cdp enable
ppp authentication chap pap callin
ppp chap hostname dsl.vodafone/biXXXXXXXXXX
ppp chap password XXXXXX
ppp pap sent-username dsl.vodafone/biXXXXXXXXXX password XXXXX
ppp ipcp route default


controller VDSL 0
operating mode adsl2+
sra

interface ATM0
no ip address
no atm ilmi-keepalive


interface ATM0.1 point-to-point
pvc 1/32
encapsulation aal5snap
pppoe-client dial-pool-number 2<---------Test with dynamic IP credential not working
!
interface ATM0.1 point-to-point
pvc 1/32
encapsulation aal5snap
pppoe-client dial-pool-number 1<---------Test with static IP credential not working
!

Log from the router:
*Dec 22 10:43:03: Sending PADI: vc=1/32
*Dec 22 10:43:35: padi timer expired


Interface IP-Address OK? Method Status Protocol
ATM0 unassigned YES NVRAM up up
ATM0.1 unassigned YES unset up up
Dialer0 unassigned YES NVRAM up up
Dialer1 unassigned YES NVRAM up up

 


DSL16#sh controllers vdsl 0
Controller VDSL 0 is UP

Daemon Status: Up

XTU-R (DS) XTU-C (US)
Chip Vendor ID: 'BDCM' 'IFTN'  
Chip Vendor Specific: 0x0000 0x82B9
Chip Vendor Country: 0xB500 0xB500
Modem Vendor ID: 'CSCO' ' '  
Modem Vendor Specific: 0x4602 0x0000
Modem Vendor Country: 0xB500 0x0000
Serial Number Near: FGL2539LAJH C926-4P 15.8(3)M6
Serial Number Far:
Modem Version Near: 15.8(3)M6
Modem Version Far: 0x82b9

Modem Status: TC Sync (Showtime!)

DSL Config Mode: ADSL2+
Trained Mode: G.992.5 (ADSL2+) Annex J

TC Mode: ATM
Selftest Result: 0x00
DELT configuration: disabled
DELT state: not running
Link Status: UP

Full inits: 2
Failed full inits: 1
Short inits: 1
Failed short inits: 0

Firmware Source File Name
-------- ------ ----------
VDSL embedded VDSL_LINUX_DEV_01212008

Modem FW Version: 4.14L.04
Modem PHY Version: B2pv6F039x3.d26u

Line:

XTU-R (DS) XTU-C (US)
Trellis: ON ON
SRA: enabled enabled
SRA count: 2 2
Bit swap: enabled enabled
Bit swap count: 4050 0
Line Attenuation: 45.5 dB 24.7 dB
Signal Attenuation: 42.3 dB 24.7 dB
Noise Margin: 3.8 dB 5.8 dB
Attainable Rate: 10200 kbits/s 1456 kbits/s
Actual Power: 0.0 dBm 13.2 dBm
Total FECC: 36324098 102
Total ES: 6542 2
Total SES: 38 2
Total LOSS: 0 0
Total UAS: 113 113
Total LPRS: 0 0
Total LOFS: 0 0
Total LOLS: 0 0


DS Channel1 DS Channel0 US Channel1 US Channel0
Speed (kbps): 0 8189 0 1457
SRA Previous Speed: 0 8189 0 1457
Previous Speed: 0 8189 0 1457
Total Cells: 0 97621835 0 17350998
User Cells: 0 5 0 312
Reed-Solomon EC: 0 5854992 0 59
CRC Errors: 0 21863 0 0
Header Errors: 0 10081 0 0
Interleave (ms): 0.00 7.61 0.00 7.95
Actual INP: 0.00 3.88 0.00 1.12

Training Log : Stopped
Training Log Filename : flash:vdsllog.bin

DSL16#
DSL16#sh int atM 0
ATM0 is up, line protocol is up
Hardware is MPC ATMSAR, address is a49b.cd45.e8c7 (bia a49b.cd45.e8c7)
MTU 1800 bytes, sub MTU 1800, BW 1457 Kbit/sec, DLY 250 usec,
reliability 255/255, txload 1/255, rxload 1/255
Encapsulation ATM, loopback not set
Keepalive not supported
Encapsulation(s): AAL5
4 maximum active VCs, 1024 VCs per VP, 1 current VCCs
VC Auto Creation Disabled.
VC idle disconnect time: 300 seconds
Last input 05:53:17, output 00:00:19, output hang never
Last clearing of "show interface" counters never  
Input queue: 0/75/0/0 (size/max/drops/flushes); Total output drops: 0
Queueing strategy: Per VC Queueing
5 minute input rate 0 bits/sec, 0 packets/sec
5 minute output rate 0 bits/sec, 0 packets/sec
1 packets input, 78 bytes, 0 no buffer
Received 0 broadcasts (0 IP multicasts)
0 runts, 0 giants, 0 throttles
0 input errors, 0 CRC, 0 frame, 0 overrun, 0 ignored, 0 abort
655 packets output, 45850 bytes, 0 underruns
0 output errors, 0 collisions, 1 interface resets
0 unknown protocol drops
0 output buffer failures, 0 output buffers swapped out
DSL16#sh int atM 0.1
ATM0.1 is up, line protocol is up
Hardware is MPC ATMSAR, address is a49b.cd45.e8c7 (bia a49b.cd45.e8c7)
MTU 1800 bytes, BW 1457 Kbit/sec, DLY 250 usec,
reliability 255/255, txload 1/255, rxload 1/255
Encapsulation ATM
Keepalive not supported
3 packets input, 224 bytes
655 packets output, 45850 bytes
0 OAM cells input, 0 OAM cells output
AAL5 CRC errors : 0
AAL5 SAR Timeouts : 0
AAL5 Oversized SDUs : 0
Last clearing of "show interface" counters never  


Vielen Dank!
Member: Windows10Gegner
Windows10Gegner Dec 29, 2021 at 21:06:57 (UTC)
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Was hast du bezüglich IPv6 konfiguriert?
Ist bei eurem Anschluss überhaupt eine öffentliche IP-Adresse dabei?
Member: addinator
addinator Dec 29, 2021 at 21:10:44 (UTC)
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IPv6 ist nicht konfiguriert, so weit ich weiß.
Bei unserem Anschluss ist eine statische öffentliche IPv4 Adresse dabei.
Member: Windows10Gegner
Windows10Gegner Dec 29, 2021 at 21:18:25 (UTC)
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Zitat von @addinator:

IPv6 ist nicht konfiguriert, so weit ich weiß.
Und warum?
Wir haben 2021, da sollte man IPv6 einrichten, schon alleine weil dein IPv6-Traffic dann nicht das NAT belastet.
Bei unserem Anschluss ist eine statische öffentliche IPv4 Adresse dabei.
Wird diese per IPCP oder DHCP vergeben oder muss diese manuell eingetragen werden?
Member: addinator
addinator Dec 29, 2021 at 21:29:06 (UTC)
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Danke dir für deine schnelle Rückmeldung.
Ich bin in einer Vermittler-Situation. Unser Cisco-Admin arbeitet in der Firmenzentrale in Kanada.
Bezüglich der Vergabe der statischen IP ist ein guter Anhaltspunkt. Da werde ich morgen mal Vodafone kontaktieren und nachfragen müssen.
Wir haben auch die Anmeldung mit "dynamischer" IP getestet, jedoch erhalten wir kein Ergebnis. Keine Rückmeldung seitens Vodafone, ob Benutzername oder Passwort eventuell falsch ist.
Member: Windows10Gegner
Windows10Gegner Dec 29, 2021 at 22:05:39 (UTC)
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Ist eine Firewall konfiguriert?
Wenn ja mal komplett abstellen, nicht dass diese die Pakete verwirft...
Member: aqui
aqui Dec 30, 2021, updated at Dec 31, 2021 at 10:50:25 (UTC)
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Was hilfreich wäre ist einen separaten Thread dafür aufzumachen mit einem Link Verweis hier um das Tutorial nicht mit dem kommenden Troubleshooting "vollzumüllen".

Die Show Kommandos zeigen auf alle Fälle schon einmal das eine Modem Verbindung sauber zustandekommt (Showtime! und ATM Interface auf UP)
Leider hast du es versäumt das Allerwichtigste zu posten, nämlich ein show int Dialerx oder auch sh ip int brief wenn die Modem Verbinung steht ! face-sad
Die Dialer Verbindung zeigt ob eine PPPoE Verbindung mit einer gültigen IP Adress Negotiation erfolgt ist. Ist das der Fall würde ein ping 8.8.8.8 source dialerx zeigen ob es eine generelle Internet Connectivity gibt wofür natürlich eine IP am Dialer Interface zwingend ist.

Kläre zudem wasserdicht mit Wodkafön ob die irgendeine Art von VLAN Tagging erfordern auf dem ADSL Interface ! Wäre das der Fall müsstest du das in deiner Konfig berücksichtigen. (Beispiel hier mit VLAN 7 Tagging):

interface ATM0.7 point-to-point
pvc 1/32
bridge-dot1q encap 7
pppoe-client dial-pool-number 1


Wäre aber nur dann relevant wenn du mit sh int dialerx keine PPPoE IP zugewiesen bekämst.
Du solltest auch besser den Encapsulation Type nicht vorgeben wie bei dir sondern das immer erstmal im Auto Modus laufen lassen. Die Gegenstellen finden das besser selber raus. Es sei denn du hast herausgefunden das eine Modem Connection ausschliesslich nur mit diesem Encapsulation Type zustande kommt und das zwingend ist.

Wie der Kollege @Windows10Gegner oben schon richtig gesagt hat kommen wir nur weiter wenn man deine aktuelle Gesamtkonfig (sh run) kennt um ggf. andere Konfig Fehler im Zusammenhang erkennen zu können. Wäre also sehr hilfreich wenn du die hier (bzw. in einem separaten Troubleshooting Thread) anonymisiert posten könntest ! In jedem Falle bringen wir das mit dir zum Laufen. face-wink
Bitte, wie schon angemerkt, wenn möglich mit einem separaten Thread und einem Verweis darauf an dieser Stelle.
Member: addinator
addinator Dec 30, 2021 at 22:15:56 (UTC)
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Ich danke dir sehr für deine Anhaltspunkte! Das VLAN Tagging auf dem ADSL Interface war die Lösung!
Zumindest funktioniert jetzt schon einmal die dynamische IP-Zuweisung seitens Vodafone.
Ich werde einen separaten Thread aufmachen und gebe euch hier Bescheid.
Vielen Dank!
Member: aqui
aqui Dec 31, 2021 at 10:49:09 (UTC)
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👍
Dann kann 2022 ja kommen ! 😉
Member: Daniel-Niewerth
Daniel-Niewerth Jan 10, 2022 updated at 06:15:43 (UTC)
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Hallo zusammen,

ich habe das Problem, das bei mir nachts hin und wieder mal die DSL Verbindung kurz verloren geht. Das passiert manchmal jede Woche und dann auch wieder mal wochenlang nicht. Ich vermute, dass die Telekom hier irgendwelche arbeiten durchführt.

Mein Problem ist hierbei, das hinterher zwar die VDSL Verbindung wieder korrekt ausgehandelt wird, aber mein Router keine IP Adresse mehr bekommt.

Ich habe schon einiges ausprobiert. Zuletzt habe ich das Dialer Interface und den VDSL Controller auf shutdown und no shutdown gesetzt - ohne Erfolg. Der Router handelt danach die VDSL Verbindung wieder neu aus, aber bekommt immer noch keine IP Adresse.

Die einzige funktionierende Lösung ist bisher immer ein reload des Routers.

Ist dieses Verhalten bereits bekannt und gibt es hierfür eine Lösung?
Member: brammer
brammer Jan 10, 2022 at 06:25:24 (UTC)
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Hallo,

Bitte deine Frage nicht an diesen Beitrag anhängen!

Besser als neuen Beitrag im Forum erstellen.

Brammer
Member: aqui
aqui Jan 10, 2022, updated at Jul 17, 2023 at 11:28:29 (UTC)
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